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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T21:53:09Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867281</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der phychsischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi] beschreibt Büchel die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geist als Instrument der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist wird als das denkende Bewusstsein des Menschen definiert. Er steuert und verarbeitet Sinneseindrücke mit Hilfe von gespeicherten Wissen und führt diese einer Reaktion bzw. Nutzung zu. Der Geist wächst dabei mit jeder neuen Erfahrung bis er sich zu einer Persönlichkeit oder noch enger, zu einem Ego formt. Diese Persönlichkeit wird zu einer festen Struktur, die sich neuen Lebenssituationen anpassen kann, aber auch darauf bedacht ist ihr Selbst und ihre Überzeugungen zu erhalten und zu verteidigen. Im Laufe der Zeit werden diese Sturkturen, aber auch immer mehr zu festen Handlungs- und Gedankenmuster, die den Menschen in seinem Erfahrungsbereich und seiner Raktionsvielfalt einschräncken. Im Alltagsbewusst ist der Geist also begrenzt durch die Erfahrungen, die er gemacht hat und die Glaubensätze die er angenommen hat. Er selektiert, strukturiert, organisiert und akzentuiert. Dadurch werden in seiner Wahrnehmung und seinem Erlebnisse ungewohnte Erfahrung immer mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hilfe spiritueller Techniken, wie der Meditation kann der Geist lernen seine innere und äußere Wahrnehmung zu befreien und zu höheren Erkenntnissen gelangen. &amp;quot;Wenn der Geist sich mehr und mehr von den Begrenzungen durch das Ego und der Persönlichkeit befreit, also letztlich unbegrenzt denken und erfassen kann, meint das wahrscheinlich auch, dass die innere und äußere Wahrnehmung befreiter ist. Wir nehmen vielleicht Eindrücke bewusster wahr, die sonst unsere Wahrnehmungsschwelle, den Übergang von Nichtbewusst zu Bewusst nicht überschritten haben. Der Geist wächst durch spirituelle Erfahrungen auch als physisches Instrument und ist dann wieder in der Lage noch weitergehende Erfahrungen zu machen. Geistige und spirituelle Entwicklung bedingen sich gegenseitig.&amp;quot; (Büchel Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchel beschreibt einige praktische Fähigkeiten, die durch die spirituelle Praxis entwickelt werden. Dazu gehören Relevanz (Wesentliches erkennen), Geduld, Verfeinerung der Sinne für immer subtilere Eindrücke, unvoreingenomme Ureilskraft, Bewusstseinserweiterung und -vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Stufen der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen (spirituellen) Eindrücken und Erfahrungen. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten können, og Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&amp;quot; (Büchel: Seite 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spirituelle Entwicklung und Lernen, kann der Geist gereinigt, befreit und an immer höhere Wahrheiten und Zustände herangeführt werden. Dieser Entwicklungsprozess geschieht in unterschiedlichen Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------------------&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalartikel: Das PDF zur Abschlussarbeit kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867262</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867262"/>
		<updated>2020-01-28T13:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der phychsischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi] beschreibt Büchel die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geist als Instrument der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist wird als das denkende Bewusstsein des Menschen definiert. Er steuert und verarbeitet Sinneseindrücke mit Hilfe von gespeicherten Wissen und führt diese einer Reaktion bzw. Nutzung zu. Der Geist wächst dabei mit jeder neuen Erfahrung bis er sich zu einer Persönlichkeit oder noch enger, zu einem Ego formt. Diese Persönlichkeit wird zu einer festen Struktur, die sich neuen Lebenssituationen anpassen kann, aber auch darauf bedacht ist ihr Selbst und ihre Überzeugungen zu erhalten und zu verteidigen. Im Laufe der Zeit werden diese Sturkturen, aber auch immer mehr zu festen Handlungs- und Gedankenmuster, die den Menschen in seinem Erfahrungsbereich und seiner Raktionsvielfalt einschräncken. Im Alltagsbewusst ist der Geist also begrenzt durch die Erfahrungen, die er gemacht hat und die Glaubensätze die er angenommen hat. Er selektiert, strukturiert, organisiert und akzentuiert. Dadurch werden in seiner Wahrnehmung und seinem Erlebnisse ungewohnte Erfahrung immer mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hilfe spiritueller Techniken, wie der Meditation kann der Geist lernen seine innere und äußere Wahrnehmung zu befreien und zu höheren Erkenntnissen gelangen. &amp;quot;Wenn der Geist sich mehr und mehr von den Begrenzungen durch das Ego und der Persönlichkeit befreit, also letztlich unbegrenzt denken und erfassen kann, meint das wahrscheinlich auch, dass die innere und äußere Wahrnehmung befreiter ist. Wir nehmen vielleicht Eindrücke bewusster wahr, die sonst unsere Wahrnehmungsschwelle, den Übergang von Nichtbewusst zu Bewusst nicht überschritten haben. Der Geist wächst durch spirituelle Erfahrungen auch als physisches Instrument und ist dann wieder in der Lage noch weitergehende Erfahrungen zu machen. Geistige und spirituelle Entwicklung bedingen sich gegenseitig.&amp;quot; (Büchel Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchel beschreibt einige praktische Fähigkeiten, die durch die spirituelle Praxis entwickelt werden. Dazu gehören Relevanz (Wesentliches erkennen), Geduld, Verfeinerung der Sinne für immer subtilere Eindrücke, unvoreingenomme Ureilskraft, Bewusstseinserweiterung und -vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Stufen der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen (spirituellen) Eindrücken und Erfahrungen. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten können, og Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&amp;quot; (Büchel: Seite 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spirituelle Entwicklung und Lernen, kann der Geist gereinigt, befreit und an immer höhere Wahrheiten und Zustände herangeführt werden. Dieser Entwicklungsprozess geschieht in unterschiedlichen Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalartikel: Das PDF zur Abschlussarbeit kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Grundlagen_Meditation_und_Samyama_Meditation&amp;diff=867258</id>
		<title>Grundlagen Meditation und Samyama Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* =Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;&#039; behandelt Grundlagen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie die Stufen der Meditation laut [[Patanjali]] [[Yoga Sutra]] 3. Kapitel, die unter dem Begriff [[Samyama]] zusammengefasst sind. &#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;  ist der Titel einer Abschlussarbeit von Michael Büchel. Sie ist die Projektstudienarbeit für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ von Michael Büchel vom [https://www.yoga-vidya.de/center/leer/start/ Yoga Vidya Center Leer]/Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel in wissenschaftliche Studien Meditation: [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Projektstudienarbeit:_Was_ist_Meditation.3F_Versuch_einer_Definition_nach_Patanjali_.282019.29 Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abschlussarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektstudienarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Arbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Grundlagen Meditation und Samyama Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* siehe Auch: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;&#039; behandelt Grundlagen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie die Stufen der Meditation laut [[Patanjali]] [[Yoga Sutra]] 3. Kapitel, die unter dem Begriff [[Samyama]] zusammengefasst sind. &#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;  ist der Titel einer Abschlussarbeit von Michael Büchel. Sie ist die Projektstudienarbeit für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ von Michael Büchel vom [https://www.yoga-vidya.de/center/leer/start/ Yoga Vidya Center Leer]/Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel in wissenschaftliche Studien Meditation: [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Projektstudienarbeit:_Was_ist_Meditation.3F_Versuch_einer_Definition_nach_Patanjali_.282019.29 Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abschlussarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektstudienarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Arbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Grundlagen Meditation und Samyama Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:15:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;&#039; behandelt Grundlagen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie die Stufen der Meditation laut [[Patanjali]] [[Yoga Sutra]] 3. Kapitel, die unter dem Begriff [[Samyama]] zusammengefasst sind. &#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;  ist der Titel einer Abschlussarbeit von Michael Büchel. Sie ist die Projektstudienarbeit für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ von Michael Büchel vom [https://www.yoga-vidya.de/center/leer/start/ Yoga Vidya Center Leer]/Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=siehe Auch:=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel in wissenschaftliche Studien Meditation: [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Projektstudienarbeit:_Was_ist_Meditation.3F_Versuch_einer_Definition_nach_Patanjali_.282019.29 Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abschlussarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektstudienarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Arbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
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		<title>Grundlagen Meditation und Samyama Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;&#039; behandelt Grundlagen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie die Stufen der Meditation laut [[Patanjali]] [[Yoga Sutra]] 3. Kapitel, die unter dem Begriff [[Samyama]] zusammengefasst sind. &#039;&#039;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&#039;&#039;  ist der Titel einer Abschlussarbeit von Michael Büchel. Sie ist die Projektstudienarbeit für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ von Michael Büchel vom [https://www.yoga-vidya.de/center/leer/start/ Yoga Vidya Center Leer]/Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe Artikel in wissenschaftliche Studien Meditation: [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Projektstudienarbeit:_Was_ist_Meditation.3F_Versuch_einer_Definition_nach_Patanjali_.282019.29 Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abschlussarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projektstudienarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Arbeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867249</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
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		<updated>2020-01-28T13:08:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der phychsischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi] beschreibt Büchel die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geist als Instrument der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist wird als das denkende Bewusstsein des Menschen definiert. Er steuert und verarbeitet Sinneseindrücke mit Hilfe von gespeicherten Wissen und führt diese einer Reaktion bzw. Nutzung zu. Der Geist wächst dabei mit jeder neuen Erfahrung bis er sich zu einer Persönlichkeit oder noch enger, zu einem Ego formt. Diese Persönlichkeit wird zu einer festen Struktur, die sich neuen Lebenssituationen anpassen kann, aber auch darauf bedacht ist ihr Selbst und ihre Überzeugungen zu erhalten und zu verteidigen. Im Laufe der Zeit werden diese Sturkturen, aber auch immer mehr zu festen Handlungs- und Gedankenmuster, die den Menschen in seinem Erfahrungsbereich und seiner Raktionsvielfalt einschräncken. Im Alltagsbewusst ist der Geist also begrenzt durch die Erfahrungen, die er gemacht hat und die Glaubensätze die er angenommen hat. Er selektiert, strukturiert, organisiert und akzentuiert. Dadurch werden in seiner Wahrnehmung und seinem Erlebnisse ungewohnte Erfahrung immer mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hilfe spiritueller Techniken, wie der Meditation kann der Geist lernen seine innere und äußere Wahrnehmung zu befreien und zu höheren Erkenntnissen gelangen. &amp;quot;Wenn der Geist sich mehr und mehr von den Begrenzungen durch das Ego und der Persönlichkeit befreit, also letztlich unbegrenzt denken und erfassen kann, meint das wahrscheinlich auch, dass die innere und äußere Wahrnehmung befreiter ist. Wir nehmen vielleicht Eindrücke bewusster wahr, die sonst unsere Wahrnehmungsschwelle, den Übergang von Nichtbewusst zu Bewusst nicht überschritten haben. Der Geist wächst durch spirituelle Erfahrungen auch als physisches Instrument und ist dann wieder in der Lage noch weitergehende Erfahrungen zu machen. Geistige und spirituelle Entwicklung bedingen sich gegenseitig.&amp;quot; (Büchel Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchel beschreibt einige praktische Fähigkeiten, die durch die spirituelle Praxis entwickelt werden. Dazu gehören Relevanz (Wesentliches erkennen), Geduld, Verfeinerung der Sinne für immer subtilere Eindrücke, unvoreingenomme Ureilskraft, Bewusstseinserweiterung und -vertiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Stufen der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen (spirituellen) Eindrücken und Erfahrungen. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten können, og Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&amp;quot; (Büchel: Seite 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spirituelle Entwicklung und Lernen, kann der Geist gereinigt, befreit und an immer höhere Wahrheiten und Zustände herangeführt werden. Dieser Entwicklungsprozess geschieht in unterschiedlichen Stufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867237</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=867237"/>
		<updated>2020-01-28T12:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der phychsischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi] beschreibt Büchel die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geist als Instrument der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geist wird als das denkende Bewusstsein des Menschen definiert. Er steuert und verarbeitet Sinneseindrücke mit Hilfe von gespeicherten Wissen und führt diese einer Reaktion bzw. Nutzung zu. Der Geist wächst dabei mit jeder neuen Erfahrung bis er sich zu einer Persönlichkeit oder noch enger, zu einem Ego formt. Diese Persönlichkeit wird zu einer festen Struktur, die sich neuen Lebenssituationen anpassen kann, aber auch darauf bedacht ist ihr Selbst und ihre Überzeugungen zu erhalten und zu verteidigen. Im Laufe der Zeit werden diese Sturkturen, aber auch immer mehr zu festen Handlungs- und Gedankenmuster, die den Menschen in seinem Erfahrungsbereich und seiner Raktionsvielfalt einschräncken. Im Alltagsbewusst ist der Geist also begrenzt durch die Erfahrungen, die er gemacht hat und die Glaubensätze die er angenommen hat. Er selektiert, strukturiert, organisiert und akzentuiert. Dadurch werden in seiner Wahrnehmung und seinem Erlebnisse ungewohnte Erfahrung immer mehr ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hilfe spiritueller Techniken, wie der Meditation kann der Geist lernen seine innere und äußere Wahrnehmung zu befreien und zu höheren Erkenntnissen gelangen. &amp;quot;Wenn der Geist sich mehr und mehr von den Begrenzungen durch das Ego und der Persönlichkeit befreit, also letztlich unbegrenzt denken und erfassen kann, meint das wahrscheinlich auch, dass die innere und äußere Wahrnehmung befreiter ist. Wir nehmen vielleicht Eindrücke bewusster wahr, die sonst unsere Wahrnehmungsschwelle, den Übergang von Nichtbewusst zu Bewusst nicht überschritten haben. Der Geist wächst durch spirituelle Erfahrungen auch als physisches Instrument und ist dann wieder in der Lage noch weitergehende Erfahrungen zu machen. Geistige und spirituelle Entwicklung bedingen sich gegenseitig.&amp;quot; (Büchel Seite 13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büchel beschreibt einige praktische Fähigkeiten, die durch die spirituelle Praxis entwickelt werden und dem Individuum helfen sein Leben zu bewältigen. Dazu gehören Relevanz (Wesentliches erkennen), Verfeinerung der Sinne für immer subtilere Eindrücke, unvoreingenomme Ureilskraft, Bewusstseinserweiterung und -vertiefung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Stufen der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen Eindrücken und Erfahrungen auch im physischen Geistinstrument. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten können, o g Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865948</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865948"/>
		<updated>2020-01-21T13:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der psychischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi] beschreibt Büchel die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geist als Instrument der Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Geist wird als das denkende Bewusstsein des Menschen definiert. Er steuert und verarbeitet Sinneseindrücke mit Hilfe von gespeicherten Wissen und führt diese einer Reaktion bzw. Nutzung zu. Der Geist wächst dabei mit jeder neuen Erfahrung bis er sich zu einer Persönlichkeit oder noch enger, zu einem Ego formt. Diese Persönlichkeit wird zu einer festen Struktur, die sich neuen Lebenssituationen anpassen kann, aber auch darauf bedacht ist ihr Selbst zu erhalten und zu verteidigen. Im Laufe der Zeit werden diese Sturkturen, aber auch immer mehr zu festen Handlungsmuster, die den Menschen in seinem Erfahrungsbereich und seiner Raktionsvielfalt einschräncken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Stufen der Meditation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen Eindrücken und Erfahrungen auch im physischen Geistinstrument. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten können, o g Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865908</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865908"/>
		<updated>2020-01-21T12:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen inneren Zustand, aber auch die Technik, wie man in diesen Zustand gelangt. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der psychischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Hirnforschung konnte der Zustand, der Meditation über die Gehirnwellen sichtbar gemacht werden. In Bezug auf [https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/index.html Dr. Matthias Jacobi beschreibt Büchel] die Meditation  als eine Kombination aus Alpha- und Thetawellen, ohne Beta- und mit oder ohne Deltawellen. Sowohl Alpha- als auch Thetawellen sind dabei notwendig. Fehlt Alpha, sind wir uns der Meditation nicht mehr bewusst; fehlt Theta, erleben wir zwar eine lebendige Imagination, jedoch ohne Tiefe, ohne Einsicht oder innere Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geis als Instrument&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stufen der Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen Eindrücken und Erfahrungen auch im physischen Geistinstrument. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
können, o g Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865894</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865894"/>
		<updated>2020-01-21T12:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation und wo findet sie statt&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen Zustand, aber auch die Technik wie man diesen Zustand erreicht. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der psychischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist demnach der Versuch Schritt für Schritt in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen und so seine Wahrnehmung auf immer feinere Eindrücke auszurichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Ebenen gehen von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ([[Samadhi]]) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft. [...] Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&amp;quot; (Büchel: Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Geis als Instrument&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stufen der Meditation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bereich der meditativen Entwicklung ist das Wahrnehmen von subtilen Eindrücken und Erfahrungen auch im physischen Geistinstrument. Für diese Erfahrungen muss der Geist lernen, nicht handlungsorientiert zu agieren, lernen, Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, ohne (sofort) den Nutzen abzuwägen, also Wahrnehmen und Denken ohne kurzfristige oder langfristige Zielorientierung. Das ist mit dem Alltagsgeist/Alltagsbewusstsein nicht möglich. Es braucht höhere Geistes- und Bewusstseinsebenen (Vijnamaya Kosha), die ergebnisoffen und abstrakter mit einer tieferen Geistesruhe Dinge und Eindrücke betrachten&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
können, o g Schlussfolgern, denken und etikettieren zu verlieren, es braucht die Fähigkeit, die Dinge an sich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865862</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=865862"/>
		<updated>2020-01-21T11:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit mit dem Titel &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen am besten vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation bezeichnet einen Zustand, aber auch die Technik wie man diesen Zustand erreicht. Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der psychischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: &#039;&#039;&#039;Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist demnach der Versuch in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ebenen gehen -wie oben angesprochen- von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ( ) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übungsweg ist es der Versuch, die Gedanken schrittweise zur Ruhe zu bringen, bzw. zur Ruhe kommen zu lassen, um diese immer subtiler werdenden Eindrücke überhaupt wahrnehmen zu können. Meditation ist - mit der Durchdringung des eigenen Geistes und der Welten - die Suche nach der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864833</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864833"/>
		<updated>2020-01-15T13:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich werden der Meditation verschiedene Bedeutungen zugeordnet. Sie wird als Entspannung, als Nachsinnen, als Innenschau, als zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen, aber auch als meditative Lebenshaltung verstanden. Der Ort an dem dieser Zustand erlebt wird bezeichnet Büchel als das Leib-Seele Feld, also z.B. in der Psyche, im Geist oder im Bewusstsein und auf der psychischen Ebene im Gehirn.  Meditation wäre in diesem Verständnis dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib-Seele Feld, ein inneres Erleben. Tiefergehende Definitionen von Meditation finden sich vor allem in den klassichen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali schreibt in den Yoga Sutras: Yoga (Meditation) ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist demnach der Versuch in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
Diese Ebenen gehen -wie oben angesprochen- von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ( ) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übungsweg ist es der Versuch, die Gedanken schrittweise zur Ruhe zu bringen, bzw. zur Ruhe kommen zu lassen, um diese immer subtiler werdenden Eindrücke überhaupt wahrnehmen zu können. Meditation ist - mit der Durchdringung des eigenen Geistes und der Welten - die Suche nach der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864823</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864823"/>
		<updated>2020-01-15T13:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mal wird Meditation mehr als Entspannung, mal mehr als Nachsinnen, mal mehr als Innenschau, zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen und aber auch als meditative Lebenshaltung oder meditatives Leben beschrieben oder gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation findet anscheinend im Leib -Seele –Feld statt 1, das meint in dem beseelten lebendigen Körper. Wahrscheinlich in der Psyche, im Geist und oder im Bewusstsein. Meditation in diesem Verständnis wäre dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib -Seele –Feld, ein inneres Erleben. Dieses innere Erleben könnte seinen Ausdruck zum Beispiel in einem meditativen Leben finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht könnte man also sagen, Meditation findet im Geist und auf der physischen und psychischen Ebene im Gehirn statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali: Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist der Versuch in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein (Vers I.41) zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
Diese Ebenen gehen -wie oben angesprochen- von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ( ) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übungsweg ist es der Versuch, die Gedanken schrittweise zur Ruhe zu bringen, bzw. zur Ruhe kommen zu lassen, um diese immer subtiler werdenden Eindrücke überhaupt wahrnehmen zu können. Meditation ist - mit der Durchdringung des eigenen Geistes und der Welten - die Suche nach der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864821</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864821"/>
		<updated>2020-01-15T13:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2019)===&lt;br /&gt;
~~In Bearbeitung~~&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein. Außerdem geht er in dieser Arbeit auch auf die Samyana Meditationstechniken ein und die Frage wie Meditation in Kursen vermittelt und gelehrt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Definition von Meditation:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mal wird Meditation mehr als Entspannung, mal mehr als Nachsinnen, mal mehr als Innenschau, zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, als Erfahren von außersinnlichen Erfahrungen und aber auch als meditative Lebenshaltung oder meditatives Leben beschrieben oder gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation findet anscheinend im Leib -Seele –Feld statt 1, das meint in dem beseelten lebendigen Körper. Wahrscheinlich in der Psyche, im Geist und oder im Bewusstsein. Meditation in diesem Verständnis wäre dann eine Haltung, eine Einstellung, ein Zustand im Leib -Seele –Feld, ein inneres Erleben. Dieses innere Erleben könnte seinen Ausdruck zum Beispiel in einem meditativen Leben finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht könnte man also sagen, Meditation findet im Geist und auf der physischen und psychischen Ebene im Gehirn statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patanjali: Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist, so dass der Sehende in seinem wahren Wesen ruht. &lt;br /&gt;
Meditation als Technik ist der Versuch in diesen gedankenfreien Raum mit einem wachen Geist und einem ungefärbten Bewusstsein (Vers I.41) zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand der Meditation beinhaltet verschiedene Ebenen der meditativen Versenkung.&lt;br /&gt;
Diese Ebenen gehen -wie oben angesprochen- von einem Geist, der seiner Alltaggedanken entledigt ist, bis hin zu einem gedanken- und konzeptfreien Zustand des Geistes, in dem der Geist sich selbst in überbewussten Zuständen ( ) entfalten kann. Der Geist entfaltet sich, weitet sich also vom Alltagsgeist bis hin zu höheren Sphären des Geistes, bis hin zu dem, was nicht mehr im individuellen Geist liegt, von diesem auch nicht mehr direkt wahrgenommen wird, aber im individuellen Geist eine Resonanz hervorruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditative spirituelle Erfahrungen führen den Geist aber nicht nur in immer subtilere Wahrnehmungsräume (Bewusstseinsvertiefung) innerhalb und außerhalb des individuellen Geistes, sondern weiten den Geist auch in der Breite der Wahrnehmung, dies könnte man als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Übungsweg ist es der Versuch, die Gedanken schrittweise zur Ruhe zu bringen, bzw. zur Ruhe kommen zu lassen, um diese immer subtiler werdenden Eindrücke überhaupt wahrnehmen zu können. Meditation ist - mit der Durchdringung des eigenen Geistes und der Welten - die Suche nach der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept hat zwei Ebenen, einmal eine Alltags- oder Handlungsebene, in der es zu nächst um Coping-Strategien/ Bewältigungsstrategien und Auflösung von Mustern geht und eine Erfahrungsebene. Die Erfahrungsebene oder auch Erkenntnisebene ändert die Sichtweise auf Dinge und führt über ein tieferes Verständnis zur Spiritualisierung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864814</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864814"/>
		<updated>2020-01-15T12:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|Hochschulzertifikatslehrgang]] [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/hochschulzertifikat/#c100004 &amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864813</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864813"/>
		<updated>2020-01-15T12:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den Hochschulzertifikatslehrgang [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang|&amp;quot;Wissenschaft des Yoga Vidya&amp;quot;]] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864812</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864812"/>
		<updated>2020-01-15T12:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den Hochschulzertifikatslehrgang [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang Wissenschaft des Yoga Vidya]] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864811</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864811"/>
		<updated>2020-01-15T12:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den Hochschulzertifikatslehrgang [[Yoga Vidya Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“]] wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864810</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864810"/>
		<updated>2020-01-15T12:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Allgemeine Übersichtsstudien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;. Sie versucht eine Antwort auf die Fragen zu finden, was genau der Zustand der Meditation ist, wie er sich beschreiben lässt, welche Entwicklungsstufen es gibt und wo genau im Selbst diese Erfahrung gemacht wird. Dabei bezieht Michael Büchel seine Antworten hauptsächlich aus den Yoga Sutras von Patanjali, führt aber auch Erkenntnisse aus anderen Fachbereichen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864809</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien Meditation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien_Meditation&amp;diff=864809"/>
		<updated>2020-01-15T11:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Allgemeine Übersichtsstudien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wissenschaftliche Studien&#039;&#039;&#039; zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sollen die Wirkungen von Meditation wissenschaftlich dokumentieren. Wissenschaftliche [[Studien]] haben gezeigt: Meditation ist gut für körperliche und psychische [[Gesundheit]], [[Zufriedenheit]], Wohlbefinden. Wissenschaftliche Studien können folgendes leisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Padmakshi medisitz.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wirkt positiv auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Psyche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können prüfen, inwieweit die traditionell der Meditation zugeschriebenen Wirkungen tatsächlich eintreffen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zu Meditation können für die [[Psychologie]] und damit für das [[Verständnis]] des [[Mensch]]en, insbesondere auch des [[Gehirn]]s, viel beitragen.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien können zeigen, bei welchen körperlichen und psychischen Erkrankungen Meditation hilfreich ist - und ob es Kontraindikationen gibt.&lt;br /&gt;
* Wissenschaftliche Studien zur Meditation können zu einem tieferen Verständnis von [[Religion]], [[Spiritualität]] beitragen - und (hoffentlich) auch zu religiöser und spiritueller [[Toleranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Übersichtsstudien==&lt;br /&gt;
===Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage (2019)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Umfrage 2019 Titel.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbreitung der Meditationspraxis in Deutschland festzustellen, gab der Berufsverband der [[Yoga Vidya]] YogalehrerInnen (BYV) eine wissenschaftliche Studie in Auftrag, die von Holger Cramer, Forschungsleiter an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Essen durchgeführt wurde. Die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Körper]] und [[Geist]] wurde bereits in zahlreichen Studien bestätigt, es gab jedoch bisher noch keine Untersuchungen oder Zahlen zur Nutzung von Meditation in der deutschen Bevölkerung. Ziel der Studie war es daher eine national repräsentative Umfrage zur Meditationspraxis durchzuführen.  Ausgeführt wurde die Umfrage von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) welche einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt auf Basis des Mikrozensus 2016 befragte, so dass die Neutralität gewahrt wurde. Insgesamt nahmen 2126 Personnen ab 14 Jahre an der Befragung teil. Neben den Meditationsgewohnheiten wurde ermittelt welche Gründe für die Praxis bestanden, welche Veränderung festgestellt wurden, sowie die soziodemographischen Charakteristika der einzelnen Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnisse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass etwa 6,6% der Teilnehmer eine eigene Meditationspraxis aufweisen. Davon meditieren 0,7% täglich, 2,9% mindestens einmal wöchentlich und 1,3% mindestens einmal pro Monat. Insgesamt 17% der Befragten gaben an bereits Erfahrungen mit Meditation im Laufe ihres Lebens gemacht zu haben. Weitere 12,4% konnten sich vorstellen, in den nächsten 12 Monaten mit der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zu beginnen. Die Meditationspraxis wird im Schnitt über 47,1 Monate beibehalten. Die häufigsten Gründe zu meditieren waren Verbesserungen des geistigen Befindens (71,1%), der geistigen Leistungsfähigkeit (50,3%). Von einer positiven Veränderungen durch die Meditations-Praxis berichteten 95%, hierbei wird insbesondere größere [[Ausgeglichenheit]], [[Entspannung]] und [[Wohlbefinden]] genannt. Insgesamt praktizieren 5,6% der Befragten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]; 46,6% der aktuell Yoga Praktizierenden meditieren auch, 39% der aktuell Meditierenden übten auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Da diese Studie eine national repräsentative Umfrage zur [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] in der Allgemeinbevölkerung Deutschlands darstellt, bedeutet dies, dass statistisch etwa &#039;&#039;&#039;6,6%&#039;&#039;&#039; der Menschen in Deutschland aktuell meditieren. Bei einer Bevölkerungszahl von 82,7 Millionen sind das hochgerechnet etwa &#039;&#039;&#039;5,46 Millionen&#039;&#039;&#039; Menschen. Zählt man diejenigen dazu, die mit der Meditation beginnen möchten, kommt man auf insgesamt &#039;&#039;&#039;15,7 Millionen&#039;&#039;&#039; Meditations-Interessierte. Frauen und berufstätige Personen mit Abitur/Hochschulabschluss im erwerbsfähigen Alter meditieren am häufigsten. Über 95% der Praktizierenden berichten positive Veränderungen durch die Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die hier berichtete Studie (stellt) die erste national repräsentative Befragung zur Meditations-Nutzung in Deutschland dar und kann dazu dienen, individuelle, klinische wie auch  gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen. So zeigt diese Befragung ein umfangreiches Interesse an [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] zumindest in Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere als Methode zur Gesundheitsförderung. Eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung des Verfahrens wäre daher wünschenswert.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Zitat] siehe: Seite 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31163429 Meditation in Deutschland: Eine national repräsentative Umfrage], [https://www.karger.com/Article/Abstract/499900 Meditation in Deutschland], (Datei mit Volltext kann bei [[Yoga Vidya]] erfragt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.vintagebuch.de/meditation-und-yoga-studie/ vintagebuch.de], [https://www.bioportfolio.com/resources/pmarticle/2387307/Meditation-in-Deutschland-Eine-national-repr-sentative-Umfrage.html Summary of &amp;quot;Meditation in Deutschland&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Projektstudienarbeit: Was ist Meditation? Versuch einer Definition nach Patanjali (2018)===&lt;br /&gt;
Für den Hochschulzertifikatslehrgang „Wissenschaft des Yoga Vidya“ wurde von Michael Büchel eine Projektstudienarbeit zu dem Thema &amp;quot;Grundlagen Meditation und Samyama Meditation&amp;quot; herausgearbeitet. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung: &amp;quot;Was ist Meditation&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Körperliche Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erholsamer als Urlaub (2017)====&lt;br /&gt;
Eine US-Studie hat ergeben, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] einen längeren Erholungseffekt hat als große Reisen. Die zwischen 30 und 60 Jahre alten Teilnehmerinnen der Studie, die eine Woche in einem Resort verbrachten, wurden in zwei Gruppen unterteilt: Die eine Gruppe nahm an einem Meditations-Retreat mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Selbstreflexion, [[Mantra]]-Singen teil, die andere Gruppe hingegen entspannte einfach nur so. Am Ende der Woche berichteten alle Frauen, dass es ihnen besser geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber beim nächsten Treffen einen Monat später stellte sich heraus, dass die reine Urlaubsgruppe mental und körperlich nicht so fit war wie die Meditationsgruppe. Nach weiteren zehn Monaten wurde deutlich, dass die Meditationsanhänger - im Gegensatz zu den reinen Urlaubern - weiterhin Verbesserungen bei Problemen wie [[Depressionen]] und [[Stress]] spürten. Sie fühlten sich vitaler und achtsamer. Die Forscher nahmen auch Blutproben von den Teilnehmern, um sie auf biologische Prozesse im Hinblick auf [[Stress]], Zellgesundheit und Alterung zu testen. Diese Tests ergaben, dass die Meditation die Zellen langfristig stärkt und somit auch den Stoffwechsel verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Meditation scheint eine der Möglichkeiten zu sein, unser Immunsystem zu stärken&amp;quot;, sagt Rudolph Tanzi, Neurologe an der Harvard University. &amp;quot;Der tägliche Stress, dem der Organismus ausgesetzt ist, wird gemindert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27576169 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/eine-neue-studie-belegt-meditieren-ist-erholsamer-als-urlaub_id_6654927.html Meditation erholsamer als Urlaub], [https://www.nature.com/articles/tp2016164 Meditation and vacation effects have an impact on disease-associated molecular phenotypes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erstaunliche Heilkraft der Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Für die umfangreichste Studie, die jemals durchgeführt wurde, um die Auswirkungen der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wissenschaftlich zu erforschen, besuchten 30 Personen, alle mit langjähriger Meditationserfahrung, ein Seminar in den Bergen des Staates Colorado. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers absolvierten die Teilnehmer Tag für Tag drei Monate lang eine intensive Konzentrationsmeditation. Die Übungen zielten auf mentale Entspannung, Klarheit und Stabilität, sowie eine positive Einstellung zu sich selbst und mehr Mitgefühl für andere. &amp;quot;Im Schnitt hatte die Meditationsgruppe nach den drei Monaten einen um 30 Prozent höheren Telomerase-Spiegel als die Vergleichsgruppe&amp;quot;, berichtet Elisabeth Blackburn. &amp;quot;Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Am Ende des Seminars fühlten sich alle Teilnehmer viel besser als am Anfang. Sie waren widerstandsfähiger, empfindlicher und weniger ängstlich. Sie konnten sich länger konzentrieren und ihre gewohnten Reaktionsweisen besser in den Griff bekommen, sie waren entschlossener und hatten eine positive Einstellung zum Leben. In einem Follow-up fünf Monate später waren alle diese Effekte noch nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation], [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Study: Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, zum Beispiel mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen], [https://www.lr-online.de/sport/news/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-3104644 Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Abnehmen mit Achtsamkeitstraining (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Diät- und Bewegungsprogramm, das Achtsamkeitstraining beinhaltete, führte dazu, dass die Teilnehmer niedrigere metabolische Risikofaktoren hatten als diejenigen, die das gleiche Programm ohne das Training absolvierten, so eine Studie, die von Forschern der UC San Francisco geleitet wurde. Zu den metabolischen Risikofaktoren gehören ein großer Taillenumfang, hoher Blutdruck, erhöhter Blutzucker und Triglyceride sowie ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel, das &amp;quot;gute&amp;quot; Cholesterin. Das Vorhandensein von mindestens drei dieser Risikofaktoren rechtfertigt die Diagnose eines metabolischen Syndroms, einer Erkrankung, die die Wahrscheinlichkeit von Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes und Schlaganfall erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining nachhaltige Verbesserungen in der gesunden Ernährung fördern kann sowie die metabolische Gesundheit im Zusammenhang mit verhaltensbedingten Gewichtsabnahmeprogrammen für Fettleibigkeit positiv beeinflussen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.universityofcalifornia.edu/news/mindful-eating-meditation-may-lead-better-metabolic-health Mindful eating, meditation may lead to better metabolic health] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-kraft-der-meditation-97340.html Abnehmen mit der Kraft der Meditation], [https://strong-magazine.com/abnehmen-meditation/ Abnehmen durch Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Übergewicht (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wageningen in den Niederlanden untersuchten zwei Jahre lang 400 Meditierende. Dabei fanden sie heraus, dass die Probanden im Laufe der Zeit gelernt hatten, zu erkennen, ob sie wirklich Hunger hatten oder einfach nur Lust auf bestimmte Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Schlussfolgerung: [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hilft herauszufinden, was man in einem bestimmten Moment wirklich benötigt. [[Selbstbewusstsein]] und Selbstkontrolle werden dadurch gestärkt – die wichtigsten Faktoren, um das Essverhalten auf Dauer zu ändern. Die Experten raten: Bei Heißhunger für einige Minuten mit Meditation die Umwelt ausblenden, z.B. mit einem Meditations-Hörprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ejcr.org/publicity/April_2016/April2016Article2.pdf Body and Mind: Mindfulness Helps Consumers to Compensate for Prior Food Intake by Enhancing the Responsiveness to Physiological Cues]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studien-belegen-schlank-durch-meditation-so-koennen-sie-erfolgreich-abnehmen_id_5652014.html Schlank durch Meditation], [http://time.com/4306564/mindfulness-diet-meditation/ Can You Lose Weight On the Mindfulness Diet?], [https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/meditation-hilft-beim-abnehmen-24776/ Meditation hilft beim abnehmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie positive Gefühle die physische Gesundheit aufbauen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Frau Strand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie der Wohlbefindensforscherin Barbara Fredrickson &amp;quot;How Positive Emotions Build Physical Health&amp;quot; (2013) untersuchte die gesundmachende Wirkung von Meditation. Dafür wurden 65 Probanden für sechs Wochen in der sogenannten &amp;quot;Liebende-Güte-Meditation&amp;quot; (auch &amp;quot;Loving-Kindness Meditation&amp;quot; oder &amp;quot;Meta-Meditation&amp;quot;) angeleitet, bei der man sich in einer aufgerichteten Sitzhaltung innerlich über 15 Minuten täglich Gedanken der Güte vorspricht, beispielsweise [[Wunsch|Wünsche]] für das eigene Wohlbefinden, den inneren Frieden o.ä. Dabei wird eine gut wahrnehmbare Körperstelle fokussiert und beobachtet, wie sich diese über den [[Zeit]]raum der Meditation anfühlt. Abschweifende Gedanken werden sanft wieder auf die eigentliche Meditation zurückgeführt, indem man sich erneut auf einen Güte-Gedanken konzentriert. Jede Woche werden die Gedanken erweitert. Während sie in der ersten Woche dem [[Selbst]] zugedacht sind, bezieht man in der zweiten Woche geliebte Menschen mit ein. In der dritten Woche beziehen sich die Güte-Gedanken auch auf Bekannte, die einem nicht ganz so nahe stehen, in der vierten auch auf Fremde und in der fünften Woche auf alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass die Probanden durch die Meditation mehr gute [[Gefühl]]e wie [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] empfanden. Durch die verbesserte [[Bindung]] zu sich selbst, wurden auch die [[Beziehung]]en zu anderen Menschen positiver und näher erlebt. Dies wiederum erhöhte die Aktivität des Vagusnervs, welche die körperliche [[Gesundheit]] und innere [[Entspannung]] anzeigt und erhöht. Es wird also eine Spirale des Wohlbefindens und der genesung in Gang gesetzt. Die regelmäßige Kultivierung positiver Gefühle nährt das körperliche Wohlbefinden, stärkt zwischenmenschliche [[Bindung]]en, fördert die Gesundheit des Nervensystems und lenkt die [[Aufmerksamkeit]] des Meditierenden im Alltag mehr auf [[Augenblick]]e der [[Freude]] und ein positives Miteinander. Die Forscherin sagt, dass zum ersten mal der Beweis erbracht wurde, dass der Tonus des Vagusnervs nicht angeboren ist, sondern sich durch einen aktiven Geist ändern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/strategie/strategie-20130611-barbara-frederickson-sich-gesund-meditieren.html Wirtschaftspsychologie aktuell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Körpertemperatur (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marmapunkte-Nadis-Energie-System.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die National University von Singapur fand heraus, dass Meditation die Körpertemperatur des Meditierenden verändern kann. Tibetische Nonnen, die mit der G-Tummo-Meditation meditieren, können ihre Körpertemperatur auf 38,5°C erhöhen, obwohl sie eiskalte Tücher um ihren Körper gewickelt haben, die eine Temperatur von minus 25°C haben. Diese Meditationstechnik geht über das Zählen und die Konzentration auf den Atem und ist deswegen für [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/anfaenger/ Anfänger] nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tummo-[[Meditationstechnik]] kontrolliert die innere [[Energie]]. Sie wird in [[Tibet]] als die heiligste spirituelle Praxis angesehen. Dabei können die Praktizierenden ihre Körpertemperatur so erhöhen, dass sie in einer Umgebung von minus 25°C nasse Kleider auf ihrem [[Körper]] tragen können, ohne dabei krank zu werden, und diese dabei auch trocknen. Ihre Körpertemperatur steigt auf bis zu 38,3°C an. Die Forscher konnten den Temperaturanstieg anhand elektroenzephalografischer Aufzeichnungen (EEG) beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zweiter Versuch wurden westliche Meditierende bei einer [[Tummo]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] untersucht. Bei ihnen stieg die Körpertemperatur ebenfalls an, allerdings nicht so sehr, wie bei den tibetischen Nonnen, die in ihrer Meditationstechnik gefestigt sind. Diese Meditationstechnik könnte man auch einsetzen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und kognitive [[Fähigkeit]]en zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der willentliche Anstieg der Körpertemperatur lässt sich auf die [[Vasenatmung]] zurückführen und auf die [[Konzentration]] auf die [[Visualisierung]] von Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Untersuchung mit tibetischen Mönchen wurde 2002 in Nordindien vorgenommen. Die Mönche sollten mit spärlicher Bekleidung in einem Raum meditieren, der nur 4° C Temperatur hatte. Im Zustand tiefer Meditation wurden ihnen ebenfalls kalte, nasse Tücher umgehängt. Im Regelfall würde der menschliche [[Körper]] nun nicht steuerbar zu zittern beginnen. Die Körpertemperatur würde absinken und je nach Dauer der Situation könnte der Mensch erfrieren. Die Mönche hingegen hielten nicht nur ihre Körpertemperatur, sondern trockneten auch hier sogar über mehrere Stunden hinweg jeweils drei kaltnasse Tücher durch ihre Körperwärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23555572 Neurocognitive and somatic components of temperature increases during g-tummo meditation: legend and reality.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/d1d1459f1a5930 Thorsten Schmitt: Meditation erhöht die Körpertemperatur], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/studie-beweist-tummo-meditation-kann.html Studie beweist: Tummo-Meditation kann Körperkerntemperatur kontrollieren], [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muskel- und Nervensystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Amyotropher Lateralsklerose (2017)====&lt;br /&gt;
[[Amyotrophe Lateralsklerose]] (ALS) ist eine chronisch degenerative Erkrankung des motorischen [[Nervensystem]]s, d.h. die [[Krankheit]] betrifft vor allem die Nerven des Bewegungsapparates, so dass es im Laufe einiger Jahre zu immer mehr Bewegungseinschränkungen kommt. Aufgrund der ungünstigen Prognose kann es häufig zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en bei den Betroffenen kommen. Eine gesunde [[Ernährung]], die reich an [[Antioxidantien]] ist, kann den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. Eine Studie zeigte sich nun, dass auch regelmäßige [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation] das psychische Befinden von ALS-Patienten deutlich verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italienische Forscher untersuchten in einer Studie mit 100 ALS-Patienten, die im Laufe der letzten 18 Monate eine ALS-Diagnose erhalten hatten, wie Meditation sich auf das psychische Wohlbefinden auswirkte. Eine Gruppe erhielt eine normale psychologische Unterstützung, die andere meditierte acht Wochen lang regelmäßig im Rahmen eines achtsamkeitsbasierten Stressreduktionsprogramm ([[MBSR]] – Mindfulness-Based Stress Reduction).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Meditationsgruppe berichtete nach den ersten acht Wochen bereits von deutlich weniger [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen, negativen [[Emotion]]en oderd Depressionen. Diese positive Auswirkung der [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] blieb außerdem noch mindestens 12 Monate hinweg bestehen. Bei vielen Patienten besserte sich der Zustand in diesem Zeitraum sogar noch weiter. Die italieniesche Studie war die erste kontrollierte Untersuchung auf dem Gebiet und zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Meditation ein wichtiges Werkzeug darstellen kann, um das Wohlbefinden von ALS-Patienten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.13246/abstract Meditation training for people with amyotrophic lateral sclerosis: a randomized clinical trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/als-meditation-170304021.html Meditation hilft bei ALS], [http://www.medicalnewstoday.com/releases/316058.php Medicalnewstoday (02/17): Meditation benefits patients with ALS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam aus Indien, Deutschland und den USA hat untersucht inwieweit ein MBSR-Programm für Glaukom-Patienten sowohl die seelischen als auch die körperlichen Komponenten verbessern kann. Das primäre Offenwinkel-Glaukom geht mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einher, die zur Schädigung der Sehnerven führt. Die verminderte Sehkraft und die Angst vor einer Erblindung erhöhen den [[Stress]]pegel der Betroffenen. Dies kann zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen und ein Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. Diesen Druck sowohl auf die Seele als auch auf die [[Augen]] zu vermindern, ist das Ziel von Entspannungsverfahren als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung. Ein bewährtes Verfahren zur Stressreduktion ist die Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] (MBSR). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die vorliegende Arbeit konnte belegen, dass sich eine täglich durchgeführte Achtsamkeitsmeditation sowohl auf die klinischen Ausprägung eines primären Offenwinkel-Glaukoms (Augeninnendruck) als auch auf die Lebensqualität der Patienten positiv auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30256277 Mindfulness Meditation Reduces Intraocular Pressure, Lowers Stress Biomarkers and Modulates Gene Expression in Glaucoma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/achtsamkeitsmeditation-senkt-den-druck-auf-seele-und-augen.html Achtsamkeitsmeditation senkt den Druck auf Seele und Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert den Tastsinn (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Hand.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 untersuchten Forscher um Hubert Dinse von der Ruhruniversität Bochum die Auswirkung von [[Zen]]-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das [[Gefühl]] in den Fingerspitzen. Die Wissenschaftler beobachteten 20 erfahrene Meditierende im Rahmen eines viertägigen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditationsseminars]. Neben den regulären Meditationssitzungen sollten die Probanden bestimmte Übungen absolvierten, bei denen die [[Konzentration]] ganze zwei Stunden täglich ausschließlich auf den rechten Zeigefinger gelenkt werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine bestimmte Messtechnik (&amp;quot;Zwei-Punkt-Diskriminationsschwelle&amp;quot;) wurde die Reizreaktion gemessen. Bei den Meditierenden verbesserte sich der Schwellenwert des rechten Zeigefingers um 17%. Dies kommt in etwa dem &amp;quot;Fingerspitzengefühl&amp;quot; von Musikern oder Sehbehinderten nahe, deren Tastsinn in der Regel um 15-20% schärfer ist als bei Sehenden.&lt;br /&gt;
Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass rein durch mentale Prozesse auch in kürzester Zeit prägnante Lerneffekte erreichbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4550890/ Enhanced tactile acuity through mental states]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spektrum.de/news/zen-meditation-kann-den-tastsinn-schaerfen/1364304 Zen-Meditation kann den Tastsinn schärfen], [http://www.deutschlandfunk.de/studie-meditation-verbessert-tastsinn.676.de.html?dram:article_id=329799 Meditation verbessert Tastsinn], [http://news.doccheck.com/de/102268/neuroplastizitaet-wie-der-geist-den-tastsinn-schaerft/ Neuroplastizität: Wie der Geist den Tastsinn schärft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nervensystem Nerven Nervenzellen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington/Lubbock (dpa) - Eine [[Aufmerksamkeitsmeditation]] verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]straining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe, berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock (US-Staat Texas). Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen. In einer Studie wurden 45 Studierende der University of Oregon, in einer weiteren Studie 68 Studierende der chinesischen Dalian University of Technology in zwei Gruppen aufgeteilt. Alle Teilnehmenden hatten zuvor keine Erfahrung mit meditativen Übungen. Eine Gruppe erhielt Aufmerksamkeitsmeditation, die andere [[Entspannung]]sübungen. In der ersten Studie erstreckte sich das Training über vier Wochen mit insgesamt 11 Stunden, in der zweiten Studie über zwei Wochen mit fünf Stunden. Dabei zeigte sich bei der Gruppe mit der Aufmerksamkeitsmeditation nach vier Wochen in bestimmten Hirnregionen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände, was für eine bessere Isolierung spricht. Zudem vermuten die Forscher eine Verdichtung der Nervenfasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22689998 Mechanisms of white matter changes induced by meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-meditation-verbessert-nerven-a-838296.html Meditation verbessert Effektivität von Nervenfasern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion bei Entzündungen des Nervensystems (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche [[Studie]] von Neurowissenschaftlern der University of Wisconsin-Madison und des Center for Investigating Healthy Minds am Waisman Center ergab, dass [[Achtsamkeitsmeditation]] sowohl den [[Stress]] als auch die Entzündungsmarker im [[Blut]], welche für chronische [[Entzündung]]en verantwortlich sind, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen wurde ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sprogramm ([[Achtsamkeitsmeditation]]) mit einem [[Gesundheit]]skurs, welcher Ernährungsberatung, Walking, [[Balance]]- und [[Kraft]]übungen sowie [[Musiktherapie]] beinhaltete. Beide Versuchsgruppen sollten dabei gleich häufig üben und erhielten dieselbe Anzahl angeleiteter Stunden. Dann wurde bei den Teilnehmern [[Stress]] erzeugt und durch eine spezielle Salbe Entzündungsreaktionen auf der [[Haut]] hervorgerufen, um dann vor und nach den Übungen die Immunreaktion und [[Hormon]]ausschüttung zu messen. Es zeigte sich, dass durch beide Verfahren Stress abgebaut werden konnte, jedoch nur der Aspekt der [[Achtsamkeit]] zusätzlich auch entzündungshemmend wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3518553/ A comparison of mindfulness-based stress reduction and an active control in modulation of neurogenic inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/sherry-baker/meditation-gegen-die-symptome-einer-chronischen-entzuendung.html Kopp Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Physiologische Effekte von Meditation - Ruhetonus, Muskeldurchblutung, Laktat, Cortisol, Alpha-Rhythmus (1986)====&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert fasst die Wirkung von Meditation in seinem Buch &amp;quot;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&amp;quot; wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
** Meditation senkt partiell den Ruhetonus der [[Skelettmuskulatur]]&lt;br /&gt;
** Meditation senkt den Ruhe Energie-Umsatz&lt;br /&gt;
** Meditation erhöht die [[Muskel]]durchblutung&lt;br /&gt;
** [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt den [[Blutlactatspiegel]] und den [[Cortisolspiegel]] &lt;br /&gt;
** Meditierende haben einen stabilen α-Rhythmus größerer Amplitude und damit einen relaxierten Wachzustand&lt;br /&gt;
** Meditation ist ein Zustand der sich sowohl zur [[Stress]]-Reaktion als auch zum Schlaf antagonistisch verhält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Physiologische-Aspekte-Meditation-Dietrich-Ebert/dp/3437004719 Ebert, Dietrich: Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchbesprechung: [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz- und Kreislaufsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga (2017)====&lt;br /&gt;
Die Meta-Analyse zeigte, dass Meditation und Yoga sowohl den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck zu verringern schienen, die sich innerhalb ähnlicher Ausgangsbereiche befanden, und die Reduktion war statistisch signifikant; einige Ergebnisse zeigten jedoch wenig Unterschiede. Insbesondere die Meditation spielte eine spürbare Rolle bei der Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind, während Yoga zum Rückgang von Personen im Alter von weniger als 60 Jahren beizutragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transzendentale  Meditation zur Blutdrucksenkung (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Heart Association (AHA) (amerikanische Kardiologen-Vereinigung) empfiehlt Transzendentale Meditation zur Blutdrucksenkung. In ihrem Bericht bewerteten die AHA drei Kategorien alternativer Heilansätze: Verhaltensmaßnahmen (Meditation), Körper- bzw. Geräteübungen und nicht-invasive Verfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für Hypertonie-Patienten mit Werten höher als 120/80 mmHg sind nicht-medikamentöse alternative Therapien, wie die Transzendentale [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://centerhealthyminds.org/assets/files-publications/Meditation-Scientific-Statement-JAHA-2017.pdf Meditation and Cardiovascular Risk Reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://meditation.de/american-heart-association-informiert-arzte-uber-die-blutdrucksenkende-wirkung-der-transzendentalen-meditation/ Transzendentale Meditation als wirksames Mittel zur Blutdrucksenkung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion in der Prävention von Herzkrankheiten (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation.Herz.Sonne.png|thumb|Meditation kann Herzkrankheiten vorbeugen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Langzeitstudie der Maharishi University in Fairfield, die über 5,4 Jahre lief, wurde die Auswirkung der Transzendentaler Meditation auf den Bluthochdruck untersucht. Dafür wurden 201  Patienten mit koronaren Herzkrankheiten zufällig einer Meditationsgruppe oder einer Gruppe mit Gesundheitsbelehrungen zugeteilt. Die Teilnehmer praktizierten zweimal täglich für 20 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Untersuchungszeitraums gab es in der Mediationsgruppe eine 48% Reduktion des Risikos für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Sterblichkeit. Diese Veränderung war verbunden mit einer Reduktion des systolischen Blutdrucks um durchschnittlich 4,9 mmHG und der Abnahme von Stress und Erregung. Deshalb, so schlußfolgern die Forscher, ist die Transzendentale Meditation gut geeignet für die klinische Prävention von Herzkrankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://circoutcomes.ahajournals.org/content/5/6/750.full Stress Reduction in the Secondary Prevention of Cardiovascular Disease]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|5675568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bluthochdruck (2017, 2008, 1993)====&lt;br /&gt;
Mediziner der Universität Würzburg unter Leitung von Wolfram Voelker sind zu dem Ergebnis gekommen, dass regelmäßige [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hohen Blutdruck genauso wie entsprechende Medikamente senkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Studie teilten die Wissenschaftler 52 Patienten mit Bluthochdruck im Alter von 30 bis 70 Jahren in eine Meditations- und eine Kontrollgruppe auf. Die Probanden der Meditationsgruppe absolvierten im Würzburger Benediktiner[[kloster]] eine [[Christentum|christlich]] geprägte, ganzheitliche Meditation und trainierten spirituelle Atemtechniken ein. Nach einer vierwöchigen Einführung folgte ein weiterer Monat mit zwei jeweils 40-minütigen Meditationseinheiten pro Tag. Am Ende der zwei Monate war der [[Ruhe]]-Blutdruck dieser Teilnehmer durchschnittlich um zwölf Prozent gesunken. Auch in standardisierten [[Stress]]-Tests sowie in 24-Stunden-Blutdruck-Messungen schnitt die Meditationsgruppe signifikant besser ab. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe zeigten dagegen in keinem Test Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten, dass Meditation das [[Nervensystem|vegetative Nervensystem]] beeinflusst, wodurch sich die verengten Blutgefäße von Hochdruck-Patienten entspannen. Möglich ist auch, dass das [[Gehirn]] unter dem Einfluss der Meditation die Ausschüttung von Stresshormonen drosselt. Weitere Studien zu diesem Aspekt sind wünschenswert, besonders auch zu der [[Frage]], ob der Effekt der Meditation auch über längere [[Zeit]] nachweisbar bleibt und welche Patienten am besten darauf ansprechen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass Meditation dabei helfen kann, Medikamente gegen Hypertonie einzusparen oder gar bei bestimmten Patienten ganz wegzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17823597 Contemplative meditation reduces ambulatory blood pressure and stress-induced hypertension: a randomized pilot trial. (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/blutdruck-therapie_aid_95572.html Meditation statt Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der frühsten Studien zur Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf den Bluthochdruck wurde vom Center for Health and Aging Studies der Maharishi University in Fairfield durchgeführt. Dabei wurden 127 Patienten mit Hypertonie im Stadium I untersucht. Die Patienten wurden in Gruppen eingeteilt, die entweder Meditation oder progressive Muskelentspannung über einen Zeitraum von drei Monaten praktizierten. Eine Kontrollgruppe erhielt eine [[Gesundheit]]sbelehrung. Am Ende der Studie zeigte sich, dass der systolische Blutdruck in der Meditationsgruppe um 10 mmHg sank. In der Gruppe mit progressiver Muskelentspannung sank er nur ein wenig und in der Kontrollgruppe gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://hyper.ahajournals.org/content/26/5/820.full A Randomized Controlled Trial of Stress Reduction for Hypertension (1993)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga scheint bei arterieller Hypertonie insbesondere über Atem- und Meditationstechniken und weniger über Yogahaltungen zu wirken. Ziel dieser Studie war daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen bei Patienten mit arterieller Hypertonie zu vergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Nach der Intervention lag der systolische 24-Stunden-Blutdruck in der Yogagruppe, die keine Yogahaltungen ausübte, signifikant unter dem der Kontrollgruppe (Gruppenunterschied [Δ]= −3,8 mm Hg; [95-%-Konfidenzintervall (KI): (−0,3; −7,4) p = 0,035]) und dem der Yogagruppe, die Yogahaltungen praktizierte (Δ = −3,2 mm Hg; 95-%-KI: [−6,3; −0,8]; p = 0,045). Keine Gruppenunterschiede fanden sich bezüglich des diastolischen Blutdrucks. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten während der Studie nicht auf.&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Übereinstimmend mit vorhergehenden Studien induzierte nur Yoga ohne Yogahaltungen eine kurzfristige Reduktion des systolischen ambulatorischen Blutdrucks. Da Yoga bei Patienten mit Hypertonie unter pharmakologischer Behandlung sicher und wirksam war, kann er als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=16&amp;amp;aid=203813&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga bei arterieller Hypertonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&amp;amp;wo=17&amp;amp;typ=1&amp;amp;nid=99755&amp;amp;s=arterieller&amp;amp;s=hypertonie&amp;amp;s=yoga Yoga kann sich positiv auf den Bluthochdruck auswirken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
====Meditation beugt Grippe und Erkältungen vor (2012, 2010, 2003)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-berge.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] macht weniger anfällig für Erkältungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität Wisconsin-Madison fanden heraus, dass regelmäßig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditierende] Erwachsene weniger anfällig für [[Erkältung]]en und [[Lungenentzündung]] sind als nicht Meditierende. In der Studie wurden 149 Personen in drei Gruppen eingeteilt: eine Meditationsgruppe, eine Gruppe die regelmäßig Körperübungen durchführte und eine Kontrollgruppe, die nicht aktiv war. Praktiziert wurde für 8 Wochen, danach wurden die Patienten sich selbst überlassen und über im Erkältungszeitraum zwischen September und Mai auf Krankheitstage und Arztbesuche hin beobachtet. Die Studie zeigte, dass die Meditationsgruppe seltener Erkältet war, die schwere der Krankheit geringer war und die Symptome schneller nachließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3392293/ Meditation or Exercise for Preventing Acute Respiratory Infection (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gannikus.com/medizin/meditation-verhindert-erkaeltungen/ Meditation verhindert Erkältungen], [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2233565/Forget-popping-vitamins-MEDITATION-stave-colds-flu.html Forget popping vitamins, MEDITATION could stave off colds and flu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher aus Philadelphia stellten die Hypothese auf, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ([[MBSR]]) nicht nur das psychosoziale [[Wohlbefinden]] steigert, sondern auch die Marker der Immunaktivität verändert. Um diese Theorie zu beweisen, wurde eine Pilotstudie durchgeführt, in deren Verlauf 24 Probanden ohne Autoimmunerkrankung ein achtwöchiges MBSR-Programm durchliefen. Zu Studienbeginn und zwei Wochen nach Abschluss der Therapie wurden Blutproben abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität und eine Verringerung von [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] festgestellt werden. Letzteres korrelierte mit einer Reduktion der C-reaktiven Proteine. Probanden, die eine Steigerung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens berichteten, zeigten eine Zunahme der zytolytischen Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das MBSR-Programm löste somit nicht nur Wohlbefinden aus, sondern beeinflusste zudem immunologische Maßnahmen positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jdc.jefferson.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1006&amp;amp;context=jmbcimfp Enhanced psychosocial well-being following participation in a mindfulness-based stress reduction program is associated with increased natural killer cell activity (2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/achtsamkeitsbasierte-stressreduktion-beeinflusst-das-immunsystem/ FitScience: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion beeinflusst das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der Universität Wisconsin in Madison (USA) berichtete 2003 außerdem in der Fachzeitschrift Psychosomatic Medicine, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sich langfristig positiv auf Gehirnfunktionen und auf das [[Immunsystem]] auswirken kann. Die Wissenschaftler um Richard Davidson ließen 25 Personen acht Wochen lang an einem Achtsamkeitstraining teilnehmen und wurden dazu angehalten, auch selbst zuhause zu meditieren. Die Kontrollgruppe mit 16 Personen erhielt dagegen kein Meditationstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Trainings untersuchten die Forscher die Aktivität im vorderen Bereich des [[Gehirn]]s. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine stärker linksseitig betonte Aktivität mit positiven [[Gefühl]]en zusammenhängt. Tatsächlich zeigten die Meditierenden eine stärkere linksseitige Aktivierung als die Kontrollgruppe, die nicht meditiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bekamen die Probanden am Ende des Trainings eine [[Grippe]]-[[Impfung]]. Vier und acht Wochen nach der Impfung wurde die Zahl der Grippeantikörper gemessen. Zwar stieg die Zahl der Antikörper im [[Blut]] in beiden Gruppen an, jedoch war der Anstieg in der Meditationsgruppe deutlich höher als in der Kontrollgruppe. Weitere Studien wären wünschenswert, um diese Ergebnisse zu untermauern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12883106 Alterations in brain and immune function produced by mindfulness meditation (2003)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/meditation-wirkt-vorbeugend-gegen-grippe Meditation wirkt vorbeugend gegen Grippe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation führt zu einer stabilen Gesundheit====&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen Entspannungsübungen wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] oder [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und einer stabilen [[Gesundheit]] konnte bislang nicht wirklich auf wissenschaftlicher Ebene nachgewiesen werden. Nun haben Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital jedoch mehr als 4000 Patienten über einen längeren Zeitraum begleitet und untersucht. Diese erhielten die Anweisung, Meditation oder andere [https://www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-entspannung/ Entspannungstechniken] in ihren [[Alltag]] zu integrieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Patienten machte nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Resultat war, dass 43% der [[Krankheit|gesundheitlichen Probleme]], wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Erkältungen dank der Entspannungsübungen von selbst verschwanden, was in vielen Fällen einen Arztbesuch überflüssig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nachhaltigleben.ch/1-blog/3477-entspannungsuebungen-koennen-langfristig-den-arzt-ersetzen Yoga und Meditation können den Arzt ersetzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Entzündungsmechanismen im Körper (2014, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mönch Rosen Füße.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler vom Radboud University Medical Center in Nijmegen, Niederlande, studierten die Auswirkungen der Wim Hof Meditationsmethode auf das menschliche Immunsystem. Diese Methode ist der tibetanischen [[Tummo]] Technik (Yoga des inneren Herzens) sehr ähnlich und umfasst Atemübungen, [[Drittes Auge]] Meditation und Kälte. 12 Teilnehmer wurden damit trainiert, Entzündungen abzuwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Experiment umfasste insgesamt 24 Freiwillige, 12 Personen, die mit der Wim Hof Methode praktizierten und 12 Freiwillige, die nichts dergleichen taten. Allen Teilnehmern wurden Bakterienstämme injiziert, die grippeähnliche Symptome hervorriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Teilnehmer, die mit der Wim Hof Methode praktizierten, weniger Fieber und weniger Grippesymptome zeigten als die Vergleichsgruppe. Diese Ergebnisse könnten bedeutsame Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie verschiedene Entzündungszustände im Körper behandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.pnas.org/content/111/20/7379 Voluntary activation of the sympathetic nervous system and attenuation of the innate immune response in humans (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.metaeft.de/5-wege-wie-meditation-deinen-koerper-veraendern-kann/ 5 Wege wie Meditation deinen Körper verändern kann], [http://www.nature.com/news/behavioural-training-reduces-inflammation-1.15156 Behavioural training reduces inflammation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag kann die Entzündungsmarker im Blut verringern. Dies fand die Forscherin Helen Lavretsky von der University of California heraus. Sie widmete ihre Studie pflegenden Angehörigen von Alzheimerkranken, da diese unter besonders hohem Stress stehen und desswegen häufiger an schweren Krankheiten leiden als die Durchschnittsbevölkerung. Über einen Zeitraum von 8 Wochen praktizierten die Testpersonen nur 12 Minuten Kirtan-Kriya Meditation am Tag, während die Vergreichsgruppe sich mit Klängen einer Entspannungs-CD entspannte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Versuchs identifizierten die Forscher 68 Gene, deren Aktivität sich nach Kirtan Kriya-Meditation so veränderte, dass Entzündungsreaktionen vermindert waren. In der Meditationsgruppe war besonders das Enzym Telomerase aktiv, das verkürzte Chromosomenenden wiederherstellen kann. Ausserdem litt die Meditationsgruppe weniger an Depressionen und war mental und physisch gesünder, als die Vergleichsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22407663 A pilot study of yogic meditation for family dementia caregivers with depressive symptoms: effects on mental health, cognition, and telomerase activity (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785 Yoga reduces stress; now it’s known why], [http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/wie-baut-yoga-stress-ab/ Wie baut Yoga Stress ab?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zusammenhang von Achtsamkeitsmeditation und Killerzellenaktivität (2010)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin Carolyn Y. Fang von der Temple Universität in Philadelphia untersuchte in einer Studie, wie sich Achtsamkeitsmeditation auf das Wohlbefinden und das Immunsystem auswirken. 24 Probanden nahmen an einem Kurs der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction) teil und praktizierten anschließend 30 Minuten täglich über einen Zeitraum von acht Wochen. Vor und nach der Studie füllten die Teilnehmer einen Fragebogen aus und gaben eine Blutprobe ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Achtsamkeitsprogramm führte bei den Testpersonen zu einer signifikanten Verbesserung bei Angst, Stress und allgemeiner Lebensqualität. Zudem zeigten die Blutproben eine erhöhte Aktivität der Killerzellen (Immunzellen) und eine Reduktion eines Entzündungsmarkers, des C-reaktiven Proteins. Somit steht Achtsamkeitsmeditation in Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2921566/ Enhanced Psychosocial Well-Being Following Participation in a Mindfulness-Based Stress Reduction Program Is Associated with Increased Natural Killer Cell Activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-staerkt-immunsystem-1307/ Gesundheitsstadt-Berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Walking bei Reizdarmsyndrom (2016)====&lt;br /&gt;
Die Studie über acht Wochen Yoga oder Walking zeigt signifikante Verbesserungen der gastrointestinalen Symptome und der Überempfindlichkeit in der Yogagruppe. Das Walking zeigte geringfügige Auswirkungen auf die gastrointestinalen Symptome, jedoch positive Auswirkungen auf Stimmung und Angst. Langzeitwirkungen für [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Yoga] (nach 6 Monaten) konnten nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Walking und Yoga haben unterschiedliche Effekte als selbstregulierende Therapien für RDS, wobei beide Behandlungen effektiv und sicher sind&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26086986 Self-regulation evaluation of therapeutic yoga and walking for patients with irritable bowel syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.lebenmitreizdarm.de/psyche-und-lebensstil/yoga-bei-reizdarm/ Yoga bei Reizdarm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen (2015)====&lt;br /&gt;
Die Forscher des Benson-Henry Institutes am Massachusetts General Hospital, USA und des Beth Israel Deaconess Medical Center untersuchten die Auswirkungen der sogenannten Relaxation Response [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive Wohlbefinden der Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler um Braden Kuo untersuchten insgesamt 48 Probanden, 19 davon mit einem Reizdarmsyndrom und 29 mit der Diagnose einer CED. 9 Wochen lang nahmen die Teilnehmer an einer wöchentliche Sitzung mit einem Relaxation-Response-Training teil und praktizierten täglich zwischen 15 und 20 Minuten alleine. Am Ende der 9 Wochen berichteten sowohl die Patienten mit CED als auch diejenigen mit Reizdarmsyndrom über eine deutliche Linderung ihrer Symptome, ihrer Angst und über eine Verbesserung ihrer allgemeinen Lebensqualität. Durch das Training wurden die Patienten auch resilienter, d.h. widerstandsfähiger, in Bezug auf den empfundenen Schmerz, er wurde nicht mehr in dem Maße wie vorher katastrophisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0123861 Genomic and Clinical Effects Associated with a Relaxation Response Mind-Body Intervention in Patients with Irritable Bowel Syndrome and Inflammatory Bowel Disease] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/studie-zeigt-wirksamkeit-von-meditation-bei-darmerkrankungen/ Studie zeigt Wirksamkeit von Meditation bei Darmerkrankungen], [https://www.ced-trotzdem-ich.de/service/news/06-01-2016-meditation-und-achtsamkeitstraining-bei-chronisch-entzuendlichen-darmerkrankungen Meditation und Achtsamkeitstraining bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining reduziert den Grad der Beschwerden bei Darmerkrankungen (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Lachend Bauch.jpeg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher aus North Carolina analysierten die Auswirkungen von [[Achtsamkeit]]straining auf das Reizdarmsyndrom. An der Studie nahmen 75 Patienten teil, die entweder einem 8 wöchigen Achtsamkeitstrainig oder einer Selbsthilfegruppe zugeteilt wurden. Vor dem Training, direkt danach und drei Monate später wurde eine Befragung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befragung in der Achtsamkeitsgruppe ergab eine Reduktion der Symptome direkt nach dem Training um 26,4 % (Selbsthilfegruppe nur 6,2%) und drei Monate später um 38.2% (Selbsthilfegruppe 11.8%). Außerdem gab es nach den drei Monaten eine signifikante Verbesserung in der Lebensqualität, dem Leidempfinden und der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände. Achtsamkeitstraining kann somit helfen die Symptome des Reizdarmsyndroms zu reduzieren und besser mit ihnen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/ajg/journal/v106/n9/full/ajg2011184a.html Mindfulness Training Reduces the Severity of Irritable Bowel Syndrome in Women]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/meditation-hilft-bei-reizdarm.html Meditation hilft bei Reizdarm], [https://www.reizdarmtherapie.net/reizdarm-yoga/ Eine praktische kurze Yogaroutine lindert nachweislich die Beschwerden des Reizdarmsyndroms!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gene===&lt;br /&gt;
====Meditation senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten [[Stress]]belastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
[https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/so-beugt-yoga-entzuendungen-vor-11463/ So beugt Yoga Entzündungen vor.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt das Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Schule.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Welt.de (11/14): Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?],[http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Heilpaxisnet.de (11/14): Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine (11/14): So wirkt sich Yoga auf den Körper aus], [https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403 Saarbrücker Zeitung (01/17): Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation beeinflusst Genexpression (2014, 2013)====&lt;br /&gt;
*Meditation wirkt sich auch auf die Genexpression aus. Ein Forscherteam aus den USA, Spanien und Frankreich konnte feststellen, dass die Praxis der [[Achtsamkeit]] die Genausprägung senkt, die mit Entzündungsreaktionen zusammenhängt.  Dr. Perla Kaliman vom Institut für biomedizinische Forschung in Barcelona beobachtete, dass jene Gene sich durch Meditation veränderten, auf die entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente abzielen, indem entzündungsfördernde Gene herunterreguliert oder unterdrückt werden. Dies schafft eine neue Grundlage für weitere Forschungen. Dabei soll dann untersucht werden, inwiefern sich chronische Entzündungskrankheiten anhand von Meditation behandeln lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Perla+Kaliman+gene+meditation Rapid changes in histone deacetylases and inflammatory gene expression in expert meditators. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/2013/12/12/meditation-beeinflusst-gene_n_4431485.html Neue Studie belegt: Meditation beeinflusst Genexpression], [http://erst-kontakt.blog.de/2014/01/31/studie-beweist-meditation-bewirkt-veraenderungen-genexpression-30-januar-17671855/ Studie beweist: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/studie-beweist-erstmals-meditation.html Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine weitere Studie vom Benson-Henry Institut kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie konnten Nachweisen, dass Achtsamkeits- und Entspannungstechniken eine direkte Auswirkung auf die Aktivität von Genen haben, die für die Immunfunktion, den Energiestoffwechsel und die Insolinausschütung zuständig sind. Zum ersten mal konnte die dafür verantworliche physiologische Schnittstelle identifiziert werden. In der Studie wurde das Blut von Teilnehmern eines achtwöchigen Entspannungstrainings auf die Expression von 22.000 Genen untersucht. Schon ein 20-minutige Übungseinheit kann den Stoffwechsel und besonders die Fuktion der Mitochondrien positiv beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062817 Relaxation Response Induces Temporal Transcriptome Changes in Energy Metabolism, Insulin Secretion and Inflammatory Pathways (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://hms.harvard.edu/news/genetics/mind-body-genomics-5-1-13 Harvard Medical School], [http://www.humannews.de/meldungen/aktuell/beitrag/wirkung-von-meditation-im-genom-nachgewiesen/ Humannews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|lV06fL9BGmc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation schützt das Erbgut und verlangsamt den Alterungsprozess (2009)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 30 Personen, die bereits langjährige Meditationserfahrung gesammelt hatten, bei einem dreimonatigen Seminar in den Bergen in [[Konzentration]]smeditation angeleitet. Ein erfahrener Lehrer unterrichtete die Teilnehmer in Übungen, die die geistige [[Klarheit]], [[Entspannung]] und [[Stabilität]] verstärken sollten. Die Lebenseinstellung sich selbst gegenüber sollte positiv beeinflusst und das [[Mitgefühl]] anderen Menschen gegenüber sollte verstärkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen am Ende des Seminars waren bei allen Teilnehmern positive Veränderungen festgestellt worden. Sie fühlten sich [[widerstandsfähig]]er, [[einfühlsam]]er, waren weniger [[ängstlich]] und konnten sich besser konzentrieren. Ebenso konnten sie ihre gewohnheitsmäßigen Verhaltensmuster besser hemmen, waren [[zielstrebig]]er und hatten eine positive Lebenseinstellung. &lt;br /&gt;
Bei einer Nachuntersuchung fünf Monate später waren diese Effekte immer noch zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesen Veränderungen, die das Empfinden der Teilnehmer im Fokus hatte, kamen erstaunliche Veränderungen im Blutbild. Dazu wurde den Blutproben, die am Anfang und am Ende der Studie entnommen wurden, mithilfe einer Zentrifuge speziell die weißen Blutkörperchen, Leukozyten, entnommen. Untersucht wurden die Chromosomen, die sich in den Tellkernen befinden und das Erbgut enthalten. Deren Enden, die Telomere, fungieren als Schutzkappen. Bei jeder Zellteilung kommt es zur Abnutzung dieser Telomere und ein kleines Stück geht verloren. Sind die Telomere so kurz, dass sich die Zelle nicht mehr teilen kann, ist das die Ursache für einen Alterungsprozess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezielles Protein, Telomerase, kann diesen Abnutzungsmechanismus bei der Zellteilung verlangsamen. Der Telomerasespiegel war bei den Teilnehmern im Vergleich zur Kontrollgruppe um 30% erhöht. Der genaue Einfluss der Telomerase auf die Telomere wurde in einer weiteren Studie genauer untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Telomerase den Alterungsprozess nicht nur verlangsamt, sondern die Länge der Telomere sogar wieder zunehmen kann. Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation nicht nur einen positiven Effekt auf das [[Wohlbefinden]] hat, sondern belegt die verjüngende Wirkung auf der molekularen Ebene des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Rundschau-Sportberichte-Die-erstaunliche-Heilkraft-der-Meditation;art1075,6030496 Die erstaunliche Heilkraft der Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21035949 Einfluss der Meditation auf die Telomerase-Aktivität der Immunzellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmerzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
Eine aktuelle Studie befasste sich mit der Auswirkung der Meditationsmethode der &amp;quot;achtsamkeitsbasierten Stressreduktion&amp;quot; (&amp;quot;Mindfulness-Based Stress Reduction&amp;quot;, kurz [[MBSR]]) auf chronische [[Rückenschmerzen]]. Die MBSR wurde in den späten 1970er Jahren auf der Basis der buddhistischen Meditationspraxis von dem Molekularbiologen [[Jon Kabat-Zinn]] am University of Massachusetts Medical Center entwickelt. Die inzwischen standardisierte Therapie vermittelt in acht wöchent­lichen Gruppensitzungen relativ einfache [[Achtsamkeit]]s-Übungen, die täglich 45 Minuten lang ausgeführt werden. MBSR wird seit einigen Jahren zunehmend als medizinisch effektive [[Entspannung]]stherapie eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie verglich ein Forscherteam die MBSR mit der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) und einer Kontrollgruppe. Insgesamt 342 Erwachsene im Alter von 20 bis 70 Jahren, die seit durchschnittlich 7,3 Jahren fast täglich unter Rückenschmerzen litten, wurden auf die drei Gruppen aufgeteilt. Sie erhielten entweder eine acht Wochen andauernde Unterweisung in die [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] (MBSR), eine gleichlange kognitive Verhaltenstherapie (CBT), oder dienten als Kontrollgruppe, die nur die klassische Betreuung durch den Hausarzt wahrnahm. Den Teilnehmern aller drei Gruppen stand es frei, nebenbei ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen. Behandlungsziele waren dabei sowohl eine klinische Verbesserung der funktionellen Fähigkeiten sowie die Selbsteinschätzung der Patienten zu ihrer Symptomatik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Als Ergebnis der Studie konnten die Forscher feststellen, dass in beiden Studiengruppen signifikant mehr Patienten die Behandlungsziele erreichten als in der Kontrollgruppe. Die funktionellen Einschränkungen verbesserten sich in der MBSR-Gruppe bei 60,5% der Patienten, in der CBT-Gruppe bei 57,6%. In der Kontrollgruppe waren es 44,1%. Auch die subjektive Einschätzung der Probanden zur Einschränkung durch die Schmerzen verbesserte sich nach der Meditation und der Verhaltenstherapie um jeweils ca. 44%, in der Kontrollgruppe um ca. 27%. Die nachhaltige Wirkung der Meditation ist daher deutlich und mit einer Verhaltenstherapie vergleichbar. Beide Therapieansätze konnten in der Studie die chronischen Rückenschmerzen signifikant lindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain. A Randomized Clinical Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/nachrichten/648-meditation-bei-rueckenschmerzen.html Achtsamkeit hilft dem Rücken], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Rueckenschmerzen/News/114882.php Mit Meditation gegen anhaltende Rückenschmerzen: Studie belegt Wirksamkeit], [http://m.aerzteblatt.de/news/66130.htm Meditation und Psychotherapie lindern chronische Kreuzschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation lindert chronische Nackenschmerzen (2015)====&lt;br /&gt;
Meditation könnte eine effektive Behandlung zur Reduzierung chronischer Nackenschmerzen sein, so die Forschung, die im Journal of Pain berichtet wurde. Für die Studie wurden 89 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen, die einen erhöhten wahrgenommenen Stress zeigten, in Meditations- und Trainingsprogrammgruppen randomisiert. Die Ergebnisse wurden zu Beginn und nach acht Wochen bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass das Meditationstraining die Schmerzen im Vergleich zur Trainingsgruppe signifikant reduzierte und die schmerzbedingte &amp;quot;Lästigkeit&amp;quot; auch in der Meditationsgruppe stärker abnahm. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Meditation und Bewegung für Schmerzen während der Bewegung, Schmerzbehinderung, psychologische Werte und Lebensqualität gefunden, was mit den bekannten Vorteilen von Bewegung bei schmerzbezogenen Ergebnissen übereinstimmt. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Meditation einzigartige Vorteile bei der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2015/02/150225094105.htm Meditation can reduce chronic neck pain, study shows]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/meditation-bei-nackenschmerzen150000022.html Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation kann Schmerzen lindern (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmerz2Nacken.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann die Wirkung von Schmerzmitteln unterstützen. Eine neue Studie belegt diese Annahme und zeigt, dass Meditation im Gehirn über ein anderes nozizeptives System wirkt als opioidartige Analgetika. Eine Kombination pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Methoden kann nach Ansicht der Forscher besonders effektiv für die Behandlung von Schmerzpatienten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits frühere Studien hatten gezeigt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] Einfluss auf das Schmerzempfinden haben kann. Auf welche Art und Weise dies funktioniert, blieb aber bislang unklar. Vielfach wurde davon ausgegangen, dass durch die Meditation endogene Opioide freigesetzt werden, die zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Annahme basierte vor allem auf der Tatsache, dass durch Meditation Hirnregionen stimuliert werden, die eine hohe Anzahl an Opioid-Rezeptoren besitzen. Andere alternativ-medizinische Praktiken wie Akupunktur, aber auch der Placebo-Effekt, steuern das Schmerzempfinden über die Opioid-Rezeptoren im Gehirn. Forscher des Wake Forest Baptist Medical Center in North Carolina, USA, haben nun aber herausgefunden, dass die Effekte der Mediation über einen anderen Weg hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler untersuchten 78 Erwachsene, die sich freiwillig lokalen Hitzestimuli von ca. 50 Grad Celsius auf einer kleineren Hautpartie aussetzten – ein Reiz, der im Normalfall bereits als sehr schmerzhaft empfunden wird. Die Hälfte der Probanden praktizierte dabei Meditation, die anderen Teilnehmer wurden lediglich angewiesen, sich bis zum Ende der Behandlung zu entspannen und die Augen zu schließen. Zur Unterdrückung des Opioid-Systems wurde jedem zweiten aus jeder Gruppe außerdem der Opioid-Antagonist Naloxon verabreicht, die restlichen Teilnehmer erhielten eine Placebo-Infusion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer mit [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] und Placebo-Infusion eine signifikant niedrigere Schmerzintensität empfanden als die, die nicht meditiert hatten. Im Vergleich zur Naloxon-Gruppe fiel auf, dass der Wirkstoff die Effekte der Meditation nicht signifikant beeinflusste. Unabhängig von der Gabe des Opioid-Antagonisten reduzierte sich der Schmerz bei allen meditierenden Probanden um mehr als 20% im Vergleich zur nicht-meditierenden Gruppe. Dadurch werde klar belegt, dass die Verminderung der Schmerzempfindlichkeit nicht über den Opioid-Weg im Gehirn beeinflusst werde, so die Forscher. Andernfalls hätte die Gabe von Naloxon die Wirkung der Meditation beeinflussen müssen. Bei Teilnehmern ohne Meditation gab es erwartungsgemäß keine Unterschiede in der Schmerzempfindung, unabhängig davon ob sie mit dem Opioid-Antagonisten oder mit einer Placebo-Infusion behandelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wollen die Forscher nun die Effektivität der Methode bei Patienten mit chronischen Schmerzen genauer untersuchen. Möglicherweise könnte man durch einen gezielten Einsatz die Notwendigkeit der Behandung mit Opioiden vermeiden. Insbesondere für Menschen, die eine Opioid-Toleranz entwickelt haben, sehen die Wissenschaftler eine Chance, Schmerzen mit einer kombinierten Therapie von Meditation und nicht-opioiden Schmerzmitteln ausreichend zu senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26985045 Mindfulness-Meditation-Based Pain Relief Is Not Mediated by Endogenous Opioids (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wakehealth.edu/News-Releases/2015/Mindfulness_Meditation_Trumps_Placebo_in_Pain_Reduction.htm Mindfulness Meditation Trumps Placebo in Pain Reduction], [http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pharmazie/nachricht-detail-pharmazie/schmerztherapie-meditation-wirkt-analgetisch/ Meditation wirkt analgetisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Kopfschmerzen / Migräne (2016, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation kann [[Migräne]]patienten Linderung verschaffen. Die schmerzhaften Attacken lassen sich dadurch subjektiv besser ertragen und Betroffene brauchen weniger Medikamente, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin &amp;quot;Behavioral Medicine&amp;quot;. In einer [[Studie]] hatten die Forscher um Amy Wachholtz von der University of Massachusetts Medical School in Worcester untersucht, wie gut [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]s- und [[Entspannung]]sübungen gegen Migräne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu teilten sie 92 Migränepatienten, die mindestens zweimal im Monat von einer Attacke heimgesucht wurden, in vier Gruppen auf. Je nach Zuordnung übten sie sich 30 Tage lang 20 Minuten täglich in progressiver Muskelentspannung oder führten eine weltliche Meditationstechnik aus, bei der sie sich entweder auf ihr Innerstes oder einen äußeren Faktor konzentrieren sollten. Bei den Teilnehmern der vierten Gruppe kam zusätzlich ein spiritueller Aspekt ins Spiel – sie meditierten z.B. mit der Phrase &amp;quot;[[Gott]] ist [[Liebe]]&amp;quot; oder &amp;quot;[[Mutter Erde]] ist gut&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten: In allen vier Gruppen sank im Laufe der Studie der Medikamentengebrauch, obwohl die Probanden ihre Beschwerden bei einer Attacke als unverändert stark beschrieben. Für die Forscher ist das ein Zeichen dafür, dass die Patienten ihre [[Schmerz]]en dank der Meditation besser aushalten konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt bei den Teilnehmern der spirituellen Gruppe. Bei ihnen nahm der Medikamentengebrauch im Vergleich viel drastischer ab. Und noch etwas war bei diesen Patienten anders: Nur bei ihnen sank zusätzlich auch die Häufigkeit der Anfälle signifikant, wie Wachholtz und ihre Kollegen berichten. Demnach scheint die spirituelle Meditation bei Migräne effektiver zu sein als nicht-spirituelle Alternativen – und ist insbesondere in Sachen Schmerztoleranz und Medikamentengebrauch überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08964289.2015.1024601 Effect of Different Meditation Types on Migraine Headache Medication Use (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20586-2016-09-07.html Scinexx.de: Meditation hilft bei Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Pilot-Studie des Wake Forest Baptist Medical Centers aus North Carolina in den USA untersuchte Dr. Rebecca Erwin Wells und ihr Forscherteam die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf [[Migräne]]. Hierzu wurden 19 Migränepatienten in zwei Gruppen eingeteilt. 9 Testpersonen erhielten eine schulmedizinische Standard-Behandlung, während die anderen an einem achtwöchigen Kurs in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), einer Art der [[Achtsamkeitsmeditation]] teilnahmen. In der Studie stand vor allem der [[Stress]]-Faktor als Migräneauslöser im Vordergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie tratt bei der MBSR-Gruppe die Migräne 1,4 mal seltener im Monat auf. Auch die Dauer der Migräneanfälle und die Schmerzstärke nahmen ab. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Lebensqualität und das Gefühl positiv auf die Anfälle einwirken zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Untersuchung konnten die Forscher weiterhin zeigen, dass das MBSR Programm die Häufigkeit, Dauer und Stärke von Migräne-Attacken stark verringerte. Jedoch müssen weitere, breiter angelegte Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/head.12420/abstract;jsessionid=BB5DBBC9229B711737E64A56A4E0E935.f02t04 Meditation for Migraines: A Pilot Randomized Controlled Trial (10/2014)] und [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4022038/ Meditation&#039;s impact on default mode network &amp;amp; hippocampus in mild cognitive impairment: a pilot study (11/2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/meditation-gegen-migraene-140930-news.html Meditation hilft bei Migräne], [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140916-meditation-mildert-migraene-attacken.html Meditation mildert Migräne-Attacken], [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18010-2014-09-12.html Meditation mildert Migräne], [https://krisenbegleiter.wordpress.com/2014/09/14/studie-meditation-kann-migrane-lindern/ STUDIE: Meditation kann Migräne lindern] und [http://www.praxisvita.de/meditieren-gegen-migraene/gn/14685 Meditieren gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|L6EDK5UuyHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weniger Schmerz mit Meditation (2006)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um den amerikanischen Forscher David Orme-Johnson der Maharishi University of Management in Iowa beschäftigte sich ebenfalls mit der Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das subjektive [[Schmerz|Schmerzempfinden]]. Die Forscher teilten 24 Probanden in zwei Gruppen auf - die eine hatte bereits jahrzehntelange [[Erfahrung]] mit [[Transzendentale Meditation|Transzendentaler Meditation]], die andere Gruppe hatte noch nie meditiert. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirnaktivitäten aller Probanden, wenn diese zwei Finger in 51 Grad heißes [[Wasser]] hielten. Im Anschluss wurde die Kontrollgruppe fünf Monate lang in Meditation unterrichtet und der Test schließlich noch einmal wiederholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass obwohl beide Gruppen die Intensität des Schmerzes etwa gleich hoch bewerteten, bestimmte Gehirnareale der meditationserfahrenen Probanden im ersten Test um vierzig bis fünfzig Prozent schwächer als die der Kontrollgruppe reagierten. Im zweiten Test, nach dem die Kontrollgruppe auch in der Meditation geschult worden war, war dieser Unterschied nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich war der Effekt in den Arealen des [[Gehirn]]s, die für die emotionale Verarbeitung von Schmerzen zuständig sind. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass regelmäßige Meditation nicht das Schmerzempfinden selbst, sondern das damit verbundene [[Leid]]en reduziert. Das könnte beispielsweise durch eine vermehrte Produktion körpereigener opiumartiger Substanzen erklärt werden oder aber auf die Verminderung allgemeiner körperlicher Reaktionen wie Anspannung oder [[Stress]], die den Schmerz sonst verstärken. Was genau den Effekt verursacht, ist also noch genauer zu untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall liegt der Dämpfung des Schmerzes nach Ansicht der Wissenschaftler eine eher grundsätzliche Auswirkung der Meditation als eine akute Beeinflussung des Schmerzes zugrunde, da der Effekt nicht nur während der Meditation selbst auftrat, sondern auch in den Phasen zwischen den Sitzungen. Ermutigend bei den Ergebnissen ist, dass keine jahrelange Meditationspraxis nötig ist, um einen Effekt zu erzielen, denn die reduzierte Hirnaktivität war bei der Kontrollgruppe nach fünf Monaten regelmäßiger Meditation genauso stark ausgeprägt wie bei Testteilnehmern mit über 30-jähriger Erfahrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2170475/ Neuroimaging of meditation’s effect on brain reactivity to pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1023956/ Weniger Schmerz mit Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Hirnforschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert Aufmerksamkeit nachhaltig (2018)====&lt;br /&gt;
Die durch intensives Meditationstraining gewonnene Fähigkeit, die [[Aufmerksamkeit]] aufrechtzuerhalten, wird bis zu sieben Jahre später aufrechterhalten, so eine neue Studie, die im Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf dem Shamatha Project, einer umfassenden Untersuchung der kognitiven, psychologischen und biologischen Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditation] unter der Leitung von Forschern der University of California, Davis, Center for Mind and Brain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie belegt, dass intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit dauerhaften Verbesserungen der anhaltenden Aufmerksamkeit und Reaktionshemmung verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2018/04/180405093257.htm Seven-year follow-up shows lasting cognitive gains from meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ucdavis.edu/news/7-year-follow-shows-lasting-cognitive-gains-meditation/ 7-Year Follow-Up Shows Lasting Cognitive Gains From Meditation] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hält das Gehirn jung (2018)====&lt;br /&gt;
Die bisher umfangreichste Langzeitstudie darüber, wie [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Konzentrationsfähigkeit verbessert, wurde im Springer Journal of Cognitive Enhancement veröffentlicht und deutet darauf hin, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation Meditieren] das Potential hat, kognitive Veränderungen im gesamten Leben einer Person zu beeinflussen. Regelmäßige und intensive Meditationssitzungen im Laufe des Lebens können dazu beitragen, dass eine Person bis ins hohe Alter aufmerksam und konzentriert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie liefert Beweis, dass eine intensive und kontinuierliche Meditationspraxis mit einer dauerhaften Verbesserung der nachhaltigen Aufmerksamkeit verbunden ist&amp;quot;, berichten der Hauptautor Anthony Zanesco, Psychologe an der University of Miami, und seine Kollegen in der siebenjährigen Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.cnbc.com/2018/04/06/study-meditating-can-help-you-focus-and-keep-your-brain-young.html Meditating can help you focus and keep your brain young]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.springer.com/gp/about-springer/media/research-news/all-english-research-news/meditate-regularly-for-an-improved-attention-span-in-old-age/15570240 Meditate regularly for an improved attention span in old age] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation entspannt und lindert Stress (2018)====&lt;br /&gt;
Die Psychologen Andrew Hafenbrack und Kathleen Vohs zeigen in einer Studie: Achtsamkeitsmeditation wirkt, aber nicht so, wie es sich Arbeitsehrgeizlinge wünschen. Wissenschaftler haben viele Studien veröffentlicht, welche die positiven Effekte dieser Meditationsform belegen. Entsprechende Trainings verringern den Stress, heben die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und mindern Schlafprobleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie lässt sich als Argument für Achtsamkeitsmeditation lesen: Sie entspannt und lindert Stress. Nur als Karriereturbo mit Erfolgsgarantie taugt sie eher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.researchgate.net/publication/324900898_Mindfulness_Meditation_Impairs_Task_Motivation_but_Not_Performance Mindfulness Meditation Impairs Task Motivation but Not Performance]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-ueberentspannt-1.3999870 Zu viel Meditation raubt die Motivation], [https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/meditation-achtsamkeit-hype-anti-stress-depression-psychologie/komplettansicht Hör mir auf mit der Achtsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung (2017)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung als Pilotprojekt zum Thema Gesundheit, Integration und Konzentration. Die Studie sucht nach Möglichkeiten sowohl die Lehrergesundheit als auch die Konzentrationsleistung bei Schülern zu verbessern. Dabei geht es auch um Integration und Gesundheit der Schüler. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation mit der Uni Duisburg-Essen. Professor Dr. Gustav Dobos arbeitet an einer Studie, mit der er herausfinden möchte, wie stark sich Achtsamkeit und Entspannungsübungen auf das Wohlbefinden auswirken. Mit der Studie soll diese These wissenschaftlich nachgewiesen werden. Projekt hat im Januar 2016 begonnen und ist für drei Jahre angesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.achtsamkeit.com/AltnerEtAl2018_GIK_Paper_GIO.pdf Achtsamkeitstraining zur Stressbewältigung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/schulraetin-kinder-koennen-konzentration-lernen-7366107.html Schulrätin: Kinder können Konzentration lernen], [http://www.gtgeno.de/ganztag/achtsamkeitstraining-als-einstieg-unser-foerderkonzept/ Achtsamkeitstraining als Einstieg in unser Förderkonzept], [https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/achtsamkeitstraining-in-solingen-100.html Achtsamkeitstraining in Solingens Grundschulen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert das Erinnerungsvermögen (2017)====&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der West Virginia University ergab, gehören Meditation und auch [[Musik]]hören zu den einfachen Maßnahmen, einem [[Gedächtnis]]verlust vorzubeugen oder einen bereits eingetretetenen wieder rückgängig zu machen.  Rund 60 erwachsene Probanden, die bereits an ersten Anzeichen von Gedächtnisverlust bzw. [[Alzheimer]] litten, nahmen an der Studie teil. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe absolvierte Meditationssitzungen ([[Kirtan]] Kriya), die andere Gruppe folgte einem Musikprogramm, hörte also nach einem vorgeschriebenen Plan Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirtan Kriya ist eine Meditationsmethode aus dem [[Kundalini Yoga]], bei der die [[Rezitation]] eines [[Mantra]]s mit speziellen [[Mudra]]s (Fingerstellungen) kombiniert wird. Laut [[Yogi Bhajan]] soll allein das Praktizieren dieser Methode ausreichen, um ein glückliches Leben zu führen. In Puncto Musik hatten bereits frühere Studien ergeben, dass das Musikhören positive Effekte auf das Gehirn hat, z.B. auch die Neubildung von Nervenzellen anregen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerungen: Sowohl die Meditation als auch das Musikhören führten innerhalb von drei Monaten bei den Teilnehmern zu signifikanten Verbesserungen des Erinnerungsvermögens und der kognitiven Leistungen. Wurden die Maßnahmen weitere drei Monate lang, also insgesamt ein halbes Jahr lang fortgeführt, konnten die besseren kognitiven Fähigkeiten und das bessere Gedächtnis erhalten oder sogar noch weiter verbessert werden. Die Personen waren aufmerksamer, in ihren Reaktionen und Handlungen schneller und erinnerten sich umfassender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch schliefen die Probanden im Ergebnis viel besser, waren besserer [[Laune]], hatten weniger [[Stress]], fühlten sich insgesamt viel wohler und ausgeglichener, wobei alle diese Ziele in der Meditationsgruppe viel eindeutiger erreicht wurden. Auch hier konnten die positiven Auswirkungen nach weiteren drei Monaten (also insgesamt sechs Monaten) erhalten oder noch weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28106552 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:&lt;br /&gt;
[https://www.zentrum-der-gesundheit.de/alzheimer-prophylaxe-durch-meditation-170304023.html Zentrum der Gesundheit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitieren von Mantras verbessert die kognitiven Fähigkeiten (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MRT-Scans zeigen, dass das Merken alter Mantras die Größe der Gehirnregionen erhöht, die mit der kognitiven Funktion verbunden sind. Gibt es tatsächlich einen sprachspezifischen &amp;quot;Sanskrit-Effekt&amp;quot;, wie er von der Tradition behauptet wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indiens vedische Sanskrit-[[Pandit]]s trainieren seit Jahren, um 3.000 Jahre alte mündliche Texte von 40.000 bis über 100.000 Wörtern mündlich zu memorieren und genau zu rezitieren. Wir wollten herausfinden, wie  sich ein so intensives verbales Gedächtnistraining auf die körperliche Struktur ihres Gehirns auswirkt. Zahlreiche Regionen im [[Gehirn]] der Pandits waren dramatisch größer als die der Kontrollen, mit über 10 Prozent mehr grauer Substanz auf beiden Gehirnhälften und einer erheblichen Zunahme der kortikalen Dicke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &lt;br /&gt;
Am interessantesten für das verbale [[Gedächtnis]] war, dass der rechte Hippocampus der Pandits - eine Region des Gehirns, die sowohl im Kurz- als auch im Langzeitgedächtnis eine wichtige Rolle spielt - über fast 75 Prozent dieser subkortikalen Struktur mehr graue Substanz hatte als Kontrollen. Bedeutet die erhebliche Zunahme der Grauen Substanz kritischer verbaler Gedächtnisorgane bei den Pandits, dass sie weniger anfällig für verheerende Gedächtnispathologien wie [[Alzheimer]] sind? Wenn ja, dann besteht die Möglichkeit, dass das &amp;quot;Trainieren&amp;quot; oder Training des verbalen Gedächtnisses älteren Menschen, die von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bedroht sind, helfen könnte, den Beginn zu verzögern oder zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor:&lt;br /&gt;
James Hartzell. Center for Mind/Brain Sciences (CIMeC), University of Trento, 38060, Italy.&lt;br /&gt;
National Brain Research Centre, Manesar, Gurgaon Dist., Haryana 122 050, India.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzell ist Postdoktorand und Forscher am baskischen Zentrum für Kognition, Gehirn und Sprache in Spanien; Gastwissenschaftler am Zentrum für Geistes- und Hirnforschung an der Universität Trient in Italien und Berater am Zentrum für Buddhistische Studien an der Columbia University in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function in Adults with Subjective Cognitive Decline: A Pilot Randomized Controlled Trial. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26188261 Meditation and Music Improve Memory and Cognitive Function (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;, [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/  The &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot; (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heute allgemeine Erkenntnis in der Neurowissenschaft ist, dass das Gehirn formbar ist. Die Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Die Plastizität des Gehirns meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Man könnte auch sagen: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben normalerweise ein ziemlich zerstreutes Gehirn. Wenn wir uns auf etwas Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen die [[Gedanke]]n oft ab. Durch eine Studie von Psychologen der Harvard University wurde festgestellt, dass sich erstaunliche 47 Prozent der Menschen bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Aber man kann lernen, vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier  leben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch zur Studie: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen der Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation fördert die Zunahme der grauen Hirnsubstanz (2017)====&lt;br /&gt;
Die deutsche Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel zeigt in einer Studie dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und dem psychologisches Wohlbefinden (PWB) gibt. Zudem wurde eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz, also der Hirnzellen beobachtet. In den Gehirnbereichen des Hirnstamms wurden Veränderungen beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es zu einer Zunahme der Raphe-Kerne, die über den Hirnstamm verteilt sind und zum zentralen Nervensystem gehören. Diese Kerne reagieren auf den Neurotransmitter Serotonin und sie sind maßgeblich an der Drosselung der aus der Peripherie eintreffenden Schmerzfasern verantwortlich. Auch im Bereich der Brücke (Pons) des Hirnstamms konnte man Veränderungen feststellen. Der Anstieg der Hirnzellen korrellierte mit den den PWB-Werten der Teilnehmer und verweist auf einen Zusammhang zwischen dem Wohlbefinden und dem Anstieg grauer Substanz in zwei symmetrisch bilateralen Clustern im Hirnstamm. Keine Cluster waren negativ mit der Veränderung der PWB korreliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die identifizierten Hirnareale umfassen die Stellen der Synthese und Freisetzung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin, die an der Modulation von Erregung und Stimmung beteiligt sind. Eine Vielzahl von affektiven Funktionen sowie den damit verbundenen klinischen Dysfunktionen werden mit diesen Bereichen in Zusammenhang gebracht. Diese Studie verweist auf ein neuronales Korrelat eines verbesserten PWB und der Neubildung oder Vergrößerung der Hirnareale, die mit dem psychischen Wohlbefinden in Verbindung stehen. Demnach könnte Wohlbefinden mit achtsamkeitsbasierter Meditation erlernbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://tobiasconrad.com/meditation-ist-pure-medizin-fuer-gehirn-und-gene/ Medizin für Gehirn und Gene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3927233/ Change in Brainstem Gray Matter Concentration]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verändert die Hirnstruktur (2014, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spirituelle Praktiken fördern die [[Gesundheit]], da sie sich mit seelisch stärkenden [[Kraft|Kräften]] wie [[Sinn]], [[Wahrhaftigkeit]] und inneren [[Wert]]en beschäftigen – ganz unabhängig davon, ob man dabei an [[Gott]] glaubt oder nicht. So mindern Meditation sowie Beten [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en, erhöhen soziale [[Kompetenz]]en und verbessern [[Kognition]] und [[Intellekt]]. Auch [[Stress]]symptome und emotionale Ausbrüche werden gemindert und unterstützen [[Ruhe]], [[Gelassenheit]] und Wachsamkeit. Wie einige wissenschatfliche Studien zeigen konnten, gibt es aber insgesamt sieben [[Methode]]n, die eigene [[Gesundheit]] zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lächeln&lt;br /&gt;
*Geistig fit bleiben&lt;br /&gt;
*Bewusst entspannen&lt;br /&gt;
*Gähnen&lt;br /&gt;
*Meditieren&lt;br /&gt;
*Bewegung&lt;br /&gt;
*Gespräche mit anderen Menschen&lt;br /&gt;
*[[Glaube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Studie des Centers for Mindfulness an der Universität von Massachusetts zufolge führt Meditation nicht nur zu innerer Balance und [[Frieden]], sondern bewirkt auch dank Dopamin- und Serotonin-Ausschüttung eine Verbesserung der Gedächtnisleistung, [[Selbstwahrnehmung]] und Stressreduktion. Forscher der University of California, Los Angeles (UCLA) konnten zeigen, dass Meditierende mehr graue Substanz im Bereich der Emotionsregulation des Gehirns haben als eine Kontrollgruppe, die nicht meditierte. Den Meditierenden fällt es z.B. leicht, innere [[Positivität]] zu kultivieren und emotional stabil zu bleiben. Wer meditiert entwickelt also neue neuronale Kreisläufe, Synapsen und Fortsätze, welche das Gehirn feinfühliger für subtilere [[Erfahrung]]sbereiche macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4203679/ Interaction between Neuroanatomical and Psychological Changes after Mindfulness-Based Training (2014)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3184843/ The underlying anatomical correlates of long-term meditation: Larger hippocampal and frontal volumes of gray matter (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/brigitte-hamann/ferien-fuer-koerper-seele-und-geist-wie-meditation-das-gehirn-veraendert.html Brigitte Hamann: &amp;quot;Ferien für Körper, Seele und Geist: Wie Meditation das Gehirn verändert&amp;quot;], [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-beeinflusst-konzentration-der-grauen-hirnsubstanz/ FitScience: Meditation beeinflusst Konzentration der grauen Hirnsubstanz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen forscht der Psychologe Ulrich Ott über die [[Wirkung]]en des mittlerweile auch medizinisch anerkannten Mindfulness-Based-Stress-Reduction ([[MBSR]]). Ein Ergebnis seiner Studie - in Zusammenarbeit mit anderen Forschern - ist, dass sich die Hirnstruktur zwar durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert, allerdings stellte sich auch heraus, dass die Effekte nicht anhalten, wenn man die Meditationspraxis wieder aufgibt. Aktuelle Forschungsbestrebungen am BION versuchen nun zu belegen, dass durch Meditation die Hirnalterung verlangsamt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/Ott-2009-Brain-Meditation.pdf Brain Structure and Meditation (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.nordkurier.de/gesundheit/wie-wirkt-meditation-273997412.html Untersuchung mit Hightech: Wie wirkt Meditation?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|7621814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahre 2011 fand heraus, dass Meditation auch beim Aufbau von Gehirnzellen hilft und die Menge an grauer Substanz im Gehirn erhöht. Harvard-Forscher um Sara Lazar konnten am Massachusetts General Hospital mit Magnettomographie (MRT) aufzeigen, dass Meditation physiologische Veränderungen in den grauen Zellen des [[Gehirn]]s erzeugt. Einige Bereiche im Gehirn der Probanden verdickten sich nach einer nur achtwöchigen Praxis einer Achtsamkeits-Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Wochen lang nahmen die Versuchsteilnehmer an einem Programm der Achtsamkeits-Meditation teil. Für durchschnittlich 27 Minuten am Tag hörten sie Tonaufnahmen einer geführten Meditation, die Gruppe traf sich außerdem wöchentlich. Eine Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Zwei Wochen vor Beginn der Studie und am Ende des achtwöchigen Programmes wurde eine Kernspintomographie (MRT) von den Gehirnen der Teilnehmer beider Gruppen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden berichteten, dass sie sich nach dem achtwöchigen Zeitraum weniger gestresst fühlten. Die MRT-Scans ergaben, dass sich die graue Substanz in der Amygdala verringert und im Hippocampus erhöht hatte. Die Amygdala hilft dem [[Körper]], mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [[Stress]] umzugehen und steuert den &amp;quot;Kampf oder Flucht&amp;quot;- Mechanismus. Der Hippocampus ist der Bereich des Gehirns, der das Gedächtnis, Lernen, [[Selbstbewusstsein]], Selbstbeobachtung und [[Mitgefühl]] steuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse zeigen, dass Meditation die Gehirnzellen aufbaut. Das Schrumpfen der Amygdala zeigt eine Verringerung der Stressreaktionen des Körpers. Mit dem Schrumpfen der Amygdala kann sich gleichzeitig der präfrontale Kortex um sie herum verdicken. Der präfrontale Kortex ist der Bereich des Gehirns, der Entscheidungen trifft und auch verantwortlich für [[Konzentration]] und [[Aufmerksamkeit]] ist. Meditation führt also auch zu einer besseren Konzentration, Lernfähigkeit und einem besseren Gedächtnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3004979/ Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ruv-bkk.de/index.php?entryid=495 Wenn das Gehirn meditiert], [http://eggetsberger-info.blogspot.de/2015/05/studien-belegen-meditation-verdichtet.html Studien belegen: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz], [http://www.epochtimes.de/gesundheit/meditation-baut-gehirnzellen-auf-a1307437.html Meditation baut Gehirnzellen auf], [http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/http://news.harvard.edu/gazette/story/2011/01/eight-weeks-to-a-better-brain/ Eight weeks to a better brain], [https://www.bioaestheticsltd.de/2016/10/07/meditation-erneuert-graue-masse-nur-8-wochen/ Meditation verbessert graue Masse in nur 8 Wochen], [http://mymonk.de/meditation-gehirn/ MyMonk.de: Studie: Wie 8 Wochen Meditation nachhaltig Dein Gehirn verändern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen des Gehirns und psychisches Wohlergehen (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mann Trauer Niedergeschlagen.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-bei-angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ständige [[Gedankenkarussell]] und gleichzeitige Erledigen von unterschiedlichen Tätigkeiten im Alltag zehrt an unseren [[Energie]]- und [[Kraft]]reserven. Meditation stoppt diese Gedankenketten und täglichen Routinen, die wie Automatismen völlig unbewusst und unachtsam ablaufen. Die Zeitschrift Focus stellt online acht wissenswerte Fakten über Meditation zusammen:&lt;br /&gt;
*1. Meditation verbessert den [[Gesundheit]]szustand: Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Meditation [[Stress]] abbaut und die Hirnaktivität im [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zentrum verkleinert. Dadurch können sowohl psychische als auch physische Symptome gelindert werden.&lt;br /&gt;
*2. Traditionelle Meditation wird immer mehr in moderne, weltliche Kontexte übersetzt: Der Ursprung der Meditation liegt in fernöstlichen [[Glaube]]nsrichtungen, dem [[Buddhismus]] und [[Hinduismus]], in deren spirituellen Praktiken mit Atem-, [[Konzentration]]s- und [[Körper]]übungen sowie [[Gebet]]en und [[Tanz|Tänzen]] gearbeitet wird. Heutige Ärzte und Psychologen greifen dies auf und wandeln es in [[Konzept]]e ab, die auch für westliche [[Mensch]]en niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst wenig befremdlich erscheinen. Die wohl bekannteste [[Form]] der [[Achtsamkeitsmeditation]] ist die von [[Jon Kabat-Zinn]] entwickelte Mindfulness-Based Stress Reduction ([[MBSR]]). MBSR findet mittlerweile zumindest als optionaler Baustein auch häufiger Zugang in der psychologischen Therapeutenausbildung und zielt auf die bewusste [[Wahrnehmung]] z.B. der eigenen Handlungen, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n, Impulse, Reaktionen oder Bewegungen.&lt;br /&gt;
*3. Meditation verlagert Hirnaktivitäten auf positive Areale: Beispielsweise baut die regelmäßige Praxis graue Hirnsubstanz auf, die für die Gedächtnisleistung und [[Aufmerksamkeit]] relevant ist und eine Rolle bei Demenz oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] spielt. Weiterhin erhöht sich die Aktivität in den Bereichen, die für [[Glück]], [[Freude]] und andere positive Gefühle zuständig sind, während beispielsweise die Ströme im Angstzentrum abnehmen.&lt;br /&gt;
*4. Meditation wirkt präventiv: Während andere [[Entspannungstechnik]]en wie beispielsweise das [[Autogenes Training|autogene Training]] als Post- oder Interventionsmaßnahmen auf den Umgang mit Stresssituationen abzielen, setzt die Lehre der Meditation früher an und versucht aufkommende Stressgefühle im Alltag zu vermeiden bzw. mit schwierigen Alltagssituationen besser zurechtzukommen.&lt;br /&gt;
*5. Fokussierung in der Meditation: Es gibt zwei Techniken, die als Meditierender angewandt werden können. Bei der &amp;quot;Defokussierung&amp;quot; beobachtet der Praktizierende seine Gefühlsregungen, Körperbeschwerden oder aufkommenden Gedanken und betrachtet sie wertfrei. Bei der Fokussierung wird die gesamte Konzentration auf ein bestimmtes [[Meditationsobjekt]] gerichtet. Dies kann beispielsweise eine Kerze, ein [[Mantra]] oder [[Musik]] sein.&lt;br /&gt;
*6. Suchtentwöhnung: Achtsamkeitstraining kann bei der Raucherentwöhnung helfen und sollte nach [[Möglichkeit]] in Kombination mit einer Entzugstherapie eingesetzt werden. Die Studie der Carnegie Mellon Universität aus den USA zeigt, dass das Verlangen von Rauchern nach Nikotin durch Meditation abnimmt.&lt;br /&gt;
*7. Üben: Meditation funktioniert nicht auf Anhieb. Deshalb sollten Schüler [[Geduld]], Lernbereitschaft und Entschlossenheit mitbringen. Wenn allerdings die passende Meditationsform erst gefunden ist und erste Anlaufhürden genommen sind, können sich sehr wirksame Effekte einstellen.&lt;br /&gt;
*8. Krankenkassen öffnen sich: Die Bezuschussung vieler Krankenkassen weitet sich immer mehr aus. So werden einige Stressreduktions- oder Entspannungskurse, die teilweise auch Meditation enthalten wie zum Beispiel Yoga, [[Qigong]] oder MBSR von vielen Kassen bezuschusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24600370 Change in Brainstem Gray Matter Concentration Following a Mindfulness-Based Intervention is Correlated with Improvement in Psychological Well-Being.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html Kleine, Lisa: Acht Fakten zur Meditation. Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, Focus Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Anti-Aging-Effekt von Meditation (2016, 2015, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ökologie Seerose Wasser Lilie.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Meditation reduziert den [[Stress]]level, verringert das Schmerzempfinden und lindert [[Angst|Ängste]], das haben zahlreiche Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Eine neue Studie weist jetzt darauf hin, dass sie sogar das Gehirn verjüngen kann – und zwar um mehr als sieben Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forscherteam aus den USA, Australien und Deutschland führte Hirnscans bei 100 Probandendurch – die Hälfte von ihnen meditierten seit Jahren regelmäßig, alle anderen meditierten nicht. Im Schnitt waren die Studienteilnehmer 50 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Hirnscans werteten die Forscher mithilfe eines Computerprogramms aus, das anhand der Bilder das wahrscheinliche Alter des jeweiligen Gehirns errechnete. Während bei den nicht meditierenden Probanden das errechnete Gehirnalter mit dem tatsächlichen meist übereinstimmte, lag in der Meditationsgruppe das errechnete Alter im Schnitt deutlich unter dem tatsächlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 50 hatten die Meditierenden ein Gehirn, das im Schnitt 7 1/2 Jahre jünger wirkte als sie selbst – also 42 oder 43 Jahre alt. Bei älteren Probanden fiel der Effekt sogar noch stärker aus: Pro Lebensjahr über 50 sank ihr Gehirnalter zusätzlich zu den 7 1/2 Jahren um eine Dauer von einem Monat und 22 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probanden meditierten im Schnitt seit 20 Jahren. Welche Art der Meditation sie ausübten, spielte für das Ergebnis keine Rolle. Um die Gehirnalterung zu beeinflussen, war jedoch regelmäßiges Training (mindestens einmal pro Woche) notwendig – einige Probanden meditierten sogar sieben mal wöchentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Meditation die Hirnalterung beeinflusst, bleibt offen. Die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass die mentalen Prozesse, die bei der Meditation ablaufen, die Bildung neuer Gehirnzellen fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27079530 Estimating brain age using high-resolution pattern recognition: Younger brains in long-term meditation practitioners. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.praxisvita.de/so-verjuengen-sie-ihr-gehirn-um-sieben-jahre So verjüngen Sie Ihr Gehirn um sieben Jahre], [http://www.gesund24.at/gesund/Verjuengungskur-fuer-das-Gehirn/234344445 &amp;quot;Verjüngungskur&amp;quot; für das Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 untersuchte die Wirkung von Meditation auf den Alterungsprozess unseres Gehirns. Dieses zeigt bereits nach zwei Lebensjahrzehnten Anzeichen der Degeneration und verliert mit zunehmendem Alter an Volumnen und Gewicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der von australischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie wurden 100 Versuchsteilnehmer zwischen 24 und 77 Jahren untersucht, wovon die Hälfte Langzeitmeditierende waren und die andere Hälfte die Kontrollgruppe. Mit Magnetresonanzbildern wurde getestet, ob sich Zusammenhänge zwischen Alter und gesamter sowie lokaler grauer Substanz des Gehirns zwischen den Meditierenden und der Kontrollgruppe deutlich unterscheiden. Die Meditationserfahrung der Versuchsgruppe lag zwischen 4 und 46 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden zwar in beiden Gruppen mit zunehmendem Alter einen Rückgang der grauen Substanz. In der Gruppe der Nicht-Meditierenden war jedoch die Regressionslinie steiler und die vom Alter betroffenen Gehirnbereiche waren deutlich ausgeweitet. Weitere Langzeitstudien wären wichtig, aber die Ergebnisse sprechen bereits daür, dass bei Langzeitmeditierenden der altersbedingte Schwund der grauen Masse geringer ausfällt. Durch Meditation kann also auf altersbedingte Veränderungen im Gehirn ein positiver Einfluss genommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2014.01551/full Forever Young(er): potential age-defying effects of long-term meditation on gray matter atrophy (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://buergerstimme.com/Design2/2015/02/die-anti-aging-wirkung-von-meditation-auf-das-gehirn/ Die Anti-Aging-Wirkung von Meditation auf das Gehirn], [http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2015/02/studie-meditation-verlangsamt.html Meditation verlangsamt altersbedingten Verlust grauer Hirnsubstanz], [https://sg.news.yahoo.com/meditation-sch%C3%BCtzt-gehirn-offenbar-vor-alterserscheinungen-152037914.html Meditation schützt Gehirn offenbar vor Alterserscheinungen] und [http://www.kraeuterkultur.de/laut-einer-studie-verlangsamt-meditation-den-alterungsprozess-des-gehirns/ Laut einer Studie verlangsamt Meditation den Alterungsprozess des Gehirns], [http://arbeits-abc.de/stress-laesst-gehirn-schrumpfen/ Stress lässt das Gehirn schrumpfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 konnten Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebniss der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Meditierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Meditationspraxis. Der Informationsfluss von Meditierenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiendenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|TwH4XNqDB8o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit (2013)====&lt;br /&gt;
Einige wissenschatfliche Studien geben mittlerweile Rückschluss auf die verändernde [[Wirkung]] von Meditation auf das Gehirn. Beispielsweise fördert es die Hirnaktivität bzw. die [[Verbindung]] zwischen Hirnarealen, die zur [[Emotion]]skontrolle beitragen. Diese Selbstregulation beinhaltet die Steuerung von bewussten oder unbewussten Impulsen, [[Gefühl]]en und Handlungen sowie von [[Aufmerksamkeit]] und [[Entspannung]]. Fünf Tage können ausreichen, um bereits erste Veränderungen im Selbstregulationsmechanismus zu verzeichnen. Auch andere [[Methode]]n der Entspannung wie beispielsweise autogenes Training wirken sich positiv auf die Selbstregulation aus, nachgewiesenermaßen auch bei [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kindern] und älteren Erwachsenen im jeweiligen Durchschnittsalter von 4,5 bis 65 Jahren. Egal ob als spirituelle Übung, mentales Training oder lediglich als [[Entspannungsmethode]], die Wirksamkeit von Meditation wurde mittlerweile durch viele Vergleichsstudien von Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und Kontrollpersonen gleichen Alters und [[Gesundheit]]szustands belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nyas.12227/abstract Meditation improves self-regulation over the life span]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?session=42f942065282884b_465420&amp;amp;a_no=27697 Meditation wirkt - bereits nach kurzer Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Langzeitmeditation stärkt das Gehirn (2012)====&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 fanden Forscher der UCLA (University of California Los Angeles) heraus, dass Langzeit-[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditierende] durch Verstärkung der Windungen des Kortex (der Hirnrinde) physisch ein dickeres [[Gehirn]] haben als Nichtmeditierende, so dass Informationen schneller verarbeitet werden können. Noch faszinierender war die Entdeckung, dass die Windungen des Kortex immer dichter wurden, je länger eine Person die Meditationspraxis beibehalten hatte. Die Studie wurde im Online Journal &amp;quot;[http://journal.frontiersin.org/journal/neuroscience Frontiers in Human Neuroscience]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2012.00034/abstract The unique brain anatomy of meditation practitioners: alterations in cortical gyrification]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/releases/evidence-builds-that-meditation-230237 Evidence builds that meditation strengthens the brain, UCLA researchers say], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4CAqzN3hCB0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Die lernende Seele (2013, 2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Meditation.Yoga.JPG|thumb|Verbesserte Hirnaktivität durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Bewusstsein Meditation.jpg|thumb|Mehr Aktivität der Hirnzellen durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune untersuchte anhand von vorgespielten Tönen die elektrische Aktivität der Hirnzellen vor und nach einem achtwöchigen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]- und Meditationskurs. Die Gehirne der Probanden, die an dem Programm teilgenommen hatten, reagierten stärker und umfassender auf diese Töne als die der Kontrollgruppe, da die [[Aufmerksamkeit]]skapazität nicht von fortwährenden [[Gedanke]]n abgelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22771173 Event-related brain potentials reflect increased concentration ability after mindfulness-based cognitive therapy for depression: a randomized clinical trial. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere neunwöchige Studie der Psychologin Bethany Kok beschäftigt sich mit dem Vagusnerv. Dieser verläuft vom Hirnstamm bis zum Magen-Darm-Trakt und versorgt Gehörgänge, [[Hals]], [[Lunge]], [[Herz]], [[Magen]] und Darm. Untersucht wird der Tonus, das Spannungsgefälle zwischen Einatmungs- und Ausatmungsphasen, in welchen das Herz auch unterschiedlich schnell schlägt. Je höher der Tonus des Vagusnervs, desto besser funktioniert beispielsweise die [[Verdauung]] und [[Empathie]]. Auch helfe ein hoher Tonus beim Orgasmus sowie bei sozialen Kontakten. Die Studienteilnehmer, die während des Verlaufs der Studie an einem [[Liebe]], Wohlwollen und [[Mitgefühl]] steigernden Meditationskurs teilgenommen hatten, verbesserten den Tonus deutlich. Andere wissenschatfliche Studien zeigen auch eine Erhöhung der grauen Substanz in einigen Bereichen des Denkorgans. Dies lässt schlussfolgern, dass eventuell neue Nervenzellen heranreifen oder zumindest ursprünglich inaktive Neuronen neue Fortsätze ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23649562 How positive emotions build physical health: perceived positive social connections account for the upward spiral between positive emotions and vagal tone. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie des Bostoner Massachusetts General Hospital belegt, dass ein achtwöchiger Achtsamkeitsmeditationskurs den [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]- und [[Schlaf]]zustand von Patienten mit generalisierter [[Angststörung]] verbessert. Durch den Kernspin wurde sichtbar, dass Teile des präfrontalen Kortex, die für die Emotionsregulation bedeutend sind, nach dem Meditieren stärker durchblutet waren. Überdies ist die Verbindung der vorderen Hirnrinde zum Angstzentrum ([[Amygdala]]) stärker, sodass der präfrontale Kortex die erhöhte Aktivität dort zwar wahrnimmt, aber nicht mehr wie vorher unterdrückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23125828 and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state. (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie des Mediziners Robert Schneider untersuchte Patienten mit Engstellen an den Herzkranzgefäßen. Durch das Erlernen der transzendentalen [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] konnten die Teilnehmer ihren [[Stress]] mindern und das Herz stärken. Sie litten im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger an Infarkten und Schlaganfällen und hatten überdies eine höhere [[Leben]]serwartung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23149426 Stress reduction in the secondary prevention of cardiovascular disease: randomized, controlled trial of transcendental meditation and health education in Blacks.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html Blech, Jörg: Meditation: Die lernende Seele, 12/2013, Spiegel online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation erhöht die graue Substanz im Gehirn (2011) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den bekannten positiven Effekten von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] auf das Wohlergehen in vielfacher Weise gibt es nun auch Evidenz über die strukturellen Veränderungen im Gehirn des Meditierenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Fazit: Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz, verbessert kognitive Fähigkeiten und verlangsamt den Alterungsprozess. Es ist anzumerken, dass es sich bei der Methode um ein ´Mindfulness Meditation´ Programm nach Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) handelt, welches andere Aspekte einschließt wie das Training von körperlichem Bewusstsein, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und soziale Interaktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S092549271000288X Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.meditationeasy.de/de/blog/posts/harvard-studie-bestatigt-meditation-erhoht-die-konzentration-der-grauen-substanz-im-gehirn Meditation erhöht die Konzentration der grauen Substanz im Gehirn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mönche in der Magnetröhre (2010)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha-Meditation-Lotussitz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständiger Wiki-Artikel: [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Hirnforschung]] von Richard Davidson an der [[Universitä]]t Madison-Wisconsin wurden acht [[Mönch]]e aus dem engsten Kreis des [[Dalai Lama]] untersucht. Bei bereits vorangegangenen Untersuchungen konnte Davidson feststellen, dass die Aktivität im linken Stirnhirn bei Menschen mit langjähriger Meditationspraxis erhöht zu sein schien. Um dies zu validieren wurden die sehr erfahrenen Mönche eingeflogen, deren regelmäßige und durchgehend tägliche [[Meditationspraxis]] bis zu 40 Jahre beträgt. Mithilfe einer elektrischen Messfühlkappe wurden die [[Hirnwelle]]n der Mönche untersucht, während diese eine [[Mitgefühl]]s-Meditation machten. Eine Vergleichsgruppe von Meditationsanfängern wurde unter selben Vorgaben ebenfalls untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Mönchen ergab sich eine erhöhte Aktivität der [[Gamma-Welle]]n, welche für eine hohe [[Geist|geistige Aktivität]], [[Aufmerksamkeit]] und [[Konzentration]] sprechen. Was die Gamma-Wellenaktivität überdies noch aussagt, ist wissenschaftlich noch nicht letztgültig geklärt. Vermutungen legen nahe, dass diese eventuell Aufschluss über den Bewusstseinszustand geben bzw. mit diesem korrelieren. Diese Idee basiert u.a. auf der hirnphysiologischen Tatsache, dass [[Information]]en zu einem Objekt in verschiedenen Hirnregionen verarbeitet werden, in keiner Region aber alle Informationen verschmelzen. Somit muss die [[Wahrnehmung]] eines Zusammenhangs und dessen Bedeutung außerhalb der Speicherareale liegen. Vermutet wird, dass die betroffenen Hirnareale mit der gleichen Frequenz schwingen und dadurch erst ein Zusammenhang vor dem geistigen [[Auge]] entsteht. Einige wissenschaftliche [[Experiment]]e deuten darauf hin, dass sich diese Schwingungen bei bewusster [[Wahrnehmung]] einstellen und im Gamma-Bereich liegen. Vollständig geklärt ist noch nicht, inwiefern [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das [[Bewusstsein]] verändert, jedoch steht fest, dass die Gamma-Wellenaktivität nicht nur während der Meditation bei geübten Praktizierenden erhöht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-om-effekt/575044.html Der Om-Effekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehirn Kopf Forschung Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Meditation - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Psychische Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7 jahre lang bessere Aufmerksamkeit nach einem Meditationsretreat (2018)====&lt;br /&gt;
Eine 7-Jahres Studie zeigte, das nach einem intensiven [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation Meditationstraining] die kognitiven Vorteile nachhaltig verbessert wurden. Die dadurch gewonnenen verbesserte [[Aufmerksamkeit]] konnte bis zu 7 Jahre nach der Intervention aufrechterhalten werden. In der Studie wurden 60 erfahrene Meditierende untersucht. Sie besuchten zwei dreimonatige Meditationsretreats beim buddhistischen Gelehrten, Autor und Lehrer B. Alan Wallace vom &amp;quot;Santa Barbara Institute for Consciousness Studies&amp;quot;. Dort wurden sie in Meditationstechniken unterrichtet, nahmen zweimal täglich an Meditationen für die ganze Gruppe teil und übten circa 6 Stunden für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Meditationsretreat zeigten sie ein allgemein verbessertes [[Wohlbefinden]], [[Belastbarkeit]] und eine verbesserte Aufmerksamkeit. Die Forscher untersuchten die Teilnehmer nach 6 und 18 Monaten und nach 7 Jahren. Bis dahin waren 40 Teilnehmer in der Studie geblieben. Sie meditierten durchschnittlich 1 Stunde pro Tag, mit irgendeiner Meditationstechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, das die [[Gewinn]]e, die direkt nach dem [[Retreat]] beobachtet werden konnten, aufrechterhalten werden konnten, besonders von den älteren Teilnehmern, die in den 7 Jahren weiter fleißig meditiert hatten. Diese Probanden zeigten keine typischen Muster vom altersbedingten Rückgang der Daueraufmerksmakeit. Im Vergleich zu denen, die wenig [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation meditiert] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/kognitiv/aufmerksamkeit3-meditation.html 7-Jahres-Studie zeigt nachhaltige kognitive Vorteile durch Meditation], [https://www.universityofcalifornia.edu/news/meditations-lasting-power Meditation&#039;s lasting power]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs41465-018-0068-1 Cognitive Aging and Long-Term Maintenance of Attentional Improvements Following Meditation Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation lindert Symptome von Depressionen (2017) ====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass eine Gruppe, die zufällig 5 Tagen Meditationspraxis mit der integrativen Body-Mind-Trainingsmethode zugeordnet ist, eine deutlich bessere Aufmerksamkeit und Kontrolle von Stress zeigt als eine ähnlich gewählte Kontrollgruppe, die ein Entspannungstraining durchführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die experimentelle Gruppe von 40 chinesischen Studenten, die 5 Tage lang 20-minütiges integratives Training erhielten, eine größere Verbesserung der Konfliktwerte beim Attention Network Test, eine geringere Angst, [[Depression]], [[Wut]] und Müdigkeit und eine höhere Stärke auf der Profile of Mood States Skala, eine signifikante Abnahme des stressbedingten Cortisols und eine Zunahme der Immunreaktivität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Meditation verbessert den Abbau von Stress und lindert zeitgleich Symptome von Depressionen oder Angstzuständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://advances.sciencemag.org/content/3/10/e1700495 Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training], [https://www.researchgate.net/publication/5905549_Short_Term_Meditation_Training_Improves_Attention_and_Self-Regulation Short Term Meditation Training Improves Attention and Self-Regulation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/meditation-4-tricks-fuer-das-glueck-to-go/ Meditation - Glück to go], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die Konzentrationsfähigkeit (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Psychologen von der George Mason Universität fanden heraus, dass Studenten, die vor einer Vorlesung meditierten, in einem anschließenden Test besser abschnitten, als Studenten, die sich davor nicht zur Meditation hingesetzt hatten. Insbesondere bei Studienanfängern, die noch [[Schwierigkeit]]en mit der [[Aufmerksamkeit]] haben, konnte man einen großen Unterschied feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12671-013-0199-5#/page-1 Meditation in the Higher-Education Classroom: Meditation Training improves Student Knowledge Retention during Lectures.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/2013-4-meditation-verhilft-zu-besseren-noten.html Meditation verhilft zu besseren Noten.], [http://www.computerwoche.de/a/geistige-hoechstleistung-anstatt-marihuana,3328883 Computerwoche.de: Geistige Höchstleistung anstatt Marihuana]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Gedächtnisleistung von Jugendlichen (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mädchen Jugendliche Schule Lernen Langeweile Lustlosigkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Cincinnati (USA) fanden heraus, dass Jugendliche, die an einem Achtsamkeitsmeditations-Training teilnahmen, verbesserte Gedächtnisleistungen erbringen. Die Wissenschaftler um Kristen E. Jastrowski teilten dazu 198 Schüler der Mittelstufe von öffentlichen Schulen in drei Gruppen ein. Es gab eine Achtsamkeitsmeditation-Gruppe, eine Hatha-Yoga-Gruppe und eine Kontrollgruppe, die keine Übungen machte. Die meisten Schüler waren im Alter von 12 bis 15 und stammten aus Haushalten mit niedrigem Einkommen.&lt;br /&gt;
Vor Beginn und zum Ende der Studie absolvierten die Schüler computerbasierte Gedächtnistests und gaben anhand von Fragebögen Auskunft über ihr Stress- und Angstlevel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditations- und Yogagruppe traf sich vier Wochen lang zweimal in der Woche für 45 Minuten. Zwei geschulte Achtsamkeits-Instruktoren leiteten Meditation und Atemtechniken an. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, CDs mit Meditation-Anweisungen mitzunehmen und mit ihnen täglich 15 bis 30 Minuten zu Hause zu üben. Der Schwerpunkt des Yogaunterrichts lag ebenso auf Atmung, Yoga-Übungen und Diskussionen. Die Probanden in dieser Gruppe wurden ebenfalls ermuntert, täglich mithilfe einer DVD zu Hause zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Wochen hatte sich in der Achtsamkeitsmeditation-Gruppe das [[Arbeitsgedächtnis]] verbessert, welches kurzfristig Informationen bereithält - z.B. wenn jemand einen längeren Satz spricht, behält das Arbeitsgedächtnis den Anfang des Satzes, bis der Sprecher das Ende des Satzes erreicht. Oder ein Mensch merkt sich eine Telefonnummer, bis er sie in seinem Notizbuch einträgt - anschließend wird die Zahl wieder vergessen. Das Arbeitsgedächtnis ist auch an vielen Aspekten des Lernens beteiligt, wie der Denkfähigkeit, der mathematischen Problemlösung und dem Leseverständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Yoga- und Kontrollgruppe gab es keine Änderung der Leistung des Arbeitsgedächtnisses. &lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung von Stress und Angst verringerte sich allerdings auch bei der Yogagruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Achtsamkeitsübungen möglicherweise als eine Art der Zentrierung und Konzentration helfen, da Jugendliche oft Multitasking beitreiben - bei den Hausaufgaben, im Umgang mit mobilen Geräten, beim Musikhören oder mit Freunden. Eine positive Auswirkung der Meditationssitzungen könnte u.a. auch auf den Beziehungen, die Jugendlichen zu den Dozenten aufbauen, beruhen. Heranwachsende, die in chaotischen Familienverhältnissen leben, erhalten nicht immer genügend Aufmerksamkeit. Die Lehrer einer Achtsamkeitsmeditationsgruppe treten hingegen meist mitfühlend und respektvoll auf. Es seien allerdings noch weitere Studien wünschenswert, um herauszufinden, welche Jugendliche am meisten von Achtsamkeitsmeditation profitieren, und in welcher Weise, so Jastrowski. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2815%2900380-8/pdf A Randomized Controlled Trial Examining the Effect of Mindfulness Meditation on Working Memory Capacity in Adolescents (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/achtsamkeitsmeditation-kann-evtl-gedaechtnisleistung-bei-jugendlichen-verbessern/ Achtsamkeitsmeditation kann evtl. Gedächtnisleistung bei Jugendlichen verbessern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und emotionale Ausgeglichenheit (2005)====&lt;br /&gt;
Eine Studie im International Journal of Neuroscience aus dem Jahre 2005 zeigte, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] resistenter gegen &amp;quot;Ausflipp-Situationen&amp;quot; und den normalen Dramenstress des [[Alltag]]s macht. Für ihre Untersuchungen zeigten die Forscher einer Gruppe von 25 erfahrenen Meditierenden sowie einer Kontrollgruppe einen verstörenden, brutalen Videoclip. Getestet wurden dabei psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf den Film. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditierenden hatten in allen Bereichen deutlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. Sie konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma-Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen des Films aufgesogen, wohingegen die Meditierenden eine breitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Meditierende emotional gelassener und unberührter reagieren als nicht meditierende [[Mensch]]en. Die Forscher betonten, dass weniger [[Emotion]]en allerdings nicht bedeutete, gefühlskalt zu sein. Durch Meditation werden die wahren [[Gefühl]]e stärker, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16019582 Impact of regular meditation practice on EEG activity at rest and during evoked negative emotions (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.findyournose.com/weniger-dramen-im-leben-durch-meditation Weniger Dramen im Leben durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (2016, 2014, 2013, 2012, 2011, 2008, 1997)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zen Buddha Mönch Meditation Achtsamkeit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leipziger Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Tania Singer beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Meditation auf das Hirn und mit den Effekten verschiedener [[Meditationstechnik]]en. Eine groß angelegte [[Studie]] soll untersuchen, wie sich positives Denken und Lebenszufriedenheit auf mentaler Ebene steigern lassen. Die [[Hirn]]forscherin versteht Meditation als Mittel, den [[Geist]] zu schulen und sich mit den immanenten Regungen des Geistes wie [[Emotion]]en, [[Affekt]]en, [[Aufmerksamkeit]], [[Gedanke]]n, [[Mitgefühl]], [[Empathie]], etc. vertraut zu machen. Dabei sollen die Effekte der Trainingsmethoden untersucht werden - ähnlich wie beim Sport oder Musizieren. Die Professorin betrachtet die Studie als gesellschaftlich hoch relevant, da die Themen der [[Entspannungstechnik|Stressreduktion]] und Zentrierung in Zeiten von großer [[Stress|psychischer Belastung]] viele Menschen betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Singers jüngste [[Studie]] aus dem Jahre 2014 untersucht Hirnareale, die für das [[Mitgefühl]] verantwortlich sind und wie diese trainiert und vergrößert werden können. Dabei wird die religiöse bzw. spirituelle Komponente ausgeklammert; für Singer ist Mitgefühl eher ein lebenswichtiges, biologisches [[Motiv]]. Im sogenannten &amp;quot;ReSource-Projekt&amp;quot; meditieren 160 Probanden über einen [[Zeit]]raum von neun Monaten täglich. Sie erhalten im ersten Drittel eine [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgrundausbildung und anschließend erlernt eine Gruppe Techniken, um das Mitgefühl zu trainieren. Eine Vergleichsgruppe übt hingegen spezielle Techniken zur [[Gedanke]]nbeobachtung. In regelmäßigen Abständen werden die Probanden anhand von PC-Spielen auf ihre [[Emotion]]en und ihr grundlegendes Wohlwollen anderen, nicht unbedingt nahestehenden, Menschen gegenüber getestet. [[Ziel]] ist es, auf stichhaltig wissenschaftliche Weise eine Art &amp;quot;Signatur des Mitgefühls&amp;quot; zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4284997/ Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/hirnscan-studie-auf-den-spuren-der-meditation/9264740.html Handelsblatt: Auf den Spuren der Meditation. Die Signatur des Mitgefühls], [https://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article155967273/Das-OM-der-Egos.html Welt.de: Das OM der Egos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Tania Singer: [https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Furl%3Fsa%3DX%26q%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.cbs.mpg.de%2Fdepts%2Fsinger%2Fnews%2Findex.html%2FLVZ%252520Artikel%26ct%3Dga%26cad%3DCAcQARgBIAEoATABOAFA-srThQVIAVgAYgVkZS1VUw%26cd%3DDJp88Neb30k%26usg%3DAFQjCNHHEf7fvgfFqoFeIgYt2kR0gFS08A Der Blick geht nach innen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liebe Baby Mutter.JPG|thumb|Liebevolles Einfühlen in das andere Wesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Emory Universität in Georgia aus dem Jahr 2013 kommt zum Schluss, dass die Absolvierung des &amp;quot;Cognitively-Based Compassion Trainings&amp;quot; (CBCT) die [[Empathie]] stärkt. Das CBCT basiert auf einem alten Meditationsprogramm aus dem tibetischen [[Buddhismus]], gilt jedoch als säkulare Technik. Die Untersuchung umfasste eine Gruppe von 13 gesunden Erwachsenen ohne Meditation Vorerfahrung. Eine Gruppe führte die &amp;quot;Metta Bhava Meditation&amp;quot; durch, die andere nahmen an Diskussionen über [[Gesundheit]] teil. Die Mehrheit der Teilnehmer der CBCT Gruppe verbesserte ihre mitfühlenden [[Fähigkeit]]en um fast 5%, während die Kontrollgruppe keinerlei Erhöhung zeigt. Die empathischen Fähigkeiten wurden mittels Fragebögen und Hirnscans gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während traditionelle [[Meditationstechnik]]en in erster Linie den [[Zustand]] des leeren [[Bewusstsein]]s fördern, zielt das CBCT konkret auf die menschliche [[Empathie]] ab. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sgegenstand ist das Jetzt und die Analyse und Neuinterpretation eigener sozialer [[Beziehung]]en. Nach der Studie  konnten die Probanden, die CBCT trainiert hatten besser aus den [[Augen]] von anderen herauslesen als die Vergleichsgruppe. Dazu wurden lediglich Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Augenpartien vorgelegt. Beim MRT (Magnetresonanz-Tomografie) bestätigte sich die Annahme, dass zwei Hirnregionen, die für das Einfühlungsvermögen wichtig sind (inferiorer frontaler Gyrus und dorsomedialer präfrontaler Cortex), bei der meditierenden Gruppe aktiver waren. Weitere Forschungen des Psychologen Tenzin Negi sollen nun herausfinden, welchen Effekt CBCT bei Menschen mit [[Autismus]] oder [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://facesconferences.com/wp-content/uploads/handouts/washingtondc2014/Thursday/Articles/Mascaro-etal-2013.pdf Compassion meditation enhances empathic accuracy and related neural activity (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/109141c1b1228d Meditation stärkt Empathie-Vermögen], [http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,801163 Meditation verfeinert Einfühlungsvermögen], [http://science.orf.at/stories/1705949/ Meditation macht empathisch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|uw5v9z9wo5o}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Augen-geschlossen.jpg|thumb|[[Lotussitz]] mit [[Chinmudra]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im &amp;quot;Journal PloS One&amp;quot; veröffentlichte Studie zeigte, dass meditierende Menschen eine höhere [[Empathie]] haben als Menschen, die nicht meditieren. Dies wurde anhand von Untersuchungen festgestellt, welche die Aktivität der temporoparietalen Verbindung maßen, während den Testpersonen Geräusche von leidenden Menschen vorgespielt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam vom Massachusetts General Hospital, der Universität Boston und einiger anderer Forschungszentren fand überdies heraus, dass je nach [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sart unterschiedliche [[Empathie]]-Reaktionen hervorgerufen werden. Sie testeten drei Gruppen, wobei Gruppe A sich über acht Wochen mit der [[Aufmerksamkeitsmeditation]] beschäftige, Gruppe B mit der [[Mitgefühlsmeditation]] und Gruppe C dufte einen achtwöchigen allgemeinen Gesundheitskurs besuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei regelmäßigen Untersuchungen wurde den Teilnehmern eine Reihe von Bildern gezeigt, auf denen Menschen in emotional unterschiedlichen Situationen zu sehen waren. Mittels funktionaler [[Magnetresonanztomografie]] (fMRT) konnte festgestellt werden, dass die meditierenden Gruppen beim Betrachten der Bilder eine geringere Aktivität in der rechten Amygdala aufwiesen, die Gesundheitsgruppe keine signifikanten Unterschiede zeigte. Die [[Amygdala]] ist jene Hirnregion des [[limbisches System|limbischen Systems]], die eine wesentliche Rolle bei der [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]entstehung spielt und eng mit der [[Entwicklung]] von [[Mitgefühl]] zusammenhängt. Besonders spannend zu sehen war, dass Teilnehmer der Gruppe B, die auch zuhause noch weiter übten bei den emotional negativen Bildern wiederum eine verstärkte Aktivität aufwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich schließen, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] unterschiedliche Aspekte des [[Geist]]es kultiviert. Es ist einleuchtend, dass durch das Trainieren des [[Mitgefühl]]s die Reaktion der Amygdala ebenfalls steigt, wenn man [[Mensch]]en leiden sieht. Eine Verstärkung der Amygdala-Aktivität steht beispielsweise auch in Zusammenhang mit abnehmenden [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]ssymptomen. Zusammenfassend wird deutlich, dass unterschiedliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]sformen auf unterschiedliche Weise das [[Gehirn]] beeinflussen – entweder indem man weniger betroffen wird und sich von Eindrücken distanzieren kann oder indem man auf empathische und mitfühlende Weise mehr Betroffenheit empfindet. Beide Effekte können wertvoll sein und für mehr innere Ausgeglichenheit sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3485650/ Effects of mindful-attention and compassion meditation training on amygdala response to emotional stimuli in an ordinary, non-meditative state (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/j-d-heyes/meditation-veraendert-die-verarbeitung-von-gefuehlen-im-gehirn.html Kopp Online], [http://www.we-are-change.de/2012/11/14/meditation-ver%C3%A4ndert-messbar-das-gehirn/#permalink We are change], [http://www.sciencedaily.com/releases/2012/11/121112150339.htm Science Daily]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JQilA4xstyY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Wisconsin-Madison untersuchten zum ersten Mal mit Hilfe von funktioneller Kernspintomographie (fMRI), inwiefern positive Emotionen wie Güte und Mitgefühl genauso erlernt werden können wie etwa das Spielen eines Musikinstrumentes oder das Beherrschen einer Sportart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler Lutz und Davidson arbeiteten dazu mit 16 buddhistischen Mönchen, die in der Meditation Mitgefühl kultivierten. Sechzehn gleichaltrige Vergleichspersonen ohne vorheriges Training erlernten zwei Wochen vor den stattfindenden Kernspintomographieaufnahmen die Grundlagen der Mitgefühlsmeditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 32 Versuchspersonen wurde in den MRT-Scanner geschickt. Sie wurden aufgefordert, entweder mit der Mitgefühlmeditation anzufangen oder an etwas anderes zu denken. Während dieser beiden Zustände wurden die Versuchspersonen negativen und positiven menschlichen Stimmen ausgesetzt. Diese Stimmen waren entworfen worden, um entweder emphatische Reaktionen zu erzeugen oder um neutral zu sein: Klänge einer gestressten Frau, ein lachendes Baby und die Hintergrundgeräuschkulisse eines Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernspintomographieaufnahmen zeigten, dass die Gehirnregionen, die für die Wahrnehmung von Emotionen und Gefühlen genutzt werden, bei den Probanden mit ausgedehnter Meditationserfahrung deutlich verändert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0001897 Regulation of the Neural Circuitry of Emotion by Compassion Meditation: Effects of Meditative Expertise (2008)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/gesundheit/studie-zeigt-wie-mitgefuehl-und-meditation-das-gehirn-veraendern-a597807.html Epochtimes.de: Studie zeigt, wie Mitgefühl und Meditation das Gehirn verändern], [http://news.wisc.edu/study-shows-compassion-meditation-changes-the-brain/ News.wisc.edu: Study shows compassion meditation changes the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metta-Meditation fördert insbesondere [[Empathie]] und [[Mitgefühl]], indem man in sich selbst ein Bedürfnis, anderen liebevoll zu geben und Leid zu ersparen, pflegt. Dabei richtet man dieses Gefühl zunächst an sich selbst, anschließend an einen Menschen, den man liebt. Danach bezieht man jemanden ein, zu dem man neutral steht und schließlich richtet man sich an einen Menschen, mit dem man Schwierigkeiten hat. Am Ende werden alle Menschen in diese liebevoll gebende Meditation einbezogen. Hilfreich ist es, innerlich einen Satz als Affirmation zu wiederholen und zu fühlen, der den [[Mensch]]en Gutes wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/20/0956797612469537.abstract Compassion Training Alters Altruism and Neural Responses to Suffering (2013)], [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0017798 Short-Term Compassion Training Increases Prosocial Behavior in a Newly Developed Prosocial Game (2011)], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3156028/ Open Hearts Build Lives: Positive Emotions, Induced Through Loving-Kindness Meditation, Build Consequential Personal Resources (2011)], [http://www.psy.miami.edu/faculty/mmccullough/Papers/Interpersonal%20Forgiving%20in%20Close%20Relationships.pdf Interpersonal Forgiving in Relationships (1997)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu den Studien: [http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl Carlo Düllings: Wie man durch Meditieren Mitgefühl und Empathie trainiert], [http://www.mensch-vital.com/mitgefuehl-durch-meditation/ Mitgefühl durch Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation stärkt die soziale Verbundenheit (2008)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaft.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler von der Stanfort University fanden heraus, dass die sogenannte [[Maitri|Metta]]-Meditation, auch Liebende-Güte-Meditation genannt, zu einem Gefühl größerer sozialer [[Verbundenheit]] und einer positiveren Einstellung gegenüber unbekannten [[Person]]en führen kann, selbst bei Personen, die nicht in der Meditation geübt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten an 93 Testpersonen, ob eine kurze Metta-Meditationssequenz das Verbundenheitsgefühl gegenüber Fremden stärken kann. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe konnten die Forscher durch bestimmte Messwerte bei der Meditationsgruppe eine gesteigerte positive Einstellung gegenüber anderen Menschen feststellen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Metta-Meditation dabei helfen kann, ein positives Gemeinschaftsgefühl zu etablieren und zu stärken und soziale Isolierung zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18837623 Loving-kindness meditation increases social connectedness]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://roths-psychoblog.blogspot.de/2015/12/forschung-zur-metta-meditation.html Forschung zur Metta-Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bewirkt liberalere Haltung (2013)====&lt;br /&gt;
Forscher in Toronto fanden heraus, dass Menschen direkt nach der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und anderen spirituellen Praktiken aufgeschlossener und liberaler sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der federführende Autor, Jacob Hirsh von der University of Toronto, sagte dazu, der Sicherheitsabstand, den wir normalerweise zu unserer Umgebung wahrten, werde während der spirituellen [[Erfahrung]] aufgeweicht, so dass Meditierende in der Lage seien, zu erkennen, dass Menschen nicht voneinander getrennt sind und ein großes Ganzes bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher baten die Hälfte der 317 Teilnehmer der Studie, ein [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]svideo anzusehen, und forderten die andere Hälfte auf, mit dem Video zu meditieren; danach sollten die Gruppen ihre politische Richtung angeben und den Grad ihrer eigenen [[Spiritualität]] bewerten. Die Gruppe, die meditiert hatte, bewertete ihre Spiritualität deutlich höher und hatte liberalere politische Ansichten; sie bevorzugte auch liberalere Kandidaten in der Politik und lehnte Kandidaten mit einem &amp;quot;toughen&amp;quot; Programm zur Kriminalitätsbekämpfung eher ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher stellten heraus, dass Religiosität und eine politisch konservative Haltung auf traditionellen Werten beruhen, während politischer Liberalismus und Spiritualität auf &amp;quot;Gleichheit und sozialer Harmonie&amp;quot; fußten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.newswise.com/articles/moments-of-spirituality-can-induce-liberal-attitudes-u-of-t-researchers-say Moments of Spirituality Can Induce Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/study-finds-meditation-induces-liberal-attitudes.html Yogajournal.com Study Finds Meditation Induces Liberal Attitudes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Mentales Training senken psychosozialen Stress (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie über neun Monate zeigte Veronika Engert und ihr Forschungsteam, dass Achtsamkeitstraining dass subjektive Stressempfinden reduziert und dass Paar-Meditationen sogar die [[Cortisol]]werte über 50% reduzieren. Die 313 Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und praktizierten unterschiedliche Meditationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gruppe übte eine [[Aufmerksamkeit]]smeditation, die auch die [[Konzentration]]sfähigkeit schulte. &lt;br /&gt;
Dazu sollten sich die Teilnehmer auf bestimmte Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel die [[Atmung]], fokussieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen Gruppen trainierten, teils zu zweit, verschiedene soziale [[Fähigkeit]]en. &lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe übte Fähigkeiten wie Mitgefühl, Güte und den Umgang mit schwierigen [[Gefühl]]en. &lt;br /&gt;
Dabei versuchten die Teilnehmer, etwa durch Gefühlsaustausch mit dem Übungspartner, ihre positiven Gefühle zu sich selbst und zu anderen zu stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Gruppe trainierte sozio-kognitive Fertigkeiten wie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Um die eigenen [[Gedanken]] mit Abstand zu erleben, erzählten sie ihren Trainingspartnern etwa Tageserlebnisse, allerdings aus Sicht eines bestimmten inneren [[Charakter]]teils, etwa der &amp;quot;besorgten Mutter&amp;quot; oder des &amp;quot;strengen Richters&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Übungstypen konnten die selbstberichtete Stressreaktivität bei gesunden Teilnehmern deutlich reduzierten. Nur das Training intersubjektiver Fähigkeiten über sozio-affektive und sozio-kognitive Wege konnte auch die physiologische Stressreaktion, insbesondere die Sekretion des Cortisols, um bis zu 51% senken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin vermutet, dass die sozialen Interaktionen in der Paar-Meditation zur Reduktion des Stresslevels geführt hat und dass das Öffnen gegenüber einer fremden Person und das vorurteilsfreie Zuhören zu einer Art Stress-[[Immunisierung]] geführt hat. Das mentale Training, das sich auf die momentane Aufmerksamkeit und das interozeptive Bewusstsein konzentrierte, wie es in vielen auf [[Achtsamkeit]] basierenden Interventionsprogrammen umgesetzt wurde, beschränkte sich somit auf die Stressreduktion auf der Ebene der Selbstberichte. So kann eine kurze tägliche intersubjektive Praxis eine vielversprechende Methode sein um die Häufigkeit sozialer stressbedingter Krankheiten zu minimieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://www.n-tv.de/wissen/Mentales-Training-senkt-Stresslevel-article20067126.html/ Mentales Training senkt Stresslevel (2017)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5627978/ Specific reduction in cortisol stress reactivity after social but not attention-based mental training (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation verbessert die Leistungsfähigkeit von Sportlern (2015, 2009)====&lt;br /&gt;
Sportpsychologen der Humboldt-Universität Berlin (HU) fanden heraus, dass ein [[Achtsamkeit]]straining bei Leistungssportlern nicht nur deren Leistung steigern kann, sondern dass auch die [[Konzentrationsfähigkeit]] erhöht wird, [[Emotion]]en reguliert werden können und auch das Erlernen des &amp;quot;Flow-Zustands&amp;quot; erleichtert wird. Ein Sportler ist im Flow, wenn er so in seine Aufgabe vertieft ist, dass die Dinge um ihn herum an Bedeutung verlieren. Selbstzweifel verschwinden dann und die Freude an dem, was man tut, nimmt zu. Flow-Zustand, Emotionsregulierung und Konzentrationsfähigkeit stellen wichtige psychologische Aspekte im Leistungssport dar, die in unterschiedlichen Sportarten unterschiedlich zum Ausdruck kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse verschiedener Evaluationsstudien zeigten bereits, dass achtsamkeitsbasiertes Training sowohl in klinischen als auch in nicht-klinischen Populationen zur Reduzierung der [[Symptom]]e von [[Stress]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führt sowie einen effektiven Umgang mit Emotionen schult. &amp;quot;Da ein effektiver Umgang mit eigenen Emotionen und Gedanken eine Voraussetzung für Höchstleistungen ist, liegt eine Übertragung dieses Konzepts auf den sportpsychologischen Kontext auf der Hand&amp;quot;, sagt der Forscher Prof. Dr. Darko Jekauc, Professor für Sportpsychologie an der HU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Mindful Sports Performance Enhancement&amp;quot; (MSPE), besteht aus vier Übungseinheiten, in denen Sportler Atem- und Meditationstechniken lernen. Sie üben auch den &amp;quot;[[Body Scan]]&amp;quot;, eine Methode, bei der man den Wahrnehmungsfokus nacheinander auf alle Teile des [[Körper]]s richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Studie mit elf Bogenschützen und 21 Golfern stieg das Selbstvertrauen der Sportler nach einem MSPE-Kurs. Bei 25 Freizeitjoggern sank in einer anderen Studie die Angst vor Wettkämpfen, ihre Laufzeiten veränderten sich aber nicht. Große, wirklich aussagekräftige Studien gibt es auch zu dieser Methode bisher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.researchgate.net/publication/286194277_Achtsamkeit_im_Leistungssport Achtsamkeit im Leistungssport (2015)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17622.pdf Evaluation of Mindful Sport Performance Enhancement (MSPE) (2009)], [http://journals.humankinetics.com/AcuCustom/Sitename/Documents/DocumentItem/17624.pdf Mindfulness for Long-Distance Runners (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article149198128/Wie-mehr-Achtsamkeit-auch-Sportlern-helfen-soll.html Wie mehr Achtsamkeit auch Sportlern helfen soll], [http://www.ksta.de/freizeit/-sote-meditation-bessere-sportliche-leistung-23382482 Studie: Leistungssteigerung im Sport: Meditation - positiver Faktor beim Training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|k_VsGiH2of0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: So wirkt Meditation gegen Stress (2019)====&lt;br /&gt;
Mentale Übungen wie Achtsamkeitstraining, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] funktionieren über verschiedene Botenstoffe im Körper, sowie über das vegetative Nervensystem, das eine Art Kontrollzentrum im zentralen Nervensystem ist und wichtige Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Blutdruck steuert. Das Training aktiviert gezielt das parasympathische Nervensystem, das die Rolle des &amp;quot;ruhenden Nervs&amp;quot; im vegetativen Nervensystem spielt. Das bedeutet, dass es bestimmte Körperprozesse wie Atmung, Herzschlag und Muskelspannung dämpft und dafür sorgt, dass man sich entspannt und erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.resource-project.org/ Studie zum mentalen Training mithilfe westlicher und fernöstlicher Methoden der Geistesschulung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/So-wirken-Yoga-und-Meditation-gegen-Stress,achtsamkeit104.html So wirkt Meditation gegen Stress], [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Weniger Stress, mehr soziale Kompetenz], [https://www.social.mpg.de/92934/blawat_7-12-_a.pdf Hier und jetzt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation: Welche Übungen wirken am besten gegen Stress? (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verändert Meditation unser Denken und Fühlen? Was hilft gegen Stress? Mit der ReSource-Studie hat die Neurowissenschaftlerin Tania Singer überraschende Antworten gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ReSource-Projekt ist die größte Meditationsstudie, die es bisher gegeben hat. Es wurden darin nicht nur klassische Meditationsformen untersucht, sondern auch eigens neue entwickelte mentalen Trainingstechniken und Forschungsinstrumente im achtwöchigen Meditationsprogramm MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser „Stressreduktion durch Achtsamkeit“ geht es vor allem um das Selbst: Wie kann ich ruhiger werden, im Moment ankommen, meine Aufmerksamkeit schulen? Das Programm besteht aus verschiedenen Arten der Meditation. Was davon wie wirkt, war allerdings nicht klar. In der ReSource-Studie wurden daher erstmals verschiedene mentale Techniken miteinander verglichen. Es sollte heraus gefunden werden, wie sich neben der Achtsamkeit auch Mitgefühl und Perspektivübernahme am besten schulen lassen – also Basisfähigkeiten sozialer Intelligenz. Deshalb wurde für jeden dieser drei Bereiche ein eigenes Modul entwickelt: „Präsenz“ zielt auf Achtsamkeit, „Affekt“ auf sozio-emotionale Kompetenzen wie Mitgefühl, Dankbarkeit und den Umgang mit schwierigen Emotionen, „Perspektive“ auf sozio-kognitive Fähigkeiten wie sich in andere hineinzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html Studien vom MBSR Verband ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/18239-rtkl-fitness-fuers-gehirn-meditation-welche-uebungen-wirken-am-besten Welche Übungen wirken am besten gegen Stress?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert Stress, fördert soziale Kompetenz (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig unter der Leitung von Tania Singer untersuchten in einem großangelegten Projekt, dem ReSource-Projekt, wie sich verschiedene [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationstechniken] auf [[Gehirn]] und [[Körper]], geistige und soziale Fähigkeiten auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: „Der Blick ins [[Gehirn]], auf das Verhalten und auf die Stressantwort der Teilnehmer zeigt nicht nur, dass sich soziale Fähigkeiten üben und Stress reduzieren lassen. Er offenbart auch, dass sich unterschiedliche Formen des mentalen Trainings ganz unterschiedlich auf Gehirn, [[Gesundheit]] und Verhalten auswirken können“, erklärt Studienleiterin Tania Singer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.mpg.de/11496811/mentales-training-fuer-empathie-gegen-stress Mentales Training gegen Stress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.mpg.de/11514867/interview-singer-neue-meditationstechnik-fuer-empathie?filter_order=L&amp;amp;research_topic= Interview Tania Singer], [https://www.die-mediation.de/der-blog/wissenschaftliche-kolumne/ist-soziale-kompetenz-erlernbar Ist soziale Kompetenz erlernbar?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Achtsamkeitsmeditations hilft bei Angststörungen (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie eines Georgetown-Psychiaters zeigt, dass das Erlernen der Achtsamkeits[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ meditation] bei Menschen mit generalisierter Angststörung zu einer geringeren [[Stress]]reaktion führt. Generalisierte Angststörung ist eine Erkrankung, die chronische und übermäßige Sorgen verursacht, die das tägliche Leben der Menschen beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis bestätigt eine frühere Studie, die feststellte, dass die Patienten der Meditationsgruppe im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikant stärkere Abnahme der selbstberichteten Stressmessungen nach ihrem Verlauf aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.georgetown.edu/news/study-mindfulness-meditation-reduces-stress-in-anxiety-disorders/ Mindfulness Meditation Reduces Stress in Anxiety Disorders]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.esanum.de/today/posts/angststorungen-meditation-statt-medikamente Meditation statt Medikamente], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation was sagt die Wissenschaft dazu?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie berichtet, dass regelmäßiges Üben von Transzendentaler Meditation (TM) einigen aktiven Dienstmitgliedern, die an posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) kämpfen, ermöglicht, ihre Verwendung von psychotropen Medikamenten zu reduzieren oder sogar zu eliminieren und die oft schwächenden Symptome besser zu kontrollieren PTSD. Transzendentale Meditation ist eine spezifische Art fokussierter Meditation, die die Praktizierenden aus einem Zustand des lauten Denkens in einen Zustand innerer Stille bringt. Practing TM reduziert Stresshormone durch Aktivierung der &amp;quot;tend-and-befriend&amp;quot; – oder &amp;quot;Rest-and-Digest&amp;quot; -Funktionen des parasympathischen Nervensystems, während das sympathische Nervensystem beruhigt wird, was die &amp;quot;Kampf-oder-Flucht&amp;quot; -Reaktion stimuliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie &amp;quot;Auswirkungen der transzendentalen Meditation auf den Einsatz von psychotropen Medikamenten unter den Mitgliedern des Militärdienstes im aktiven Dienst mit Angst und PTBS&amp;quot; vom Januar 2016 wurde in der Zeitschrift Military Medicine veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/meditation-reduziert-posttraumatische-stresssymptome.html Meditation reduziert posttraumatische Stresssymptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurzfristige Meditation hilft gegen Stress (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress Zeitdruck Burnout Hektik Angst.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue, in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie von Forschern der Carnegie Mellon University hat nun belegt, dass schon drei 25-minütige Praxiseinheiten in [[Achtsamkeitsmeditation]] an drei aufeinander folgenden Tagen ausreichen, um auf eindrucksvolle Weise psychologischen [[Stress]] abzubauen. Damit ist die gelegentlich vertretene Behauptung widerlegt, man müsse erst einmal lange Zeit meditieren, bevor man die Früchte der [[Entspannung]] ernten könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 66 gesunde Versuchspersonen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Die Meditationsgruppe lernte an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trainingseinheiten von 25 Minuten, sich auf den Atem und den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Trainingsprogramm, bei dem sie u.a. angehalten war, Gedichte kritisch zu analysieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die jeweiligen Trainingseinheiten mussten beide Gruppen vor einer streng schauenden &amp;quot;Jury&amp;quot; Sprach- und Mathematikaufgaben lösen. Dabei gaben die Teilnehmer der Meditationsgruppe an, dass sie durch die Meditation weniger stressanfällig waren. Interessant war jedoch vor allem, dass sich bei Speichelproben der Versuchspersonen ergab, dass sich bei den Teilnehmern der Meditationsgruppe im Speichel eine größere Cortisol-Reaktivität (Cortisol = Stresshormon) zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24767614 Brief mindfulness meditation training alters psychological and neuroendocrine responses to social evaluative stress.], [http://www.cmu.edu/news/stories/archives/2014/july/july2_mindfulnessmeditation.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.emaxhealth.com/12410/meditation-small-amounts-has-powerful-impact-stress EmaxHealth: Meditation in small amounts has powerful impact on stress], [http://www.focus.de/wissen/experten/debour/gutes-fuer-sich-selbst-tun-heisst-nichts-tun-nur-5-minuten-ruhe-am-tag-sind-gut-fuer-unser-gehirn_id_5901481.html Focus.de: Nur fünf Minuten täglich reichen: Das ist das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können], [http://www.it-times.de/news/meditation-wie-sie-sich-mit-konzentrationsubungen-sammeln-und-das-bewusstsein-erweitern-119965/ it-times.de: Meditation: Wie Sie sich mit Konzentrationsübungen sammeln und das Bewusstsein erweitern], [http://www.gesund.at/a/meditation-aengste Gesund.at: Studie belegt: Meditation löst Stressproblem!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Meditation und Yoga, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/carlson-tl-cancre-2014.pdf Mindfulness-Based Cancer Recovery and Supportive-Expressive Therapy Maintain Telomere Length Relative to Controls in Distressed Breast Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Bürokrankheiten (2013)====&lt;br /&gt;
Wie Barbara Fredrickson von der Universitiy of North Carolina zeigen konnte, fühlen sich Büroangestellte mehr als Teil der [[Gemeinschaft]] und insgesamt besser, wenn sie regelmäßig geistige Übungen vornehmen. Für die Studie wurden 65 Angestellte der Universität täglich mit 15-minütiger [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] angeleitet. Gemessen wurde die Aktivität des Vagusnervs. Weiterhin wurden per täglich geführtem Onlinetagebuch die [[Stimmung]]en der Teilnehmer aufgezeichnet. Nach sechs Wochen nahmen die Probanden wesentlich mehr [[Gefühl]]e von [[Freude]], [[Hoffnung]], [[Dankbarkeit]] und [[Liebe]] weniger negative Gefühle wahr. Weiterhin war die Aktivität des Vagusnerv erhöht, der unter anderem an der Regulation vieler inneren Organe beteiligt ist. Täglich immer wieder kultivierte gute Gefühle stärken also nicht nur das Miteinander, sondern auch den [[Körper]] und das vegetative [[Nervensystem]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pss.sagepub.com/content/early/2013/05/06/0956797612470827.abstract How Positive Emotions Build Physical Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/arbeitsleben-meditieren-gegen-buerokrankheiten/8344638.html Arbeitsleben: Meditieren gegen Bürokrankheiten 13.06.2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Stress und stressbedingten Angstzuständen (2017, 2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stress.jpg|thumb]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mediziner stehen immer noch skeptisch der Meditation gegenüber, erklärt Autorin Dr. Elizabeth Hoge vom Georgetown University Medical Center. Die Ärztin und ihre Kollegen wollten bei der aktuellen Studie daher herausfinden, ob sich Menschen nach der Meditation einfach nur besser fühlen oder ob es wirklich zu messbaren Veränderungen bei den durch [[Stress]] hervorgerufenen Auswirkungen kommt. Die Achtsamkeitskurse während der Studie dauerten jeweils acht Wochen. Die Teilnehmer waren körperlich gesund, litten aber an einer sogenannten generellen Angststörung, berichten die Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Achtsamkeitskursen erlernten die Teilnehmer die verschiedenen Elemente der Meditation, bei denen es bisher die meisten wissenschaftlichen Beweise für eine Auswirkung auf vorhandenen Stress gab. Die andere Hälfte der Teilnehmer schloss eine [[Stress-Management]]-Ausbildung mit Vorlesungen über die Bedeutung von [[Ernährung]], [[Bewegung]], Schlaf-und Zeitmanagement ab. Die Kurse dauerten dabei jede Woche 2,5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Kurse und unmittelbar nach Abschluss legten die Forscher den Teilnehmern Aufgaben vor, welche zuverlässige Stressbelastungen auslösten. Zu diesen Aufgaben gehörte beispielsweise ein Rede vor Publikum über einen Zeitraum von acht Minuten, sagen die Mediziner.&lt;br /&gt;
Menschen, die gelernt hatten zu meditieren, reagierten weniger gestresst, verglichen mit den Teilnehmern der anderen Klasse, berichten die Forscher. Auch Messungen des Stresshormons ACTH im Blut fielen niedriger aus, erläutern die Wissenschaftler weiter. Außerdem hätten sich auch sogenannte entzündliche Zytokine, welche als genereller Marker für Entzündungen gelten, reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse sind ein starker Beweis dafür, dass die bei den Achtsamkeitskursen eingesetzte Meditation nicht nur dazu führt, sich besser zu fühlen, sondern sie hilft den Menschen auch, belastbarer zu sein. Durch Achtsamkeitskurse sei es möglich, dass Betroffene keine Medikamente nehmen müssen so die Autoren der Studie. Auch eine Teilnahme an einer [[Psychotherapie]] werde so gegebenenfalls vermieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178116308472 The effect of mindfulness meditation training on biological acute stress responses in generalized anxiety disorder (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/meditation-kann-effektiv-beim-abbau-von-stress-sein-20170126217541 Heilpraxisnet.de: Meditation kann effektiv beim Abbau von Stress sein], [https://gumc.georgetown.edu/news/mindfulness-meditation-training-lowers-biomarkers-of-stress-response-in-anxiety-disorder Georgetown University: Mindfulness Meditation Training Lowers Biomarkers of Stress Response in Anxiety Disorder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Meditation ist eine alte sehr wirkungsvolle Weise, störende innere [[Muster]] zu verändern und eigene mentale [[Prozess]]e zu beeinflussen - beispielsweise sich schneller von schlechten Alltagserlebnissen zu erholen. Der Molekularbiologe, Verhaltensmediziner und Begründer der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) [[Jon Kabat-Zinn]] stellt fest, dass [[Meditieren]] zwar einfach, aber nicht leicht sei. Allen [[Form]]en der Meditation gemeinsam ist die zentrale Rolle, seinen [[Atem]] aufmerksam zu beobachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen ist eine wirksame Übung für innere [[Ruhe]] und [[Entspannung]]. Da die Gedanken dabei immer wieder auf Wanderschaft gehen, ist eine weitere Technik, diese [[Gedanke]]n, [[Gefühle]] und Eindrücke aus der Distanz wahrzunehmen, um sie mittel- und langfristig besser kontrollieren zu können, anstatt sich von ihnen kontrollieren zu lassen. Die [[Einsicht]] über die eigene innere Erlebenswelt lässt gleichsam auch die [[Empathie]] für andere wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24236866 Becoming conscious: the science of mindfulness. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/article119098145/Meditation-die-schaerfste-Waffe-gegen-Stress.html Stephan Cezanne: Meditation - die schärfste Waffe gegen Stress, Die Welt, 17.08.2013], [http://www.onmeda.de/g-psychologie/achtsamkeitsmeditation-gegen-schmerz-und-stress-4090.html Achtsamkeitsmeditation gegen Schmerz und Stress], [https://psylex.de/stoerung/angst/therapie/meditation.html Psylex.de: Achtsamkeitsmeditation senkt Stress-Biomarker bei Angststörung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft Arbeitslosen bei emotionalem Stress (2015)====&lt;br /&gt;
Eine von US-Forschern im Fachmagazin Biological Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Achtsamkeitsmeditation Arbeitslosen helfen kann, die durch ihre Jobsuche unter Stress leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35 arbeitslose Männer und Frauen nahmen an der Studie teil. Ihr Blut wurde im Vorfeld analysiert und das Gehirn gescannt. Die eine Hälfte der Probanden wurde dann in Achtsamkeitsmeditation unterrichtet; die andere in einer Art Scheinachtsamkeitsmeditation. Sie sollten einfach entspannen und sich ablenken, auch Sprechen war erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Tagen gaben alle Teilnehmer an, sich besser zu fühlen. Die Gehirn-Scans aber zeigten nur Veränderungen in der Gruppe, die die Meditation praktiziert hatte. Die Kommunikation zwischen den stressbelasteten, entzündeten Teilen des Gehirns und jenen, die für Konzentration und Ruhe sorgen, war verbessert worden. Auch vier Monate später zeigte diese Gruppe in den belasteten Regionen eine starke Regeneration und eine deutliche Verbesserung der Blutwerte, und das, obwohl nur wenige Teilnehmer weiter meditiert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschungen auf dem Gebiet wären wünschenswert, besonders zur benötigten idealen Dauer und Intensität der Meditation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223%2816%2900079-2/abstract?cc=y= Alterations in Resting-State Functional Connectivity Link Mindfulness Meditation With Reduced Interleukin-6: A Randomized Controlled Trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://kompakt.welt.de/4MmATty49qOuEKCsUoY8aE/effektiv Studie zeigt, wie Meditation Gehirn &amp;amp; Körper heilt], [http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/18/contemplation-therapy/?smprod=nytcore-iphone&amp;amp;smid=nytcore-iphone-share&amp;amp;_r=0 How Meditation Changes the Brain and Body]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation reduziert das Verlangen nach Tabak (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zigarette Raucher Nikotin Sucht Abhängigkeit Tabak.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit Personen, deren [[Wunsch]] es war, weniger [[Stress]] und eine verbesserte [[Leistungsfähigkeit]] zu erlangen. Getestet wurden zwei Gruppen: Die erste Gruppe praktizierte über einen [[Zeit]]raum von zwei Wochen &amp;quot;Integrative Body-Mind Training&amp;quot; (IBMT). Dieses beinhaltet [[Achtsamkeit]]sübungen, mentale [[Vorstellung]]sbilder und eine [[Form]] der Ganzkörperentspannung und soll unter anderem die [[Selbstkontrolle]] verbessern. Gruppe 2 wurde unterdessen in Entspannungstechniken angeleitet. Nach dem Meditationstraining konnte in den Hirnarealen der Selbstkontrolle eine höhere Aktivität gemessen werden. Was darüber hinaus festgestellt werden konnte: Einige der Studienteilnehmer waren Raucher. Während sich das Rauchverhalten in Gruppe 2 nicht änderte, verringerte sich der Nikotinkonsum in Gruppe 1 um 60 Prozent, ohne dass der Zigarettenkonsum vorab mit den Teilnehmenden thematisiert worden wäre. Aufgrund der geringen Studienteilnehmerzahl ist dieser Wert zwar noch nicht repräsentativ, dennoch gibt er Aufschluss über das Potential, das der regelmäßigen Meditationspraxis innewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3752264/ Brief meditation training induces smoking reduction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rauchfrei-info.de/informieren/news/detail/news/neue-studie-hilft-meditation-beim-rauchstopp/ Rauchfrei-Info], [https://uonews.uoregon.edu/archive/news-release/2013/8/mindfulness-meditation-ibmt-trims-craving-tobacco University of Oregon], [http://www.praxisvita.de/rauchstopp-durch-meditation/gn/16607 Rauchstopp durch Meditation], [https://www.esanum.de/aufmerksamkeitsbasierte-meditation_rauchentwohnung/ Aufmerksamkeitsbasierte Meditation: hilft auch Rauchern, die gar nicht aufhören wollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft bei Drogensucht (1994)====&lt;br /&gt;
Eine Metaanalyse zeigte, dass im Vergleich mit Präventionsmethoden und anderen psychotherapeutischen Behandlungsstrategien die Wirkung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] (TM) auf schwere [[Drogen|Drogenabhängigkeit]] bis zu 6-mal effektiver und erfolgreicher war. Besonders erstaunlich war bei der Untersuchung, dass die Wirkung der Transzendentalen Meditation umso stärker war, je gravierender die [[Abhängigkeit]] war. Nach dreimonatiger TM-Praxis konnte die Abhängigkeit von weichen Drogen um 45% reduziert werden. Bei Schwerstabhängigen konnte der [[Konsum]] um fast 90% gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Studien zeigten auch dass das [[Verlangen]] nach Drogen umso kleiner wurde, je länger die Transzendentale Meditation praktiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/232424541_Treating_and_Preventing_Alcohol_Nicotine_and_Drug_Abuse_Through_Transcendental_Meditation Treating and Preventing Alcohol, Nicotine, and Drug Abuse Through Transcendental Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/drogensucht/ Transzendieren … und das Bedürfnis nach Drogen verschwindet ganz spontan], [http://www.worldpeacegroup.org/reduced_alcoholism.html TM reduces substance abuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depression und Angst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft sich besser zu konzentrieren (2017)====&lt;br /&gt;
Nur 10 Minuten täglich achtsame [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] können helfen, den [[Geist]] vor dem Herumirren zu bewahren und sind besonders effektiv, wenn man dazu neigt, repetitive, ängstliche [[Gedanken]] zu haben, so eine Studie der University of Waterloo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Studie, die die Auswirkungen der Meditation mit 82 Teilnehmern, die Angst erleben, bewertete, fand heraus, dass die Entwicklung eines Bewusstseins für den gegenwärtigen Moment die Vorfälle von wiederholtem, nicht aufgabenorientiertem Denken, ein Markenzeichen der Angst, reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/news/news/just-10-minutes-meditation-helps-anxious-people-have-better Just 10 minutes of meditation helps anxious people have better focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://mental-erfolg-reich.de/Social/3/ Mental erfolgreich], [https://gedankenwelt.de/meditation-was-sagt-die-wissenschaft-dazu/ Meditation und Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen (2016)====&lt;br /&gt;
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kombination von Achtsamkeitsmeditation und das Laufen in ein Programm für psychische [[Gesundheit]] dazu beitragen könnte, [[Depressionen]] zu reduzieren. &amp;quot;Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, dass beide Aktivitäten allein bei Depressionen helfen können&amp;quot;, sagt Tracey Shors, Professorin für Trainingswissenschaft an der Universität Rutgers und Mitautorin der Studie. &amp;quot;Aber diese Studie deutet darauf hin, dass es, wenn sie zusammen durchgeführt wird, eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptome zusammen mit einer Zunahme der synchronisierten Gehirnaktivität gibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die 22 Teilnehmer mit Depressionen berichteten von einer 40%igen Reduktion ihrer Symptome. Die anderen Individuen in der Studie ohne Diagnose einer Depression berichteten auch über einen Rückgang der grüblerischen Gedanken, Angst und eine allgemeine Verbesserung der [[Motivation]]. Brandon Alderman, Hauptautor der Studie, geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Jogging das Zusammenwirken neuronale Mechanismen im Gehirn stärken könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.nature.com/articles/tp2015225 MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund.at/psyche/depression-laufen-meditieren/ Laufen und Meditation: Hausmittel gegen Depressionen], [https://www.mindful.org/meditation-and-running-a-treatment-for-depression/ Meditation and Running: a Treatment for Depression], [https://www.phlabs.com/map-training Try this “MAP” for depression relief: Meditation plus exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation bei Depression (2016, 2015, 2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Studie aus den USA kann eine Kombination aus sportlicher Betätigung und Meditation die Symptome einer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] deutlich mindern. &lt;br /&gt;
Wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry berichten, hatten sich bei den Probanden bereits nach zwei Monaten die Symptome um 40% verringert. Im Studienzeitraum hatten sie zweimal pro Woche an einem Training für Geist und Körper teilgenommen. Dieses bestand aus einer halben Stunde Meditation, bei der die Aufmerksamkeit gezielt auf etwas gerichtet wird, und nachfolgend einer halben Stunde mit leichtem Ausdauertraining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und deuten darauf hin, dass beides zusammen zu einer deutlichen Verminderung der [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] führen kann. Indem Menschen mit einer Depression lernen, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und Sport zu treiben, können sie sich neue geistige Fähigkeiten aneignen, die beim Verarbeiten von Informationen helfen und negative Gedanken in Schach halten, erläutert Tracey Shors, Professorin an der Rutger University in New Brunswick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.nature.com/tp/journal/v6/n2/full/tp2015225a.html?version=meter+at+1&amp;amp;module=meter-Links&amp;amp;pgtype=Blogs&amp;amp;contentId=&amp;amp;mediaId=%25%25ADID%25%25&amp;amp;referrer=http://well.blogs.nytimes.com/2016/06/01/yoga-may-be-good-for-the-brain/%3F_r%3D1&amp;amp;priority=true&amp;amp;action=click&amp;amp;contentCollection=meter-links-click MAP training: combining meditation and aerobic exercise reduces depression and rumination while enhancing synchronized brain activity (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20160212-meditation-und-sport-gegen-depression.html Depression: Mit Meditation und Sport gegen negative Gedanken], [http://news.rutgers.edu/research-news/exercise-and-meditation-%E2%80%93-together-%E2%80%93-help-beat-depression-rutgers-study-finds/20160209#.V3DNhEYvvhk Exercise and Meditation – Together – Help Beat Depression, Rutgers Study Finds], [http://adieu-depression.de/meditation-depressionen/ Adieu-Depression.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke untersuchte 2015 die Auswirkung von [[Achtsamkeit]] und Körper[[wahrnehmung]] als Therapie gegen [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/depression/ Depression]. In der Praxis hat es sich schon bewährt: Der Patient liegt auf dem Boden und richtet nacheinander die Aufmerksamkeit auf alle Körperteile und nimmt alle Empfindungen wahr ohne sie zu bewerten. Oder man sitzt und richtet die Achtsamkeit auf den [[Atem]]. Also auf den gegenwärtigen Moment. Wichtig dabei ist, vom Bewerten wegzukommen. Depressive versinken ja immer wieder in Grübelprozessen. Indem sie lernen, einfach zu beobachten und dann direkt wieder loszulassen, können sie solche Gedankenspiralen eher durchbrechen oder vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verbessert auch die Körperwahrnehmung und zeigt sich deutlich in veränderter Körperhaltung. Depressive haben zum Beispiel ein ganz anderes Gangmuster (siehe z.B. http://biomotionlab.ca/Demos/BMLdepression.html). Wer zusammengesunken sitzt, verfällt auch leichter in eine negative Stimmung. Wer aufrecht geht, kann sich besser positive Dinge merken. Durch die Schulung der Körperwahrnehmung kann auch die Körperhaltung positiv beeinflusst werden, und damit weiterhin positiv die [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depression] an sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791614000809 How we walk affects what we remember: Gait modifications through biofeedback change negative affective memory bias (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/article/1425971014-achtsamkeit-und-koerperwahrnehmung-als-therapie-gegen-depression.html Achtsamkeit und Körperwahrnehmung als Therapie gegen Depression]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher untersuchten in einer weiteren Studie die Wirkung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion ([[MBSR]]) in Bezug auf demographische Merkmale der Meditierenden. &lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, inwiefern MBSR von [[Religiosität]], [[Spiritualität]], charakterlicher [[Achtsamkeit]], Geschlecht und Alter beeinflusst wird, durchliefen 322 erwachsene Probanden mit depressiven Symptomen ein achtwöchiges MBSR-Programm. Der Verlauf der Depression wurde mit Hilfe der multiplen Regression beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die These, dass sich die depressiven Symptome im Laufe der Studie deutlich verringern würden, bestätigte sich. Es konnten allerdings keine relevanten Unterschiede in der Veränderung bezüglich Religiosität, Spiritualität, charakterlicher Achtsamkeit, Geschlecht oder Alter festgestellt werden. Langfristig erhöhten sich durch die Meditationspraxis Spiritualität und Achtsamkeit der Probanden im Vergleich zu Studienbeginn. T-Tests belegten eine konsistente Verringerung der Depression bei MBSR-Therapie, unabhängig von demographischen Merkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2014.0285 Decreased Symptoms of Depression After Mindfulness-Based Stress Reduction: Potential Moderating Effects of Religiosity, Spirituality, Trait Mindfulness, Sex, and Age (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fitreisen.de/studien/article/meditation-lindert-depressive-symptome-unabhaengig-von-demographischen-merkmalen/ FitScience: Meditation lindert depressive Symptome unabhängig von demographischen Merkmalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen. Eine neue Studie von der Rutgers University berichtet, dass Meditation und Aerobic-Übungen hintereinander durchgeführt werden können, um Depressionen, Rumination und überwältigende negative Gedanken zu reduzieren. Die Kombination von mentalem und physischem (MAP) Training durch fokussierte Meditation und aerobes Training ist ein relativ neues Konzept und klinischer Eingriff bei Major Depression (MDD). Die Forscher von Rutgers fanden heraus, dass die Kombination aus Meditation und Aerobic zweimal wöchentlich für nur 30 Minuten pro Sitzung über acht Wochen die Depressionssymptome um vierzig Prozent reduzierte. Derzeit ist die häufigste Behandlung von Depressionen Psychopharmaka und Gesprächstherapie. Meditation und aerobe Übung sind eine drogenfreie Alternative zu Antidepressiva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/die-kombination-von-aerobic-bung-und-meditation-reduziert-depressionen.html Die Kombination von Aerobic-Übung und Meditation reduziert Depressionen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation vermindert die Rückfallquote bei Depression (2015)====&lt;br /&gt;
Eine weitere Studie, die 2015 von Forschern der Universität Oxford durchgeführt wurde, kommt ebenfalls zu ermutigenden Ergebnissen: Über zwei Jahre hinweg begleitete das Team von Wissenschaftlern um Dr. Willem Kuyken mehr als 420 Menschen. Dabei verglichen sie die Wirkung einer speziellen Meditationsform, &amp;quot;Mindfulness-Based-Cognitive-Therapie&amp;quot; (MBCT), in Kombination mit einer Verhaltenstherapie, mit einer medikamentösen Behandlung auf den Verlauf von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Die Hälfte der Versuchsteilnehmer bekam [[Antidepressiva]], die andere Hälfte meditierte mit der MBCT-Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Gruppe erlernten [[Achtsamkeit]]sübungen sollten die Teilnehmer täglich zu Hause anwenden. Begleitet wurden die Meditierenden zusätzlich durch [[kognitives Verhaltenstraining]]. Beide Ansätze zielen darauf ab, zu lernen, aufsteigende negative Gedanken sofort zu erkennen und zu bremsen, sowie das Interesse auf etwas Erfreuliches zu lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der zwei Jahre schnitt die Meditationsgruppe im Hinblick auf die Rückfallquote besser ab als die medikamentös behandelte Gruppe. Laut Ansicht der Forscher sei die Therapie so erfolgreich, weil die Betroffenen lernen, aus dem Wiederkäuen von negativen Gefühlen und Gedanken auszusteigen, indem sie sich dessen bewusst werden. Dadurch können die Menschen selbst dazu beitragen, die Abwärtsspirale in die Depression hinein zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2814%2962222-4/abstract Effectiveness and cost-effectiveness of mindfulness-based cognitive therapy compared with maintenance antidepressant treatment in the prevention of depressive relapse or recurrence (PREVENT): a randomised controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/depression/depressionen-alternative-hilfe-auch-ohne-tabletten-aid-1.5086976 Depressionen: Warum Meditation gegen einen Rückfall hilft], [http://healthnewsnet.de/news-2/meditation-gleichwertige-alternative-bei-depressionen-10406/ Depression: Nicht immer der Griff zu Medikamenten nötig], [http://www.t-online.de/lifestyle/id_73741156/meditation-schuetzt-vor-rueckfall-in-die-depression.html Therapie mit Meditation schützt vor Rückfall in Depression], [http://www.apa.org/monitor/2015/03/cover-mindfulness.aspx Mindfulness holds promise for treating depression], [http://www.pankow-guide-gesundheit.de/news/studie-belegt-meditation-hilft-auch-als-therapie Studie belegt: Meditation hilft auch als Therapie], [http://www.gehvoran.com/2015/05/wissenschaftliche-studie-beweist-meditation-hilft-gegen-depressionen/ Wissenschaftliche Studie beweist: Meditation hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Studienergebnisse über [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wie beispielsweise die Wirkungsweise auf die [[Amygdala]] im [[Gehirn]] lassen vermuten, dass Meditation auch für chronisch [[Depression|Depressive]] eine gute Therapie ist. Von chronischer Depression spricht man, wenn Patienten über zwei Jahre an mehr als der Hälfte der [[Tag]]e unter Niedergeschlagenheit und einem [[Gefühl]] von [[Wert]]losigkeit leiden. Häufig damit verbunden sind auch [[Schlafstörung]]en. Eine Therapiestudie von Prof. Dr. Ulrich Stangier von der Goethe Universität Frankfurt untersuchte, inwiefern depressive Patienten durch die Praxis der [[Achtsamkeitsmeditation]] besser versorgt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26136807 Loving-Kindness Meditation to Target Affect in Mood Disorders: A Proof-of-Concept Study (2015).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation hilft gegen negative Gefühle (2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Person negative Aura.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Achtsamkeit]]s-Übungen als Meditationsform trainieren eine innere Distanz zu schlechten [[Gefühl]]en, indem sie helfen, eine Lücke zwischen [[Reiz]] und Reaktion entstehen zu lassen. So kann der geübte Meditierende den Reiz getrennt von seinem Reaktionsimpuls wahrnehmen und letzteren kontrollieren. Die Meditationstechnik schult die [[Fähigkeit]], bestimmte Gedanken und Gefühle achtsam wahrzunehmen und genauer zu spüren, was sich im Inneren bewegt. Dies lässt beispielsweise Spielraum dafür, frühzeitiger zu erkennen, was einem vielleicht nicht so gut tut und schenkt die [[Freiheit]], bewusst darauf zu reagieren, anstatt längst eingeschleifte, passive oder aktive Reaktionsmuster ungewollt geschehen lassen zu müssen. Bei der [[Konzentration]] auf ein [[Meditationsobjekt]] – beispielsweise den Atem – erfährt der Übende vier Zustände: &lt;br /&gt;
*Fokussierung&lt;br /&gt;
*gedankliches Abdriften&lt;br /&gt;
*bewusstes Realisieren und &lt;br /&gt;
*Refokussieren&lt;br /&gt;
Dieser sich zu Anfang ständig wiederholende Prozess lehrt den Meditierenden, sich von unguten Gefühlen zu distanzieren. Sie existieren zwar weiterhin, aber der Übende wird sich der Tatsache gewahr, dass sie vergänglich sind, wodurch sie weniger [[Macht]] über ihn erhalten. [[Ziel]] der Meditation ist weniger die [[Entspannung]], sondern die innere [[Befreiung]], und je nach dem, ob unter dem spirituellen Aspekt praktiziert wird, die [[Erleuchtung]]. Entspannung ist quasi nur das Nebenprodukt. Auf lange Sicht sind Meditierende besser in der Lage, ihre [[Emotion]]en und Reaktionen zu kontrollieren. Sie fühlen sich weniger als [[Opfer]] äußerer Umstände, sondern eher als aktiver Gestalter ihres [[Leben]]s und unterstützt durch die gewonnene [[Freiheit]] in der eigenen [[Wahrnehmung]] und Handlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26168376 How Does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action From a Conceptual and Neural Perspective.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/meditation-negative-gefuehle-1492.html Meditation hilft gegen negative Gefühle, 06/2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation zur Angstüberwindung (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angst Fear.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metaanalyse von Orme-Johnson DW und Barnes VA, welche 16 Einzelstudien mit insgesamt 1295 Testpersonen zusammenfasste, wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] bei der Bekämpfung von [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zuständen zum Teil wirksamer ist als Gruppen- und [[Psychotherapie]]. Es wurde festgestellt, dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vor allem bei starken Angstzuständen (Kriegsveteranen, Strafgefangene) anschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24107199 Effects of the transcendental meditation technique on trait anxiety (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.carstens-stiftung.de/artikel/meditation-zur-angstueberwindung.html Carstens Stiftung: Meditation zur Angstüberwindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher vom Wake Forest Baptist Medical Center untersuchten, wie Meditation Angst reduzieren kann. &lt;br /&gt;
15 gesunde Freiwillige nahmen dazu an vier 20-minütigen MBSR-Kursen teil. Die Teilnehmer besaßen keine vorherige Meditationserfahrung oder diagnostizierte Angststörungen.&lt;br /&gt;
Die Gehirnaktivität der Teilnehmer wurde vor und nach der Meditationskurse mit Hilfe einer besonderen Form der Bildaufbereitung untersucht.&lt;br /&gt;
Außerdem waren die Angstberichte vor und nach den Gehirnscans gemessen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Teilnehmer berichtete über eine Abnahme der Angst. Die Forscher stellten fest, dass Meditation die Angst um bis zu 39 Prozent reduzierte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies zeigte, dass nur wenige Minuten der Achtsamkeitsmeditation dabei helfen kann, alltägliche Angst zu reduzieren&amp;quot;, sagte Fadel Zeidan, führender Autor der Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Meditation schon seit einiger Zeit bei generalisierten Angststörungen und Depression eingestetzt wird, zeigt diese Studie, dass Meditation auch bei gesunden Menschen mit normalen Angstleveln helfen kann, Angst zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23615765 Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://psylex.de/stoerung/angst/behandlung.html Psylex.de: Meditation vermindert Angst - Gehirnscans zeigen uns wie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Uk2pxQDn0oY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation beugt Depression vor (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue Studie, die von JAMA Psychiatry veröffentlicht wurde zeigt, dass [[Achtsamkeit]]smeditation genauso gut oder sogar besser bei unter [[Depression]] leidenden Patienten als [[Therapie]] funktioniert. Bei der Studie durften 3515 Teilnehmer eine Achtsamkeitsmeditation durchführen und es wurden moderate positive Effekte auf ihre [[Ängstlichkeit]], Depression, mentaler [[Stress]] und [[Wohlbefinden]] nachgewiesen. Diese positiven Effekte wurden konnten nach einer regelmäßigen Praxis von 3-8 Monaten festgestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Anwendung der [[Meditation]]en wurde sogar bei 60% der Teilnehmer festgestellt, dass sie auch noch 2 Monate nach der Therapie keine Depressionen mehr erlitten. Es wurde die empfehlung ausgesprochen, die Meditationen über einen längeren Zeitraum und regelmäßig zu praktizieren, um einen positiven effelt zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde auch darauf hingewiesen, dass je nach Patient jedoch auch andere Behandlungsformen gleichzeitig verwendet werden müssen. Diese Studien zeigt jedoch, dass wir sehr gezielt Depressionen oder Angststörungen mit [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] vorbeugen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754?wptouch_preview_theme=enabled Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being. (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/neue-studie-zeigt-dass-achtsamkeit-depression-vorbeugt.html - Neue Studie zeigt, dass Achtsamkeit Depression vorbeugt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafstörungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meditation vor dem Schlafengehen verbessert den Schlaf (2018) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die American Association of Psychology hat die Ergebnisse ihrer Studie im „Journal of Occupational Health Psychology“ veröffentlicht. 699 Arbeitnehmer wurden nach negativer Stimmung und [[Streit]] mit Kollegen am Arbeitsplatz befragt. Zudem wurden ihre Schlafgewohnheiten und andere mögliche Stressfaktoren wie minderjährige [[Kind]]er im Haushalt notiert. Die Auswertungen bestätigen, dass wir schlechter schlafen, wenn wir die negative [[Stimmung]] auch nach [[Feierabend]] noch mit uns herumtragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologin Caitlin Demsky, die an der [[Studie]] mitgewirkt hat, sagte in einer Presseaussendung: &#039;&#039;„Die [[Qualität]] unseres [[Schlaf]]es ist äußerst wichtig, weil sie bestimmt, welche Leistung wir im [[Beruf]] erbringen können und wie wir uns verhalten. In der schnelllebigen und wetteifernden Berufswelt von heute ist es wichtiger denn je, dass Arbeitnehmer in der besten Verfassung sind, um erfolgreich sein zu können. Ein guter Schlaf ist der Schlüssel zum [[Erfolg]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und Pausen fördern den guten Schlaf und bauen so [[Stress]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [http://www.apa.org/news/press/releases/2018/04/mental-breaks-sleep.aspx Mental breaks sleep]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.businessinsider.de/eure-probleme-beim-schlafen-koennten-an-eurer-arbeit-liegen-so-loest-ihr-das-problem-2018-4 Probleme beim Schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtsamkeitsmeditation wirkt positiv Schlafverhalten (2015)====&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation kann sich auch positiv auf unser Schlafverhalten auswirken, fanden Wissenschaftler der Universität Los Angeles nun im Rahmen einer Studie heraus. Das Ziel der Forscher um David Black war, ein nicht medikamentengestütztes Verfahren zu finden, welches bei Schlafproblemen hilft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Erwachsene im Alter von über 54 Jahren mit leichten bis schweren Schlafstörungen wurden dazu für ein zehnwöchiges Testprogramm in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe meditierte mit einer buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Die andere Gruppe wandte ein sogenanntes Sleep Hygiene Education Programm an, bei dem versucht wird, die tägliche Routine und Verhaltensweisen rund um den Schlaf zu ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer der meditationsbasierten Versuchsgruppe zeigten deutliche Verbesserungen im relativen Vergleich zur anderen Gruppe, sowohl im Bereich Schlafstörungen, als auch im Bereich Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Achtsamkeitsmeditation kann also laut der Forscher eine wichtige Methode sein, um sowohl Schlafprobleme zu lösen, als auch die Beeinträchtigung der Befindlichkeit am Tag, die durch Schlafmangel entsteht, zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4407465/ Mindfulness Meditation and Improvement in Sleep Quality and Daytime Impairment Among Older Adults With Sleep Disturbances (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.curado.de/meditieren-schlafstoerungen-29755/ Meditieren wirkt bei Schlafstörungen], [http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Symptome/Schlafstoerungen/News/113369.php Studie belegt die Wirkung der Meditation bei Schlafstörungen], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/meditation-hilft-bei-schlafstoerungen-7254/ Meditation hilft bei Schlafstörungen], [https://news.usc.edu/75923/a-sleep-study-may-open-your-eyes-to-meditation/ A new sleep study may open your eyes to meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katze Schlaf Genuss Garten Zufriedenheit.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten (2005)====&lt;br /&gt;
Eine der häufigsten Ursachen für [[Schlafstörung]]en ist ein zu niedriger Wert des Glückshormons [[Serotonin]]. Vor allem [[Stress]] hat darauf einen großen Einfluss. Wenn die normale Funktionsweise des [[Nervensystem]]s gestört ist, nimmt die Serotoninproduktion ab. Die Ausübung der [[Transzendentale Meditation|Transzendentalen Meditation]] erhöht den Serotoninspiegel und reduziert den Spiegel von [[Stress]]hormonen, was sich auch auf das Schlafverhalten auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine der ersten Studien zur Wirkung der Transzendentalen Meditation auf das Schlafverhalten wurde an der Universität von Alberta in Kanada durchgeführt. Eine Gruppe von Personen mit Einschlafstörungen sollten ihre Einschlafzeit messen, bevor sie die Transzendentale Meditation erlernten und bis zu 90 Tagen danach. Ihre Einschlafzeit verkürzte sich von durchschnittlich 75,6 Minuten auf 15 Minuten und blieb danach stabil. (Scientific Research on TM, Collected Papers vol. 1: 41 pp 296-298)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine größere Studie des japanischen National Institute of Industrial Health stellte fest, dass 427 Angestellte von Sumitomo Heavy Industries nach dem Erlernen der Transzendentalen Meditation leichter einschlafen konnten als die Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=alberta+university+meditation+sleep Impact of mindfulness-based stress reduction (MBSR) on sleep, mood, stress and fatigue symptoms in cancer outpatients. (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://meditation.de/schlafstoerungen/ meditation.de Transzendieren… und besser schlafen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|pC7WHCOLcHs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische Wirkung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit und Meditation können einem bedenkenlosen, umweltschädlichen Konsum entgegenwirken (2018)===&lt;br /&gt;
Dass es einen Zusammenhang zwischen Meditationspraxis und einem nachhaltigen Lebensstil gibt, haben einige Pionier-Studien zum Thema gezeigt. Jetzt konnten die Psychologin Sonja Geiger von der TU Berlin und ihre Kollegen in einer auf drei Jahre angelegten Studie in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten und Unternehmen zeigen: Achtsamkeitstraining wirkt. [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] senkt die Bedeutung von materiellen Gütern. Solche Trainings wirken eingefahrenen Routinen entgegen – die oft zu nicht nachhaltigen Konsumentscheidungen führen. Außerdem stärken sie Mitgefühl und soziales Verhalten – und fördern so indirekt nachhaltige und soziale Konsumentscheidungen, etwa zugunsten von Fair-Trade-Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsamkeit-und-konsum.de/de/das-projekt Achtsamkeit und Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/18455-rtkl-nachhaltiger-leben-warum-meditation-viel-mehr-kann-als-nur-stress Warum Meditation viel mehr kann als nur Stress abbauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit (2017)===&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ein soziales Wesen und das Gefühl von Einsamkeit belastet Menschen nicht nur psychisch, es kann sogar körperlich krank machen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben nun gezeigt, dass eine neue Form der täglichen Meditation die soziale Verbundenheit erhöhen und das Gefühl der Einsamkeit reduzieren kann: die so genannte kontemplative Dyade. Im Gegensatz zu traditionellen Techniken, die man allein in Stille praktiziert, setzt man hier auf laute https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation in Form von konzentrierten Dialogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von sechs Monaten die Auswirkungen des mentalen Trainings auf das [[Wohlbefinden]] und die sozialen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Die Teilnehmer, die sich vor den Trainings nicht kannten, fühlten sich ihrem Gegenüber nach der gemeinsamen Übung deutlich näher als zuvor. Im Laufe der Studie teilten sie verstärkt persönlichere Gedanken und Gefühle, obwohl der Dialogpartner aufs Neue wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.mpg.de/10895526/kontemplative-dyade Gemeinsam meditieren gegen die Einsamkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yoga-welten.de/meditation/dyaden-meditation.htm Dyaden Meditation – ein Austausch gegen die Einsamkeit], [http://www.report-psychologie.de/nc/news/artikel/gemeinsam-meditieren-gegen-einsamkeit-2017-02-09/ Gemeinsam meditieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Maharishi-Effekt: Der Effekt von Gruppenmeditation auf den Frieden in der Gesellschaft (2015)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation Buddhismus Koan.jpg|thumb||Gruppenmeditation wirkt sich positiv auf das Gesamt-Kollektivfeld der [[Menschheit]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meditation ist nicht nur, wie unzählige Studien und Erfahrungswerte zeigen, für einzelne Personen gut. Sie hat auch das Potential, die Welt zu verändern. Dies zeigen Studien, die sich mit dem sogenannten [[Maharishi-Effekt]] beschäftigen: Wenn mehrere Menschen gleichzeitig meditieren, hat dies einen energetischen Welleneffekt auf das [[Bewusstsein]] der Menschen in der Umgebung. Auch Menschen, die nicht meditieren, werden durch die Auswirkungen der Gruppenmeditation beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 meditierte eine Gruppe von 7000 Individuen über 3 Wochen hinweg in der [[Hoffnung]], die umliegende Stadt positiv zu beeinflussen. Sie konnten die kollektive [[Energie]] der Stadt insofern verändern, indem während der Dauer der Meditationsveranstaltung die Kriminalitätsrate, die Gewalttaten und die Unfälle um durchschnittlich 16% reduziert wurden. Auch die [[Suizid]]raten und Anzahl der Autounfälle sanken, und es gab eine 72%ige Reduktion der terroristischen Aktivitäten. Dies wurde als der sogenannte &amp;quot;Maharishi-Effekt&amp;quot; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie, die im Psychology, Crime &amp;amp; Law veröffentlicht wurde, ergab, dass die Kriminalitätsrate in Merseyside in Grossbritannien während der Zeit, in der Menschen in großen Gruppen meditierten, um 13% sank, während eine Kontrollstadt, in der keine Menschen in großen Gruppen meditierten, eine konstante Kriminalitätsrate aufwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50 weitere Studien konnten die Vorteile von globalen Meditationen weiter bestätigen. So zeigten etwa die Ergebnisse einer im Social Indicators Research veröffentlichten Studie, dass die allgemeine Kriminalitätsrate um 15% reduziert werden konnte, als 4000 Teilnehmer an einer Gruppen-Meditation teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maharishi-Effekt beruht auf dem [[Phänomen]], welches in der Physik als &amp;quot;Feldeffekt&amp;quot; bekannt ist. Bewusstsein ist eine fundamentale Eigenschaft des [[Universum]]s. Das Bewusstsein macht, dass die Substanz hervortritt. Der Schlüsselgedanke ist, dass alles Existierende aus einem Feld des universellen Bewusstseins, dem so genannten Einheitlichen Feld oder Super String Feld, austritt. Und da alle Ebenen der [[Realität]] aus dem Bewusstsein entstehen, werden alle Ebenen der Realität durch die Frequenz der Vibrationen der Superstrings in diesem Bewusstseinsfeld beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10683169608409775 The maharishi effect: A model for social improvement. Time series analysis of a phase transition to reduced crime in merseyside metropolitan area (2008)], [https://link.springer.com/article/10.1023/A:1006978911496 Effects of Group Practice of the Transcendental Meditation Program on Preventing Violent Crime in Washington, D.C.: Results of the National Demonstration Project, June--July 1993 (1999)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://transinformation.net/studien-zur-wirksamkeit-von-gruppen-meditationen/ Studien zur Wirksamkeit von Gruppen-Meditationen (2017)], [http://thespiritscience.net/2015/06/18/studies-show-group-meditation-lowers-crime-suicide-deaths-in-surrounding-areas/ Studies Show Group Meditation Lowers Crime, Suicide, &amp;amp; Deaths In Surrounding Areas (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation wirkt unterstützend bei der Pflege von Demenzkranken und Alzheimerpatienten (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles haben herausgefunden, dass Kirtan Kriya Yoga Meditation als einfache tägliche [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] den Stress von Menschen reduziert, die sich um Menschen kümmern, die an Alzheimer und Demenz leiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Studie nahmen 45 Familien teil, die sich um einen Demenzkranken kümmern. Man stellte fest, dass eine tägliche Kirtan Kriya Meditation von nur 12 Minuten das Immunsystem positiv beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. 68 Gene verhielten sich nach der Meditation anders und reduzierten damit die Gefahr, krank zu werden. Menschen, die einen Familienangehörigen pflegen, berichten von einem hohen Stesslevel, [[Depression]] und erreichen nur eine niedrige Ebene von [[Zufriedenheit]]. Ihnen fehlen oft auch die sozialen Kontakte, weil sie dafür keine Zeit haben. Sie neigen dazu, selbst zu erkranken und zu sterben, weil die meisten selber schon in einem höheren Alter sind. In Los Angeles wurde demzufolge ein Programm für Menschen entwickelt, die sich um demenzkranke Familienangehörige kümmern, bei dem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ein wichtiger Bestandteil ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0306453012002260 Yogic meditation reverses NF-κB and IRF-related transcriptome dynamics in leukocytes of family dementia caregivers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/yoga-reduces-stress-now-it-s-known-236785.aspx NewsRoom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zur Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation und Liebesleben (2017)===&lt;br /&gt;
Verschiedene Meditations-Apps gibt es mittlerweile für Smartphones. Diese Apps werden immer beliebter und haben positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. So kann auch die Beziehung zum Partner sowie das Sexualleben positiv beeinflusst werden, wie verschiedene Erfahrungsberichte zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Meditationsprogramme sind je nach App anwählbar. So gibt es auch geführte Meditationen wie &amp;quot;Kindness towards your partner&amp;quot;, also eine Art [[Maitri Bhavana]] (&amp;quot;Liebende Güte&amp;quot;)-Meditation bezogen auf den Partner. Pärchen, die diese Meditation regelmäßig durchführen, sprechen von Verbesserungen im Miteinander in der Beziehung, von einem achtsameren Umgang. Und die Meditationen vor dem Zu-Bett-Gehen praktiziert, gebe man auch einer achtsameren Sexualität Raum. Anstatt in das gleiche Verhaltensschema zu fallen und die gleichen Routinen zu wiederholen, ist ein stärkeres Bewusstsein für den Körper und für das Sein im Hier und Jetzt da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führt zu einem intensiveren Erleben der Sexualität, sowie der Gefühle und Empfindungen mit dem Partner. Denn statt sich von Gedanken an den nächsten Tag oder an das anstehende Krisengespräch mit dem Chef von der Lust ablenken zu lassen, helfe eine regelmäßige Meditationspraxis dabei, sich ganz auf die Lust zu konzentrieren. Erhöhte Achtsamkeit, Hier und Jetzt, erhöhtes Körperbewusstsein - all das wirkt auch stressreduzierend, was sich wiederum positiv auf eine Beziehung auswirken kann. Natürlich bekommt man ein erfülltes Liebesleben nicht auf Knopfdruck, aber die Übung macht den Meister und nichts spricht dagegen, es einfach mal mit der Meditation auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.refinery29.de/sex-ritual-meditation Cory Stieg: Das 5-Minuten-Ritual, das mein Sexleben komplett verändert hat (05/2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditations-App am Smartphone? (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Handy Smartphone Sucht Business.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Studenten der Universität Witten-Herdecke entwickelten eine Meditations-App, die einen dazu anspornen soll, täglich sieben Minuten zu meditieren. Neben einem Einführungskurs zum Erlernen der Grundlagen stehen bei der App verschiedene siebenteilige Themenkurse zur Auswahl. Auch einzelne Meditationen können zum Entspannen für Zwischendurch angewählt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewusst sind sich die Forscher, dass die App durchaus paradox ist - ist es doch das Smartphone, was uns heutzutage mehr als je zuvor aus der Gegenwart ablenkt und den Geist zerstreut. Doch wenn wir schon ständig mit dem Smartphone hantieren, können wir es auch gleich sinnvoll nutzen, meinen die Forscher. Jüngere Zielgruppen würden dadurch vielleicht überhaupt erst angesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Universität Coburg und der Harvard University stellte nun auch fest, dass ein 7-wöchiges Online- Training signifikante positive Auswirkungen auf das Glücksempfinden und die Work-Life Balance der Teilnehmer hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/676953/ Evaluation of a Seven-Week Web-Based Happiness Training to Improve Psychological Well-Being, Reduce Stress, and Enhance Mindfulness and Flourishing: A Randomized Controlled Occupational Health Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/achtsamkeit-am-smartphone-id10566858.html Achtsamkeit am Smartphone]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation hilft Gefängnisinsassen===&lt;br /&gt;
Wissenschaftler um Kishore Chandiramani, Dozent für Psychiatrie am Birminghamer Queen Elizabeth Psychiatric Hospital, konnten nachweisen, dass die buddhistische [[Vipassana]] [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] das Wohlergehen und das Verhalten von Gefängnisinsassen erfolgreich verbessern kann. Testläufe in in indischen, US-amerikanischen und neuseeländischen Haftanstalten und auch ein Testlauf in einem Gefängnis im britischen Lancaster zeigten positive Ergebnisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meditation hatte nicht nur das [[Verhalten]] und ihre Kooperationswilligkeit verbessert. Die Häftlinge, die die Meditation praktiziert hatten, neigten auch weniger zur [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]. Sie fühlten sich weniger hilflos, hoffnungslos und feindselig, außerdem rauchten sie seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse sind ermutigend und können besonders darauf hinweisen, dass Meditation auch dort helfen kann, wo psychiatrische Betreuung nicht ausreicht, und eine Alternative zu Psychopharmaka ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.vridhamma.org/Research-on-inmates-of-Tihar-Jail-Delhi Effect of Vipassana Meditation on Quality of life, Subjective well-being, and Criminal Propensity among inmates of Tihar jail, Delhi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1199104/ Meditation hilft Gefängnisinsassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation als fester Therapie-Baustein in Krankenhaus (2013)===&lt;br /&gt;
Seit Ende 2012 werden in einem Krankenhaus in Boston Geist-Körper-Therapien als fester [[Therapie]]-Baustein in die [[Medizin|medizinische Versorgung]] implementiert. Meditation wird hier zwar nur additiv zu herkömmlichen Behandlungen eingesetzt. Die Wirksamkeit erzielt aber seither gute Effekte auf die [[Genesung]]sprozesse der Patienten. So können beispielsweise zwei Mal täglich fünf Minuten [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation] verordnet und allmählich auf zwei Mal zwanzig Minuten pro [[Tag]] angehoben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2013/04/26/meditation-wird-teil-der-normalen-behandlung/ Meditation wird Teil der normalen Behandlung 04/2013. Deutsche Gesundheitsnachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|4ZZ1Fu51ogo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übersichtsstudien===&lt;br /&gt;
====Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Strand-meditation-laecheln Meer Sand Frau.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Spiegel mit dem Titel &amp;quot;Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung&amp;quot; in seinen studienbasierten Artikeln darstellt, stärkt Meditation das positive [[Denken]]. Die wichtigsten Fakten aus den Artikeln lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
Meditation hilft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die eigene [[Aufmerksamkeit]] zu fokussieren und zu kontrollieren sowie das [[Gedächtnis]] und die [[Konzentration]] zu intensivieren,&lt;br /&gt;
* Abstand zu negativen [[Gedanke]]n zu gewinnen, glücklicher und gelassener zu werden,&lt;br /&gt;
* [[Angst|Ängste]] zu beherrschen,&lt;br /&gt;
* Schlafprobleme zu reduzieren,&lt;br /&gt;
* das [[Leben]] zu bejahen, (Dies wiederum hat einen besonders positiven Effekt auf die Gesundheit.)&lt;br /&gt;
* mit der [[Kraft]] positiver Gedanken, den Gesundheitszustand positiv zu verbessern&lt;br /&gt;
* das [[Immunsystem]] zu stärken, den Blutdruck zu senken und die Aktivität von Enzymen zu erhöhen,&lt;br /&gt;
* die Aktivität im Vagusnerv zu erhöhen. &lt;br /&gt;
Der Vagusnerv als wichtiges Bindeglied zwischen [[Körper]] und [[Geist]] sorgt bei hoher Aktivität unter anderem für bessere soziale Interaktion und ein verlängertes Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zum Thema: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2013-21.html Der heilende Geist – Medizin: Gesund durch Meditation und Entspannung], [http://www.yogan-om.de/2013/06/09/meditation-und-positives-denken-im-spiegel-der-wissenschaft/ Meditation und positives Denken im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Masterarbeit an der Universität Salzburg untersuchte Markus Klöckl den Zusammenhang zwischen [[Achtsamkeit]] und verschiedenen Askpekten der körperlichen und gesitigen [[Gesundheit]]. Dazu verglich er mehrere bereits bestehende Studien und führte selbst eine Onlineumfrage mit 1533 Personen durch. Folgendes konnte er feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeit hat einen positiven Effekt auf: &lt;br /&gt;
*gesunde Lebensweise (z.B. bei Essanfällen, [[Drogen]]konsum, [[Rauchen]])&lt;br /&gt;
*körperliche Gesundheit (z.B. Immunsystem, Schmerzreduktion)&lt;br /&gt;
*psychische Gesundheit (z.B. - [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Neurose]], [[Psychosomatik]] / + Optimismus, Autonomie, Willensstärke, [[Selbstreflexion]], Soziale Integration)&lt;br /&gt;
*Lebenszufriedenheit &lt;br /&gt;
*Emotionsregulierung (z.B. Erhöhung der Aktivität im frontalen Cortex)&lt;br /&gt;
*Stressverarbeitung (z.B. positive Wirkung auf Stressempfinden, Vermeidungsverhalten, Kopfschmerzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.achtsam-sein.eu/downloads/achtsamkeit-und-gesundheit_ergebnisbericht.pdf Die Bedeutung von Achtsamkeit für die körperliche und geistige Gesundheit (Zusammenfassung)], [http://www.abstrakt.lib-ebook.com/abs-medicine/1420911-1-markus-kl-ckl-msc-universit-t-salzburg-2014-zusammenfassung-d.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung: Stand der Forschung (2007, umfassender Bericht)==== &lt;br /&gt;
Die US Gesundheitsbehörde beauftragte die Universität Alberta/Kanada mit einem (im Juni 2007 veröffentlichten) zusammenfassenden Bericht zum Stand der Forschung in Sachen Meditationspraktiken zur Gesundheitsförderung, physiologischer und neuropsychologischer Nutzen unterschiedlicher [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditationspraktiken]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den umfassenden Bericht werteten die Forscher bis zum September 2005 17 Datenbanken mit medizinischer und psychologischer Literatur aus, sahen weitere relevante [[Studien]] per Hand durch, durchforsteten graue Literatur, kontaktierten Experten usw. Mit Hilfe einer Delphi-Methode wurden Parameter zur Beschreibung von Meditationspraktiken festgelegt. Die berücksichtigten Studien waren vergleichend, hatten mehr als 10 erwachsene Teilnehmer, stellten in hinreichender Menge Daten zu den gesundheitsbezogenen Ergebnissen zur Verfügung und waren in englischer Sprache abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden insbesondere 5 große Kategorien, nämlich [[Mantrameditation]], [[Achtsamkeitsmeditation]], [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [[Tai Chi]] und [[Qi Gong]]. Nachweise zum Stand der Forschung hinsichtlich der Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] wurden in 813 Studien von vorwiegend unzureichender Qualität erbracht. 65 dieser Studien befassten sich mit der Wirkung von Meditation auf Bluthochdruck, andere kardiovaskuläre Erkrankungen und Drogen-/Medikamentenmissbrauch. In Bezug auf Yoga zeigte sich, dass Yoga [[Stress]] reduzieren konnte. Hinsichtlich der physiologischen und neuropsychologischen Wirkungen von Meditationspraktiken (312 Studien) ergaben die Metaanalysen von 55 Studien, dass einige dieser Praktiken bei gesunden Teilnehmern signifikante Veränderungen herbeiführen konnten. Zum Drogen- / Medikamentenmissbrauch ließ sich nichts sagen, da dieser Punkt in der wissenschaftlichen Literatur vernachlässigt worden war. Die Autoren des Berichts kamen 2007 zu dem Schluss, dass künftige Studien in Konzeption, Durchführung und Analyse der Ergebnisse strengeren Kriterien der Wissenschaftlichkeit genügen müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/ReviewMeditationsforschung.pdf Evidence Report/Technology Assessment Number 155: Meditation Practices for Health: State of the Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|w0PdxXn_QzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sieben wissenschaftlich belegte Vorteile von Meditation====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Blumen Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Kernelemente der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]: Körper-[[Bewusstsein]], Selbst-Bewusstsein, Regulierung von [[Emotionen]] und Regulierung von [[Aufmerksamkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitiert nach [http://www.huffingtonpost.de/2014/12/13/meditation-vorteile-wissenschaftlich-belegt_n_6319748.html Huffington Post])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation reduziert [[Stress]]&#039;&#039;&#039;: Die Ausschüttung von Cortisol wird verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://psycnet.apa.org/journals/hea/32/10/1104/ Self-reported mindfulness and cortisol during a Shamatha meditation retreat. (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.ucdavis.edu/search/news_detail.lasso?id=10538 Mindfulness from meditation associated with lower stress hormone] und [http://www.huffingtonpost.de/2015/04/04/steve-jobs-gehirn-training_n_6929448.html Steve Jobs trainierte sein Gehirn mit dieser Methode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verändert das [[Gehirn]] positiv&#039;&#039;&#039;: Die Großhirnrinde wird dicker. Das Gehirn altert langsamer. Verbesserte Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1361002/ Meditation experience is associated with increased cortical thickness (2005)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation steigert die [[Kreativität]]&#039;&#039;&#039;: Emotionen können besser gesteuert werden. Dadurch kann der Neocortex besser genutzt werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnhum.2013.00012/abstract Mindfulness starts with the body: somatosensory attention and top-down modulation of cortical alpha rhythms in mindfulness meditation (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en&#039;&#039;&#039;: Sie ist genauso wirksam wie kognitive Verhaltenstherapie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Meditation’s positive residual effects (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.lunduniversity.lu.se/article/mindfulness-treatment-as-effective-as-cbt-for-depression-and-anxiety Mindfulness treatment as effective as CBT for depression and anxiety]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation lindert [[Schmerz]]en&#039;&#039;&#039;: Sie kann die Schmerzintensität um bis zu 40% senken. Die Gehirnregionen, die Schmerzen verarbeiten, sind während der Meditation beinahe inaktiv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26586819 Mindfulness Meditation-Based Pain Relief Employs Different Neural Mechanisms Than Placebo and Sham Mindfulness Meditation-Induced Analgesia. (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://phys.org/news/2011-04-demystifying-meditation-brain-imaging.html Demystifying meditation - brain imaging illustrates how meditation reduces pain].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation verbessert den [[Schlaf]]&#039;&#039;&#039;: Der [[Geist]] wird von Gedanken befreit, die uns am Einschlafen hindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://archive.unews.utah.edu/news_releases/better-living-through-mindfulness/ Better Living through Mindfulness (2013)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Meditation macht Sie zu einem besseren Menschen&#039;&#039;&#039;: Man wird mitfühlender. Bewusste Kontrolle von Gedanken und Gefühlen führt dazu, dass wir diese seltener auf Andere übertragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23965376 Meditation increases compassionate responses to suffering. (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/ Meditation’s positive residual effects].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beliebtheitsgrad von Meditation===&lt;br /&gt;
====Sex und Meditation rangieren unter den Top 10 (2013)====&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Canterbury in Neuseeland ist die beliebteste Tätigkeit der [[Mensch]]en der Geschlechtsverkehr, gefolgt von [[Alkohol]]konsum auf Platz 2 und Freiwilligenarbeit auf Platz 3. Auf Platz 4 landete [[Meditieren]]/[[Gebet|Beten]]. Für die Studie wurden den Probanden zu willkürlichen [[Zeit]]en SMS-Nachrichten gesendet mit der Frage, was sie gerade tun und wie sehr es ihnen gefällt. Die Beliebtheit ergab sich dann aus der Häufigkeit und insbesondere aus der persönlichen Bewertung der Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ir.canterbury.ac.nz/bitstream/handle/10092/8040/thesis_fulltext.pdf;jsessionid=FD6CA83A723CFA7D451695A7D944026F?sequence=1 Well-being in its natural habitat. Orientations to Happiness and the Experience of Everyday Activities]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.comsdev.canterbury.ac.nz/rss/news/?articleId=614 UC researching happiness, pleasure and engagement (Interview mit Autor Carsten Grimm, 2012)], [http://www.dnaindia.com/lifestyle/report-sex-makes-people-happiest-1765764 Sex makes people happiest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Außergewöhnliche Auswirkungen der Meditation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha Achtsamkeit Meditation.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nahtoderfahrungen, Nahtoderlebnisse durch Meditation (2018)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahtoderfahrungen können durch Meditation eingeleitet werden, zeigt eine im &amp;quot;Mindfullness&amp;quot; - Fachblatt veröffnetlichte Studie. Dr. William Van Godron, selbst ein erfahrener Meditationspraktiker, vom Zentrum für psychologische Forschung der Universität Derby und seine Kollegen, folgte in der ersten Studie dieser Art, über einen Zeitraum von 3 Jahren, 12 fortgeschrittenen buddhistischen Meditierenden, aus 8 verschiedenen Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie scheint die Existenz von meditationsbedingten Nahtoderfahrungen zu bestätigen, die vorher noch nie unter wissenschaftlichen Forschungsbedingungen untersucht und beobachtet wurden. In der Studie haben sie, um die Kriterien einer konventionellen Nahtoderfahrung zu erfüllen, die meditationseingeleiteten Nahtoderfahrungen und andere reduläre Meditationspraktiken verglichen und deren prägnante Merkamle bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Circa 4%, der erwachsenen Menschen, aus den westlichen Ländern, gaben an, eine Nahtoderfahrung erlebt zu haben, als sie kurz vor dem Tod oder in einer Zeit zwischen dem klinischen Tod und der Wiederbelebung standen. Religiöse, kulturelle und individuelle Faktoren beeinflussen zwar die Beschreibungen und Intepretationen, der Erfahrungen, aber bestimmte wissenschaftliche Gutachten legen nahe, dass es kaum Unterschiede in den Bestandteilen der Nahtoderfahrungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompenenten sind:&lt;br /&gt;
*außerkörperliche Erfahrungen,&lt;br /&gt;
*Kommunikation mit Lichtwesen,&lt;br /&gt;
*Begegnung geliebter Menschen,&lt;br /&gt;
*Verlust von Zeit und Raum,&lt;br /&gt;
*Rückblick auf das eigene Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Erfahrungen können einen Menschen stark positiv verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praxis der Meditation zur Erlangung eines besseren Verständnisses des Sterbens (bzw. des Todes) hat eine lange Tradtion im Buddhismus. Dort gibt es alte Texte, die Meditierenden helfen sollen, sich auf die Prozesse des Sterbens vorzubereiten und Einblick in sie zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was die Studie zeigte====&lt;br /&gt;
Die Studie zeigte, dass einige buddhistische Meditierende fähig sind, Nahtoderfahrungen nach Belieben zu nutzen und dadurch einen Einblick in die Natur des Selbst, die Realität allgemein und in die mit dem Tod verbundenen Prozesse bekommen. Im Vergleich zu normalen Nahtoderfahrungen waren sich die Meditierenden bewusst, dass sie die Erfahrung selbst hervorrufen und Kontrolle über die Dauer und den Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erlebten einen Zustand der Leere, besuchten nicht weltliche Gefilde und erlebten was während und nach dem Tod passiert. Im Vergleich zu regulären Meditationsformen führte die Nahtoderfahrung zu einem 5 fachen Anstieg der mystischen Erfahrungen und zu einem 4 mal stärkeren Gefühl der Nichtanhaftung. Außerdem hat man beobachtet, dass die Tiefe der Nahtoderfahrungen während der Studienzeit, in den 3 Jahren zugenommen hat. Das zeigt, das diese Erfahrungen nicht nur erlernt, sondern auch perfektioniert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [https://psylex.de/psychologie-lexikon/biologische/nahtoderfahrung2-meditation.html Existenz meditationsbedingter Nahtod-Erfahrungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://link.springer.com/article/10.1007/s12671-018-0922-3 Meditation-Induced Near-Death Experiences: a 3-Year Longitudinal Study] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht Energie im Körper (2010, 2000)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] entspannter macht und regeneriert ist gemeinhin bekannt. Anhand verschiedener [[Studien]] lässt sich aber auch zeigen, dass die regelmäßige Praxis zu einer höheren [[Energie]] führt. Der [[Neurowissenschaft]]ler Richard Davidson untersuchte 2004 die Hirnströme von Meditierenden. Getestet wurden jeweils tibetische [[Mönch]]e aus der Umgebung des Dalai Lama, die eine 15- bis 40-jährige Meditationspraxis aufwiesen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ohne Vorerfahrung lediglich ein 4-wöchiges Training absolviert hatte. Die gemessenen Gamma-Wellen sind bedeutende, hochfrequente elektrische Hirnströme, die mittels Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichnet wurden. Die Studie zeigte, dass ein Teil der Mönche derart starke und hohe Amplituden aufwies, wie sie zuvor am EEG noch nie gemessen wurden. Zudem war die Bewegung der Wellen gleichmäßiger. Darüber hinaus konnte erwiesen werden, dass Meditation den Erhalt der grauen Substanz unterstützt, die im Zusammenhang mit psychischen Funktionen, [[Impuls]]en, [[Gedanke]]n, [[Bewegung]]en und Emotionskontrolle steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944261/ Buddha&#039;s Brain: Neuroplasticity and Meditation (2010)], siehe auch 1.8.2 (Mönche in der Magnetröhre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/neuro-experiment-moenche-in-der-magnetroehre-1.912829 Mönche in der Magnetröhre], [https://www.findyournose.com/studie-meditation-macht-extrem-wach-bewusst Studie: Meditation macht extrem wach und bewusst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien des Professors Lu Yanfang und einiger amerikanischer Wissenschaftler konnten beweisen, dass verschiedene [[Qigong]]-Meister starke Infraschallwellen aussenden. Die niedrigfrequenten Schallwellen sind für den [[Mensch]]en kaum hörbar, aber für einige [[Tier]]e gut wahrnehmbar. Die Infraschallwellen wurden von den Praktizierenden 100 bis 1000-mal so stark emittiert als bei Menschen ohne die Praxis von Energieübungen und Meditation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.chi.us/researchemitedchi.htm Emitted Qi Training Increases Low Frequency Sound Emission]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Genesung]] von Krankheiten wird Erfahrungsberichten nach immer wieder durch Meditation (z.B. durch die Technik [[Falun Dafa]]) unterstützt, beschleunigt oder manchmal sogar erst ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ooDngMDKAhVIoA4KHf-2CsEQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.minghui.org%2Fgb%2Fworld_day%2Fwww.worldfalundafaday.org%2Fpress_kit%2FCBSHealthWatch.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFo62US1dEa2gu6Ycmh3i6r48xXhw&amp;amp;cad=rja CBS Health Watch: Three part series on Falun Dafa (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.epochtimes.de/Superenergie-bei-der-Meditation---wissenschaftlich-gemessen-a1127569.html Superenergie bei der Meditation - wissenschaftlich gemessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation erhöht die Kreativität (2014)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malerei Zeichnen Kunst Kreativität.jpg|thumb|Straßenkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der Kognitionswissenschaftler Lorenza Colzato und Dominique Lippelt der Universität Leiden untersuchte die Auswirkungen verschiedener Meditationsformen auf die [[Kreativität]]. 40 Teilnehmer (erfahrene Meditierende wie Meditationsneulinge) wurden angewiesen, 25 Minuten zu meditieren und daraufhin verschiedene Aufgaben zu lösen. Die Kreativität bei der Lösung der Aufgabenstellung wurde dabei anhand von Gesichtspunkten untersucht: Divergentes [[Denken]], bei dem mehrere Ideen zur Problemlösung gleichzeitig entstehen, sowie konvergentes Denken, bei dem es darum geht, zielgerichtet eine Lösung für ein Problem zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Meditationstechniken wurden eine &amp;quot;Open Monitoring Meditation&amp;quot; ([[Achtsamkeit]] auf alle Gedanken und alle Körperempfindungen), sowie eine &amp;quot;Focused Attention Meditation (Achtsamkeit auf einem bestimmten Gedanken oder Objekt) angewandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie zeigten klar eine Erhöhung der Kreativität bei der Problemlösung, sowohl bei den erfahrenen Meditierenden als auch bei den Meditationsneulingen. Man kann also auch von Meditation profitieren, selbst wenn man noch nie zuvor meditiert hat. Allerdings wirkten nicht beide Meditationstechniken gleich: Eine gesteigerte Fähigkeit zu divergentem Denken zeigte sich lediglich bei der Open Monitoring Gruppe. Die Focused Attention Meditation brachte keine solche Effekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://bernhard-hommel.eu/Meditation%20and%20creativity%202.pdf Prior Meditation Practice Modulates Performance and Strategy Use in Convergent- and Divergent-Thinking Problems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141028082355.htm Meditation makes you more creative, study suggests]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verstärkt Zauber der Musik (2011)===&lt;br /&gt;
Auch wenn ein tiefes, konzentriertes Eintauchen in Musikgenuss vielleicht nicht einen so großen Einfluss auf unsere [[Gesundheit]] hat wie andere Vorteile der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], so kann der Genuss der schönen Künste unser [[Leben]] doch erheblich aufwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer in der amerikanischen Zeitschrift Psychology of Music veröffentlichten Studie können Menschen, die zuvor an einer [[Achtsamkeitsmeditation]] teilgenommen haben und dann eine Aufnahme der Oper &amp;quot;La Bohème&amp;quot; hören, viel tiefer in die [[Musik]] einsteigen als solche, die keine Achtsamkeitsmeditation hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://pom.sagepub.com/content/41/1/42 Mindfulness, attention, and flow during music listening: An empirical investigation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/03/studies-tout-power-of-meditation.html Yogajournal.com, Studies Tout Power of Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitfreiheit - Meditation verändert das Zeitempfinden (2015, 2014)===&lt;br /&gt;
Eine neue Studie von Forschern um Marc Wittmann herum  &amp;quot;[[Zeit]]&amp;quot;. Da Zeit eine &amp;quot;Dimension der menschlichen [[Psyche]]&amp;quot; und nichts Äußeres ist, kommt es auf die Einstellung des [[Subjekt]]s an, wie es den Zeitablauf empfindet. Durch [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] ändert sich die [[Wahrnehmung]] der Zeit von einem rational-linearen hin zum mystisch-holistischen Zeitempfinden. Dabei erlebt der Meditierende das Gefühl von &amp;quot;Zeitfreiheit&amp;quot; (Jean Gebser) und eine &amp;quot;erlösenden Erfahrung der Präsenz von Ewigkeit&amp;quot; (Prof. Wolfgang Achtner). Die Erfahrung der &amp;quot;zeitewigen Gegenwart&amp;quot; (Prof. Michael von Brück) ist besonders für die stressgelplagnet [[Mensch]]en von heute ein befreiendes Gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/260615144_Mindfulness_Meditation_and_the_Experience_of_Time Mindfulness Meditation and the Experience of Time (2014)], Neuere Studie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25642205 Subjective expansion of extended time-spans in experienced meditators.(2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://ethik-heute.org/meditation-wirkt/ Ethik Heute, Mediation Wirkt], [http://www.meditation-wissenschaft.org/dokumentation-kongress-2014.html Offizielle Kongress Website mit Folien der Vorträge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rV5rL0s8rCI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditatives Bergsteigen - Auswirkungen von Meditation und Entspannungsmethoden auf das Höhenbergsteigen im 8000er Bereich (2005)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cho Oyu, Nepal- (Photo von Swine, 2005).JPG|thumb|Cho Oyu (8206 m), Nepal (Foto: Swine, 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Marcus Stück vom Institut für Angewandte Psychologie der Uni Leipzig ist vor allem dadurch bekannt, dass er die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf Gesundheitszustand und [[Entwicklung]] von Kindern (siehe auch [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]) erforscht und sich in diesem Bereich einen Namen gemacht hat. Doch der Forscher hat noch eine anderes spannendes Forschungsgebiet: Er untersucht die Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Entspannung]] auf das Bergsteigen in großen Höhen und die mögliche Veränderung von Verhaltensweisen angesichts extremer Anforderungen. Gegenstand der Forschung waren eine kleine 2-köpfige chilenische Expedition zum Mt. Everest (8848 m), die im März 1999 aufbrach, und eine Leipziger Expedition, die zeitgleich den Aufstieg zum Cho Oyu (8206 m) antrat. Stück begleitete die zweite Expedition mit psychologischen (Befindlichkeit, tägliche Skala &amp;amp; Fragebogen) und psychophysiologischen Messungen (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautwiderstand etc.). Durch die spätere Unterbringung beider Gruppen in einem Hotel in Kathmandu ergaben sich Kontakte zur Everest-Gruppe, die interviewt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Everest waren ein Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] praktizierender Bergsteiger und sein 60-jähriger (!) [[Yogalehrer]]. In einem Interview mit Bergsteiger Nr. 1 berichtete dieser, in Lager V (auf 8000 m) seien die beiden in eine Schlechtwetterfront geraten und hätten nicht weitergehen können. Da Bergsteiger in der Todeszone täglich Kraft verlieren, nutzten die beiden die Zeit, um 2 volle Tage während des schlechten Wetters [[Vipassana]]-Meditation im Zelt (im Schlafsack liegend) zu üben. Auch beim Zubereiten der Mahlzeiten und beim Erledigen anderer Dinge blieben sie mit ihrer ganzen [[Aufmerksamkeit]] und mit dem [[Atem]] bei dem, was sie gerade taten. Als das Wetter aufklarte, hatten sie genügend Kraft, um vom Lager IV aus zum Gipfel vorzustoßen, wobei sie sich wiederum, wie bei der Gehmeditation, auf jeden Schritt konzentrierten. Sie kamen zu dem Schluss, dass etwas umso leichter ging, je bewusster man es tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stück Cho Oyu.JPG|thumb|Marcus Stück (links) am Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Höhen funktioniert die Regulation der Körpersysteme bei zunehmender Höhe und Aufenthaltsdauer immer schlechter; Herz- und Atemfrequenz nehmen immer weiter zu, was sich durch das Tragen schwerer Lasten (technische Ausrüstung, Messgeräte) noch verschärft. Bei der Cho-Oyu-Expedition konnten Stück und seine wissenschaftlichen Mitstreiter (Stück, Hecht, Schröder, Rieck, 2001) in einem Langzeit-Monitoring nachweisen, dass die vegetative Regulation nach Erreichen des Gipfels extrem instabil wird und die Befindlichkeit der Bergsteiger rapide, sogar sprungartig abfällt. Durch die passive [[Konzentration]] auf den Atem (und auf das Gehen), die von den beiden Everest-Bergsteigern praktiziert wurde, kommt es zu einer schon 1936 beschriebenen vegetativen Umschaltung, durch die sich die Atemfrequenz verlangsamt. Muskeltonus und vegetativer Tonus sinken - der [[Körper]] entspannt sich. Diese Senkungen des Tonus steigern wiederum die Konzentration. Mit dem Beginn der [[Entspannung]] und der Verlangsamung der Atmung erweitern sich auch die Blutgefäße wieder, der arterielle Blutdruck sinkt, die Durchblutung bessert sich, der Sauerstoffverbrauch nimmt ab, die Hautleitfähigkeit nimmt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die körperlichen Veränderungen führten auch zu größerer psychischer [[Gelassenheit]]; Situationen wurden weniger negativ oder bedrohlich bewertet, die Umwelt und auch die eigene Person wurden freundlicher wahrgenommen, die Kreativität nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der Pilotstudie folgert Stück, dass sich Meditation und Entspannungsmethoden als wertvolle Ressourcen eignen, &amp;quot;um den Prozess der Stresszunahme und der Destabilisierung von Körpersystemen in großer Höhe aufzuhalten&amp;quot; (Kongressband &amp;quot;Psyche &amp;amp; Berg&amp;quot; 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stück empfiehlt Bergsteigern daher, ihre persönliche Entspannungsfähigkeit mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Meditation zu trainieren, um in Situationen mit großer Stressbelastung diese Ressourcen aktivieren zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1042&amp;amp;context=jhpee Psychological and Psychophysiological Effects of a High-Mountain Expedition to Tibet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bildungsgesundheit.de/Presse-und-Veroeffentlichungen/wissenschaftliche-veroeffentlichungen.php Bildungsgesundheit.de, Wissenschaftliche Veröffentlichungen Höhenpsychologie und -medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meditation am Arbeitsplatz (Wissenschaftliche Studie)==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation3.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert den Umgang mit Kollegen (2012, 2010)===&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] am Arbeitsplatz wird immer beliebter, nicht nur bei den Angestellten. Nach einem kanadischen Artikel vom Jahresende 2012 berichten Unternehmer, Meditation bewirke einen niedrigeren Stresspegel bei ihren Angestellten und daher eine verbesserte Kommunikation mit Anderen. Und dies gilt natürlich auch für meditierende Führungskräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill George, Professor für Angewandtes Management an der Harvard Business School, schrieb 2010 über Achtsamkeitsmeditation in der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass achtsame Menschen sich ihrer Präsenz und der Art, wie man andere Menschen beeinflusst, bewusst sind. So könne man gleichzeitig beobachten und an jedem Augenblick teilhaben und die längerfristigen Auswirkungen der eigenen Handlungen erkennen. Dies wiederum hindere einen daran, sich von den eigenen [[Wert]]en zu sehr zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://hbr.org/2012/10/mindfulness-helps-you-become-a Mindfulness Helps You Become a Better Leader (2012)], [http://www.nevejan.net/media/downloads/ceo_and_harvard_professor_bill_george_on_mindfulness%5B1%5D.pdf Mindful Leadership: Compassion, contemplation and meditation develop effective leaders (2010)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/12/meditation-in-the-workplace.html Meditation in the Workplace], [http://www.ft.com/cms/s/2/d9cb7940-ebea-11e1-985a-00144feab49a.html#axzz24lmGt1Gj The mind business]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend [[Achtsamkeit]] am Arbeitsplatz wird von Unternehmen wie Apple, Google und AOL Time Warner schon vorgelebt. Bei diesen Unternehmen gibt es für Angestellte Meditationsräume und -kurse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trend wird auch durch eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Studie] gestützt, derzufolge [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] am Arbeitsplatz sowohl [[Stress]] wie auch Rückenschmerzen reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work (2012)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|n3tz38H3Wj0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Achtsamkeit im Arbeitsalltag (2013)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|[[Business Yoga]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes deutschlandweites Forschungsprojekt zum Thema &amp;quot;Achtsamkeit im Arbeitsalltag&amp;quot; wird aktuell von der Kalapa Academy und dem Generation Research Program (GRP) der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. An der Studie nehmen 7 Unternehmen teil, darunter eine Handelskette mit über 40000 Mitarbeitern, ein Automobilzulieferer mit 1400 Mitarbeitern und ein Architekturbüro mit 100 Mitarbeitern. Nachfolgend werden die ersten Ergebnisse mit 110 Teilnehmern vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die getesteten Gruppen aus 10 bis 25 Mitarbeitern (Führungskräfte und Sachbearbeiter) erhielten eine Einführung in verschiedene Methoden des Achtsamkeitstrainings. Das Programm umfasste ein breites Spektrum, das von der klassischen [[Achtsamkeitsmeditation]] bis zu Achtsamkeit im Umgang mit E-Mails, Achtsamkeit in Meetings und achtsames Zeitmanagement reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: Die Teilnehmer berichten von &lt;br /&gt;
*einer signifikanten Reduzierung der Anspannung und der [[Stress]]belastung&lt;br /&gt;
*einem Anstieg der [[Konzentration]]sfähigkeit &lt;br /&gt;
*über mehr Raum für [[Kreativität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subjektiv beobachten die Teilnehmer mehr [[Freude]], [[Entspannung]] und die Fähigkeit bessser mit Stress umzugehen. Sie empfanden mehr Offenheit und Akkzeptanz. Dabei wirkten sich die positiven Ergebnisse nicht nur auf sie, sondern auch auf ihre Kollegen und Partner aus. Die Aufmerksamkeitstests, die zu Beginn und zum Ende der Studie durchgeführt wurden, wiesen eine 25 % geringere Fehlerrate auf. Vor allem ältere Mitarbeiter profitierten von dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie [http://www.kalapaacademy.de/wp-content/uploads/Achtsamkeit_neu.pdf Leben und Arbeiten im Augenblick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/2013/42/achtsamkeit-stressbewaeltigung-business/komplettansicht Neue Haltung im Büro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meditation verbessert die Leistung von Führungskräften (2010)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führungskräfte sind oft unter enormen Leistungsdruck und haben oft kontraproduktive Angewohnheit, wie viel [[Kaffee]] trinken, lange Arbeitszeiten und eine schlechte [[Ernährung]]. Eine Studie über [[Achtsamkeit]]smeditationen zeigte, dass auch bei geringer [[Meditation]]sdauer und Häufigkeit ein sehr positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde festgestellt, dass selbst [[Person]]en, die davor noch nie meditiert hatten und ein kurzes Meditationsprogramm absolvierten, deutliche Verbesserungen im Gemütszustand, ihrer Redegewandtheit, ihrer visuellen Kodierung und die Speicherfähigkeit an Arbeitsinformationen aufzeigten. Es wurde weiterführend festgestellt, dass selbst vier Sitzungen pro [[Woche]] ausreichen, um diese Effekte zu erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810010000681 Mindfulness meditation improves cognition: Evidence of brief mental training]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://de.psy.co/wie-meditation-die-leistung-von-fhrungskrften-verbessern-kann.html Wie Meditation die Leistung von Führungskräften verbessern kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezensionen==&lt;br /&gt;
===Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker (2010)===&lt;br /&gt;
Skeptische [[Mensch]]en umgehen oft das Thema Meditation, insbesondere wenn es ihnen zu esoterisch erscheint, obgleich sie die darin enthaltene innere [[Balance]] und [[Entspannung]] sehr anzieht. Für solche Menschen hat Ulrich Ott ein Buch geschrieben, das gänzlich auf dogmatische Hintergründe verzichtet und nur das extrahiert, worum es bei der Meditation eigentlich geht. [[Ziel]] ist es, folgende fünf [[Dimension]]en zu ergründen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Konzentration]] und [[Fokus]]&lt;br /&gt;
*Entspannung&lt;br /&gt;
*[[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Klarheit]] und [[Dankbarkeit]]&lt;br /&gt;
*[[Gedanke]]nstille und [[Grenzenlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Ott zeigt, wie man den ersten Schritt in Richtung Konzentration z.B. mittels [[Mandala]]s, [[OM]] oder [[Atemübung]]en machen kann und führt in das Thema mystische [[Erfahrung]]en ein, ohne den Leser gleich wieder zu verschrecken. Stattdessen erklärt er fundiert, was in dieser [[Zeit]] im [[Gehirn]] passiert. Ein gutes Einsteigerbuch für gestresste Mitmenschen, denen ein spiritueller Überbau weniger zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezension: [http://www.agitano.com/ulrich-ott-meditation-fuer-skeptiker/8529 Wolfgang Hanfstein: &#039;&#039;Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch: [http://www.amazon.de/Meditation-f%C3%BCr-Skeptiker-Neurowissenschaftler-erkl%C3%A4rt/dp/3426300702/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1453559110&amp;amp;sr=8-1&amp;amp;keywords=ott+meditation+f%C3%BCr+skeptiker Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interview mit Ulrich Ott: [http://www.theo-magazin.de/2016/09/22/sinkflug-ins-selbst/ Theo-Magazin.de: Sinkflug ins Selbst (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien]] Yoga&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Vidya Berufsverband]]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]&lt;br /&gt;
* [[Konzentration]]&lt;br /&gt;
* [[Raja Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Achtsamkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Stress]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Barinaga, M.: Studying the Well-Trained Mind. In: Science 302(5642), 2003, S. 44 – 46.&lt;br /&gt;
* Carter, O. et al.: Meditation Alters Perceptual Rivalry in Tibetan Buddhist Monks. In: Current Biology 15(11), 2005, S. R412 – 413.&lt;br /&gt;
* Davidson, R. et al.: Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindful Meditation. In: Psychosomatic Medicine 65, 2003, S. 564 – 570.&lt;br /&gt;
*Davidson, Richard: Warum wir fühlen, wie wir fühlen: Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können. Arkana Verlag, 416 Seiten, München 2012.&lt;br /&gt;
* Engel, K. (1999). Meditation: Geschichte, Systematik, Forschung, Theorie (2. Aufl.), Frankfurt am Main: Peter Lang.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Gesund durch Meditation. Das vollständige Grundlagenwerk. Otto Wilhelm Barth Verlag, München 2011.&lt;br /&gt;
*Kabat-Zinn, Jon: Im Alltag Ruhe finden. Das umfassende praktische Meditationsprogramm. Herder, Freiburg 1998 (7. Aufl.)&lt;br /&gt;
* Lutz, A. et al.: Long-Term Meditators Selfinduce High-Amplitude Gamma Synchronity During Mental Practice. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 101(46), 2004, S. 16369 – 16373.&lt;br /&gt;
* Murphy, M. &amp;amp; Donovan, S. (1997). The physical and psychological effects of meditation. A review of contemporary research with a comprehensive bibliography 1931–1996. Sausalito: Institute of Noetic Sciences.&lt;br /&gt;
*Ott, Ulrich: Meditation für Skeptiker. O.W.Barth, München 2010.&lt;br /&gt;
* Review: Howald, W. (1989). Meditationsforschung – Einführung und Überblick. Gruppendynamik, 20(4), S. 345–367.&lt;br /&gt;
*Siegel, Daniel J. : Alchemie der Gefühle – Wie die moderne Hirnforschung unser Seelenleben entschlüsselt – Das Navigationssystem zu emotionaler Klarheit. Kailash Verlag, München 2010.&lt;br /&gt;
* Vaitl, D. &amp;amp; Petermann, F. (2004). Entspannungsverfahren. Weinheim: Beltz Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.smmr.de Society for Meditation and Meditation Research]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/837043 &amp;quot;Die neuronale Erleuchtung&amp;quot;; Zeitschriftenartikel aus &amp;quot;Gehirn und Geist&amp;quot;: Vorstellung einiger aktueller Forschungsergebnisse (Richard Davidson, Paul Ekman, Olivia Carter, Jack Pettigrew, etc.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/dl/det/Vaitl/477/vortrag-meditation-ott/ Hans Ulrich Ott (Universität Gießen) Vortrag über Meditation] &lt;br /&gt;
* [http://www.psychol.uni-giessen.de/home/vaitl Verschiedene Artikel zu Meditationsforschung] &lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2005/38/Dalai-Bewusstsein Meditation und Bewusstseinsforschung]&lt;br /&gt;
*[https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-meditation-und-zeit/ Artikel zur Studie Meditation und Zeitempfinden im Yoga Vidya Blog]&lt;br /&gt;
*[http://de.tm.org/forschung Studien zur Transzendentalen Meditation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/ Gesundheit]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/gesundheit/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Robert_Container&amp;diff=863416</id>
		<title>Robert Container</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Original Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ablage für Wiki Artikel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien==&lt;br /&gt;
===Notizen===&lt;br /&gt;
Yoga als hochspezialisierte Wissenschaft vom Körper und Geist wird auch immer mehr schulmedizinisch bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studiensammlungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PubMed Medizinische Datenbank: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=yoga] &lt;br /&gt;
*Thieme: Datenband mit Studien[https://www.thieme-connect.com/products/all/search?option=AND&amp;amp;query=yoga&amp;amp;radius=title]&lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Studien zu Yoga (PDF): [https://viveka.de/pdf/viveka_45_Yogastudien.pdf]&lt;br /&gt;
*SAGEJournal: [https://journals.sagepub.com/action/doSearch?AllField=yoga+]&lt;br /&gt;
*Studiensammlung: [https://www.yoga-welten.de/tag/yoga-studien.htm] /[https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/]&lt;br /&gt;
*ResearchGate: [https://www.researchgate.net/search?q=yoga]&lt;br /&gt;
* weitere: Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database&lt;br /&gt;
*[https://philpapers.org],[https://www.researchgate.net/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mögliche Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Original Studien====&lt;br /&gt;
*[https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0956797618764621 Mind-Body Practices and the Self: Yoga and Meditation Do Not Quiet the Ego but Instead Boost Self-Enhancement]&lt;br /&gt;
*[https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10865-018-9914-y Yoga and immune system functioning: a systematic review of randomized controlled trials]&lt;br /&gt;
*[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnint.2018.00026/pdf Differences in Brain Structure and Function Among Yoga Practitioners and controls]&lt;br /&gt;
*[https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnint.2018.00026/pdf] &lt;br /&gt;
*[https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf] Mind-Body Therapies in Cancer: What Is the Latest Evidence?&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/1441/yoga_in_praevention_und_therapie_bdy_web.pdf BDY]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology Yoga Research]&lt;br /&gt;
*[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29417491], [https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs11682-018-9826-z.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschrift Artikel==== &lt;br /&gt;
*[https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html] Yoga zur Stressreduktion [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/], &lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/abgeschlossene-studien/studie-zur-wirksamkeit-von-iyengar-yoga/][https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/veroeffentlichte-studien/yoga-therapie-bei-rueckenschmerzen/]&lt;br /&gt;
*[https://d-nb.info/1079140093/34]&lt;br /&gt;
* [https://www.psypost.org/2019/08/meditation-and-yoga-practice-linked-to-reduced-volume-in-brain-region-tied-to-negative-emotions-54273?fbclid=IwAR2O0zO2Mhju2Ced9Xd120kEqzQThW88vBn9cgmr4PYE-Uu1kn0xOa0UNt8 reduced volume in brain region tied to negative emotions]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Übersicht in Yogastudien]&lt;br /&gt;
*[https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga Metastudie Yoga], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full]&lt;br /&gt;
*[https://www.happymindmagazine.de/die-wissenschaft-des-yoga/ Wissenschaft des Yogas]&lt;br /&gt;
*[https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft GEO]&lt;br /&gt;
*[https://foreverfitscience.com/brain-health/yoga-a-mind-body-practice-that-improves-the-brain/]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology]&lt;br /&gt;
*[https://www.pathtocalm.com/news/2017/1/24/yoga-breathing-meditation-in-the-news]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angefangene Artikel==&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Mind-Body_Therapien_bei_Krebs._Die_neusten_Ergebnisse_Zusammengefasst Mind-Body_Therapien_bei_Krebs] &lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Erh.C3.B6hte_funktionelle_Konnektivit.C3.A4t_des_Gehirns_bei_Langzeit-Praktizierenden_Yogis_.282019.29 Erhöhte funktionelle Konnektivität]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Forschung_zum_Energie-_und_feinstofflichen_K.C3.B6rper Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)]&lt;br /&gt;
*[[Rotes Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhi Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interessante Wunsch-Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedankenmuster&lt;br /&gt;
*TCM&lt;br /&gt;
*Komplementärmedizin&lt;br /&gt;
*Sukshma Vyayama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel Endkontrolle / Finish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Yoga Statistik]], [[Statistik]]&lt;br /&gt;
*[[Bio-Siegel]], [[Bio-Qualität]], [[Bio-Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fertige Artikel==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Robert_Container&amp;diff=863414</id>
		<title>Robert Container</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Robert_Container&amp;diff=863414"/>
		<updated>2020-01-06T13:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Angefangene Artikel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ablage für Wiki Artikel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien==&lt;br /&gt;
===Notizen===&lt;br /&gt;
Yoga als hochspezialisierte Wissenschaft vom Körper und Geist wird auch immer mehr schulmedizinisch bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studiensammlungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PubMed Medizinische Datenbank: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=yoga] &lt;br /&gt;
*Thieme: Datenband mit Studien[https://www.thieme-connect.com/products/all/search?option=AND&amp;amp;query=yoga&amp;amp;radius=title]&lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Studien zu Yoga (PDF): [https://viveka.de/pdf/viveka_45_Yogastudien.pdf]&lt;br /&gt;
*SAGEJournal: [https://journals.sagepub.com/action/doSearch?AllField=yoga+]&lt;br /&gt;
*Studiensammlung: [https://www.yoga-welten.de/tag/yoga-studien.htm] /[https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/]&lt;br /&gt;
*ResearchGate: [https://www.researchgate.net/search?q=yoga]&lt;br /&gt;
* weitere: Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database&lt;br /&gt;
*[https://philpapers.org],[https://www.researchgate.net/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mögliche Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Original Studien====&lt;br /&gt;
*[https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf] Mind-Body Therapies in Cancer: What Is the Latest Evidence?&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/1441/yoga_in_praevention_und_therapie_bdy_web.pdf BDY]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology Yoga Research]&lt;br /&gt;
*[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29417491], [https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs11682-018-9826-z.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschrift Artikel==== &lt;br /&gt;
*[https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html] Yoga zur Stressreduktion [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/], &lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/abgeschlossene-studien/studie-zur-wirksamkeit-von-iyengar-yoga/][https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/veroeffentlichte-studien/yoga-therapie-bei-rueckenschmerzen/]&lt;br /&gt;
*[https://d-nb.info/1079140093/34]&lt;br /&gt;
* [https://www.psypost.org/2019/08/meditation-and-yoga-practice-linked-to-reduced-volume-in-brain-region-tied-to-negative-emotions-54273?fbclid=IwAR2O0zO2Mhju2Ced9Xd120kEqzQThW88vBn9cgmr4PYE-Uu1kn0xOa0UNt8 reduced volume in brain region tied to negative emotions]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Übersicht in Yogastudien]&lt;br /&gt;
*[https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga Metastudie Yoga], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full]&lt;br /&gt;
*[https://www.happymindmagazine.de/die-wissenschaft-des-yoga/ Wissenschaft des Yogas]&lt;br /&gt;
*[https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft GEO]&lt;br /&gt;
*[https://foreverfitscience.com/brain-health/yoga-a-mind-body-practice-that-improves-the-brain/]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology]&lt;br /&gt;
*[https://www.pathtocalm.com/news/2017/1/24/yoga-breathing-meditation-in-the-news]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angefangene Artikel==&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Mind-Body_Therapien_bei_Krebs._Die_neusten_Ergebnisse_Zusammengefasst Mind-Body_Therapien_bei_Krebs] &lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Erh.C3.B6hte_funktionelle_Konnektivit.C3.A4t_des_Gehirns_bei_Langzeit-Praktizierenden_Yogis_.282019.29 Erhöhte funktionelle Konnektivität]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Forschung_zum_Energie-_und_feinstofflichen_K.C3.B6rper Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)]&lt;br /&gt;
*[[Rotes Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhi Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interessante Wunsch-Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedankenmuster&lt;br /&gt;
*TCM&lt;br /&gt;
*Komplementärmedizin&lt;br /&gt;
*Sukshma Vyayama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel Endkontrolle / Finish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Yoga Statistik]], [[Statistik]]&lt;br /&gt;
*[[Bio-Siegel]], [[Bio-Qualität]], [[Bio-Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fertige Artikel==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863412</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863412"/>
		<updated>2020-01-06T13:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Krebs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019)====&lt;br /&gt;
Das Gehirn kann als ein Netzwerk aus Prozessen und Systemen verstanden werden. Konnektivität bezeichnet in der Hirnforschung die Beziehungen und Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen und Prozessen. Die Verbindungen eines Areals bestimmen, welche Informationen in dieses Areal gelangen und wohin diese weitergeleitet werden. Die Gesamtheit aller neuronalen Verbindungen wird Konnektom genannt. Im Laufe des Älterwerdens ändert sich die neuronale Konnetivität und nimmt deutlich ab, was auch mit einer Abnahme der kognitiven Leistungen einhergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Untersuchungen und Studien weisen jedoch darauf hin, dass der Alterungsprozeß des Gehirn durch regelmäßige Yoga Praxis gehemmt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Default Mode Network (englisch, DMN, dt. Ruhezustandsnetzwerk) bezeichnet man eine Gruppe von Gehirnregionen, die beim Nichtstun aktiv werden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614333/ Greater Anteroposterior Default Mode Network Functional Connectivity in Long-Term Elderly Yoga Practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.dasgehirn.info/grundlagen/netzwerke/der-ruhe-liegt-die-kraft In der Ruhe liegt die Kraft], [https://www.researchgate.net/publication/301167884_Konnektivitat/link/57c72b8108aec24de042a890/download Einführung Konnektivität], [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2475/475.pdf Einführung Konnektivität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Mind-Body Therapien bei Krebs. Die neusten Ergebnisse Zusammengefasst====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mind-Body Therapies in Cancer: What Is the Latest Evidence?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863407</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863407"/>
		<updated>2020-01-06T13:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019)====&lt;br /&gt;
Das Gehirn kann als ein Netzwerk aus Prozessen und Systemen verstanden werden. Konnektivität bezeichnet in der Hirnforschung die Beziehungen und Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen und Prozessen. Die Verbindungen eines Areals bestimmen, welche Informationen in dieses Areal gelangen und wohin diese weitergeleitet werden. Die Gesamtheit aller neuronalen Verbindungen wird Konnektom genannt. Im Laufe des Älterwerdens ändert sich die neuronale Konnetivität und nimmt deutlich ab, was auch mit einer Abnahme der kognitiven Leistungen einhergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Untersuchungen und Studien weisen jedoch darauf hin, dass der Alterungsprozeß des Gehirn durch regelmäßige Yoga Praxis gehemmt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Default Mode Network (englisch, DMN, dt. Ruhezustandsnetzwerk) bezeichnet man eine Gruppe von Gehirnregionen, die beim Nichtstun aktiv werden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614333/ Greater Anteroposterior Default Mode Network Functional Connectivity in Long-Term Elderly Yoga Practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.dasgehirn.info/grundlagen/netzwerke/der-ruhe-liegt-die-kraft In der Ruhe liegt die Kraft], [https://www.researchgate.net/publication/301167884_Konnektivitat/link/57c72b8108aec24de042a890/download Einführung Konnektivität], [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2475/475.pdf Einführung Konnektivität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863403</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863403"/>
		<updated>2020-01-06T13:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019)====&lt;br /&gt;
Das Gehirn kann als ein Netzwerk aus Prozessen und Systemen verstanden werden. Konnektivität bezeichnet in der Hirnforschung die Beziehungen und Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen und Prozessen. Die Verbindungen eines Areals bestimmen, welche Informationen in dieses Areal gelangen und wohin diese weitergeleitet werden. Die Gesamtheit aller neuronalen Verbindungen wird Konnektom genannt. Im Laufe des Älterwerdens ändert sich die neuronale Konnetivität und nimmt deutlich ab, was auch mit einer Abnahme der kognitiven Leistungen einhergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Untersuchungen und Studien weisen jedoch darauf hin, dass der Alterungsprozeß des Gehirn durch regelmäßige Yoga Praxis gehemmt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614333/ Greater Anteroposterior Default Mode Network Functional Connectivity in Long-Term Elderly Yoga Practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.dasgehirn.info/grundlagen/netzwerke/der-ruhe-liegt-die-kraft In der Ruhe liegt die Kraft], [https://www.researchgate.net/publication/301167884_Konnektivitat/link/57c72b8108aec24de042a890/download Einführung Konnektivität], [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2475/475.pdf Einführung Konnektivität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863395</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2020-01-06T13:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei langzeit Praktizierenden Yogis (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei Langzeit-Praktizierenden Yogis (2019)====&lt;br /&gt;
Konnektivität bezeichnet in der Hirnforschung die Beziehungen und Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen und Prozessen. &lt;br /&gt;
Die Verbindungen eines Areals bestimmen, welche Informationen in dieses Areal gelangen und wohin diese weitergeleitet werden. Die Gesamtheit aller neuronalen Verbindungen wird Konnektom genannt. Im Laufe des Älterwerdens ändert sich die neuronale Konnetivität und nimmt deutlich ab, was auch mit einer Abnahme der kognitiven Leistungen einhergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614333/ Greater Anteroposterior Default Mode Network Functional Connectivity in Long-Term Elderly Yoga Practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.dasgehirn.info/grundlagen/netzwerke/der-ruhe-liegt-die-kraft In der Ruhe liegt die Kraft], [https://www.researchgate.net/publication/301167884_Konnektivitat/link/57c72b8108aec24de042a890/download Einführung Konnektivität], [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2475/475.pdf Einführung Konnektivität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863383</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Gehirn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erhöhte funktionelle Konnektivität des Gehirns bei langzeit Praktizierenden Yogis (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6614333/ Greater Anteroposterior Default Mode Network Functional Connectivity in Long-Term Elderly Yoga Practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.researchgate.net/publication/301167884_Konnektivitat/link/57c72b8108aec24de042a890/download Konnektivität], [https://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2475/475.pdf Konnektivität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863382</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863382"/>
		<updated>2020-01-06T12:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Allgemein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie. Die [https://www.yogaalliance.org/About_Yoga_Alliance Yoga Alliance®] ist eine Non-Profit-Organisation, die die Yoga Gemeinschaft vertritt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht die Einheit und Vielfalt von Yoga zu fördern und zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863381</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863381"/>
		<updated>2020-01-06T11:54:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Allgemein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yoga Alliance® finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863380</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2020-01-06T11:50:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Gehirn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
In dem folgenden Arikel der Yogaalliance finden sie eine Liste von Übersichtsstudien und wichtigen Publikationen zu den Themen Psychophysiologie, Neurophysiologie, Endocrinologie, Neuroimaging, Genxpression, Immunologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863379</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863379"/>
		<updated>2020-01-06T11:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Liste relevanter Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#.C3.9Cbersichtsstudie:_Yoga_verbessert_Strukturen_und_Funktionen_des_Gehirns_.282019.29 Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863378</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=863378"/>
		<updated>2020-01-06T11:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Übersichtsstudie: Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns (2019)====&lt;br /&gt;
In einer Analyse verschiedener Studien hat sich erwiesen, dass Yoga eine Verbesserung der Gehirnstrukturen und -funktionen bewirkt. Die Effekte sind mit denen des Aerobic vergleichbar. Die kürzlich von der University of Illinois durchgeführte Studie ergab, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zur Verbesserung der Gehirnfunktionen und -strukturen beiträgt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der englischsprachigen Zeitschrift &amp;quot;Brain Plasticity&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die veröffentlichte Studie konzentrierte sich auf elf Studien über den Zusammenhang zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Gehirngesundheit. Jede der Studien verwendete so genannte Brain Imaging-Techniken wie die MRT. Die Teilnehmer führten Hatha-Yoga durch. Diese Form des Yoga umfasst Körperbewegung, Meditation und Atemübungen. Die Entdeckung, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn haben kann wie Aerobic, ist erstaunlich und erfordert weitere Untersuchungen. Da Yoga nicht aerob ist, muss es andere Mechanismen geben, die zu diesen Hirnveränderungen führen, berichten Forscher. Bislang gibt es nicht genügend Beweise, um genau festzustellen, was diese Mechanismen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/brain-plasticity/bpl190084 Yoga Effects on Brain Health], [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-12/uoia-ere121219.php Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-verbessert-strukturen-und-funktionen-des-gehirns-20191213503880 Yoga verbessert Strukturen und Funktionen des Gehirns], [https://www.sciencedaily.com/releases/2019/12/191212105851.htm Experts review evidence yoga is good for the brain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Robert_Container&amp;diff=859920</id>
		<title>Robert Container</title>
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		<updated>2019-12-09T13:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Original Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ablage für Wiki Artikel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien==&lt;br /&gt;
===Notizen===&lt;br /&gt;
Yoga als hochspezialisierte Wissenschaft vom Körper und Geist wird auch immer mehr schulmedizinisch bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studiensammlungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PubMed Medizinische Datenbank: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=yoga] &lt;br /&gt;
*Thieme: Datenband mit Studien[https://www.thieme-connect.com/products/all/search?option=AND&amp;amp;query=yoga&amp;amp;radius=title]&lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Studien zu Yoga (PDF): [https://viveka.de/pdf/viveka_45_Yogastudien.pdf]&lt;br /&gt;
*SAGEJournal: [https://journals.sagepub.com/action/doSearch?AllField=yoga+]&lt;br /&gt;
*Studiensammlung: [https://www.yoga-welten.de/tag/yoga-studien.htm] /[https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/]&lt;br /&gt;
*ResearchGate: [https://www.researchgate.net/search?q=yoga]&lt;br /&gt;
* weitere: Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database&lt;br /&gt;
*[https://philpapers.org],[https://www.researchgate.net/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mögliche Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Original Studien====&lt;br /&gt;
*[https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf] Mind-Body Therapies in Cancer: What Is the Latest Evidence?&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/1441/yoga_in_praevention_und_therapie_bdy_web.pdf BDY]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology Yoga Research]&lt;br /&gt;
*[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29417491], [https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs11682-018-9826-z.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschrift Artikel==== &lt;br /&gt;
*[https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html] Yoga zur Stressreduktion [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/], &lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/abgeschlossene-studien/studie-zur-wirksamkeit-von-iyengar-yoga/][https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/veroeffentlichte-studien/yoga-therapie-bei-rueckenschmerzen/]&lt;br /&gt;
*[https://d-nb.info/1079140093/34]&lt;br /&gt;
* [https://www.psypost.org/2019/08/meditation-and-yoga-practice-linked-to-reduced-volume-in-brain-region-tied-to-negative-emotions-54273?fbclid=IwAR2O0zO2Mhju2Ced9Xd120kEqzQThW88vBn9cgmr4PYE-Uu1kn0xOa0UNt8 reduced volume in brain region tied to negative emotions]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Übersicht in Yogastudien]&lt;br /&gt;
*[https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga Metastudie Yoga], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full]&lt;br /&gt;
*[https://www.happymindmagazine.de/die-wissenschaft-des-yoga/ Wissenschaft des Yogas]&lt;br /&gt;
*[https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft GEO]&lt;br /&gt;
*[https://foreverfitscience.com/brain-health/yoga-a-mind-body-practice-that-improves-the-brain/]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology]&lt;br /&gt;
*[https://www.pathtocalm.com/news/2017/1/24/yoga-breathing-meditation-in-the-news]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angefangene Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rotes Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhi Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interessante Wunsch-Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedankenmuster&lt;br /&gt;
*TCM&lt;br /&gt;
*Komplementärmedizin&lt;br /&gt;
*Sukshma Vyayama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel Endkontrolle / Finish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Yoga Statistik]], [[Statistik]]&lt;br /&gt;
*[[Bio-Siegel]], [[Bio-Qualität]], [[Bio-Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fertige Artikel==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Robert_Container&amp;diff=859919</id>
		<title>Robert Container</title>
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		<updated>2019-12-09T13:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Original Studien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ablage für Wiki Artikel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Studien==&lt;br /&gt;
===Notizen===&lt;br /&gt;
Yoga als hochspezialisierte Wissenschaft vom Körper und Geist wird auch immer mehr schulmedizinisch bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studiensammlungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PubMed Medizinische Datenbank: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=yoga] &lt;br /&gt;
*Thieme: Datenband mit Studien[https://www.thieme-connect.com/products/all/search?option=AND&amp;amp;query=yoga&amp;amp;radius=title]&lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Studien zu Yoga (PDF): [https://viveka.de/pdf/viveka_45_Yogastudien.pdf]&lt;br /&gt;
*SAGEJournal: [https://journals.sagepub.com/action/doSearch?AllField=yoga+]&lt;br /&gt;
*Studiensammlung: [https://www.yoga-welten.de/tag/yoga-studien.htm] /[https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/]&lt;br /&gt;
*ResearchGate: [https://www.researchgate.net/search?q=yoga]&lt;br /&gt;
* weitere: Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database&lt;br /&gt;
*[https://philpapers.org],[https://www.researchgate.net/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mögliche Artikel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Original Studien====&lt;br /&gt;
*[[https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/1441/yoga_in_praevention_und_therapie_bdy_web.pdf BDY]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology Yoga Research]&lt;br /&gt;
*[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29417491], [https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs11682-018-9826-z.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zeitschrift Artikel==== &lt;br /&gt;
*[https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html] Yoga zur Stressreduktion [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/], &lt;br /&gt;
* [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/abgeschlossene-studien/studie-zur-wirksamkeit-von-iyengar-yoga/][https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/veroeffentlichte-studien/yoga-therapie-bei-rueckenschmerzen/]&lt;br /&gt;
*[https://d-nb.info/1079140093/34]&lt;br /&gt;
* [https://www.psypost.org/2019/08/meditation-and-yoga-practice-linked-to-reduced-volume-in-brain-region-tied-to-negative-emotions-54273?fbclid=IwAR2O0zO2Mhju2Ced9Xd120kEqzQThW88vBn9cgmr4PYE-Uu1kn0xOa0UNt8 reduced volume in brain region tied to negative emotions]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Übersicht in Yogastudien]&lt;br /&gt;
*[https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga Metastudie Yoga], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full]&lt;br /&gt;
*[https://www.happymindmagazine.de/die-wissenschaft-des-yoga/ Wissenschaft des Yogas]&lt;br /&gt;
*[https://www.geo.de/magazine/geo-magazin/903-rtkl-alternative-medizin-wie-und-warum-wirkt-yoga-das-sagt-die-wissenschaft GEO]&lt;br /&gt;
*[https://foreverfitscience.com/brain-health/yoga-a-mind-body-practice-that-improves-the-brain/]&lt;br /&gt;
*[https://www.yogaalliance.org/About_Yoga/Research_on_the_Benefits_of_Yoga/Basic_Research/Psychophysiology]&lt;br /&gt;
*[https://www.pathtocalm.com/news/2017/1/24/yoga-breathing-meditation-in-the-news]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Angefangene Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Rotes Tantra]]&lt;br /&gt;
*[[Siddhi Mantra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interessante Wunsch-Artikel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gedankenmuster&lt;br /&gt;
*TCM&lt;br /&gt;
*Komplementärmedizin&lt;br /&gt;
*Sukshma Vyayama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel Endkontrolle / Finish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Yoga Statistik]], [[Statistik]]&lt;br /&gt;
*[[Bio-Siegel]], [[Bio-Qualität]], [[Bio-Lebensmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fertige Artikel==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859918</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859918"/>
		<updated>2019-12-09T13:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor: Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859917</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859917"/>
		<updated>2019-12-09T13:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], &lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859916</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859916"/>
		<updated>2019-12-09T13:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859915</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859915"/>
		<updated>2019-12-09T13:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga verbessert das Gedächtnis (2016) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention for Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859914</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859914"/>
		<updated>2019-12-09T13:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen(2017) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859913</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859913"/>
		<updated>2019-12-09T13:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Studien zu Yoga am Arbeitsplatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen(2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859912</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
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		<updated>2019-12-09T13:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen(2017) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859911</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859911"/>
		<updated>2019-12-09T13:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Rücken/Nacken Beschwerden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen(2017)====&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859910</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859910"/>
		<updated>2019-12-09T13:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859909</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859909"/>
		<updated>2019-12-09T13:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga bei Rückenschmerzen (2013) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859908</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859908"/>
		<updated>2019-12-09T13:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Rücken/Nacken Beschwerden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Wirksamkeit von Yoga bei Schmerzen im unteren Rücken(2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859907</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859907"/>
		<updated>2019-12-09T13:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* (2011) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859906</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859906"/>
		<updated>2019-12-09T13:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga bei Rückenschmerzen (2013) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== (2011)====&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care(2011)],[https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859905</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859905"/>
		<updated>2019-12-09T13:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Iuo0i2yzsz0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/ Yogalehrer Ausbildung]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;rss max=2&amp;gt;https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/yogalehrer-ausbildung-intensivkurs/?type=2365&amp;lt;/rss&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogaforschung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Robertwiki</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859904</id>
		<title>Wissenschaftliche Studien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissenschaftliche_Studien&amp;diff=859904"/>
		<updated>2019-12-09T13:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Robertwiki: /* Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016, 2013, 2011) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht. Hier folgt eine Übersicht über wissenschaftliche Studien zum Yoga - der mit Abstand besterforschten Form der [[Naturheilkunde]]. Die Wirkung von Yoga weisen zahllose wissenschaftliche Studien nach. Man kann grundsätzlich drei Arten von [[Studie]]n unterscheiden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-dynamische Taube.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] hat positive Auswirkungen auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Seele]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Physiologische wissenschaftliche Studien: Was geschieht auf der körperlichen Ebene, wenn jemand Yoga übt? &lt;br /&gt;
# Wirkungsstudien: Welche Wirkung hat die Übung von Yoga auf [[Gesundheit]]/[[Heilung]], auf die [[Psyche]], auf die Leistungsfähigkeit, [[Glück]] und Wohlbefinden? &lt;br /&gt;
# Soziologische wissenschaftliche Studien: Wer übt Yoga? Wie weit verbreitet ist Yoga? Am meisten Beachtung finden die Wirkungsstudien. Hier zeigt sich, dass Yoga in der Prävention und in der Heilung/Therapie (eigenständig und  andere schulmedizinische Therapien unterstützend) hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlen des Berufsverbandes der Yogalehrenden belegen, dass es sich bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht um einen &amp;quot;bloßen Trend&amp;quot; handelt, sondern dass viele Menschen auf verschiedene Weise positive Veränderungen durch ihre Yogapraxis wahrnehmen. Insgesamt 5% der Deutschen (über 4 Millionen Menschen) praktizieren gegenwärtig Yoga (2018). Damit zeigt die Yoga-Praxis in Deutschland eine steigende Tendenz (2014: 3%).  Weitere 11% der Deutschen haben schon einmal Yoga praktiziert, tun dies aktuell aber nicht mehr. Der Anteil der Yoga-Praktizierenden ist unter den Frauen mit 9% deutlich höher als unter den Männern mit nur 1%. Als Motive für das Praktizieren werden Verbesserung des körperlichen sowie geistigen Wohlbefindens genannt, gefolgt von dem [[Wunsch]] nach gesteigerter [[Leistungsfähigkeit]] in diesen Bereichen. Eine Umfrage, ob die Yogaübungen eine Veränderung bewirken, wurde bejaht. Ergebnissen einer [[Studien|Studie]] zufolge wird das Interesse an Yoga zunehmen und die [[Erfahrung]]en der Praktizierenden sind ausnahmslos positiv. &lt;br /&gt;
Originalstudie des BDY: [https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf Yoga in Zahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga in der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung==&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Übersicht zu Studien und Metastudien, die eine relevante Auswirkung auf Forschung, Wissenschaft und Medizin hatten und die einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung von Yoga geleistet haben. In einer Metastudie werden bereits vorhandene Studien miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geschichte und Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Yoga====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga findet als Methode der Gesundheitsförderung auch immer mehr Eingang in die Medizin und Forschung. Seit über 100 Jahren werden die Wirkungen von Yoga [[wissenschaft]]lich untersucht. Zu Beginn fand die Forschung hauptsächlich an indischen Universitäten statt, wurde aber im laufe der 20Jh. auch immer mehr von der westlichen Wissenschaft und Medizn vorangetrieben. Inzwischen gibt es Tausende von Studien zur Wirkung von Yoga. Gibt man bei PubMed, einer öffentlichen Datenbank für medizinwissenschaftliche Studien, den Begriff Yoga ein, kommt man auf über 5000 Einträge. Die frühsten Studien in dieser Datenbank sind bereits von 1948, bis zum Jahre 1990 sind es aber jährlich nie mehr als 10 Stück. Ab dem Jahr 2007 sind es dann schon mindestens 100 wissenschaftliche Studien, die jährlich veröffentlicht werden. Und im Jahr 2018 waren es schon über 500 Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wirkt [[Prophylaxe|vorbeugend]]  und heilend bei [https://www.yoga-vidya.de/yogatherapie/yoga-fuer-den-ruecken/rueckenschmerzen/ Rückenschmerzen], [[Kopfschmerzen]], [[Schlafstörung]]en, [[Bluthochdruck]]. Yoga hilft, [[Wechseljahre]]s[[beschwerden]]  zu [[Unterstützung|mindern]]. Yoga ist hilfreich bei der [[Krebs]]-[[Rekonvaleszenz]]. Yoga hilft [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/burnout-stress/ Burnout]  und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]  zu vermeiden bzw. zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Artikel: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY - Yoga im Spiegel der Wissenschaft], [https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wichtige Zitate, Aussagen und Daten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Yoga wird vom National Heart, Lung and Blood Institute der USA (Lin et al. 2001) neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan Journal of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird (Jayasinghe, 2004) Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur Regression der koronaren Herzkrankheit war Yoga ebenfalls ein wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
*&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (yoga-based practices) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; ([https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full] siehe: Conclusion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Liste relevanter Studien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metastudien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wo_und_wie_wirkt_Yoga_.E2.80.93_Eine_wissenschaftliche_Bestandsaufnahme_.282017.29 Wo und wie wirkt Yoga? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Wirksamkeit_von_Yoga_bei_psychischen_St.C3.B6rungen_.282016.29 Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen. Eine systematische Literaturübersicht und Metaanalyse (2016)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29 Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_die_Psyche_.282013.29 Wirkung von Yoga auf die Psyche. Eine systematische Überprüfung (2013)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Die_Wirkung_von_Yoga_auf_psychische_und_k.C3.B6rperliche_Gesundheit._Eine_Analyse_mehrerer_Metastudien_.282012.29 Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Depression_und_Angstzust.C3.A4nden_.282009.29 Yoga bei Depression und Angstzuständen. Eine Übersicht (2009)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Yoga_bei_Bluthochdruck_.282007.29 Körper-Geist Übungen bei Hypertonie: Eine systematische Metaanalyse (2007)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige Studien:&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Ein_wissenschaftlicher_Rahmen_f.C3.BCr_die_Erforschung_der_Yogapraxis_.282018.29 Wissenschaftlicher Rahmen für die Yogaforschung (2019)]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga.de/site/assets/files/2433/bdy_yoga_in_zahlen_2018-02-09.pdf BDY: Yoga in Zahlen (2018)]&lt;br /&gt;
*[https://medschool.ucsd.edu/som/fmph/research/centers/integrativehealth/Documents/Overview_of_Yoga_Research.pdf Overview of Yoga Research (2015)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Nachhaltigkeit_von_Yoga_bei_der_Rehabilitation_von_Patienten_mit_Bluthochdruck_.282010.29 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie. Langzeitstudie (2010)]&lt;br /&gt;
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Studie_zu_Interesse.2C_Praxis_und_Motiven_.282009.29 Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeine Studien zur Yoga-Therapie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-baum-berge.jpg|thumb|Regelmäßige [[Yogapraxis]] stabilisiert die [[Gesundheit]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein wissenschaftlicher Rahmen für die Erforschung der Yogapraxis (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Yoga-Basierte-Therapie eine immer größere Rolle in der Gesundheitspraxis, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung gewinnt, wird es immer wichtiger eine klare Definition dieser Methode und ihrer Wirkungsbereiche zu finden. Dieser Aufgabe haben sich einge Wissenschaftler aus den USA angenommen, darunter Marlysa B. Sullivan (Maryland University of  Integrative  Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences). Laura Schmalzl hatte dazu bereits 2015 eine Studie [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] durchgeführt und eine Gliederung der Yogapraxis in Bewegung, Atemkontrolle und Konzentration vorgeschlagen. Außerdem unterteilt sie die Yogapraxis in zwei grundlegende Mechanismen; die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben (z.B. Konzentration). Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen (z.B. Asanas, Atemkontrolle). [https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Komponenten_der_Yoga_Praxis:_Ein_theoretischer_Rahmen_f.C3.BCr_k.C3.BCnftige_Yogastudien_.282015.29] Andere Studien, die sich dieser Thematik widmeten identifizieren 4 Hauptkomponenten des Yoga: Stellung, Atem, Enstpannung und Meditation. [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4081491/], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4384362/] Ganz allgemein wird das Yoga den Körper-Geist Übungen zugerechnet. Desweiteren gibt die folgende Studie eine gute Übersicht und Zusammenfassung zur aktuellen Forschungslage in der Yoga-Therapie, da sie auf zahlreiche Quellen verweist [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Currently missing is an explanatory framework for the profession that provides practitioners, clients, and the public with an understanding of how various yogic traditions and principles can be understood in modern health care contexts.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einheitlicher und übertragbarer theoretischer Rahmen für alle Yoga-Basierten Methoden hätte den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Studien viel einfacher miteinander vergleichen ließen und die Wirkungsmechanismen viel leichter identifiziert werden könnten. Laut den Forschern  sind noch viele bisher durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga auf Körper und Geist nicht verleugnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The development of this explanatory framework for yoga therapy will enable the evaluation, assessment, and delivery of yoga therapy practices to be provided with the intention of acilitating the client’s empowerment toward balance and well-being. However, a biomedical professional who is unfamiliar with this explanatory framework of yoga therapy may choose a practice, such as a physical posture or a breathing technique, without a recognition of their synergy nor an appreciation of the possible effect of a single practice on physical, mental, social or existential well-being. &amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philosophie, Ethik und Phänomenologie im Yoga:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorliegenden Studien soll das bisher entwickelte Rahmenwerk, zum wissenschaftlichen Umgang mit Yoga-Therapien erweitert werden. &lt;br /&gt;
Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. Deshalb soll das bisherige physiologische und kognitive Modell, um die Philosophie, Ethik und Phänomenologie des Yoga ergänzt werden. Außerdem wird versucht die Theorie der 3 Gunas, aus dem Yoga mithilfe der Polyvagal-Theorie zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3 Gunas-Lehre und die Polyvagal-Theorie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Reichweite und Wirkungsmechanismen der Yoga-Therapie noch klarer verständlich machen zu können, wurde in einer Parallelstudie, der gleichen Forscher die Polyvagal-Theorie als Erklärungsmodell herangezogen. Sie soll vor allem die 3 Gunas-Lehre, des Yoga und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wird als ein System der Selbstregulierung verstanden, dass dem Individuum hilft alle Phänomene des Körper-Geist-Umwelt Systems miteinander in Einklang zu bringen. Als das Ziel des Yoga wird Wohlbefinden (Eudamonie) und Widerstandsfähigkeit gegenüber Leid ([[Resilienz]]) definiert. Yoga hilft dem Menschen Gewahrsein über seinen aktuellen neuronalen Zustand zu entwickeln und durch Ausrichtung auf Sattva schädliche Muster und Strukturen in gesunde umzuwandeln. Diese theoretische Grundlegung kann dabei helfen Yoga in all seinen Aspekten zu verstehen und Anwendungen zu entwickeln all diese Apekte berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being. Mind-body practices teach the individual to become aware of their preparatory set, to effectively shift unhealthy patterns of response to BME (Body-Mind-Environment) stimuli within their preparatory set, and learn healthier and more adaptive preparatory set patterns in response to BME phenomena through various techniques.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;These concepts will additionally support the yoga therapist in developing evaluation, assessment and intervention tools that are authentic to the foundations of yoga and the provision of its practices in a cohesive and comprehensive format while simultaneously assisting translation for researchers, the public and healthcare contexts.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Comparative Look at Neural Platforms)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem (2018)==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam der University of South California berichtet im Fachmagazin „Frontiers in Human Neuroscience“, dass sich Yoga und Meditation durchaus positiv auf das Gehirn und Immunsystem auswirken kann. Für das Forschungsprojekt haben die Wissenschaftler 26 Teilnehmer über einen Zeitraum vom drei Monaten täglich Yoga und Meditationsübungen ausführen lassen. Das Wissenschaftsteam stellte fest, dass nach den Übungen proinflammatorische Zytokinen (IL-12) abnahmen, antiinflammatorische Zytokine (IL-10) zunahmen. Auch ein Anstieg des BDNF-Spiegels, sowie der Cortisol-Ausschüttung war deutlich zu erkennen. Im Gegensatz dazu konnten bei den Teilnehmern Ängste und depressive Symptome reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://vistano.com/spirituelle-lebensberatung/yoga-meditation/hinweise-fuer-nutzen-von-yoga-und-meditation-auf-hirn-und-immunsystem/ Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wo und wie wirkt Yoga – Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie von DP Dr. Holger Cramer, die in der „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2017) veröffentlicht wurde gibt Dr. Cramer eine Übersicht über die aktuelle wissenschaftlichen Datenlage zu wissenschaftlichen Studien im Bereich [[Yoga]] und zieht insgesamt eine positive Bilanz. Untersucht wurden 300 randomisierten Studien, in denen der therapeutische Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Belastungen im Fokus stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus der Studie Dr. Cramer: &amp;quot;In nur wenigen Jahrzehnten hat Yoga sich von einer belächelten esoterischen Modeerscheinung zu einer vielversprechenden verhaltensmedizinischen Therapieform entwickelt. Selbst aufgeklärte wissenschaftlich-kritische Zeitgenossen kommen heute um eine Beschäftigung mit Yoga kaum noch herum. In den USA ist das Verfahren bereits fest etabliert. Dort üben mehr als 20 Millionen Menschen Yoga. (...) Knapp 16 Millionen Menschen üben hierzulande Yoga oder sind an einer Aufnahme der Praxis interessiert&amp;quot; Grund für die Aufnahme der Yoga-Praxis sind meist positive Gesundheitswirkungen: &amp;quot;Drei Viertel der Übenden erwarten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens, knapp zwei Drittel eine Verbesserung des psychischen Befindens.&amp;quot; &amp;quot;Yoga als Trendsport oder esoterisches Hobby abzutun, wird also der Realität nicht gerecht.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1925)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht wurden drei Bereiche: Der Effekt von Yoga auf chronische Schmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei psychischen Belastungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Reduktion der &#039;&#039;&#039;chronischen Schmerzen&#039;&#039;&#039; durch eine ganzheitliche Yogapraxis. Durch die bewußte [[Wahrnehmung]] des Muskeltonus und der Gelenkstellung konnte die [[Haltung]] der Übenden deutlich verbessert werden und das Schmerzempfinden nahm ab. Besonders beeindruckend fand diese Wirkung im [[Bereich]] Rücken- und Nackenschmerzen statt und war gleich zu setzten mit anderen [[Therapie]]n wie die [[Rückenschule]] oder gezieltes Muskeltraining. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Gesundheitszustand bessert, war bei den Patienten, die Yoga praktizierten, mehr als 3-mal so hoch wie bei denen, die nicht am Yoga teilnahmen.  Insgesamt profitieren etwa 2 Drittel aller Rückenschmerzpatienten von der Teilnahme an einem Yogakurs.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auch in der &#039;&#039;&#039;Kardiologie&#039;&#039;&#039; weist die Yogatherapie eine positive Wirkung auf. Vor allem bei der begleitenden Behandlung von Hypertonie, aber auch bei Adipositas und Hyperlipidämie. Hier sind es vor allem jedoch die Atem- und Meditationstechniken, die zu einer Verbesserung führen. Dr. Cramer: &amp;quot;Der Entstehung einer Hypertonie geht oft eine Dysbalance des autonomen Nervensystems voraus, d.h. ein relatives Übergewicht des sympathischen Sys- tems, oft assoziiert mit chronischem Stress. Über eine Aktivierung der Gamma-Amino-Buttersäure (GABA), des primären inhibitorischen Neurotransmitters, kann Yoga diesem Ungleichgewicht entgegenwirken.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1926)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Yogatherapie hat eine positive Auswirkung bei &#039;&#039;&#039;psychischen Belastungen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Depression&#039;&#039;&#039;. Auch hier sind es vor allem die Atem- und Meditationstechniken, die eine Verbesserung herbeiführen. Bei der Depression spielen neben GABA v. a. die Monoamine (Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) eine wichtige Rolle. Yoga kann hier den Metabolismus dieser Neurotransmitter beeinflussen und die Gedankenwellen des Geistes beruhigen. Dr. Cramer: &amp;quot;Die Wahrscheinlichkeit, zum Studienende eine Remission zu erreichen, war bei Patienten, die am Yoga teilnahmen, fast 3-mal so groß wie bei Patienten, die nicht am Yoga teilnahmen. In den bisherigen Studien zum Thema erreichte insgesamt mehr als die Hälfte aller Yoga-Praktizierenden Remission. Bei den Nicht-Praktizierenden war es weniger als ein Viertel.&amp;quot; [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf (Studie Seite 1927)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellt Dr. Cramer, durch die positive Wirkung von Yoga auf psychische Belastung auch einen positiven Effekt in der unterstützenden [[Krebs]]therapie fest. Yoga kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessern und Erschöpfung, Angst und Depression lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernaussagen:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Yoga wird vermehrt in Therapie und Prävention eingesetzt.&lt;br /&gt;
*Klinische Studien zeigen positive Wirkungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypertonie, Depressionen und in der supportiven Krebstherapie.&lt;br /&gt;
*Bei psychischen Symptomen sind v. a. atem- und meditationsbasierte, bei muskuloskelettalen Schmerzen v. a. körperorientierte Yogaformen effektiv.&lt;br /&gt;
*Wirkmechanismen umfassen eine parasympathische Aktivierung und Modulation des GABA- und Monoamin-Metabolismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://greenbalanceyoga.de/wp-content/uploads/2018/01/yoga-wirkt_thieme.pdf Wo und wie wirkt Yoga?], [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0883-2550 Thieme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.thieme.de/de/presse/yoga-hilft-bei-unterschiedlichen-krankheitsbildern-122292.htm thieme.de], [https://www.yoga.de/news/yoga-studien/ BDY], [https://mobil.n-tv.de/wissen/Yoga-hat-therapeutisches-Potenzial-article20200567.html N-TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In this paper we propose a definition of YBP (Yoga-Based-Therapy) with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen. Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben.  Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. Zu den Top-Down Prozessen zählen Achtsamkeit, Konzentration, aber auch das festlegen einer Absicht bzw. Intention. Diese Mechanismen haben z.B. eine positive Auswirkung auf den Stresslevel, das Sympathische Nervensystem und das Immunsystem. Bottom-Up Mechanismen wirken auf den Bewegungsapparat, das Herz-Kreislaufsystem und auch das Nervensystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mind-body therapies, including yoga therapy, are proposed to benefit health and well-being through an integration of top-down and bottom-up processes facilitating bidirectional communication between the brain and body. Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation. Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ (siehe: Introduction)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es wichtig ist die Yoga-Basierte-Therapie weiterhin zu erforscht, da sie so viel effektiver und gezielter in der Bildung, Medizin und Rahabilitation eingesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP (Yoga-Based-Therapy) may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings.&amp;quot; [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe: Conclusion)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full Effects of yoga-based practices: towards a comprehensive theoretical Framework], [https://www.embodiedphilosophy.com/yoga-therapy-and-polyvagal-theory-the-convergence-of-traditional-wisdom-and-contemporary-neuroscience-for-self-regulation-and-resilience/ Yoga Therapy: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogaprehab.se/blog/2017/5/1/a-scientific-framework-for-yoga-based-practices-a-suggestion Yogaprehab], [https://presentmomentmindfulness.com/2016/05/05/episode-069-laura-schmalzl-neurology-of-movement-based-contemplative-practices/ Present Moment], [https://viniyoga.de/yogainfo/metastudie-yoga ViniYoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Anfälligkeit für Krankheiten (2015)====&lt;br /&gt;
Eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten hängt oft mit einem erhöhten Stresslevel zusammen. Viele Menschen nehmen aus diesem Grund Arztleistungen in Anspruch. Eine US-amerikanische Studie des Massachusetts General Hospital hat nun herausgefunden, dass Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Tai Chi den Stresslevel reduzieren und sich positiv auf die allgemeine Gesundheit auswirken können. Bei der Studie  wurden 4000 Probanden von 2006 bis 2014 begleitet – sie erhielten von den Forschern die Anweisung, regelmäßig Yoga, Meditationsübungen oder Tai Chi zu praktizieren. Eine Kontrollgruppe von 13000 Studienteilnehmern unternahm keinerlei Entspannungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis sank bei den Teilnehmern, die Yoga, Meditation oder Tai Chi geübt hatten, die Inanspruchnahme medizinischer Dienste um 43% (relativ zur Kontrollgruppe). Das Praktizieren dieser Techniken hatte sich also positiv auf die Stabilisierung der Gesundheit ausgewirkt. Die Forscher rechneten außerdem aus, dass dadurch 2360 Dollar pro Patient eingespart werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Michelle Dossett, eine der Autorinnen der Studie, erklärt, dass die Praktiken das Bewusstsein für den eigenen Körper verbessern und dazu führen, dass man sich besser um sich selbst kümmert. Zudem verringern sie eine breite Palette von stressbedingten Symptomen und Erkrankungen. Yoga und Meditation verringern die Dosis des Stresshormons Cortisol im Körper und können somit einen wichtigen Beitrag zu einer guten allgemeinen Gesundheit leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0140212 Relaxation Response and Resiliency Training and Its Effect on Healthcare Resource Utilization]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://utopia.de/studie-beweist-wer-yoga-macht-und-meditiert-lebt-gesuender-7829/ Studie beweist: Wer Yoga macht und meditiert, lebt gesünder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienleiterin Marjaana Sianoja, Wissenschaftlerin für [[Psychologie]] an der University of Tampere,fand heraus, dass Arbeitnehmer, die ihre [[Pause]] mit [[Entspannungstechnik]]en verbrachten eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit aufwiesen, gesünder waren und sich wohler fühlten. Den gleichen Effekt stellte sie fest, wenn die Versuchpersonen ihre Pause draußen in der [[Natur]] verbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung wurde an 100 Teilnehmer durchgeführt, die ihre tägliche Mittagsroutine für zehn Tage am Stück zu verändern sollten. Die Hälfte der Teilnehmer machten einen Spaziergang im [[Park]], während die andere Hälfte in einen stillen Raum Entspannungstechniken und [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_meditation.html Meditation] übten. Beide Aktivitäten dauerte nur 15 Minuten, und alle Teilnehmer nahmen zuvor ein kleines Mittag[[essen]] zu sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde weiter beobachtet, dass die Personen die Entspannungstechniken in ihrer Pause nutzten oder in der Natur waren, danach kreativer arbeiteten. Sie waren außerdem erholter und somit produktiver. Scheinbar wirkte sich auch eine tägliche Pause von 15 min [[positiv]] auf das Leistungsniveau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Exposure to nature versus relaxation during lunch breaks and recovery from work: development and design of an intervention study to improve workers’ health, well-being, work performance and creativity: [https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2458-14-488#Sec66 Entspannung unterstützt die Gesundheit im Arbeitsleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.nachrichten.yahoo.com/wie-sie-ihre-mudigkeit-auf-bei-der-arbeit-bekampfen-konnenthat-coul-075108129.html?guccounter=1 Was wirklich gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz hilft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf psychische und körperliche Gesundheit. Eine Analyse mehrerer Metastudien (2012)====&lt;br /&gt;
An der Universität Witten-Herdecke wurde eine Übersichtsstudie zu klinisch relevanten Wirkungen erstellt. Yoga wirkt auf vielen Ebenen: auf Körper und Geist, bei Alt und Jung, vorbeugend und unterstützend. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusammenfassende Metastudie des Zentrums für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke. Die Übersichtsstudie ordnet und beurteilt die inzwischen große Fülle an Studien und Veröffentlichungen, die sich mit präventiven und therapeutischen Wirkungen von Yoga beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metastudie beleuchtet die drei Themenfelder Physis, Physiologie und Psyche und hinterfragte zudem kritisch die Qualität der erfassten Einzelstudien. Fazit: Die systematischen Übersichtsarbeiten stellen zumeist positive Effekte der Yoga-Maßnahmen hinsichtlich milder Depression, Stress und Schmerz sowie körperlicher Fitness und kardiovaskulärer Ausdauer fest, weisen aber auch auf Mängel vieler Studien hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3447533/ Effects of Yoga on Mental and Physical Health: A Short Summary of Reviews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [[Klinische Wirkung verschiedener Yoga-Interventionen]] (im Yoga Wiki), [http://derstandard.at/2000044774261/Yoga-Nur-wenn-du-jung-bist-kannst-du-alles-machen Yoga kann Medizin sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eine bewusste Lebensweise lässt Zellen langsamer altern (2013)====&lt;br /&gt;
US-amerikanische Forscher des University of California Preventative Medicine Research Institute machten eine wissenschaftliche Studie mit 35 männlichen Probanden, um festzustellen wie eine gesunde und bewusste Lebensweise auf den Alterungsprozess wirkt. 10 Probanden haben ihre Ernährung auf Vollwertkost, Obst und Gemüse umgestellt, und dies fünf Jahre lang mit täglichem Yoga unterstützt. Bei der Studie wurden sogenannte &amp;quot;Telomere&amp;quot; untersucht. An ihnen kann man die Lebensdauer einer Zelle erkennen. Bei den 10 Probanden, die ihren Lebensstil geändert hatten, wuchsen diese Telomere um 10 Prozent! Bei den 25 restlichen Testpersonen, die ihren Lebensstil nicht geändert hatten, hatten sich die Telomere um durchschnittlich 3 Prozent verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gesunde vitalstoffreiche [[Ernährung]] mit frischen Obst, Gemüse und Vollwertkost lässt unsere Zellen länger leben. Damit bekommt der [[Körper]] mehr Basen als Säuren. Nur in einem sauren Milieu können Tumorzellen entstehen. Auch [[Stress]] macht unseren Körper sauer. Yoga unterstützt auf mehren Ebenen den Genesungsprozess und trägt zu einem gesunden Säure-Basenhaushalt bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2813%2970366-8/abstract Effect of comprehensive lifestyle changes on telomerase activity and telomere length in men with biopsy-proven low-risk prostate cancer: 5-year follow-up of a descriptive pilot study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://healthnewsnet.de/?p=5358 HealthNewsNet], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/09/healthy-eating-yoga-may-reverse-aging.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Spiegel der Wissenschaft. Eine Übersicht zur Yogaforschung (2000)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. hatte im Jahre 2000 eine Übersichtsstudie zur bisherigen Yogaforschung in Auftrag gegeben. &lt;br /&gt;
Dr. Christian Fuchs vom  &amp;quot;Institut für Yoga-Forschung&amp;quot; in Stuttgard hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Für seine Analyse wählte er hauptsächlich deutschsprachige Studien nach 1980 aus den Bereichen Medizin und Psychologie, aber auch eine sozialwissenschaftliche Studie wird herangezogen. Seine Arbeit gibt eine schöne Übersicht über die Entwickung der Yogaforschung bis zum Jahre 2000.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es liegen heute eine ganze Reihe renommierter wissenschaftlicher  Studien  zu  den vielfältigen (positiven) Wirkungen des Yoga vor, die aber zumeist nur in akademischen Fachkreisen rezipiertwerden. Die allgemeine Öffentlichkeit, viele Institutionen – vor allem solche, die selbst Yoga Angebote im Programm haben (wie Volkshochschulen, Krankenkassen etc.) – und verstärkt auch politische Entscheidungsgremien  wünschen  eine  sachgerechte Information; nicht nur über die theoretischen  Hintergründe  und  praktischen  Anwendungen des Yoga, sondern zunehmend auch über die nachprüfbaren Wirkungen einer regelmäßigen und qualifiziert angeleiteten Yoga-Praxis.&amp;quot; [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf BDY: Yoga. Im Spiegel der Wissenschaft (Seite 3)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der analysierten Studien:&lt;br /&gt;
* Yoga ist effektiv für &#039;&#039;&#039;Gesundheitsförderung&#039;&#039;&#039; allgemein: &amp;quot;&#039;&#039;Yoga ist eine Methode, die vielen Anforderungen und grundlegenden Bestimmungen der Prävention und Gesundheitsförderung entspricht. … Yoga unterliegt als Methode der Selbstkontrolle der ausübenden Person … und kann ohne größere Investitionen geübt werden. Benötigt wird nur eine Decke, bequeme Kleidung und täglich etwas Zeit. Yoga kann von Menschen aller Altersgruppen ausgeübt werden&#039;&#039;&amp;quot; … Hans DEUTZMANN, Yoga als Gesundheitsförderung – Grundlagen, Methoden, Ziele und Rezeption, Fachhochschule Düsseldorf, (Diplomarbeit im FB Sozialarbeit) 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft] &lt;br /&gt;
* Hatha Yoga hilft beim &#039;&#039;&#039;Karpaltunnelsyndrom&#039;&#039;&#039;: Nach 8 Wochen Üben von Yoga zwei Mal pro Woche zeigt sich bei den Yoga übenden Schmerzpatienten mit Karpaltunnelsyndrom eine signifikante Steigerung der Kraft der betroffenen Hand und eine deutliche Schmerzreduzierung.  Medianus im Würgegriff: Yoga räumt den Karpaltunnel auf, in: »Medical Tribune« Nr. 1/2 – 1999, 19. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga hilft bei Diabetes&#039;&#039;&#039;: Diebetes Patienten die die Yoga üben, senken ihren Blutzuckerspiegel signifikant. Bei 70% der Patienten kommt es zur Gewichtsreduktion. Außerdem kannte eine signifikante Verbesserung des Harnzuckergehalts festgestellt werden. Außerdem wird bei Yoga übenden Diabetes Patienten auch eine subjektive Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und eine optimistischere Lebenssicht beobachtet.  A. G. SHEMBEKAR; S. K. KATE, Yogic exercises in the management of diabetes mellitus, in: »Journal of the Diabetic Association of India«, Vol. XX (July) – 1980, 167 - 171. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Größte Studie in Deutschland der 90er Jahre&#039;&#039;&#039;: Wirkung von Hatha Yoga bei Schlafstörungen, chronischem Kopfschmerzsyndrom, Hypertonie und chronischem Lumbalsyndrom, 1993-1995. Leitung: Dr. Martina Bley. Forschungs-Kooperation Freie Universität Berlin, Barmer Ersatzkasse Berlin, Gesundheitszentrum der BKK Berlin. Studie mit 253 Probanden. Wissenschaftliche Veröffentlichung: Christina KÜHN, Effektivität von Hatha-Yoga bei Kreuzschmerzen und Hypertonie, Humboldt Universität Berlin (Dissertation) 1996. Zitiert nach [https://yogaschule-erlangen.de/pdf/kurse/Yoga_Spiegel_der_Wissenschaft.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kreuzschmerzen signikfant: schon nach vierwöchiger Yogapraxis sinken Schmerzintensität, Schmerzdauer und Schmerzhäufigkeit um bis zu 40%&lt;br /&gt;
** Yoga-Übung reduziert systolischen und diastolischen Blutdruck bei Bluthochdruckpatienten um 9% bzw. 6%. Yoga senkt dabei auch die Schlag-zu-Schlag-Variabilität&lt;br /&gt;
** Yoga reduziert die Kopfschmerzanfälligkeit&lt;br /&gt;
** Yoga verbessert die Schlafqualität von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga lindert Atemnot&#039;&#039;&#039;. Yoga Atemübungen (Pranayama) sind wirkungsvoll bei chronischer Herzinsuffizienz. Luciano BERNARDI; Giammario SPADACINI; Jerzy BELLWON; Ramiz HAJRIC; Helmut ROSKAMM und Axel W. FREY, Effect of breathing rate on oxygen saturation and exercise performance in chronic heart failure, in: The Lancet, Vol. 351 (May 2) – 1998, 1308–1311. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga senkt den Ruhemuskeltonus&#039;&#039;&#039;, Dissertation von Bert Kühnemann, Universität Leipzig 1998. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Atemtechniken (Pranayama) erhöhen das &#039;&#039;&#039;Konzentrationsvermögen&#039;&#039;&#039;. Hatha Yoga verbessert die Kraftwahrnehmung. Wolfgang BRUNS, Der Einfluss des Haùha-Yoga sowie ausgewählter Atemtechniken auf die Kraftwahrnehmung, Universität Leipzig (Dissertation) 1997. Zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Yoga bietet viele positive körperliche und seelische Verändungsmöglichkeiten, Barbara SCHILPP, Seelische und körperliche Veränderungen durch Hatha-Yoga, Universität Hamburg (Diplomarbeit im Fachbereich Psychologie) 1983, zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Duch Yoga ist eine &#039;&#039;&#039;Erweiterung des Selbstausdrucks&#039;&#039;&#039; möglich; Veränderungen des &#039;&#039;&#039;Allgemeinbefindens&#039;&#039;&#039;, der Gesundheit und der körperlichen Beweglichkeit vinden bei vielen Probanden statt. Sonja GEHLEN, Veränderung des Selbst-Ausdrucks durch Dauerlaufen und Yoga-Übungen. Eine empirische Studie, Gesamthochschule Paderborn (Erste Staatsarbeit) 1982. zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Yoga verbessert die Regelsysteme des Körpers&#039;&#039;&#039; in ihrer Leistungsfähigkeit. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Klassische Atemtechniken des Yoga (Pranayama) verbessern &#039;&#039;&#039;Atemminutenvolumen und Sauerstoffaufnahme&#039;&#039;&#039;, ohne dass Hyperventilation auftritt. Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
* Pranayama hat günstige Auswirkungen auf  die Amplitudenmodulation des &#039;&#039;&#039;Blutdruck&#039;&#039;&#039;s und auf die Frequenzmodulation der &#039;&#039;&#039;Herzfrequenz&#039;&#039;&#039;. Die starke Ausstrahlung des Atemrhythmus bei einigen Atemübungen auf die Kreislaufinnervation gilt hierbei als gesichert  Zusammenfassung wissenschaftlicher Stuien im Buch &#039;&#039;Physiologische Aspekte des Yoga und der Meditation&#039;&#039; von Dr. Dietrich Ebert, 1986,  zitiert nach [http://www.yoga.de/fileadmin/Dokumente/Infobroschueren/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.yoga-ein-lebensweg.de/fileadmin/PDF-Dateien/Spiegel_der_Wissensch_2010.pdf Yoga im Spiegel der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur körperlichen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Erbgut/Gene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst (Juni 2017)====&lt;br /&gt;
Diese neue Studie erklärt, warum Meditation und Yoga Schlüssel zur Entspannung, Angstfreiheit und psychischem sowie körperlichem Gleichgewicht sind, Schlafstörungen beheben und langfristig gesünder machen. Die von der Coventry und Radboud University durchgeführte Studie nennt den Grund: Sogenannte Körper-Geist-Interventionen (MBI) wie zum Beispiel https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation, [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und sogar Tai Chi können die molekularen Reaktionen in unserer DNA, die Stress, Ängste und Depressionen auslösen, verändern und umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fimmu.2017.00670/full A Systematic Review of Gene Expression Changes Induced by Meditation and Related Practices]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ich-habe-auch-angst.de/meditation-yoga-aendert-die-dna-studie/ Meditation und Yoga verändern die DNA bei Stress und Angst], [https://www.epochtimes.de/gesundheit/faszinierende-forschung-yoga-und-meditation-koennen-die-dna-buchstaeblich-reparieren-um-krankheiten-zu-beseitigen-a2158498.html Yoga und Meditation können die DNA buchstäblich „reparieren“ um Krankheiten zu beseitigen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga senkt die Entzündungsstoffe und verändert den genetischen Code (2017)====&lt;br /&gt;
In dieser Studie wurden die Ergebnisse von 18 Arbeiten zum Thema Mind-Body-Verfahren analysiert. Es wurden die Daten von 846 Teilnehmern der vergangenen elf Jahre ausgewertet, die [[Yoga]], [[Meditation]] oder [[Tai Chi]] praktizieren.&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler unter der Leitung von Ivana Buric vom Zentrum für Psychologie der Universität Coventry fanden heraus, dass diese Praktiken nicht nur die [[Entzündung]]sprozesse in unserem Körper reduzieren, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Gene haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DNA Genetik Biologie Evolution.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] verbessert den genetischen Code]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül NF-kB (nuclear factor kappa B), das in [[Stress]]situationen verstärkt produziert wird ist auch an der Regulation unserer Genaktivität beteiligt. Es stimuliert die Gene, die für die Bildung entzündungsfördernder Zytokine verantwortlich sind. Solche entzündliche Reaktionen im Körper sind zwar in kurzfristigen Stressmomenten physiologisch, doch bei einer permanenten Stressbelastung führt dies zu negativen [[Gesundheit|gesundheitlich]]en Folgen. Eine Erhöhung dieser Entzündungsstoffe im Körper kann sich psychisch auswirken aber beschleunigt auch Alterungsprozesse und erhöht langfristig das [[Krebs]]risiko. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Menschen die Yoga praktizieren sind diese Entzündungsmarker und somit auch die Aktivität der entzündungsfördernden Gene dauerhaft gesenkt und sogar in kurzfristigen Stresssituationen nicht außergewöhnlich erhöht. So führen Mind-Body-Praktiken wie Yoga nicht nur dazu, dass weniger entzündungsfördernde Stoffe produziert werden, sondern bewirkt auch eine Veränderung der Aktivität des genetischen Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fimmu.2017.00670/full Die Molekulare Auswirkungen von Mind-Body-Techniken] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/verblueffende-erkenntnis-meditation-und-yoga-bremsen-die-entzuendungsgene/270.254.362 Meditation und Yoga bremsen die Entzündungsgene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga fürs Erbgut (2014)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation, sowie mit emotionaler Unterstützung helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telemore, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_3Lqfh9IcKU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkung auf Gene (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HathaYoga.jpg|thumb|Yoga unterstützt wichtige Prozesse im menschlichen [[Körper]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Studie der Universität Oslo zeigt, kann Yoga einen direkten Einfluss auf die menschlichen Gene nehmen. In Zusammenarbeit mit der Norwegian Cancer Society ließen die norwegischen Forscher einige Probanden (Gruppe A) Yoga Asanas, Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]en durchführen, während die Kontrollgruppe B die [[Aufgabe]] hatte, spazieren zu gehen und [[Entspannung]]smusik zu hören. Bei den 14 Teilnehmern zeigte sich bei Gruppe A in wichtigen Zellen des Immunsystems (PBMC) ein deutlich größerer Effekt darauf, wie genetische Informationen zum Genprodukt verarbeitet werden (Genexpression). Es erwies sich, dass durch Yoga etwa vier Mal so viele Gene aktiviert werden wie in der Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser messbare Effekt zeigt sich bereits nach einer Woche Yogapraxis. Anhand der Studienergebnisse und weiterer [[Erkenntnis]]se aus der [[Stress]]forschung lässt sich überdies schließen, dass die spezifischen durch Yoga aktivierten Gene eine tragende Funktion bei der Aktivierung der Killerzellen einnehmen und dadurch die Immunabwehr im Körper stark unterstützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausreichende Forschungen für eine Metastudie gibt es hier zwar noch nicht, jedoch lässt sich rein rational und auf Basis dieser Erkenntnisse erahnen, dass der [[Mensch]] bereits das gesamte Spektrum an selbstregulativen [[Kraft|Kräften]] in sich angelegt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23613970 Rapid gene expression changes in peripheral blood lymphocytes upon practice of a comprehensive yoga program.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-Praxis-beeinflusst-direkt-die-Genetik?m=91317 BDY], [http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/wie-yoga-die-gene-heilt-aid-1.3370288 Rheinische Post], [http://www.presseanzeiger.de/pa/Neues-Forschungsergebnis-zeigt-Wirksamkeit-von-Yoga-auf-die-DNA-669197 Presseanzeiger], [http://pm.connektar.de/bildung-beruf-weiterbildung/erbgutschaedigung-durch-traumen-yoga-kann-die-selbstheilung-in-der-trauma-therapie-unterstuetzen-12406 Connektar], [http://www.huffingtonpost.com/2013/04/24/yoga-immune-system-genetic-_n_3141008.html HuffingtonPost]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gehirn===&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut für das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass ein kurze Yoga- oder Meditationseinheit am Tag unsere kognitiven Fähigkeiten steigert. Bereits 25 Minuten täglich reichen aus, unsere geistigen Fähigkeiten und Handlungsfunktionen zu verbessern. Effekte sind zum Beispiel, sich nicht unnötig auf unwichtige Informationen zu konzentrieren oder die Fähigkeit, sich bewusster auf Dinge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://uwaterloo.ca/public-health-and-health-systems/news/yoga-and-meditation-improve-brain-function-and-energy-levels Yoga and meditation improve brain function and energy levels] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wellness/neue-studie-zeigt-yoga-ist-auch-gut-fuers-gehirn/285.090.250 Yoga ist auch gut für das Gehirn]&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.paradisi.de/Wellness/Entspannung/Yoga/News/115545.php Meditation sowie Yoga verändern womöglich das Gehirn und stärken das Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga verbessert das Gedächtnis (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Journal of Alzheimer&#039;s Disease veröffentlichte Studie versuchte herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Yoga und geistigem Abbau im Alter besteht. Dazu wurden über einen Zeitraum von mehreren Wochen 14 Personen zur Yogastunde geschickt. Die Teilnehmer waren mindestens 55 Jahre alt sein. Eine elf Personen starke Vergleichsgruppe wurde zum Gedächtnistraining geschickt. Die Pilotstudie konzentrierte sich vor allem auf die Auswirkungen von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die Gedächtnisleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Das Ergebnis der Experten: [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] kann so effektiv wie Gedächtnistraining sein. In einem Scan des Gehirns konnten die Forscher nachweisen, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilen des Gehirns untereinander verbessert wurde. Eine Kombination aus Yoga und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] hielt das [[Gehirn]] sogar fitter als Gedächtnistraining und auch [[Depression]]en und Ängste und die Belastbarkeit bei [[Stress]] verbesserte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad150653 Changes in Neural Connectivity and Memory Following a Yoga Intervention] for Older Adults: A Pilot Study &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.shantination.de/shanti-talk/yoga-verbessert-gedaechntis Yoga verbessert das Gedächtnis], [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20160511-demenz-yoga-besser-als-gedaechtnistraining.html Yoga besser als Gedächtnis Training], [https://alzheimer.ch/de/ich-habe-demenz/das-tut-mir-gut/magazin-detail/477/yoga-ist-eine-schatztruhe-fuer-alle/ Yoga kennt keine Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Rezitation von Mantren ist gut für das Gehirn (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
James Hartzwell, ein [[Forscher]] an der Universität in Trento, Italien, fand heraus, dass das Auswendiglernen und Rezitieren von Mantren auf [[Sanskrit]] positive [[Wirkung]]en auf das menschliche [[Gehirn]] hat. Er untersuchte die Gehirnwellen von Rezitationsexperten in [[Indien]] und konnte eine klare Veränderung in ihrer Gehirnstruktur feststellen. Die Veränderungen fanden hauptsächlich in der Dichte der grauen [[Materie]] und der kortikalen Dicke statt. Dies zieht eine [[Steigerung]] der [[Leistungsfähigkeit]] in den Bereichen, [[Sprache]], visuelle Systeme und [[Gedächtnis]] mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nannte dieses [[Phänomen]] den &amp;quot;Sanskrit Effekt&amp;quot;. Vor allem schien die [[Funktion]] des rechten Hippocampus verbessert zu werden. Dieser Teil des Gehirns spielt eine entscheidende Rolle für das Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Daher stellte er sich die [[Frage]], ob vielleicht sogar [[Krankheit]]en wie [[Alzheimer]] durch die [[Rezitation]] von Mantren verhindert, verbessert oder sogar vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811915006382?via%3Dihub Brains of verbal memory specialists show anatomical differences in language, memory and visual systems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://blogs.scientificamerican.com/observations/a-neuroscientist-explores-the-sanskrit-effect/?wt.mc=SA_Twitter-Share A Neuroscientist Explores the &amp;quot;Sanskrit Effect&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fluide Intelligenz und Hirnfunktionen bei Yoga Praktizierenden (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Universität Gießen, der Charité in Berlin und verschiedener Universitäten in den USA konnten beweisen, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die Alterung des [[Gehirn]]s verlangsamt. In der Studie wurde die so genannte fluide [[Intelligenz]] untersucht, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist. Dafür wurde die Hirnaktivität von 16 Yoga-Übenden, 16 Meditierenden und 15 Kontrollprobanden mit der Magnetresonanztomographie (MRT) gemessen und der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass die fluide Intelligenz bei Yoga-Praktizierenden langsamer abnimmt, als in Vergleichsgruppen mit gleicher Bildung und gleichem Lebensstil, jedoch ohne Yogapraxis. Der Informationsfluss von Yoga-Übenden war effizienter als in der Kontrollgruppe und die Informationen wurden in den verschiedenen Hirnregionen besser verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnagi.2014.00076/abstract Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners (2014)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm77-14 Uni Giessen (05/2014): Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten], [https://www.welt.de/sport/fitness/article163761344/Warum-Yoga-Alzheimer-vorbeugen-kann.html Welt.de (04/2017): Warum Yoga Alzheimer vorbeugen kann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hält das Gehirn fit (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um Neha Gothe im Exercise Psychology Laboratory der University of Illinois ließ 30 Studentinnen unterschiedliche Übungen machen, um anschließend die Hirnfunktionen zu testen. An verschiedenen Tagen führten die Teilnehmer unterschiedliche Übungen durch und wurden anschließend in ihrer kognitiven Leistung getestet. An einem Tag wurde der neutrale Zustand gemessen, an den anderen Tagen die kognitiven Fähigkeiten nach [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Laufbandtraining. Die Studie erwies, dass die Teilnehmerinnen sich nach Yoga-Übungen besser konzentrieren konnten, Informationen schneller verarbeiteten und Fakten besser behalten und abrufen konnten. Gothe sagt: &amp;quot;Atemübungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] helfen den Geist und Körper zu beruhigen und störende Gedanken fortzuschicken&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22820158 The Acute Effects of Yoga on Executive Function]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.dailymail.co.uk/health/article-2337401/Forget-gym-Yoga-better-boosting-memory-concentration-vigorous-exercise.html Yoga is better at boosting memory and concentration than vigorous exercise]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lunge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yoga-lifestyle2.jpg|thumb|Yoga stärkt nicht nur die [[Achtsamkeit]] für den eigenen [[Atem]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Asthma (2016)====&lt;br /&gt;
[[Asthma]] ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Betroffenen unter einer dauerhaft bestehenden [[Überempfindlichkeit]] leiden. Yoga-Übungen können zu Verbesserungen der Lebensqualität und der Symptome führen, fanden nun Forscher von der Chinese University of Hong Kong heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untersuchung aus dem Jahr 2016 wurden die Ergebnisse von fünfzehn älteren Studien analysiert. An diesen Studien hatten 1048 Personen teilgenommen. Sechs der Studien untersuchten ausschließlich, wie sich unsere [[Atmung]] während der Yoga-Übungen verändert. Die anderen Untersuchungen beschäftigten sich mit Atmung, [[Haltung]] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Die meisten Probanden nahmen auch während der Studie weiterhin ihr übliches Asthma-Medikament ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch unklar, ob Yoga eine einheitliche Wirkung auf die Lungenfunktion hat, sowie ob Yoga die Medikamenteneinnahme bei Asthma reduzieren kann, so der Wissenschaftler Dr. Zuyao Yang. Es sei bislang auch nicht eindeutig geklärt, ob Yoga negative Auswirkungen auf Menschen mit Asthma haben kann. Allerdings lassen die Ergebnisse vermuten, dass durch Yoga-Übungen die [[Lebensqualität]] von Patienten mit Asthma geringfügig verbessert werden kann. Außerdem scheinen sich die Symptome der Erkrankung zu verringern. Für Betroffene bestehe also die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu reduzieren, wenn sie regelmäßig Yoga machen. Allerdings seien weitere Studien nötig, um eindeutige Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Yoga zu ziehen, so Dr. Yang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD010346.pub2/full Yoga for asthma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.sott.net/article/23644-Yoga-Ubungen-helfen-auch-bei-Asthma Sott.net: Yoga-Übungen helfen auch bei Asthma], [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/yoga-koennte-bei-asthma-helfen-10373/ Gesundheitsstadt Berlin: Yoga könnte bei Asthma helfen], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-04-28-yoga-kann-bei-asthma-helfen-74614/ Tirolerin.at: Yoga kann bei Asthma helfen], [https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/yoga-hilft-bei-asthma-vielleicht Deutsche Apotheker Zeitung: Yoga hilft bei Asthma-vielleicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (2015)====&lt;br /&gt;
Wie Dr. Randeep Guleria vom All India Institute of Medical Sciences in New Delhi beim CHEST Meeting in Chicago vorgestellt hat, kann Yoga bei der chronisch verengenden Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, allgemein bekannt als &amp;quot;Raucherlunge&amp;quot;) helfen. Ungefähr 24 Millionen Amerikaner leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit, die insbesondere durch das Rauchen von Zigaretten verursacht wird. Betroffene leiden unter chronischer Bronchitis und/oder Emphysemen (Aufblähung der Lunge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen auf, die entweder ein Yoga-Programm absolvieren sollten oder sich einem klassischen Reha-Programm unterzogen, zu dem Muskelaufbau- und Ausdauerübungen, ein Training der [[Atmungssystem|Atemmuskulatur]] sowie [[Entspannung]]sübungen gehörten. Alle Patienten absolvierten ihr Training über einen Zeitraum von vier Wochen jeweils zweimal die Woche und danach für acht Wochen im Zwei-Wochen-Rhythmus. In der übrigen Zeit sollten die Teilnehmer die Übungen alleine fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Yogapraxis zu ähnlich positiven Ergebnissen führte wie die pneumologischen Reha-Übungen. So gingen Symptome wie Kurzatmigkeit und Entzündungen nach der Testphase zurück. Auch eine verbesserte Lungenfunktion konnte festgestellt werden. Nach Ansicht der Forscher stellt Yoga damit eine effektive Form der Rehabilitation dar und könnte ein fester Bestandteil der Langzeittherapie einer COPD werden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.publications.chestnet.org/article.aspx?articleid=2456651&amp;amp;resultClick=1 Yoga Is as Effective as Standard Pulmonary Rehabilitation in Improving Dyspnea, Inflammatory Markers, and Quality of Life in Patients With COPD]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wie-yoga-bei-copd-helfen-kann-7732/ Wie Yoga bei COPD helfen kann], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients Yoga Can Help Patients With COPD Improve Lung Function], [http://www.mdedge.com/ehospitalistnews/article/103908/pulmonology/chest-yoga-performs-pulmonary-rehab-copd-patients CHEST: Yoga performs like pulmonary rehab for COPD patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Therapie bei Tuberkulose (2004)====&lt;br /&gt;
In einer des Studie der Vivekananda Yoga Research Foundation in Indien wurde die Effektivität einer regulären Anti-Tuberkulose Behandlung mit einem Yogaprogramm und einer Atemachtsamkeit verglichen. Die Testpersonen – 25 in der Yogagruppe und 23 in der Atemgruppe – nahmen für zwei Monate, sechsmal wöchentlich für je eine Stunde an dem Programm teil. Am Ende der zwei Monate zeigte die Yogagruppe eine signifikante Reduktion der Symptome (88,1%), eine Zunahme des Gewichts (10,9%) und eine verbesserte Lungenfunktion im Vergleich zur Atemachtsamkeitsgruppe. Auch der bakterielle Befall und der Infektionsstatus nahmen deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14982609 Randomized trial of yoga as a complementary therapy for pulmonary tuberculosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herz-Kreislauf System===&lt;br /&gt;
====Allgemein====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Nachhaltigkeit von Viniyoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie, Seite 5])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2018)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Deutschen Ärzteblatt wurde unter der Leitung von PD.Dr. Holger Cramer untersucht, wie sich Yoga auf arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auswirkt. Mit der Studie sollte die Vermutung überprüft werden, ob es insbesondere die Atem- und Meditationstechniken und nicht so sehr die Yoga-Stellung sind, die einen positiven gesundheitlichen Effekt aufweisen. Das Ziel dieser Studie war es daher, die blutdrucksenkende Wirkung von Yogainterventionen mit und ohne Yogahaltungen zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde über 12 Wochen durchgeführt und beinhaltete 90 Minuten wöchentliche Yoga-Praxis. Jeweils vor und nach dem Training wurde der systolische und diastolische Blutdruck gemessen. 75 Patienten nahmen an der Studie Teil und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 1. Yoga ohne Stellungen (Atem- und Meditationstechniken) 2. Yoga mit Stellungen 3. Kontrollgruppe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nur [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ohne Haltestellungen einen unmittelbaren und signifikanten Einfluss auf den systolischen (aber nicht den diastolischen) 24-Stunden Blutdruck hat. Während in der Gruppe mit Haltestellungen keine solche Wirkung aufgezeigt werden konnte. Um allerdings den positiven Effekt über das Ende der Intervention hinaus zu bewahren, erscheint die Integration von Yogahaltungen als notwendig. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Yoga bei Patienten mit Hypertonie sicher und wirksam ist und als zusätzliche Behandlungsoption für Betroffene empfohlen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=203813 Yoga bei arterieller Hypertonie], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30722837 Yoga in Arterial Hypertension]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zu Studie: [https://www.yoga.de/news/studie-bestatigt-positive-wirkung-von-yoga-bei-bluthochdruck/ Yoga bei Bluthochdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und kardiovaskuläre Erkrankungen (2018)====&lt;br /&gt;
Das praktische kardiologie Journal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen fand 2018 heraus, dass sich eine ganzheitlich ausgeübte Yogapraxis positiv auf verschiedene kardiovalkuläre [[Erkrankung]]en auswirkt. Vor allem die Kombination der [[geistig]]en und [[körperlich]]en Praxis scheint hierbei eine entscheidende Rolle zu spielen. Da in der heutigen [[Gesellschaft]] viele [[Mensch]]en mit [[Stress]] im [[Alltag]] zu kämpfen haben, wirken sich die [[Entspannungstechnik]]en, die beim [[Yoga]] mit einbezogen werden besonders positiv aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher hat die Yogapraxis bei den Menschen mit erhöhten [[mental]]em Stressniveau und dadurch bedingte Erkrankungen wie [[Asthma]], [[Angststörung]]en, [[Allergie]]n, [[Depression]], gastrointestinale Refluxerkrankung, [[Reizdarm]]syndrom, [[Migräne]], [[Diabetes]] mellitus und kardiovaskulare Erkrankungen einen positiven Effekt. Des Weiteren konnten feststellen, dass die Yogapraktiken, die [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Atemtechniken] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] mit einbeziehen einen Blutdrucksenkende [[Wirkung]] hat. Dies geht sogar soweit, dass das Risiko einem [[Schlaganfall]] zu erleiden um 8% und das Risiko an eine koronare Herzerkrankung zu bekommen zu 5%, durch entsprechende Yogapraxis gesenkt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem stellten sie fest, dass Yoga die Werte der Insulinresistenz, des Body Mass Indexes, des Bauchumfangs, der Dyslipidämie und des [[Blutdruck]]s verbessert werden konnten. &lt;br /&gt;
Zusammenfassend stellten sie fest, dass die Yogapraxis die Empfindlichkeit des [[Herz]]-Kreislaufsystems senkt und die Erholungszeit nach Stress-Exposition verringert. Durch regelmäßiges Yoga üben vermindert sich auch das Stressempfinden selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Normaler Blutdruck durch Yoga und Meditation (2017)====&lt;br /&gt;
Meditation und Yoga verringern den systolischen und den diastolischen Bluthochdruck. Insbesondere die Meditation führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen, die älter als 60 Jahre sind. Yoga führte zu einer deutlichen Verringerung des Blutdrucks von Personen von weniger als 60 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Yoga und Meditation erweisen sich als wirksame Alternativen zur medikamentösen Therapie. Da Bluthochdruck mit dem Einsatz von Meditation und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] abnahm und dieser Effekt in verschiedenen Altersgruppen variierte, deuten wissenschaftlich gemessene Ergebnisse darauf hin, dass diese Praktiken in einigen Fällen sichere Alternativen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.greenmedinfo.health/article/meditation-and-yoga-including-mantra-are-demonstrated-be-effective-alternative Meditation and yoga (including mantra) are demonstrated to be effective alternatives to pharmacotherapy for lowering blood pressure], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28384004 Blood Pressure Response to Meditation and Yoga: A Systematic Review and Meta-Analysis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kallmeyer-naturheilpraxis.de/ Normaler Blutdruck durch Meditation und Yoga], [https://ich-will-meditieren.de/erkrankungen/hoher-blutdruck/ Meditation bei hohem Blutdruck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga ist gut fürs Herz (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Meta-Studie, in der 37 Einzelstudien mit insgesamt 2.768 Teilnehmern zusammenfassend untersucht und ausgewertet wurden, bestätigt die positive Wirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Herz]] und [[Kreislauf]] System. Durchgeführt wurde die Studie von Myriam Hunink vom Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität in Rotterdam in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Probanden wurden auf die typischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie [[Blutdruck]], [[Cholesterin]]spiegel, Körpergewicht und [[Puls]] untersucht. Die Teilnehmer waren in Gruppen eingeteilt, die entweder Yoga übten oder klassisches Ausdauertraining absolvierten oder gar keinen [[Sport]] machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis zeigte, dass Yoga bei der [[Prävention]] von Herz-Kreislauf Problemen genauso wirksam ist, wie die klassische Methode [[Ausdauersport]]. Dabei kann Yoga auch älteren und körperlich geschwächten Menschen helfen, die Sportarten wie Joggen oder Fahrradfahren nicht ausüben können. Durch Yoga sank der Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, die Herzfrequenz um 5,27 Schläge pro Minute, der Wert des LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cpr.sagepub.com/content/early/2014/12/02/2047487314562741 The effectiveness of yoga in modifying risk factors for cardiovascular disease and metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-12/esoc-yht121114.php British Heart Foundation], [http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/gesundheit/-/journal_content/56/12054/5279688/Yoga-bringt-es-auch/ Bild der Wissenschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|z09KGpva4do}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen unregelmäßigen Herzschlag (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz EKG.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichte Yoga-Übungen, die zu einer Vertiefung der [[Atmung]] führen, verbessern die Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern. Zudem sinkt die Herzschlag-Rate und der Blutdruck der Übenden. Das ergab eine Studie mit 80 Probanden, die im Fachmagazin &amp;quot;European Journal of Cardiovascular Nursing&amp;quot; veröffentlicht wurde. &lt;br /&gt;
Die positiven Effekte zeigten sich nach zwölf Wochen Training. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://cnu.sagepub.com/content/early/2016/03/08/1474515116637734.abstract Effects of yoga in patients with paroxysmal atrial fibrillation – a randomized controlled study (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 2013 im Online Journal of the American College of Cardiology veröffentliche Studie belegt, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Patienten helfen kann, deren [[Herz]] in einem unregelmäßigen Rhythmus schlägt. Bei der dreimonatigen Studie beobachteten Forscher 49 Patienten mit Vorhofflimmern, die während der Monate zweimal wöchentlich 60-minütige Yogastunden mit [[Pranayama]], [[Asana]]s und [[Entspannung]]sübungen bekamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf der drei Monate zeigte sich eine signifikante Abnahme der Schübe (sowohl mit wie auch ohne Symptome) von Vorhofflimmern gegenüber einem Vergleichszeitraum, in dem die Patienten nicht Yoga praktizierten. Symptome von Vorhofflimmern können Herzrasen, Kurzatmigkeit und [[Schwäche]] sein. Auch der Blutdruck der Patienten war gesunken, die Herzfrequenz verlangsamt und die Patienten fühlten sich weniger ängstlich und deprimiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass Yoga eine preisgünstige Alternative zur sehr teuren konventionellen Behandlung von Vorhofflimmern sein könnte. Die eher kleine Studie war die erste, die Yoga als Behandlungsmöglichkeit von Vorhofflimmern zum Gegenstand hatte; daher ist weitere Forschung zur Bestätigung ihrer viel versprechenden Ergebnisse notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://content.onlinejacc.org/article.aspx?articleid=1567301 Effect of Yoga on Arrhythmia Burden, Anxiety, Depression, and Quality of Life in Paroxysmal Atrial Fibrillation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.hochdruckliga.de/positive-wirkung-von-yoga.html Hochdruckliga], [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/02/yoga-for-irregular-heartbeat.html Yogajournal.com Yoga for Irregular Heartbeat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Patienten nach Schlaganfall (2012)====&lt;br /&gt;
Bei vielen Patienten nach einem Schlaganfall verkleinert sich der Bewegungsradius, sie verlieren die [[Kontrolle]] über die Muskeln und es fehlt ihnen an [[Kraft]] in verschiedenen Bereichen des [[Körper]]s. Dies wiederum wirkt sich auf ihren [[Alltag]] und auf ihre Fähigkeit zum sozialen Kontakt mit anderen Menschen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlene Schmid vom Roudebush Medical Center Indianapolis konnte mit einer von ihr durchgeführten Studie belegen, dass es Patienten mit chronischem Schlaganfall nach dem Yoga physisch signifikant besser ging. Sie fühlten sich stärker, waren flexibler, ausdauernder und hatten ein besseres Gleichgewicht. Schmid geht davon aus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ihren Patienten half, die neuromuskuläre Kontrolle wiederzugewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25453519 Yoga leads to multiple physical improvements after stroke, a pilot study.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-stroke-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Schlaganfall haben Patienten oft Gleichgewichtsstörungen und Angst zu fallen. Forscher der Universität von Indiana in Indianapolis haben untersucht, wie sich Yoga auf diese Symptome auswirkt. 37 Patienten bekamen über einen Zeitraum von 8 Wochen zweimal wöchentlich Yogaunterricht. Am Ende der Testphase nahmen das Gleichgewicht, die Geschwindigkeit und die Stärke der Patienten deutlich zu. Die getesteten Werte &#039;Gleichgewicht in der Schräge&#039; und Fallangst verbesserten sich um 34 % im Vergleich zur Kontrollgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836351 Poststroke balance improves with yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/06/yoga-helps-stroke-patients.html Yogajournal], [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51089/Yoga-kann-Gleichgewichtssinn-nach-Schlaganfall-verbessern Ärzteblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachhaltigkeit von Yoga bei der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck (2010)====&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Projekt des Universitätsklinikum Essen und der Klinik Roderbirken wurde in einer Langzeitstudie untersucht, ob sich Yoga als Therapie in der Rehabilitation von Patienten mit Bluthochdruck nach einem Klinikaufenthalt eignet. Bisher wird hierfür die Progressive Muskelentspannung (PMR) als Standardtherapieverfahren in der kardiologischen Rehabilitation eingesetzt. Im Vordergrund der Studie stand vor allem die Frage, ob Yoga als selbst durchgeführte Therapieform mit einer höheren Nachhaltigkeit praktiziert wird, als die Progressive Muskelentspannung (PMR). Ist also die Abbruchrate während der Rehabilitationsphase bei Yoga geringer als bei PMR? Dr Meyer-Berger sagt, dass normalerweise nur 20% der Patienten die PMR nach einem halben Jahr weiterführen. Desweiteren wurde die wirksamkeit beider Therapieform auf den Blutdruck gemessen, sowie der Einfluss auf den Medikamentenverbrauch. Zudem wurde erörtert, wie der sozioökonomische Status der Teilnehmer, mit der Abbruchrate zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei  besserer  Nachhaltigkeit  von  Viniyoga  gegenüber  PMR  könnte  ein  standardisiertes  Viniyoga-Programm die  progressive  Muskelrelaxation  im  Routinebetrieb  der  kardiologischen  Rehabilitation ergänzen oder ablösen. Dies würde bedeuten, dass bei gleichem Aufwand eine höhere Nachhaltigkeit zu erzielen wäre.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 340 männliche Patienten zwischen 27 und 63 Jahren teil. Davon waren 167 Patient in der PMR-Gruppe und 173 in der Viniyoga-Gruppe. Zunächst erhielten die Patienten während des Klinikaufenthalts über 3 Wochen 5mal wöchentlich eine angeleitete Stunde und sollten dann zu Hause weiterüben. Nach 6 Monaten fand eine Nachbefragung per Fragebogen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Blutdrucksenkende wirkung von Yoga-Übungen angeht, konnte eine eindeutige und signifikante Verbesserung festgestellt werden. In der Yoga-Gruppe Betrug der Abfall des Blutderucks - 8,18 mmHg in der PMR -5,77 mmHg. Bei Patienten mit einem besonders hohen Blutdruck war die Wirkung von Yoga sogar noch deutlich ausgeprägter (-21mmHG im Vergleich zu 12,6). Somit würde sich Yoga als Rehabilitationsmethode besser eignen als das Standardverfahren PMR. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptthese der Studie konnte nicht bestätigt werden. In der Yoga-Gruppe war die Abbruchrate höher als in der PMR Gruppe. Dies tritt vor allem auf Männern mit einem niedrigen sozioökonomischen Status zu und wird unter anderem auf den höheren Aufwand der Yoga Übungen im Vergleich zu rein angeleiteten Entspannungstechniken zurückgeführt. Die Begeisterung für die Übungen war in der Yogagruppe jedoch höher, sobald die Patienten es für sich angenommen haben. Die PMR Übungen wurden gleichgültiger aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Therapieverfahren zur Blutdrucksenkung eignet sich Yoga besser als gegebene Standardverfahren, erfordert jedoch eine höhere Eigenmotivation der Teilnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vor  diesem  Hintergrund  ist  es in  der  kardiologischen  Rehabilitation gerade  im  Bereich  der  Entspannungstechniken      mit      ihrem      großen      Wirkspektrum      und      der      erwiesenen blutdrucksenkenden  Wirkung   sinnvoll,   eine   Weiterentwicklung   über   das   bisher   regelhaft eingesetzte     Standardtherapieverfahren,    die     Progressive     Muskelentspannung,     hinaus voranzutreiben.  &amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist die Studie auf die Wichtigkeit der Erforschung von Yoga in die Medizin hin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Yoga wird  als  dringend  zu  beforschende  Methode  eingestuft.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ([http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf] Seite 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga  wird  vom  National  Heart,  Lung  and  Blood  Institute  der  USA  (Lin  et  al.  2001)  neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im Europan  Journal  of  Prevention  and  Rehabilitation publizierten  Review  wird  (Jayasinghe,  2004) Yoga  als  wirksam  in  der  Behandlung  von  arterieller  Hypertonie  und  anderer  kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Ornish (1990) zur    Regression    der    koronaren    Herzkrankheit    war    Yoga    ebenfalls    ein    wesentliches Therapiemodul.&amp;quot; ([http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.refonet.net/projekte/documents/04008Abschlussberichtfinal.pdf Abschlussbericht], [http://www.yogacikitsa.ch/resources/Viniyoga_Hypertonie.pdf Zusammenfassung], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12365 Daten], [http://www.refonet.de/cms/front_content.php?idart=116&amp;amp;dieantr_id=12374 Folgestudien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.byz.de/pdf/VIVEKA_45_Bluthochdruck.pdf Viveka], [http://www.transatlantic-journal.com/2018/11/wissenschaftliche-studie-yoga-senkt-blutdruck/ Transatlantic Journal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Bluthochdruck (2007)====&lt;br /&gt;
In einer Übersichtsstudie dreier Forscher der Yale University School of Medicine wurde die Auswirkung einer Körper-Geist Therapie (Yoga, Meditation, Phantasiereise) auf Patienten mit Bluthochdruck analysiert. Für die Metastudie wurden diverse medizinische Datenbanken nach Studien zur Fragestellung durchsucht, anhand bestimmter Qualitätskriterien sortiert und ausgewertet. Die Körper-Geist Therapien wurden zudem mit einer klassischen Therapie oder einer Placebo Behandlung verglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den 12 untersuchten Studien konnten die Patienten ihren systolischen Blutdruck um durchschnittlich 11.52 mm Hg und den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 6.83 mm Hg senken. Dabei hatte Yoga die größte Effektivität auf die Blutdruckreduktion (-19,07 diastolisch/-13.13 stolisch). Die Studie zeigt, dass Yoga genauso effektiv sein, wie eine medikamentöse Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://apha.confex.com/apha/135am/webprogram/Paper150991.html Mind-body practices for hypertension: Systematic review and meta-analysis], [http://apha.confex.com/apha/135am/recordingredirect.cgi/id/16810 PDF Folien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.newswise.com/articles/research-review-finds-yoga-beneficial-in-reducing-hypertension NewsWise: Research Review Finds Yoga Beneficial in Reducing Hypertension], [http://medicalxpress.com/news/2016-12-yoga-blood-pressure-patients-prehypertension.html MedicalXpress: Yoga reduces blood pressure in patients with prehypertension], [http://www.dieniederoesterreicherin.at/lifestyle/2016-12-12-yoga-kann-den-blutdruck-senken-98918/ Niederösterreicherin: Yoga kann den Blutdruck senken], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/wirksam-gegen-hypertonie-yoga-kann-den-blutdruck-normalisieren-20161213212821 Heilpraxis: Wirksam gegen Hypertonie: Yoga kann den Blutdruck normalisieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_d-LaiQRXSE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immunsystem===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narendra-VB-kl.jpg|thumb|Die [[Vorwärtsbeuge]] wirkt sehr gut gegen Erkältung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation und die Wirkung auf das Immunsystem und das Gehirn (2017)====&lt;br /&gt;
Die Forscher um Baruch Rael Cahn an der University of South California berichten in Frontiers in Human Neuroscience die Ergebnisse, dass Yoga, Meditation und spiritueller Rückzug nicht nur der Psyche gut tun, sondern sie könnten sich auch positiv auf Immunsystem und Gehirn auswirken. [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] fördert die Bewegung und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] kann der [[Entspannung]] und Achtsamkeit dienen. Die Teilnehmer folgten einer vegetarischen Diät und hatten bereits Erfahrung mit bestimmten Yoga-Traditionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2017.00315/full Yoga, Meditation and Mind-Body Health]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/78130/Hinweise-fuer-Nutzen-von-Yoga-und-Meditation-auf-Hirn-und-Immunsystem Hinweise für Nutzen von Yoga und Meditation auf Hirn und Immunsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose (2016)====&lt;br /&gt;
Die chronische Autoimmunerkrankung [[Multiple Sklerose]] (MS) beeinträchtigt [[Körper]] und [[Geist]]. [[Müdigkeit]], [[Parästhesie]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en sind typische Symptome. Die übliche Behandlung ist eine Medikation, die das [[Immunsystem]] reguliert. Forscher aus dem Iran und der Schweiz sind nun der These nachgegangen, dass körperliche Übungsprogramme einen positiven Einfluss auf psychologische Beeinträchtigungen durch Multiple Sklerose haben könnten. Sie testeten, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und Wassergymnastik (Aquafitness) als Ergänzung zur typischen Medikation positive Auswirkungen auf [[Müdigkeit]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en durch MS haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Studie wurden 54 Frauen mit MS durch Zufall entweder [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], Wassergymnastik oder keine körperliche Zusatztherapie zugewiesen. Nach acht Wochen wurde das allgemeine Wohlbefinden der Probanden durch einen Fragebogen überprüft. Dabei ging es vor allem um Müdigkeit, Depression und Parästhesie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich bestätigte sich die untersuchte These. Probanden, die Yoga oder Aquafitness betrieben, empfanden weniger Müdigkeit, Depressionen und Parästhesie. Letztendlich ergab die Studie, dass Patienten mit Multipler Sklerose ein 35 Mal höheres Risiko hatten, an einer schweren Depression zu erkranken, wenn sie ihre Medikation nicht durch Yoga oder Aquafitness ergänzten. Die Forscher empfehlen, solche Übungsprogramme zukünftig in die Therapie Multipler Sklerose mitaufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26656775 Exercising Impacts on Fatigue, Depression, and Paresthesia in Female Patients with Multiple Sclerosis.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Studie-Yoga-und-Aquafitness-koennen-Symptome-von-MS-lindern-id37673537.html Studie: Yoga und Aquafitness können Symptome von MS lindern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forscher-yoga-und-aquafitness-lindern-ms-symptome-2016050364934 Forscher: Yoga und Aquafitness lindern MS-Symptome], [http://medizin-aspekte.de/mit-yoga-und-aquafit-gegen-ms-symptome Mit Yoga und Aquafit gegen MS-Symptome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|U4pNVyV8GzU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilkraft von Yoga senkt Entzündungsmarker (2014)====&lt;br /&gt;
Eine Studie der Ohio State University, bei der biologische Messwerte zugrunde gelegt wurden, hat gezeigt, dass meditative, also eher langsam ausgeführte Sonnengrüße ([[Surya Namaskar]]) und [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asanas], wie der nach unten schauende [[Hund]] Entzündungen verringern können, die eine Reaktion des Körpers auf Verletzungen oder Reizungen sind. Das ist sehr wichtig, da Entzündungen mit verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, [[Diabetes]] und [[Arthritis]] zusammenhängen. Entzündungen verursachen auch die oft Monate, manchmal sogar Jahre andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue) von Krebspatienten &#039;&#039;nach&#039;&#039; der Behandlung ihrer Krankheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 200 ehemalige Brustkrebspatientinnen nach Abschluss ihrer Behandlung teil, die zuvor noch nie Yoga praktiziert hatten. Eine Hälfte der Gruppe machte weiterhin keinen Yoga, während die zweite Hälfte 12 Wochen lang zweimal in der Woche eine 90-minütige Yogastunde bekam. Sie wurden außerdem ermutigt, auch zuhause mit einer DVD weiter [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu praktizieren. Die Teilnehmerinnen der Yogagruppe berichteten über weniger Erschöpfung und mehr Vitalität nach der Yogaphase. Die Forscher wollten sich jedoch nicht nur auf Berichte der Teilnehmer verlassen, sondern handfeste Laborbeweise haben. Sie untersuchten drei Cytokine, Proteine im [[Blut]], die Indikatoren (Marker) für Entzündungen sind. Bluttests vor und nach der dreimonatigen Yogaphase ergaben, dass alle drei Entzündungsmarker um 10-15% gesunken waren. Hier war somit ein wissenschaftlicher Beweis erbracht, der nicht nur vom subjektiven Empfinden der Patienten abhing.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiß niemand genau, warum Yoga die Entzündungsmarker bei den ehemaligen Brustkrebspatientinnen senken konnte. Die Versuchsleiterin, Janice Kiecolt-Glaser von der Ohio State University, vermutet jedoch, dass Yoga helfen kann, weil Krebspatienten nach der Behandlung meist einen sehr hohen Stress- und Erschöpfungslevel haben und infolgedessen nicht oder schlecht schlafen können. Das erhöht die Erschöpfung noch und dadurch kommt es zu höheren Entzündungswerten. Yoga senkt den [[Stress]] und erhöht die Vitalität, so dass die Patienten besser schlafen können und das Immunsystem über Nacht seine Arbeit tun kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.nationalgeographic.com/news/2014/02/140207-yoga-cancer-inflammation-stress/?utm_source=Facebook&amp;amp;utm_medium=Social&amp;amp;utm_content=link_fb20140208news-yoga&amp;amp;utm_campaign=Content National Geographic], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/studying-yogas-effect-on-genes/ Yogajournal], [http://www.tirolerin.at/lifestyle/2016-08-11-entzuendungen-im-koerper-mit-yoga-reduzieren-85464/ Entzündungen im Körper mit Yoga reduzieren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magen-Darm Trakt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Reizdarm und Reizmagen (2016)====&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2016 mit Menschen mit inaktivem oder mildem Morbus Crohn fanden die Forscher heraus, dass moderate Bewegung mit Yoga die Lebensqualität verbessert und das Stressniveau ohne Nebenwirkungen. Tatsächlich ist die Yogatherapie bei Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Darmträgheit ein sehr wirkungsvolles Therapieverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1734114016300275?via%3Dihub The Best Exercises to Help Digestion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.fodmap-info.de/yoga-bei-reizdarm-und-reizmagen-stoppt-blaehungen-bauchschmerzen-durchfall-und-darmtraegheit/ Yoga bei Reizdarm und Reizmagen], [https://www.healthline.com/health/epi/exercises-digestion#yoga The Best Exercises to Help Digestion] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Reizdarmsyndrom (2015)====&lt;br /&gt;
Das Reizdarmsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes in Deutschland. Es zeichnet sich durch chronische Darmbeschwerden aus (Blähungen, Bauchschmerzen, Stuhlgangsveränderungen), die häufig so stark sind, dass die Betroffenen deswegen ärztliche Hilfe suchen und hierdurch in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Yogapraxis die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern und die Medikamentenmenge reduzieren kann. In einer Studie untersuchten sie die Wirkung eines speziellen Yogaprogramms für Reizdarmsyndrom-Patienten. Das Programm bestand aus wechselnden Atem-, Bewegungs- und Entspannungsübungen und wurde über einen Zeitraum von 24 Monaten an 97 Probanden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studienteilnehmer wurden in den ersten 12 Wochen auf drei Gruppen verteilt. Gruppe 1 (Yoga-Gruppe) praktizierte jeweils dreimal pro Woche für eine Stunde und beschränkte ihre Medikamenteneinnahme auf drei Tage pro Woche. Eine zweite Gruppe (Kombinationsgruppe) praktizierte gemeinsam mit der Yoga-Gruppe, nahm aber ihre Medikamente wie gewohnt ein. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe (Warteliste), nahm weiter ihre gewohnten Medikamente und war dazu angehalten, dreimal wöchentlich einen 60-minütigen Spaziergang zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der ersten zwölfwöchigen Phase absolvierten die Teilnehmer der Kontrollgruppe das gleiche Yogaprogramm wie zuvor die Gruppen 1 und 2. In einer dritten Phase konnten alle Studienteilnehmer aus den drei Gruppen weitere 12 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung die festgelegten Yogaübungen praktizieren (Follow-up-Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in der Yoga– als auch in der Kombinationsgruppe verbesserte sich der Zustand der Patienten nach der ersten Studienphase signifikant stärker als im Vergleich zum Studienbeginn und im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch die Teilnehmer der Kombinationsgruppe konnte die Einnahme der bisher verwendeten Arzneimittel komplett einstellen oder stark reduzieren.&lt;br /&gt;
In Phase 2 profitierte die Wartelistengruppe ebenso eindeutig in Hinsicht auf ihren Krankheitszustand und die Lebensqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876382015300561 Remedial yoga module remarkably improves symptoms in irritable bowel syndrome patients: A 12-week randomized controlled trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/studien-yoga-lindert-reizdarmsyndrom-2016021756853 Studien: Yoga lindert Reizdarmsyndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Hilfsmittel um die Lebensqualität bei chronischer Pankreatitis zu verbessern (2007)====&lt;br /&gt;
Yoga verbessert die Lebensqualität von Patienten mit chronischer Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Dies fanden englische Forscher vom District Hospital in Grantham heraus. In einer Studie untersuchten sie die Auswirkungen eines 12 Wochen Yoga Programms auf die Lebensqualität, die Stimmungslage und den Stresspegel von insgesamt 30 Testpersonen. Eine weitere Kontrollgruppe von 30 Personen fuhr mit ihrer gewöhnlichen Behandlungsmethode fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie beobachteten die Forscher signifikante Unterschiede in der Verbesserung der Lebensqualität, der Stresssymptome, der Stimmungswechsel, der Alkoholabhängigkeit und ihres Appetits.  Sie kamen damit zu dem Ergebnis, dass Yoga sich sehr gut für die Behandlung von chronischer Pankreatitis eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4065893/ Yoga: A tool for improving the quality of life in chronic pancreatitis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rücken/Nacken Beschwerden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von chronischen unspezifischen Rückenschmerzen (2017)====&lt;br /&gt;
Die Studie von Wissenschaftlern der University of Maryland School of Medicine hat ergeben, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Schmerzen im unteren Rückenbereich hilfreich sein kann. &amp;quot;Wir haben festgestellt, dass die Praxis des Yoga mit Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung verbunden ist&amp;quot;, sagte die Hauptautorin der Studie, L. Susan Wieland, PhD, MPH, Assistant Professor of Family &amp;amp; Community Medicine an der University of Maryland und Koordinatorin des Cochrane Complementary Medicine Field am Center for Integrative Medicine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Für einige Patienten, die an chronischen unspezifischen [[Rückenschmerzen]] leiden, kann Yoga als eine Form der Behandlung in Betracht gezogen werden.&amp;quot; L. Susan Wieland, PhD, MPH, University of Maryland School of Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.medschool.umaryland.edu/news/2017/Comprehensive-New-Study-Finds-that-Yoga-Can-Be-Helpful-for-Low-Back-Pain.html Comprehensive New Study Finds that Yoga Can Be Helpful for Low Back Pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72444/Unspezifische-Rueckenschmerzen-Yoga-und-Rueckenuebungen-helfen-geringfuegig Unspezifische Rückenschmerzen: Yoga und Rückenübungen helfen geringfügig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga wirkt bei Rückenschmerzen so gut wie Physiotherapie (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigte eine Studie aus den USA, bei der 320 Menschen mit chronischen [[Rückenschmerzen]] in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Drei Monate lang besuchten sie einmal in der Woche entweder einen Yogakurs oder erhielten Physiotherapie. Beide Gruppen führten die gelernten Übungen für neun Monate zu Hause fort. Die dritte Gruppe erhielt lediglich Informationen und [[Selbsthilfe]]tipps zum Thema Rückenschmerzen und wurde regelmäßig über einen Newsletter informiert. Zusätzlich gaben die Probanden Auskunft über ihre Einschränkungen, die [[Stärke]] ihrer Schmerzen und wie viel [[Schmerzen|Schmerzmittel]] sie einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen reduzieren. In der Yogagruppe nahmen die Rückenschmerzen ebenso stark ab wie in der Gruppe, die Physiotherapie erhielt. Auch ein Jahr später waren körperliche Einschränkungen, Schmerzen und auch die Einnahme der Schmerzmittel bei der Yoga- und Physiotherapiegruppe stark reduziert. In der Gruppe die Informationen erhielt waren zwar die Beschwerden ebenfalls weniger geworden, doch es wurde noch wesentlich mehr Schmerzmittel eingenommen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] eine [[vernünftig]]e Alternative ist, um chronische Rückenschmerzen im unteren Rücken zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten sehen die [[Ursache]] der Rückenschmerzen, die zu einem Volksleiden geworden sind, im dauerhaften [[Bewegung]]smangel. Menschen gehen hauptsächlich sitzender Tätigkeit nach, laufen zu wenig, treiben zu wenig oder gar keinen Sport. Auch psychische Belastungen spielen bei der Gesundheit des Rückens eine Rolle. So könnte Yoga hier einen zusätzlichen Nutzen haben, da neben den körperlichen Übungen auch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Meditation] und [[Entspannung]]stechniken dafür sorgen, dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist in [[Einklang]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: &amp;quot;Richtig ausgeführt scheint Yoga eine vernünftige Alternative zu sein, um chronische Schmerzen im unteren Rücken zu behandeln&amp;quot;, heisst es in den Annals of Internal Medicine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/ Yoga, Physical Therapy, or Education for Chronic Low Back Pain: A Randomized Noninferiority Trial], [http://annals.org/aim/article/2633222/yoga-physical-therapy-education-chronic-low-back-pain-randomized-noninferiority], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3944007/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/rueckenschmerzen-yoga-wirkt-so-gut-wie-physiotherapie-a-1153077.html Yoga wirkt so gut wie Physiotherapie], [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-ebenso-effektiv-gegen-rueckenschmerzen-wie-physiotherapie-20170621281661 Yoga ebenso effektiv gegen Rückenschmerzen wie Physiotherapie], [https://www.yoga-welten.de/yoga-forschung/yoga-und-heilung-studien-aus-2017-ueber-wirkung-auf-geist-und-ruecken.htm Yoga und Heilung: Studien aus 2017 über Wirkung auf Geist und Rücken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert chronischen Rückenschmerzen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicole-Rueckenstaerkung-1107-7a.jpg|thumb|Die [[Sphinx]] dient der Stärkung des [[Rücken]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann bei Rückenschmerzen besser helfen als Schmerzmittel. Das fanden nun US-Forscher aus Seattle heraus. In ihrer im Journal of the American Medical Associtation veröffentlichten Studie untersuchten sie 342 Personen über einen Zeitraum von 26 Wochen. Die Probanden waren zwischen 20 und 70 Jahre alt und litten im Schnitt seit sieben Jahren an Schmerzen im unteren Rücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel der Teilnehmer wurde mit kognitiven Verhaltenstherapien, ein Drittel mit Schmerzmitteln und ein weiteres Drittel mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und einem achtsamkeitsbasierten Programm zur Stressbewältigung behandelt ([[MBSR]]). Wie die Autoren der Studie berichten, hatten jede Gruppen, die auf natürliche Heilungsmittel setzten deutlich bessere Ergebnisse als solche, die sich mit Schmerzmittel behandeln ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbesserung trat in der Gruppe, die Yoga machte bei 61% der Studienteilnehmer ein. Die Verbesserung bei den anderen Gruppen lag bei 58% (Verhaltenstherapie) sowie 44% (Schmerzmittel). &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Schmerzmitteln ist der große Vorteil von Yoga, MBSR und Verhaltenstherapie, dass keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2504811 Effect of Mindfulness-Based Stress Reduction vs Cognitive Behavioral Therapy or Usual Care on Back Pain and Functional Limitations in Adults With Chronic Low Back Pain (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.zeit.de/news/2016-03/23/usa-studie-yoga-und-verhaltenstherapie-bei-rueckenschmerzen-besser-als-schmerzmittel-23114203 Studie: Yoga und Verhaltenstherapie bei Rückenschmerzen besser als Schmerzmittel], [http://www.heute.at/science/gesundheit/Yoga-ist-wirksamer-als-Schmerzmittel;art23696,1270110 Yoga ist wirksamer als Schmerzmittel], [http://www.dailysabah.com/deutsch/gesundheit/2016/03/24/gewusst-yoga-und-verhaltenstherapie-besser-als-schmerzmittel Gewusst? Yoga und Verhaltenstherapie besser als Schmerzmittel], [http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rueckenkrankheit-aerzte-behandeln-rueckenschmerzen-oft-verkehrt-1.3260522 Ärzte behandeln Rückenschmerzen oft verkehrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Rückenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer früheren Studie aus dem Jahr 2013 fanden Forscher des National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) heraus, dass Yoga schon nach 6 Monaten regelmäßiger Praxis chronische Rückenschmerzen signifikant lindern kann und das teilweise besser als klassische medizinische Methoden. Dies zeigte eine vergleichende Untersuchung mehrerer Studien des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://nccih.nih.gov/health/providers/digest/yoga-science#lbpain Yoga for Health (2013)], [https://nccih.nih.gov/health/yoga/introduction.htm#hed8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://guardianlv.com/2014/08/yoga-reduces-chronic-pain-and-is-effective-for-stress-management/ Guardien LV], [http://www.fem.com/gesundheit/news/studie-yoga-gegen-rueckenschmerzen-und-stress fem.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Karen J. Sherman, Forscherin am Group Health Research Institute, hat in einer breit angelegten, randomisierten Studie mit Kontrollgruppe mit insgesamt 228 Versuchspersonen in 6 Städten des Staates Washington nachgewiesen, dass Yoga bei chronischen Rückenschmerzen hilft. Sherman stellte fest, dass insbesondere die Dehnübungen im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] dazu führten, dass die Teilnehmer weniger [[Schmerz]]en hatten und dass ihre Beweglichkeit zunahm. Die Versuchspersonen litten an mittelschweren Rückenschmerzen und waren psychisch gesund, hatten also beispielsweise keine [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versuchspersonen wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, die entweder A) 12 Wochen lang eine 75-minütige Yogastunde (mit Atemübungen und [[Tiefenentspannung]]) pro Woche oder B) 12 Wochen lang eine 75-minütige Unterrichtsstunde mit Dehnübungen pro Woche oder C) ein Selbsthilfebuch mit Übungen gegen Rückenschmerz erhielten. Alle Teilnehmer wurden außerdem ermutigt, täglich 20 Minuten zu Hause zu praktizieren. Die Tests und Befragungen wurden nach 6 Wochen, 12 Wochen und 6 Monaten von Personen vorgenommen, die über die jeweiligen Übungen der Patienten nicht im Bilde waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass sowohl [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wie auch die Unterrichtsstunden mit Dehnübungen den Versuchspersonen auch über den Übungszeitraum hinaus [[Schmerz]]en nehmen konnten. Die Wirkung hielt bei den Gruppen A und B mindestens 6 Monate lang an und beide Gruppen benötigten weniger Schmerzmittel. Wesentlich weniger Erfolge erzielten die Teilnehmer der Gruppe C, deren Schmerzen zwar auch abnahmen, die im Schnitt aber mehr litten als die Probanden der Gruppen A und B. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20356395 Comparison of yoga versus stretching for chronic low back pain: protocol for the Yoga Exercise Self-care (YES) trial (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.grouphealthresearch.org/news-and-events/recent-news/news-2011/yoga-eases-back-pain-largest-us-yoga-study-date/ Group Health Research Institute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|makgQsBf8jo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Iyengar Yoga bei chronischen Nackenschmerzen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Charitè Berlin analysierte Hermann Traitteur die Wirksamkeit von [[Iyengar Yoga]] auf chronische [[Nacken]]schmerzen. Für die Studie praktizierten die Testpersonen 9 Wochen lang einmal wöchentlich 90 Minuten Iyengar [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], während eine zweite Kontrollgruppe an einem Programm mit anderen Übungen teilnahm. Nach vier Wochen und nach zehn Wochen wurden die Teilnehmer der beiden Gruppen jeweils um die Ausfüllung eines Fragebogens gebeten. Untersucht wurden 53 Patienten in einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einer durchschnittlichen Schmerzintensität von 44 auf einer Schmerzskala (VAS) bis 100. Zudem wurde noch die Auswirkung auf [[Kopfschmerzen]], die allgemeine Beeinträchtigung, Stimmung, [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], sowie Lebensqualität gemessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass Yoga den Nackenschmerz auf einer Schmerzskala (VAS) von 44 auf 13 senkte und zu einer Verbesserung der [[Angst]], [[Depression]] und Lebensqualität führte. Die Studie lieferte zudem Hinweise, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei der Schmerzreduktion erfolgreicher sein kann, als andere Therapieverfahren, wie Manualtherapie, Nackenübungen und [[Akupunktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23117107 Yoga for chronic neck pain: a pilot randomized controlled clinical trial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dissertation zur Studie: [https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/13961 Wirksamkeit einer Iyengar Yogaintervention bei Patienten mit chronischen Nackenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga am Arbeitsplatz verringert Stress und Rückenschmerzen (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Zeitschrift Occupational Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass Yoga am Arbeitsplatz [[Stress]] reduziert und [[Rückenschmerzen]] lindert. Die Teilnehmer der Studie - sämtlich Angestellte der Britischen Regierung - praktizierten acht Wochen lang einmal in der Woche 50 Minuten [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und durften auch zu Hause noch bis zu zweimal in der Woche 20 Minuten lang mit einer DVD üben. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die kein Yoga praktizierte, waren Stresspegel, Traurigkeit und Rückenschmerzen der Yoga-Übenden deutlich verringert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga in der Mittagspause oder nach der [[Arbeit]] kann damit nicht nur für das [[Gesundheit]]ssystem, sondern auch für den Arbeitgeber deutlich Kosten sparen. Die Forscher wiesen darauf hin, dass weitere Forschung notwendig sei, um festzustellen, ob auch die Zahl der Krankheitstage mit Yoga deutlich gesenkt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://occmed.oxfordjournals.org/content/early/2012/09/24/occmed.kqs168.full?keytype=ref&amp;amp;ijkey=0orT1KZh0OwoRNa Yoga for reducing perceived stress and back pain at work]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/10/yoga-at-work-reduces-stress-back-pain.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:vimeo|14891618}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen: Wissenschaftler der Bangor University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass Yoga Rückenschmerzen deutlich reduzieren kann. Auch Patienten mit chronischen Rückenschmerzen profitieren von Yoga-Übungen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „Occupational Medicine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach acht Wochen konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die meisten Yoga-Teilnehmer im Vergleich zur Bildungsgruppe eine größere Reduktion der Rückenschmerzen aufwiesen. Nach insgesamt sechs Monaten konnte durch den Vergleich von Akten der Mitarbeiter des NHS festgestellt werden, dass die Yoga-Teilnehmer aufgrund muskuloskelettaler Erkrankungen (einschließlich Rückenschmerzen) 20 Mal weniger krank waren als die Teilnehmer der Bildungsgruppe. Die Yoga-Teilnehmer suchten innerhalb der sechs Monate auch nur halb so oft einen Mediziner wegen Rückenschmerzen auf. Die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist wirtschaftlich sinnvoll und spart eine Menge Kosten. So ist Yoga nicht nur vorteilhaft für Angestellte, sondern auch für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/occmed/article/67/9/687/4676035 ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/taeglich-yoga-am-arbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-20171208394624 Tägliches Yoga am Arbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Vergleich zwischen Yoga, Physiotherapie und Selbsthilfebuch bei chronischen Rückenschmerzen (2005)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßiges Üben lindert chronische Rückenschmerzen, bilanziert eine groß angelegte Studie mit 101 Teilnehmern der University of Washington in Seattle. In der Studie wurde die Wirksamkeit von sanftem Yoga (Viniyoga) im Vergleich zu klassischen Übungen gegen Rückenschmerzen und einem Selbsthilfe Buch getestet.  Die Patienten, die seit mindestens einem Jahr über andauernde Schmerzen klagten, praktizierten 12 Wochen lang einmal in der Woche Yoga. Bereits direkt nach dem Kurs waren die war die Yoga-Gruppe belastbarer, als die Kontrollgruppen. Auch 26 Wochen nach der Studie war die Yogagruppe beweglicher und hatte weniger Schmerzen.  Am Ende der Messung konnte 80 % der Yogagruppe auf Medikamente verzichten; bei der Physiotherapiegruppe waren es nur 50 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Sherman+Cherkin+Erro+yoga Comparing yoga, exercise, and a self-care book for chronic low back pain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yoga-info.de/pdf/Rueckenschmerz_und_Yoga.pdf Yoga-Info], [http://www.fr-online.de/sport/yoga-effektiv-gegen-rueckenschmerzen,1472784,3089716.html Frankfurter Rundschau], [http://www.welt.de/print-welt/article186500/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen.html Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga in der Schmerztherapie===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei (chronischen) Schmerzen (2016, 2011)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie.jpg|thumb|Übungen bei der [[Yogatherapie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler des U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) stellten bei einer Untersuchung fest, dass chronische [[Schmerz]]en erfolgreich durch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Massage]]n behandelt werden können. Die Forscher veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie der medizinischen Fachzeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zielte darauf ab, Möglichkeiten zu finden, Schmerzen zu behandeln, ohne große Mengen Schmerzmittel einzunehmen, die denn häufig starke Nebenwirkungen haben sowie süchtig machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Behandlungsformen wie Akupunktur, Tai Chi oder Yoga werden bereits von vielen Therapeuten zur Schmerzlinderung empfohlen. Bisher gab es allerdings wenige Informationen über die Wirksamkeit dieser Behandlungen, sagt Autor Dr. Richard Nahin vom U.S. National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie analysierten die Forscher Daten von 105 klinischen Studien aus den vergangenen fünfzig Jahren.&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden durch die Analyse heraus, dass es mehrere alternative Ansätze für eine sichere und wirksame Schmerzlinderung gibt. Dazu gehörten beispielsweise Akupunktur und Yoga für Rückenschmerzen, Akupunktur und Tai Chi für Osteoarthritis des Knies und Entspannungstechniken für schwere Kopfschmerzen und Migräne. Außerdem zeigten sich die Ergebnisse einer Massage-Therapie als vielversprechend für eine kurzfristige Linderung von Nackenschmerzen. Einige Nachweise von effektiven Therapien waren allerdings etwas schwächer. Eine Massage-Therapie kann beispielsweise bei Manipulationen der Wirbelsäule helfen, die Schmerzen zu lindern. Eine Entspannungstherapie und Tai Chi scheinen dagegen bei Menschen mit Fibromyalgie besonders hilfreich, berichten die Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Forschung ist nun nötig, um genauer zu untersuchen, wie diese alternativen Ansätze tatsächlich funktionieren. Chronische Schmerzen sind weitverbreitet und neue Behandlungsmethoden dringend nötig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(16)30317-2/fulltext Evidence-Based Evaluation of Complementary Health Approaches for Pain Management in the United States (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/alternative-schmerztherapien-chronische-schmerzen-gut-ohne-schmerzmittel-behandelbar-20160902200696 Alternative Schmerztherapien: Chronische Schmerzen gut ohne Schmerzmittel behandelbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kooperativen Metaanalyse der Medizinischen Universität Witten/Herdecke, der Veronica Carstens Stiftung in Essen und der Berliner Charité stellten Büssing et. al insgesamt bei moderater Studienqualität moderate Effektgrößen bei Auswirkungen von Yoga auf Schmerzen und damit verbundener Aktivitätseinschränkung fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datenbankrecherche (PubMed/Medline, die Medica Database (EMBASE), und CAMbase) mit den englischsprachigen Suchbegriffen &amp;quot;yoga*pain&amp;quot; (Yoga*Schmerz), sowie die Rekrutierung von Experten bezüglich grauer Literatur ergab 23 potentiell relevante kontrollierte klinische Studien zum Thema Yoga und Schmerz. Diese wurden hinsichtlich ihrer Schmerzintensität/Häufigkeit und schmerzbedingter Aktivitätseinschränkung und der allgemeinen Studienqualität untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studien belegten, dass durch Yoga die Schmerzintensität- und Häufigkeit, sowie die damit einhergehende Einschränkung an Aktivität signifikant zurückging. Die Art des Schmerzes spielte dabei keine Rolle - Yoga half bei Rückenschmerzen, [[Arthritis]], Kopfschmerzen/[[Migräne]], Hämodialyse, Reizdarmsyndrom, Muskelverspannung, Karpaltunnelsyndrom, rheumatischer Arthritis, Wehen und sogar gesunden PC Benutzern. Selbst eine kurzzeitige Yoga Intervention erzielte bereits Wirkungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Auswirkungen von Yoga Interventionen auf Schmerzen und schmerzbedingte Aktivitätseinschränkung: eine Metaanalyse]], [http://www.jpain.org/article/S1526-5900%2811%2900792-9/abstract Effects of yoga interventions on pain and pain-associated disability: a meta-analysis (2011)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|E99r--KARNE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Kopfschmerzen / Migräne (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfschmerzen.JPG|thumb|Regelmäßige Yogapraxis hat positive Auswirkungen auf die Intensität von [[Kopfschmerzen]] und [[Migräne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, an [[Migräne]]. Migräne ist dabei eine enorme Belastung für die Betroffenen und kann sie tagelang außer Gefecht setzen - Übelkeit, gestörte Sehfähigkeit, Lichtsensibilität und schmerzende Gliedmaßen begleiten die oft presslufthammerartigen [[Kopfschmerzen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte nun, dass [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] in Kombination mit herkömmlichen Behandlungen Migräne-Attacken in ihrer Häufigkeit und Intensität stark reduzieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 60 Migräne-Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt weiterhin eine herkömmliche Behandlung, die andere Gruppe besuchte zusätzlich fünf bis sechs Mal wöchentlich Yoga-Stunden. Die Teilnehmer dieser Gruppe absolvierten insgesamt 30 Yoga-Stunden. Dabei wurden Atemübungen erlernt und mittels [[Asana]]s (Körperstellungen) und [[Tiefenentspannung]] ([[Savasana]]) Körper und Geist ausgeglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Kombination der herkömmlichen Therapie mit Yoga große Effekte brachte: Die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich drastisch, Episoden von Kopfschmerzen und damit verbunden die Medikation reduzierten sich, die Herzfrequenz sank ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Behandlung von Migräne ist regelmäßige Bewegung generell von Ärzten empfohlen. [[Schmerz]], [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]zustände können durch Bewegung gelindert werden. Denn ein wichtiger Faktor bei Migräne ist die Angst, die durch den Migräneanfall verlorene [[Zeit]] im Alltag, beim Job oder im Haushalt nicht mehr aufholen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4097897/ Effect of Yoga on migraine: A comprehensive study using clinical profile and cardiac autonomic functions]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-yoga-gegen-migraene/ Mit Yoga gegen Migräne], [http://www.derwesten.de/staedte/essen/mit-entspannung-gegen-chronische-kopfschmerzen-id12084326.html Mit Entspannung gegen chronische Kopfschmerzen], [http://www.focus.de/gesundheit/experten/kim_fleckenstein/neue-studie-beweist-dass-es-funktioniert-meditieren-sie-ihre-migraene-weg_id_5979784.html Focus Online: Studie zeigt: Migräne-Patienten werden Schmerzen durch simple Methode los], [http://www.wunderweib.de/yoga-nidra-die-beste-20-minuten-uebung-gegen-migraene-99771.html Yoga Nidra: Die beste 20-Minuten-Übung gegen Migräne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übergewicht===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft gegen ungesundes Bauchfett (2016)====&lt;br /&gt;
Eine Studie des Knappschafts-Krankenhaus Steele in Essen hat nachgewiesen, welche gesundheitsfördernde Wirkung Yoga bei Fettleibigkeit und [[Übergewicht]] hat. Dazu luden sie 60 übergewichtige Probandinnen zu einem dreimonatigen Studienproramm ein: &lt;br /&gt;
Nach einem Vorab-Workshop folgten zwei 90-Minuten-Yoga-Einheiten pro Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den drei Monaten wurden die Werte der Studienteilnehmerinnen mit Werten von 20 Frauen verglichen, die ihr Bewegungsverhalten nicht verändert hatten. &amp;quot;Im Durchschnitt wurde der Bauchumfang der Yoga-Frauen um fast vier Zentimeter kleiner&amp;quot;, sagt Studienleiter Dr. Holger Cramer. Das ist insofern relevant, weil die Forschung zeigt, dass nicht nur Übergewicht generell, sondern auch die Fettverteilung im Körper Einfluss auf Erkrankungen hat. Wer also einen dicken Bauch hat, ist anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem Drittel der Studien-Teilnehmerinnen ging der Bauchumfang um fünf Prozent zurück, womit das Risiko für einen Herzinfarkt nachweislich reduziert wird. Auch das Gewicht und der Body-Mass-Index verbesserten sich. Zudem nahm bei den Yoga-Frauen die Muskelmasse zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Wohlbefinden und Selbstwertgefühl aller Teilnehmerinnen nahm zu, wie die Auswertung von Fragebögen zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27776622 Yoga in Women With Abdominal Obesity. A Randomized Controlled Trial. (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.derwesten.de/staedte/essen/wie-yoga-gegen-ungesundes-bauchfett-hilft-id11756272.html Wie Yoga gegen ungesundes Bauchfett hilft], [http://www.we-love-nature.de/neues-aus-der-forschung/yoga-hilft-bauchfett-zu-verlieren/ Yoga hilft, Bauchfett zu verlieren], [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/adipositas-yoga-kann-bei-uebergewicht-helfen-14496591.html FAZ: Adipositas: Yoga ist nicht nur für Schlanke da]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga reduziert die Cortisol-Produktion und führt zum Fettabbau (2013)====&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie des amerikanischen &amp;quot;National Institute of Health&amp;quot; untersuchte die Wirkungen von Dehnungsübungen im Vergleich zu langsamem, regenerierendem Yoga. Im Vergleich trainierte eine Gruppe von [[Frau]]en (A) die Dehnungsübungen parallel zu Gruppe B, die das restorative Yoga übte. Die Probandinnen beider Gruppen praktizierten zwölf Wochen lang zweimal wöchentlich, anschließend weitere sechs Monate zweimal monatlich und schließlich drei Monate selbstständig. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Studie zeigte, dass sich die Gruppe A nach dieser [[Zeit]] zwar wohler fühlte, aber kaum Körperfett verloren hatte. Die Yoga-Gruppe (B) baute hingegen deutlich mehr Fett ab und dies auch über die ersten zwölf Wochen hinaus. Hierbei wurden insbesondere die unmittelbar unter der Haut von Bauch und Rumpf liegenden Fettpolster abgebaut, die Regionen also, die auch mit allgemeinem [[Fitness]]training sonst schwer zu erreichen sind. Dies liegt insbesondere an der stressreduzierenden Wirkung von restorativem Yoga, die die Cortisol-Produktion drosselt. Das [[Hormon]] wird erst durch [[Stress]] ausgeschüttet und sorgt in Stresszeiten für den Aufbau von Fettreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ajmc.com/journals/evidence-based-diabetes-management/2013/2013-1-Vol19-sp7/Restorative-Yoga-Better-Than-Stretching-for-Trimming-Subcutaneous-Fat-in-Overweight-Women 1. Restorative Yoga Better Than Stretching for Trimming Subcutaneous Fat in Overweight Women], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24418351 2. Restorative yoga and metabolic risk factors: the Practicing Restorative Yoga vs. Stretching for the Metabolic Syndrome (PRYSMS) randomized trial.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://de.lifestyle.yahoo.com/blogs/yoga-ursula-karven/bauchfett-weg-durch-entspanntes-yoga-101323767.html YAHOO], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/lose-weight-with-restorative-yoga/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga Übende sind Körperbewusster und achtsamer beim Essen (2005/2009)====&lt;br /&gt;
In zwei Studien des Fred Hutchinson Cancer Research Centers in Seattle bestätigt Dr. Alan Kristal, dass Yoga Übende eine bessere Körperwahrnehmung besitzen und bewusster bei der Nahrungsaufnahme sind. Während der Mahlzeit steht das Essen für sie im Mittelpunkt. Geschmack, Geruch oder Aussehen der Speisen werden ganz bewusst wahrgenommen. Dadurch entsteht eine größere Kontrolle über das Hunger- und Sättigungsgefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16053119 1. Yoga practice is associated with attenuated weight gain in healthy, middle-aged men and women.],[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Development+and+validation+of+the+mindful+eating+questionnaire 2. Development and validation of the mindful eating questionnaire.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.fredhutch.org/en/news/releases/2009/08/yoga.html Fred Hutch], [http://www.vital.de/gesundheit/ratgeber/news/schlank-durch-yoga Vital]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|P3-_BYKEc3g}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Diabetes===&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei gewichtsbedingter Typ-2-Diabetes (2015)====&lt;br /&gt;
Eine neueren Studie des Magazins Journal of Mid-life Health befasste sich mit der gewichtsbedingten Typ-2-Diabetes. Indische Forscher machten es sich innerhalb dieser Studie zur Aufgabe, Yogapraxis als eine Art Prävention vor Übergewicht und [[Diabetes]] zu erforschen. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen von Yoga als Therapiemaßnahme auf bereits vorhandene Diabeteserkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie bekamen 24 Patienten, welche an Typ-2-Diabetes leiden, eine Woche lang täglich Yogaunterricht. Die Ergebnisse zeigten, dass sich bereits nach einer Woche Gewicht und der Körperfettanteil um 4,2% reduzierten und der BMI der Teilnehmer sank. Die Yoga Übungen wirkte sich auch positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga ist also viel mehr als nur eine Entspannungsmethode. So kann mit Yoga auch eine Änderung des Lebensstils einhergehen, welcher den Menschen mehr [[Achtsamkeit]] für ihren Körper und ihre (eventuell schädlichen) [[Gewohnheit]]en schenkt. Nicht nur das Bedürfnis nach gesunder [[Ernährung]] kann durch Yoga ausgelöst werden, sondern auch die [[Freude]] an körperlicher Betätigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4481745/ Yoga: Managing overweight in mid-life T2DM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Diabetes Beschwerden (2014)====&lt;br /&gt;
Die Svyasa-Universität im indischen Bangalore hat eine Yoga Übungsreihenfolge speziell für Typ-2-Diabetiker Patienten entwickelt und getestet. Die Übungsreihe wurde neun Monate lang von über 2000 Testpersonen mit Typ-2-Diabetes praktiziert. Die Ergebnisse zeigen eine Senkung der Blutzuckerwerte, des Cholesterins, des Cortisols, der Insulin Resistenz und damit eine einhergehende Senkung der nötigen Medikamente. Die Übungsreihe ist unter dem Namen &amp;quot;Stop Diabetes Movement&amp;quot; (SDM) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Website: [http://svyasa.edu.in/stop-diabetes-movement-sdm/ Svyasa-University], [http://www.stopdiabetessvyasa.com/ SDM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/therapie/geduldig-gewissenhaft-und-regelmaessig-yoga-als-mittel-gegen-blutzucker_id_4060044.html Focus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Veränderungen der metabolischen Parameter nach Yogaübungen bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2008)====&lt;br /&gt;
In eine Studie von  Dr. Lorenzo Gordon von der University of the West Indies in Jamaica wurde die Auswirkung von Yoga auf Typ 2 Diabetes getestet. In der groß angelegten Studie wurden die insgesamt 431 Patienten per Zufall auf drei Gruppen verteilt; eine Yoga Gruppe, eine Physiotherapie Gruppe und eine Kontrollgruppe ohne jegliche Aktivität.  Die beiden aktiven Gruppen nahmen, über einen Zeitraum von 24 Wochen, einmal in der Woche an einem 120 minutigen Kurs teil. Zudem sollten die Teilnehmer 3 – 4 mal in der Woche für eine Stunde zu Hause üben. Gemessen wurden der Blutzuckerwert, der Cholesterinspiegel, die Lipoproteinwerte,  die oxidativen Stress Indikatoren und die Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden aktiven Gruppen reduzierten sich die Blutzuckerwerte um etwa 28 % und auch der Cholesterinspiegel sank signifikant. In der Yogagruppe jedoch schwankte der Blutzuckerwert deutlich weniger. So trat im Verlauf der Studie in der Yogagruppe bei nur 14 Patienten eine Über- und Unterzuckerung auf, in der Physiotherapie Gruppe bei 22 Personen. Die Forscher kommen zu der Schlussfolgerung, dass Yogaübungen eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel haben und eine präventive Funktion bei Diabetes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2390515/ Effect of exercise therapy on lipid profile and oxidative stress indicators in patients with type 2 diabetes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.gesundial.de/yoga-als-massnahme-gegen-das-metabolische-syndrom-36590 Yoga als Maßnahme gegen das metabolische Syndrom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rheuma/Arthrose===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Gelenkverschleiß (2015)====&lt;br /&gt;
Studien haben gezeigt, dass eine sanfte Form des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] die mit [[Arthrose]] verbundenen Symptome reduzieren kann. Ein Team der John Hopkins University in Baltimore untersuchte 75 Patienten mit Kniearthrose oder rheumatoider Arthritis, die nicht regelmäßig sportlich aktiv waren. Die Patienten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, von denen einige jede Woche Yoga praktizierten, mit zwei einstündigen Gruppensitzungen und einer einstündigen Heim-Sitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Die Ergebnisse ergaben einen deutlichen Nutzen für die Patienten, die [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Übungen] absolvierten, da sie bereits nach zwei Monaten eine höhere Lebensqualität erreichten. Dies zeigte sich in einer besseren Stimmung, einem höheren Energieniveau und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Auch die durch Gelenkentzündungen verursachten Schmerzen wurden deutlich reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.hopkinsmedicine.org/news/media/releases/yoga_improves_arthritis_symptoms_and_mood_study_finds Yoga Improves Arthritis Symptoms and Mood, Study Finds]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: https://www.superprof.de/blog/mit-yoga-arthrosebeschwerden-lindern/ Yogaübungen gegen Gelenkverschleiß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hilfe für Arthritis-Patienten (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Yogatherapie 01.JPG|thumb|[[Yogatherapie]]-Einzelbehandlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie um Susann Bartlett an der US-amerikanischen John-Hopkins-University School of Medicine untersuchte die Auswirkungen von Yoga Praxis auf die Symptome von [[Arthritis]]. In den USA leidet jeder fünfte Erwachsenen unter 65 Jahren an Athritis. Diese Erkrankung ist durch Schmerzen, Steifheit der Gelenke und anderer Bindegewebe gekennzeichnet und es existiert bis heute keine schulmedizinische Heilung für Arthritis. Körperliche Aktivität ist jedoch eine der besten Möglichkeiten, um die Symptome dieser [[Krankheit]] zu lindern. &lt;br /&gt;
Laut Bartlett eignet sich Yoga für Arthritis Patienten besonders gut, weil es eine körperliche Aktivität mit starken [[Stress]]management und [[Entspannung]]stechniken verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 75 Teilnehmer der Studie praktizierten Yoga-Übungen über einen Zeitraum von 9 Monaten. Als Ergebnis berichteten 20% der Probanden, dass sich ihre [[Schmerz]]en vermindert und sie an [[Energie]] gewonnen hatten, sowie dass ihre Stimmung besser geworden war. Ihre körperliche Funktionsfähigkeit steigerte sich um 20%, sodass sie alltägliche Arbeiten im Haushalt oder am Arbeitsplatz besser ausführen konnten. Die Verbesserungen blieben auch nach 9 Monaten bestehen. Die Gehgeschwindigkeit erhöhte sich den Teilnehmern zufolge in einem geringen Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend. Besonders bei zwei Arten von Arthritis können laut dem Forscherteam die Symptome von Arthritis verbessert werden, nämlich bei [[Arthrose]] und rheumatoider Arthritis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.jrheum.org/content/42/7/1194.abstract Yoga in Sedentary Adults with Arthritis: Effects of a Randomized Controlled Pragmatic Trial (2015)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.medizinaktuell.info/news/beitrag/328-yoga-kann-symptome-von-arthritis-verbessern.html Yoga kann Symptome von Arthritis verbessern], [http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20150917-yoga-tut-bei-gelenkbeschwerden-gut.html Yoga gut gegen Gelenkbeschwerden], [https://kurier.at/wissen/yoga-uebungen-verbessern-arthritis/153.096.727 Yoga-Übungen verbessern Arthritis], [http://www.praxisvita.de/schmerzen-im-knie-yoga-lindert-gelenkbeschwerden Schmerzen im Knie? Yoga lindert Gelenkbeschwerden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Iyengar Yoga hilft bei rheumatoider Arthritis (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie der UCLA (University of California, LA) konnte belegen, dass  [[Iyengar Yoga]] Patienten mit rheumatoider [[Arthritis]] (auch chronische Polyarthritis oder cP) Linderung bringen kann. Von rheumatoider Arthritis sind besonders Frauen betroffen; die Erkrankung führt zu starker Degeneration der Gelenke. Anfänglich zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome, Müdigkeit, Steifheit und [[Schmerz]]en in den Gelenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur degenerativen [[Arthrose]], bei der sich einfach um Verschleiß der Gelenke durch Abnutzung und zunehmendes [[Alter]] handelt, ist die rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, die den gesamten [[Körper]] einbezieht. Zur Stabilisierung der Gelenke wurden schon früher Übungen verordnet, doch die Wirkung von Yoga auf die [[Krankheit]] wurde erst jetzt erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Studie praktizierten 11 Frauen mit rheumatoider Arthritis 6 Wochen lang Iyengar Yoga, während eine zweite Kontrollgruppe ihr bisheriges [[Leben]] unverändert fortsetzte. Die Yogagruppe hatte nach 6 Wochen Verbesserungen in verschiedenen Bereichen - wie allgemeiner Gesundheitszustand und Vitalität - erzielt, während sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderungen ergaben. Die Yogagruppe hatte allerdings nach wie vor Schmerzen, doch der Umgang damit hatte sich verändert. Die Forscher vermuten, dass die Studie zu kurz war, um auch hier Veränderungen zu erzielen, da Schmerz immer mit [[Stress]] zusammenhängt; entspannende Übungen über einen längeren Zeitraum als 6 Wochen hätten weniger Stress bedeutet und damit auch weniger Anspannung und Cortisol im Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3644391/ Impact of Iyengar yoga on quality of life in young women with rheumatoid arthritis (2013)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.gesund-vital.de/arthritis-yoga-lindert-schmerzen Arthritis – Yoga lindert Schmerzen], [http://www.medicinenet.com/script/main/art.asp?articlekey=158603 Yoga May Improve Symptoms of Rheumatoid Arthritis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|CLa4QF6p4ow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krebs===&lt;br /&gt;
====Krebs: Yoga kann Angst mindern (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-sonnenaufgang-berge.jpg|thumb|Yoga kann zu mehr [[Lebensfreude]] und [[Optimismus]] verhelfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtsamkeitsbasiertes, medizinisches Yoga kann bei Krebskranken nachweislich Fatique, [[Stress]] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst] reduzieren. Das gilt für alle Stufen der Erkrankung, also während der Primärbehandlung genauso, wie bei Rezidiven und in der palliativen Phase. Und die positive Wirkung setzt schnell ein: Schon nach acht Yoga-Einheiten sind beispielsweise bei Angstsymptomen signifikante Verbesserungen zu erkennen. Das sind erste zentrale Ergebnisse einer randomisiert kontrollierten Studie, die unter der Leitung von Dr. Elisabeth Jentschke, Psychoonkologin im Interdisziplinären Zentrum Palliativmedizin des UKW, derzeit durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhebung startete im August 2014 und endete im Juli 2015 nach der Rekrutierung von 70 Tumorpatienten des Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken. Per Fragebögen wurden zu Therapiebeginn, zu Therapieende und sechs Monate danach die Intensität der Symptome und das Befinden ermittelt. Die Ergebnisse der Nachbefragungen werden derzeit noch ausgewertet. &amp;quot;Aber schon jetzt sind Langzeiteffekte erkennbar. In der ersten Nachbefragung waren die Mittelwerte für Angst in der Yoga-Therapiegruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant geringer&amp;quot;, so Dr. Jentschke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das medizinische Yoga kombiniert [[Entspannung]]sverfahren mit körperlicher Aktivität. &amp;quot;Dabei werden die individuellen Gegebenheiten der Betroffenen beachtet und durch [[Achtsamkeit]] eine Überforderung vermieden. Deshalb konnten auch sehr geschwächte und fortgeschritten erkrankte Krebspatienten an der Studie teilnehmen&amp;quot;, erläutert die Psychoonkologin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, die Studie fortzusetzen und medizinisches Yoga als Gruppenangebot im CCC Mainfranken fest zu verankern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.presse.uni-wuerzburg.de/einblick/single/artikel/neues-aus-der-palliativmedizin/ Neues aus der Palliativmedizin], [https://idw-online.de/de/news654093 Integrative Medizin in der Onkologie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga mindert die Nebenwirkungen von Aromatase-Hemmern (2015)====&lt;br /&gt;
Einer Studie von Luke J. Peppone zufolge erwies sich Yoga als hilfreich für Frauen mit Brustkrebs, die Aromatase-Hemmer einnahmen. Diese Hemmer bauen Östrogen ab und können daher [[Wechseljahre|Wechseljahrssymptome]] wie Gelenkschmerzen und Muskelbeschwerden hervorrufen. Wegen der Beschwerden setzen Frauen dieses Medikament oft ab, was das Risiko eines neuerlichen Befalls erhöht. Praktizierten die Frauen jedoch Yoga, dann nahmen Gelenk- und Muskelschmerzen erheblich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25814054 The effect of YOCAS©® yoga for musculoskeletal symptoms among breast cancer survivors on hormonal therapy.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Behandlung von Krebspatienten mit Lymphodämen (2015)====&lt;br /&gt;
Sheila Ridner von Vanderbilt University School of Nursing, untersuchte in einer Studie den Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf [[Krebs]]patienten, die an Lymphodämen leiden. Während der Studie kamen die 20 Patienten zunächst drei mal die Woche für einen Monat zu einer 90 Minutigen Yogasitzung, in der eine Yogatherapeutin versuchte herauszufinden, welche der 16 Yogastellungen am besten geeignet sind, um den gesamten [[Körper]] zu lockern und die aufgestaute [[Energie]] wieder in den Fluss zu kriegen. Die Yogastunden beinhaltete [[Aufmerksamkeit]]straining, Mobilitätsübungen, [[Atem]]übungen und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Nach dieser Phase kamen die Patienten für einen weiteren Monat zweimal die Woche zu einer Übungssitzung. Während der gesamten Studie wurden mehrere Messungen der Mobilität der Probanden vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie konnten die Patienten besser laufen, aufrechter stehen und waren insgesamt fröhlicher. Zudem bewirkte die Lockerung des Körpers, eine Lösung der aufgestauten Flüssigkeit in den Lymphödemen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01951664 Feasibility and Preliminary Efficacy of Hatha Yoga in Head and Neck Cancer Survivors]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://news.vanderbilt.edu/2015/01/study-tracking-yoga-therapy-for-cancer-patients/ Vanderbilt University]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswirkungen von Yoga auf Entzündungen, Stimmungslage und Erschöpfung bei Brustkrebspatienten (2014)====&lt;br /&gt;
Wie die Professorin für Psychiatrie und Psychologie von der The Ohio State University Janice Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen vom Journal of Clinical Oncology herausfanden, hilft [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Brustkrebspatientinnen Erschöpfungssymptome und Müdigkeit um 41 Prozent zu senken. Die 200 [[Studien]]teilnehmerinnen übten drei Monate lang Yoga, wobei zwei Unterrichtseinheiten wöchentlich angeleitet worden waren. Das Programm beinhaltete [[Atemübung]]en, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] sowie dehnende und kräftigende [[Asana]]s. Je häufiger die Damen ihre Übungen praktizierten, desto mehr besserten sich die [[Depression|depressiven]] und Erschöpfungs-Symptome sowie der [[Schlaf]]. Auch die Entzündungswerte sanken um 13 bis 20 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24470004 Yoga&#039;s impact on inflammation, mood, and fatigue in breast cancer survivors.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20140128-brustkrebs-yoga-macht-munter.html Aponet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft, die Folgen einer Strahlentherapie zu lindern (2017, 2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drehsitz Ardha Matsyandrasana Senioren Asana.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Yoga die Nebenwirkungen einer Strahlenbehandlung bei [[Krebs|Prostatakrebs]] vermindern kann. Die Probanden unterzogen sich einer externen Strahlentherapie für Prostatakrebs, über einen Zeitraum zwischen sechs und neun Wochen. Die Teilnehmer wurden für die Studie in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte zweimal wöchentlich eine 75-minütige [[Yoga-Stunde]], die Kontrollgruppe tat nichts dergleichen. Anhand eines Fragebogens wurden die Probanden besonders über ihren [[Ermüdung]]sgrad und die Auswirkungen auf ihren [[Alltag]] befragt. Die Befragung begann rund zwei bis drei Wochen vor Beginn ihrer Strahlentherapie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Behandlung berichteten alle Teilnehmer über einen geringen Ermüdungsgrad. Im weiteren Behandlungsverlauf wurde ein Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich: Die [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga]-Gruppe berichtete über niedrigere Ermüdungswerte, Patienten aus der Kontrollgruppe berichteten über eine größere Ermüdung, um so mehr die Behandlung fortschritt. Die typische Erhöhung der Ermüdung, die sich bei einer Strahlenbehandlung etwa in der vierten oder fünften Woche einstellt, blieb bei der Yoga-Gruppe komplett aus.&lt;br /&gt;
Sowohl der Grad der Ermüdung als auch die [[Fähigkeit]], einen normalen Alltag zu führen, schienen positiv von dem Yoga-Unterricht beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher untersuchten außerdem beide Gruppen hinsichtlich ihrer sexuellen [[Gesundheit]]. Normalerweise tritt bei einer Strahlenbehandlung bei etwa 85 Prozent der Patienten eine [[Sexualität|sexuelle Dysfunktion]] auf. Bei der Befragung blieb die Yoga-Gruppe davon weitgehend unbetroffen, während die Kontrollgruppe an sexueller Gesundheit einbüßte. Auch die Harnfunktion verbesserte sich bei der Yoga-Gruppe, oder blieb im Vergleich zur Kontrollgruppe stabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.redjournal.org/article/S0360-3016(17)30744-7/abstract Impact of Eischens Yoga During Radiation Therapy on Prostate Cancer Patient Symptoms and Quality of Life: A Randomized Phase II Trial (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-uebungen-senken-die-nebenwirkungen-der-strahlenbehandlung-bei-prostatakrebs-20170407272632 Heilpraxisnet.de (04/2017): Yoga-Übungen senken die Nebenwirkungen der Strahlenbehandlung bei Prostatakrebs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam um Lorenzo Cohen vom M. D. Anderson Cancer Center in Houston  analysierte,  wie sich Yoga auf die Folgen einer Strahlentherapie auswirkt. An der Studie nahmen 163 Frauen teil, die entweder einer Yoga-Therapie,  einer Gruppe mit Streckübungen oder einer Kontrollgruppe zugeteilt wurden.  Das Training wurde dreimal die Woche für sechs Wochen, während der Strahlentherapie durchgeführt. Vor und direkt nach der Studie, sowie 1, 3 und 6 Monate später wurden Befragungen und Messungen des Kortisolspiegels und der Herzfrequenz vorgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie zeigt, dass Patienten in der Yogagruppe eine deutlich größere körperliche Lebensqualität aufwiesen.  Der Kortisolspiegel lag in dieser Gruppe niedriger und die Herzfrequenz war höher. Erschöpfungszustände waren sowohl in der Yoga- wie auch Strechinggruppe geringer  als in der  Kontrollgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3965260/ Randomized, Controlled Trial of Yoga in Women With Breast Cancer Undergoing Radiotherapy (2014)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57849/Mammakarzinom-Yoga-bessert-Lebensqualitaet-nach-Strahlentherapie Ärzteblatt],  [http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/yoga-bei-brustkrebs-empfehlen.html Medical Tribune]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Yoga - physiologische Auswirkungen bei Krebs (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmann Stein Turm.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Studie der Calgary University belegt die physiologischen Auswirkungen von Yoga und Meditation. Für eine Untersuchung wurden 88 [[Frau]]en mit Brustkrebsdiagnosen im Stadium I bis III ausgewählt, welche alle eine Therapie bestanden hatten, in Folge derer [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en einsetzten. Die Forscher nahmen an, dass Behandlungen mit Yoga und Meditation helfen würden, Stresshormone - welche eine schädliche Auswirkung auf Körperzellen und das Erbgut haben - im [[Blut]] zu reduzieren. Stresshormone, wie Cortisol verkürzen die Länge so genannter Telomere, die die Enden der Chromosomen schützen und so Fehlbildungen vermeiden. Zur Kontrolle wurden zu Beginn und drei Monate nach Ende der Studie Blutproben entnommen. Diese zeigten vor Beginn der Studie hohe Konzentrationen des Stresshormons Cortisol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden drei Gruppen gebildet, wobei eine Gruppe wöchentlich 90-minütige Sitzungen mit [[Achtsamkeit]]sübungen, Meditation und leichtem Yoga praktizierte, die zweite Gruppe an einer Gruppentherapie teilnahm und eine dritte Gruppe, ohne jegliche Übungen als Kotrollgruppe fungierte. Die dritte Gruppe wurde allerdings in ein Stressbewältigungsseminar geschickt, damit die Studienergebnisse nicht verfälscht werden, weil man ihnen gar nichts anbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Analyse der Blutproben konnte am Ende der Studie bei Frauen aus den beiden ersten Gruppen eine positive Wirkung nachgewiesen werden. Bei den ersten beiden Studiengruppen hatte sich die Telomer-Länge seit Beginn der Studie nicht verändert, während sich die Telomere bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die weder regelmäßig meditiert, noch Yoga gemacht hatte, verkürzt hatte, also weniger stabil waren. Das Ergebnis lässt Schlüsse zu, dass erlernbare Entspannungstechniken, sofern sie regelmäßig durchgeführt werden, einen positiven Effekt nicht nur auf das [[Gemüt]], sondern auch auf die [[Gesundheit]] der Zellen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 Mindfulness-based cancer recovery and supportive-expressive therapy maintain telomere length relative to controls in distressed breast cancer survivors], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article134380104/Yoga-fuers-Erbgut.html Loretta Bruhns: Yoga fürs Erbgut], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/yoga-auswirkungen-auf-koerper-und-erbgut-901853446827.php Yoga: Auswirkungen auf Körper und Erbgut], [http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/So-wirkt-sich-Yoga-auf-den-Koerper-aus-id32035142.html Augsburger Allgemeine], [https://www.wellio.net/yoga-wirkung-yoga-und-meditation-veraendern-unsere-zellen/ Yoga und Meditation verändern unsere Zellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft Krebspatienten mit Schlafstörungen (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shvasana-rot-Entspannungl.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 30-90 % der Patienten, die wegen einer Krebserkrankung in Behandlung waren, leiden nach der Behandlung unter [[Schlaf]]störungen. Eine Studie des Journal of Clinical Oncology zeigte nun jedoch, dass nicht zu intensive [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yogaübungen] die Schlafqualität verbessern können. An der Studie nahmen 410 Patienten mit mittleren bis schweren Schlafstörungen nach überstandener Behandlung ihrer Krebserkrankung teil; die meisten Teilnehmer (96%) waren Frauen, davon wiederum waren drei Viertel wegen Brustkrebs in Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilnehmergruppe übte einen Monat lang zweimal in der Woche 75 Minuten lang Yoga, und zwar nach einem Programm, das speziell für Krebspatienten nach überstandener Behandlung konzipiert wurde; das Programm umfasst [https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama], sanftes [[Hatha Yoga]], stärkende und entspannende Asanas und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Yoga-Praktizierenden verbesserte sich sowohl die Schlafqualität im Allgemeinen, wie auch die subjektive Schlafqualität und die Tiefe des [[Schlaf]]es; Funktionsstörungen am Tag und nächtliche Wachphasen nach anfänglichem Einschlafen nahmen ab. MedPage Today berichtete, dass diese Patienten auch ihre Schlafmittel um 21 % niedriger dosieren konnten. Die nicht [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktizierenden Teilnehmer mussten ihre Schlafmedikation dagegen um 5% pro Woche erhöhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher vermuten allerdings, dass anstrengendere Yogastile für Krebspatienten kurz nach ihrer Behandlung nicht geeignet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23940231 Multicenter, randomized controlled trial of yoga for sleep quality among cancer survivors.] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2013/08/cancer-survivors-sleep-better-with-yoga.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft bei Nebenerscheinungen von Krebs (2012)====&lt;br /&gt;
Die Forscherin, Michelle C. Janelsins, untersuchte den Effekt von Bewegungs-Übungen, wie Yoga auf verschiedene Nebenerscheinungen von Krebs, wie Erschöpfung, kognitive Störungen, Depressionen, Schmerz und Angst. Sie fand heraus, dass sich, nach einem vierwöchigen Übungsplan mit sanften Yogaübungen, bei den Patientinnen zunächst das [[Gedächtnis]] verbesserte, wodurch sich wiederum der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energielevel] und die gesamte Lebensqualität der Patientinnen erhöhten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3647480/ Exercise Recommendations for Cancer-Related Fatigue, Cognitive Impairment, Sleep problems, Depression, Pain, Anxiety, and Physical Dysfunction]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-helps-cancer-patients/ Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis verringert die Symptome von metastasierenden Brustkrebs (2007)====&lt;br /&gt;
Da metastasierender Brustkrebs immer noch sehr schwer heilbar ist, sind besonders Methoden gefragt, die die Symptome verringern. Forscher vom Duke University Medical Center in Carolina haben in einer Pilotstudie untersucht, wie sich Yoga auf die Krebssymptome auswirkt. Zu dem Programm gehörten sanfte Yogastellungen, Atemübungen, Meditation, didaktische Präsentationen und Gruppenaustausch. 13 Frauen nahmen an der achtwöchigen Studie teil.  Zwei Wochen vor der Studie und zwei Wochen vor ihrer Beendigung wurde täglich das Schmerzempfinden, der Erschöpfungszustand, das Leidempfinden, das Kraftmaß, die Akzeptanz und der Entspannungszustand gemessen. In allen gemessenen Kriterien wurde eine positive Veränderung festgestellt, vor allem dann, wenn die Frauen intensiver trainierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17349503 Yoga for women with metastatic breast cancer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Brustkrebspatienten: physische und psychologische Vorteile (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher von der University of Calgary in Kanada untersuchten in einer Pilotstudie, ob körperliche Aktivität physische und psychische Vorteile für Brustkrebspatienten mit sich bringt.  Untersucht wurden Auswirkungen auf die Symptome, die Nebenwirkungen der Behandlung, allgemeines Wohlbefinden und Lebensqualität. Für die Studie nahmen 20 Brustkrebspatienten an einem sieben wöchigen Yogaprogramm teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signifikante Unterschiede des Yogaprogramms zeigten sich jedoch hauptsächlich  in der psychosozialen Wirkung, wie Lebensqualität, emotionaler Funktion und Stressdurchfall. Darüber hinaus gab es aber auch einen Trend, im Vergleich zur Kontrollgruppe, bei der Verbesserung von Magen-Darm Symptomen, geistiger Verwirrung, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. Die Pilotstudie zeigt, dass Yoga ein signifikantes Potential in der Krebsbehandlung aufweist und weiter erforscht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16374892 A pilot study of yoga for breast cancer survivors: physical and psychological benefits.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Hi-WSMD04sg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwangerschaft===&lt;br /&gt;
====Yoga lindert Depressionen während der Schwangerschaft (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangerenyoga.jpg|thumb|Seitenlage beim Yoga für Schwangere]]&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2012 kann Yoga schwangeren Frauen mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Depressionen] helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studie wurden schwangere Frauen mit einer Neigung zu [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]en gebeten, an einem 10-wöchigen Kurs in [[Achtsamkeit]]s-Yoga teilzunehmen. In 90-minütigen Yogastunden für Schwangere richteten die Frauen ihre [[Aufmerksamkeit]] darauf, bei den Asanas eine meditative [[Konzentration]] aufrecht zu erhalten. Der Fokus lag dabei auf [[Asana]]s für Schwangere und dem Kontakt mit dem wachsenden Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigten, dass achtsamer Yoga eine ebenso wirkungsvolle Alternative zu Psychopharmaka sein kann. Die Frauen litten nicht nur weniger an Depressionen, sondern konnten auch ein engeres Band zu ihrem [[Kind]] herstellen. Psychopharmaka, so die federführende Autorin Maria Muzik, M.D., seien zwar ebenfalls wirksam, doch viele schwangere Frauen sorgten sich wegen der Nebenwirkungen auf das Kind. Yoga ist daher eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht der Autoren sollte noch mehr geforscht werden, um derartige Möglichkeiten nicht nur in Yogakreisen, sondern auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4336321/ Mindfulness Yoga during Pregnancy for Psychiatrically At-Risk Women: Preliminary Results from a Pilot Feasibility Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/08/yoga-eases-depression-during-pregnancy.html Yogajournal.com Yoga Eases Depression During Pregnancy]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Schwangere direkt auf der Station (2012)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwangere.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
Eine kleine Studie mit schwangeren Patientinnen in einer Klinik in Los Angeles konnte belegen, dass Gruppentreffen mit einer nachfolgenden Übungsstunde Yoga für Schwangere das Wohlbefinden der Patientinnen in jeder Hinsicht verbessern konnten. Während der sechsjährigen Studie wurden für die [[Frau]]en Gruppenvisiten von Ärzten zusammen mit anderen schwangeren Frauen anstelle der üblichen eine-Frau-ein-Arzt-Termine organisiert; auf die Visiten folgte jeweils der 30-45 Minuten lange Unterricht in [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] für Schwangere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jessica Jennings von der California State University LA, die die Studie für ihre Masterarbeit konzipierte, wies darauf hin, dass die Frauen sich bei den Treffen nicht nur untereinander austauschen, sondern auch mit dem [[Yogalehrer]] besprechen konnten, was im anstehenden Monat gerade wichtig war; außerdem konnten sie Ärzten und Hebammen Fragen von eher medizinischer Relevanz stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
96 % der Frauen, die an der Studie teilnahmen, würden diese Art der Betreuung auch anderen empfehlen. Sie gaben an, [[Stress]]symptome seien deutlich zurückgegangen, fühlten Erleichterung bei physischen Beschwerden und [[Schmerz]]en, waren besserer Laune und genossen die angenehme Atmosphäre, die es Ihnen auch erlaubte, zu Ärzten, Partnern und anderen Schwangeren eine gute Beziehung aufzubauen. Die Forscher sehen in der Studie sogar Anzeichen dafür, dass es bei dieser Form der Betreuung mit Yoga für Schwangere seltener Kaiserschnitte und untergewichtige Babys gab; doch hier ist noch weitere Bestätigung durch die Forschung notwendig, da die Studie zu klein war, um statistisch signifikant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/prenatal-yoga-at-obstectrics-office.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|rtttKTUKGbk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hilft beim Schwangerwerden (2015)====&lt;br /&gt;
Bereits 45 Minuten Yoga pro Woche können die Chancen auf ein Baby erhöhen, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will, dies fanden US-Forscher der Rush University und dem Fertility Center von Illinois in ihrer Studie aus dem Jahr 2015 heraus. Yoga helfe, den Stresslevel und die Anspannung von Frauen, die schon länger schwanger werden wollen, zu senken. Vergangene Studien hatten gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Chancen auswirkt, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurden 55 Frauen mit Kinderwunsch angewiesen, einmal pro Woche an einer 45-minütigen Vinyasa-Yogastunde teilzunehmen. Die Vergleichsgruppe (49 Frauen) tat nichts dergleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher fanden heraus, dass die Frauen in der Yogagruppe ihr Stresslevel um 20% senken konnten, während die Frauen in der Kontrollgruppe es nur um 2% senken konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga kann auch bei der Gewichtsreduktion helfen und diese hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen bei dem Versuch, schwanger zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.fertstert.org/article/S0015-0282%2815%2901610-6/fulltext The impact of yoga on anxiety in infertility patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://kurier.at/wissen/kinderwunsch-probieren-sie-es-einmal-mit-yoga/159.745.893 Kinderwunsch? Probieren Sie es einmal mit Yoga], [http://www.techtimes.com/articles/97859/20151021/yoga-may-help-women-who-want-to-conceive.htm Yoga May Help Women Who Want To Conceive], [https://fcionline.com/our-center/for-physicians/hot-topics-from-our-physicians/yoga-to-reduce-stress-and-enhance-fertility/ Yoga To Reduce Stress and Enhance Fertility]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga hilft bei PMS (2018)===&lt;br /&gt;
Probleme an den Tagen vor der Menstruation kennen die meisten Frauen nur zu gut. Prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, nennen Fachleute die Beschwerden, die bei Frauen regelmäßig im Menstruationszyklus auftreten. Laut Untersuchungen sind 85-90 Prozent der Frauen von PMS betroffen, fünf Prozent von ihnen leiden unter schwerwiegenden Problemen, die den Alltag stark beeinträchtigen. Zu den allgemeinen Symptomen zählen Schmerzen, Blähungen, Brustspannen, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, sowie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Depressionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was man dagegen tun kann, hat eine indische Studie herausgefunden. Zumindest bei moderaten Beschwerden können Yoga und zusätzliches Calcium helfen. Studienteilnehmerinnen, die fünfmal in der Woche eine Stunde Yoga praktizierten, hatten anschließend nur noch etwa halb so viele Symptome und zudem leichtere Beschwerden. Dass Yoga und andere Entspannungstechniken für eine Besserung sorgen, lässt sich dadurch erklären, dass auch Stress bei PMS eine Rolle spielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studiengruppe, die täglich 500 mg Calciumcarbonat eingenommen hatte, gingen Anzahl und Intensität der Beschwerden ebenfalls zurück. Schon lange ist bekannt, dass der Calciumspiegel im Laufe des Menstruationszyklus schwankt. Wissenschaftler vermuten, dass die Beschwerden vor der Menstruation auch damit zusammenhängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: Bharati M. Comparing the effects of Yoga and oral calcium administration in alleviating symptoms of premenstrual syndrome in medical undergraduates. J Caring Sci 2016; 5 (3): 179-85 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.presseportal.de/pm/78527/3883674 Yoga und Calcium-Heilwässer helfen bei PMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga kurbelt Hormonspiegel an (1993)====&lt;br /&gt;
Hormon-Yoga bietet eine wirksame und risikofreie Alternative zur Hormonersatztherapie, der besonders in neueren Studien ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs nachgewiesen wurde. Die empirischen Untersuchungen von Frau Rodrigues (1993) brachten ermutigende Resultate – nicht nur bezogen auf Symptome der Wechseljahre oder mit sinkenden Hormonwerten langfristig in Zusammenhang stehende Erkrankungen wie Osteoporose –, sondern zeigten auch Wirksamkeit bei Beschwerden jüngerer Frauen, insbesondere bei frühzeitiger Menopause, bei Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS), bei Ausbleiben der Menstruation durch psychischen oder physischen Stress, bei Regelanomalien, bei polyzystischen Ovarien und ungewollter Kinderlosigkeit. Bei Unfruchtbarkeit besteht nach Frau Rodrigues eine 80-prozentige Erfolgschance, weshalb es sich unbedingt empfiehlt Hormon-Yoga auszuprobieren, bevor sich Frau den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin anvertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.sein.de/hormon-yoga-die-natuerliche-alternative-fuer-frauen/ Hormon-Yoga – die natürliche Alternative für Frauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studien zur Psychischen Wirkung==&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
====Philosophie und Ethik des Yoga als Orientierung in kritischen Lebensphasen (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein wissenschaftlich-theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Harmonie durch Einklang mit den 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wirksamkeit von Yoga bei psychischen Störungen (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Cobra-002.jpg|thumb|Die [[Kobra]] öffnet das [[Herz]] und fördert so auch [[Freude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Metastudie zur Wirksamkeit von Yoga auf psychische Leiden aus dem Jahre 2016 zeigt, dass die Leibesübungen helfen - und zwar umso besser, je intensiver geübt wird. Die körperorientierten Übungen tun nicht nur dem Körper gut, also auch dem [[Geist]]. Dies ist das Ergebnis einer Analyse von insgesamt 25 Studien mit 1339 Patienten aus dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie zeigte es sich, dass Yoga auf einzelne Symptome von psychischen Störungen ähnlich positive Auswirkungen hat wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung, wenn beides zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie angewendet wird. Untersucht wurde dies bei Patienten mit psychiatrischen Diagnosen wie [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression], [[Schizophrenie]], [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störung, [[Schlaflosigkeit]], Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung oder [[Sucht|Alkoholabhängigkeit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren der Studie betonen zudem im &amp;quot;Deutschen Ärzteblatt&amp;quot;, dass sich einigen Studien zufolge für die Kombination aus Yoga und Psychotherapie, beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, sogar ein Mehrwert ergibt, der über die bloße Addition der positiven Behandlungseffekte hinausgeht. Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse anderer Studien, denen zufolge körperliche Aktivität eine positive Wirkung auf eine Vielzahl von psychischen Störungen hat. Allerdings sind die Behandlungserfolge nicht so durchschlagend, wie sich das manche Sportbegeisterte wünschen mögen, das gilt auch für Yoga. Denn obwohl das Team um Erstautorin Rahel Klatte die Ergebnisse insgesamt &amp;quot;vielversprechend&amp;quot; nennt, ist auch hier Vorsicht vor allzu unkritischem Enthusiasmus geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Wirksamkeit von Yoga auch auf psychische Krankheiten messbar. Der Vorteil von Yoga ist heutzutage auch, dass bei der weiten Verbreitung ein für so gut wie jeden zugängliches, niederschwelliges Angebot vorliegt, das außerdem noch sehr preisgünstig ist, heißt es im &amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;. Zudem ließen sich Yoga-Übungen gut im Alltag praktizieren und könnten daher auch vorbeugend zur Rückfallprophylaxe taugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/wie-yoga-bei-psychischen-leiden-hilft-14160709.html Wie Yoga bei psychischen Leiden hilft], [http://www.fnp.de/nachrichten/panorama/Eine-Bewegungslehre-erobert-die-Welt;art685,2054118 Eine Bewegungslehre erobert die Welt], [https://www.haufe.de/arbeitsschutz/gesundheit-umwelt/psychische-gesundheit-yoga-statt-medikamente_94_356336.html Psychische Gesundheit: Yoga statt Medikamente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Wirkung von Yoga auf die Psyche (2013)====&lt;br /&gt;
Das Team um den Psychiater Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina veröffentlichte 2013 eine Übersichtsarbeit, welche die medizinische Wirksamkeit bewertet. Zu diesem Zweck sahen sich die Ergebnisse von 100 bereits existierenden Studien über Yoga und geistige Gesundheit an, wobei sie sich insbesondere auf 16 kontrollierte und streng wissenschaftliche Studien stützten. In der Publikation wurden folgende Ergebnisse präsentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher wollten sehen, ob Yoga tatsächlich so gut ist wie sein Ruf und &lt;br /&gt;
# Yoga hilft bei [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression]: Durch eine mindestens dreimonatige Yoga-Praxis verringert sich die Depression um bis zu 40 Prozent. Schon nach fünf Wochen kann der psychologische Geriatric Depression Scale (GDS)-Wert deutlich sinken. So könnte Yoga je nach Art und Schwere der Depression unter Umständen als alleinige [[Therapie]]-Empfehlung ausgesprochen, als Begleittherapie hingegen in fast allen Fällen angewandt werden.&lt;br /&gt;
# Yoga wirkt als Zusatzbehandlung bei chronischer [[Schizophrenie]]: Auch hier senkt mehrwöchiges Yoga-Üben additiv zur medikamentösen Behandlung, die schizophrenen Effekte um bis zu 30 Prozent. Gemessen werden diese mit [[Hilfe]] der sogenannten PANS-Skala (Positive and Negative Syndrome Scale).&lt;br /&gt;
# Yoga unterstützt ADHS-Therapien: Bei ADHS-Erkrankten kann Yoga ebenfalls wirksam als Ergänzungsmaßnahme zur medikamentösen Therapie helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher sagen, dass die [[Yogapraxis]] eine [[Entspannung]]sreaktion verursacht, die der Wirkung der besten, heute auf dem Markt erhältlichen Medikamente gegen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/yoga-psychologie/was-ist-psychologische-yogatherapie/ Angstzustände] gleichzusetzen sei. Es sei durch zahlreiche Studien nachgewiesen, dass Yoga mehr als 200 Vorgänge im [[Gehirn]] und im [[Körper]] beeinflusse. Es gebe praktisch kein Gewebe und kein System im Körper, das nicht von Yoga profitiere (siehe auch Video unten, &amp;quot;Yoga Sutra Now).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraiswamy findet daher Yoga insgesamt sehr viel versprechend und rät dem Staat zur systematischen weiteren Erforschung von Yoga durch weitere Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3555015/ Yoga on Our Minds: A Systematic Review of Yoga for Neuropsychiatric Disorders (2013)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Sonnengruss_statt_Psychopharmaka1771015588922.html Wissenschaft aktuell], [http://www.yogajournal.com/uncategorized/yoga-may-help-mental-illness/ Yogajournal Artikel 1],[http://www.yogajournal.com/uncategorized/doctor-says-studying-yoga-national-priority/ Yogajournal Artikel 2], [http://www.verbaende.com/news.php/Yoga-wirkt-Ergebnisse-aus-der-Forschung?m=88946 BDY Pressemitteilung 1], [http://www.ptext.de/nachrichten/yoga-wirkt-yoga-meditation-adhs-therapie-595642 BDY Pressemitteilung 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga hebt die Stimmung und verringert Angst und Stress (2010)====&lt;br /&gt;
GABA (Gamma Amino Buttersäure) ist ein Neurotransmitter, der die Stimmung hebt und Angst reduziert. Forscher der Fakultät für Medizin in Boston fanden heraus, dass das regelmäßige Praktizieren von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] zu erhöhten GABA-Werten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie lief über einen Zeitraum von 12 Wochen, in dem die Testpersonen entweder dreimal die Woche Yoga praktizierten oder einen Spaziergang (Kontrollgruppe) machten. Alle 4 Wochen wurde eine Untersuchung mit der Magnetresonanzspektroskopie (MRS) durchgeführt, mit der man chemische Stoffe im lebenden Gewebe durchgeführt werden. Die Testpersonen der Yogagruppe berichteten über einen deutlichen anstieg der Stimmungslage und einer Minderung von Angstgefühlen. Diese Ergebnisse konnten auch wissenschaftlich mit dem MRS nachgewiesen werden. Der GABA Wert stieg in der Yogagruppe um bis zu 27%. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20722471 Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.bu.edu/today/2010/your-brain-on-yoga-calmer-more-content/ Boston Universität],[http://entspannt-gluecklich.blogspot.de/2013/04/studie-der-woche-angstfrei-dank-yoga.html Blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2kBBawBUmRo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga als Ressource für ein glücklicheres Leben (2010)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvi-jyoti-dreiecke2.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
Helena Feldmeier-Vogel untersuchte in ihrer Diplomarbeit im Fachbereich Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die These, ob [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] als Ressource (Ressource im Sinne von &amp;quot;Kraftquelle&amp;quot;, der Gesamtheit &amp;quot;aller Möglichkeiten (...), die einem Menschen zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse zur Verfügung stehen&amp;quot;; Zitat aus der Diplomarbeit) für ein glücklicheres und [[Gelassenheit|gelasseneres]] [[Leben]] in Frage kommt. Sie betrachtet bei ihrer Recherche zunächst philosophische Aspekte und psychische Grundbedürfnisse des Menschen, die Beziehung zwischen Körpererfahrung und [[Glück]] und die Möglichkeiten des mentalen Trainings, um schließlich mit 39 Teilnehmern eine kleine [[Studien|Studie]] durchzuführen. An der Studie nahmen 18 [[Yogalehrer]] und 21 Yoga[[schüler]] - darunter sowohl Neulinge wie auch langjährig Praktizierende - teil, deren [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]-Erleben in einem längeren Fragebogen erfasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie ergab, dass die von beiden Gruppen als positiv empfundenen Veränderungen im Leben desto größer waren, je länger die Yogis bereits regelmäßig praktizierten (zwischen Yogalehrern und Schülern bestand dagegen kein signifikanter Unterschied). Alle Teilnehmer berichteten über eine bessere Körperwahrnehmung (was tut mir gut, was nicht); die große Mehrheit gab auch an, sie fühlten sich durch die Yogapraxis innerlich ausgeglichener und ihre Lebensqualität habe sich verbessert. 97,4% der Teilnehmer empfanden [[Frieden]] und [[Gleichmut]] bei der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], die ihnen auch bei der Bewältigung von Alltagssorgen half. Die Bewegungen im Yoga wirkten nach ihren Angaben stimmungsaufhellend und konnten [[Flow]]-Erlebnisse auslösen. Die Flow-Erlebnisse sorgten für heilende Selbstvergessenheit, diese wiederum für [[Gefühl]]e von [[Erfüllung]] und [[Zufriedenheit]], [[Achtsamkeit]], [[Dankbarkeit]], [[Mitgefühl]] und [[Vertrauen]] in das Leben. Einige [[Yogi]]s berichteten auch über mehr [[Selbstbeherrschung]] und ein gestiegenes Maß an [[Entscheidungsfähigkeit]]. Fazit: Yoga ist als Ressource für mehr Glück im Leben geeignet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Yoga als Ressource für ein ge-glück-tes Leben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stress/Burn-Out===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga zur Bewältigung von Stress und Burnout im Gesundheitswesen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck dieser systematischen Analyse war es, das aktuelle Wissen über den Einsatz von Yoga zur Bewältigung und Prävention von Stress und Burnout im Gesundheitswesen zu analysieren und zusammenzufassen. Es ist allgemein anerkannt, dass die tägliche Praxis einfacher Übungen den Körper stärkt und dem Einzelnen hilft, die Belastungen durch Leben, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen zu bewältigen. Bis vor einigen Jahrzehnten fehlte der Begriff &amp;quot;Meditation&amp;quot; in medizinischen Lehrbüchern und wissenschaftlichen Artikeln. Dieser Ansatz findet jedoch inzwischen breite Anerkennung. Die untersuchte wissenschaftliche Literatur beschäftigte sich vor allem mit der Möglichkeit, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/meditationstechniken/ Meditationstechniken] - insbesondere [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] - zur Bewältigung von körperlichem und geistigem Stress einzusetzen, und ihr Einsatz wurde kürzlich als mögliche Antwort auf arbeitsbezogene Fragen von Gesundheitspersonal angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussfolgerung: Laut der veröffentlichten Literatur ist [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] effektiv bei der Prävention und Behandlung von muskuloskelettalen und psychologischen Problemen. Neben einer Verbesserung der körperlichen Probleme und der Schlafqualität werden bei Probanden, die Yoga-Techniken und Geist-Körper-Meditation praktizieren, sowohl [[Stress]] als auch [[Burnout]] konsequent reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6462946/ The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers: A Systematic Review]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://eurekamag.com/research/066/539/066539119.php The Use of Yoga to Manage Stress and Burnout in Healthcare Workers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga schützt DNA vor Alterung durch Stress (2014)====&lt;br /&gt;
Stress belastet [[Psyche]] wie Körper gleich. Unter [[Stress]] produziert unser Körper große Mengen des Hormons Cortisol. Dieses führt dazu, dass sich die Telomere (die &amp;quot;Verschlusskappen&amp;quot; der [[DNA]]) mehr und mehr verkürzen. Schrumpfen die Telomere, läuft der Alterungsprozess unseres Körpers schneller ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stress lässt sich zwar in unserer heutigen Welt nicht immer vermeiden, aber es gibt Möglichkeiten, ihn schneller abzubauen oder zu umgehen. Forscher fanden nun heraus, dass sich [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] positiv auf unser Stresslevel und insbesondere auf den Abbau der Telomere auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2014 durchgeführten Studie der University of Caglary untersuchten die Wissenschaftler um Linda Carlson die Länge der Telomere bei Brustkrebspatientinnen. Eine Gruppe praktizierte drei Monate lang täglich 45 Minuten Yoga und Meditation, die andere Gruppe nahm an einem Vortrag über Anti-Stress-Maßnahmen teil. Ein Bluttest nach Ablauf der Testphase zeigte einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel bei der praktizierenden Versuchsgruppe. Im Vergleich zu der Vortragsgruppe war die Länge ihrer Telomere außerdem unverändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass sich Meditation und Yoga positiv auf den Alterungsprozess unseres Körpers auswirken und positive Effekte auf die Gesundheit unserer Zellen haben können. Eine ermutigende Entdeckung, die jedoch noch weiter erforscht werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3676912/ Affect and Mindfulness as Predictors of Change in Mood Disturbance, Stress Symptoms, and Quality of Life],[https://lindacarlson.ca/ Linda Carlson HP], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25367403 [https://lindacarlson.ca/system/files/2nd-one.pdf Mindfulness-based cancer recovery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html Sind Yoga und Meditation gut für unser Erbgut?], [http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/serie-anti-aging-folge-zwei-anti-aging-welche-rolle-stress-fuers-altern-spielt_id_4504393.html Wie Stress uns altern lässt - und welches einfache Mittel dagegen hilft], [http://www.scientificamerican.com/article/changing-our-dna-through-mind-control/ Changing our DNA through mind control?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stressreduktion durch Hatha Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha-Yoga und Iyengar-Yoga gelten als stressreduzierend und vitalisierend („Power-Yoga“). In einer amerikanischen Pilotstudie zeigten sich ebenfalls Hinweise auf eine anxiolytische und antidepressive Wirkung von Iyengar-Yoga. Vor diesem Hintergrund erfolgte in einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte die Planung und Durchführung von Studien zur Evaluation des Hatha-Yoga bei Stress und stressassoziierten Beschwerden und Erkrankungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039; (verkürzt): &amp;quot;Insgesamt erscheint Yoga als aussichtsreich in der Therapie von Stresssyndromen, so dass insbesondere die weitere wissenschaftliche Evaluation bei stressassoziierten Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen als vielversprechend und sinnvoll erscheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Michalsen ist seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Originalstudie&#039;&#039;&#039;: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3463199/ Iyengar Yoga for Distressed Women], [https://naturheilkunde.immanuel.de/forschung/aktuelle-studien/yoga-und-entspannungstechniken-zur-stressreduktion/ Yoga und Entspannungstechniken zur Stressreduktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga.html Carstens Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stress- und Angstreduktion bei Burn-Out durch ein drei monatiges Yogaprogramm (2005)====&lt;br /&gt;
Yoga hilft bei emotionaler Überlastung  und Burn-Out Stress zu reduzieren und Angst aufzulösen. Zu diesem Ergebnis kam eine Gemeinschaftsstudie Studie, die von Forschern verschiedener großer Universitäten, Instituten und Kliniken (u.a. Charité Berlin, Universitätsklinikim Basel, Neuroscience Research Institute New York) durchgeführt veröffentlicht wurde. 16 der 24 weiblichen Versuchspersonen nahmen an einem von zwei aufeinanderfolgenden 3-monatigen [[Iyengar]] Hatha-Yoga-Programmen (2 90-minütige Yogastunden pro Woche) teil, die übrigen 8 Frauen bildeten die inaktive Kontrollgruppe. Die Messungen und Tests wurden vor und nach dem Versuch vorgenommen; der Cortisolgehalt im Speichel wurde vor und nach einer Yogastunde gemessen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich bei den Frauen der Yogagruppe signifikante Verbesserungen beim wahrgenommenen [[Stress]], beim STAIC-Test und bei Erschöpfungszuständen und Depressionen. Ebenso nahmen [[Kopfschmerzen]] und Cortisolspiegel signifikant ab, während Wohlbefinden und Vitalität stiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/StressreduktionYoga.pdf Rapid stress reduction and anxiolysis among distressed women as a consequence of a three-month intensive yoga program], [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16319785 PubMed]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|HXLp1Va1HgI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Depressionen===&lt;br /&gt;
====Yoga gegen Depressionen (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga soll neben körperlichen Effekten eine positive Wirkung auf den [[Gemüt]]szustand haben. Doch können die Übungen auch bei einer klinischen [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depression] helfen? Das Universitätsklinikum in Frankfurt bietet Yogakurse als ergänzende Therapie für Menschen mit einer Depression an. Die Wirkung auf [[Körper]] und [[Geist]] wird nun zusätzlich in einer aktuellen durchgeführten Studie untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein in Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Um sie zu behandeln, werden meistens Psychotherapie und Psychopharmaka eingesetzt. Alternative Behandlungsoptionen könnten eine gute Ergänzung sein und Bewegungstherapien wurden bereits erfolgreich getestet. Daher möchte das Universitätsklinikum erforschen, ob und wie depressive Menschen von Yoga profitieren können und wie es sich physisch und psychisch auf die Erkrankung auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Studienkurs der Klinik wird [[Ashtanga]]-Yoga praktiziert. Die Ashtanga-[[Yogapraxis]] besteht aus einer festgelegten Serie von [[Asana|Körperhaltungen]], die man durch atemsynchrone Bewegungsabfolgen miteinander verbindet. Der Kurs findet über einen Zeitraum von drei Monaten zwei Mal pro Woche statt. Die aktive und regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für die erhofften Effekte: [[Stress]]reduktion und Verbesserung von [[Ausdauer]], [[Atmung]], Kraft und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Studienzeitraums finden zu verschiedenen Zeitpunkten Testungen statt. Hierbei werden Blut und Speichel entnommen sowie unterschiedliche psychologische Parameter abgefragt. Vor Beginn des Kurses findet eine ärztliche Untersuchung statt, die die körperliche Voraussetzung zur aktiven Teilnahme absichert. &lt;br /&gt;
Das Projekt soll zu einem verbesserten und umfassenderen Gesamtverständnis der Wirkweise von Yoga auf die Symptomatik einer Depression führen und die Grundlage für einen optimalen Einsatz von Yoga im klinischen Rahmen schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.kgu.de/presse-recht/pressemitteilungen/article/2016/07/04/hilft-yoga-gegen-depressionen.html], [https://www.kgu.de/ajax/news-detail/artikel/atmen-gegen-depression/?no_cache=1&amp;amp;cHash=7c309c3c4c329fa9c50389a1f0c0da27 Hilft Yoga gegen Depressionen?], [http://www.psyconnect-frankfurt.de/?q=studie-zu-sportyoga-mit-psychiatrischen-patienten-praktikumspl%C3%A4tze-der-uniklinik-ffm ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression (2017)====&lt;br /&gt;
Eine neue Studie zeigte, dass Personen mit einer schweren depressiven Störung eine signifikante Reduktion der depressiven Symptome während einer 12-wöchigen integrativen Gesundheitsintervention hatten, die Iyengar-[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga-Kurse] und kohärente Atmung beinhaltete. Teilnehmer, die drei Yogaklassen pro Woche belegten, erreichten nach 12 Wochen mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Depressionen als Probanden, die zwei Klassen belegten, so die Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnisse: In beiden Gruppen konnte die Depression während der 12-wöchigen Therapiephase deutlich gelindert werden. Die Teilnehmer der Gruppe &amp;quot;high dose&amp;quot; hatten vor Beginn der Studie einen BDI-II (Beck-Depressions-Inventar) Wert von 24,6 Punkten, was auf eine moderate [[Depression]] hinweist. Am Ende der Studie war der BDI-II auf 6,0 Punkte gesunken und lag er unter der Schwellenwert von 8 Punkten für depressive Symptome. Bei den Teilnehmern der Gruppe &amp;quot;low dose&amp;quot; gab es einen Rückgang von 27,7 auf 10,1 Punkte. Auch hier haben sich viele Patienten von ihren depressiven Symptomen erholt. In beiden Gruppen war es den Patienten erlaubt, ihre Medikamente während der Studie weiter einzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studie: [https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-03/mali-ch031517.php Columbia and Harvard researchers find yoga and controlled breathing reduce depressive symptoms]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Studie: [https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73630/Yoga-und-kontrollierte-Atmung-lindern-Depression-in-Studie Yoga und kontrollierte Atmung lindern Depression], [https://www.iww.de/pp/perspektiven/depressionen-yoga-und-kontrollierte-atmung-koennen-depressionen-lindern-f102996 Yoga und kontrollierte Atmung können Depressionen lindern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei der Behandlung von Depression (2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzfigur unter Steinen Depression.jpg|thumb|Yoga kann hilfreich sein für Menschen mit [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression/ Depressionen]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Forscher veröffentlichten 2017 eine Studie, die zeigte, dass Menschen mit depressiver Erkrankung, die mindestens zwei Mal pro Woche [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Pranayama]] machen, eine deutliche Minderung ihrer Symptome wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie erschienen im &amp;quot;Journal of Alternative and Complementary Medicine&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Depressionen und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen stehen im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Spiegel des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Durch die Gabe von Medikamenten, die den GABA-Spiegel erhöhen, kann eine Depression pharmakologisch in den Griff gekriegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher der Boston University School of Medicine verglichen in ihrer Studie mit Hilfe von Magnetresonanzspektroskopie (MRS) den GABA-Spiegel im Gehirn von insgesamt 19 Personen. Mit allen Patienten wurde eine Anfangsmessung durchgeführt und acht von ihnen absolvierten dann anschließend eine Yogastunde — die übrigen elf Teilnehmer übten kein [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga]. Bei der Abschlussmessung zeigte sich, dass sich bei den elf Probanden ohne Yoga der GABA-Spiegel überhaupt nicht verändert hatte, wohingegen sich der Wert der Yoga-Gruppe um 27 Prozent erhöht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/acm.2016.0140 Treatment of Major Depressive Disorder with Iyengar Yoga and Coherent Breathing: A Randomized Controlled Dosing Study  (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.businessinsider.de/studie-eine-beliebte-sportart-kann-die-symptome-von-depression-verbessern-2017-3 Businessinsider.de (03/2017): Studie: Eine beliebte Sportart kann die Symptome von Depression verbessern], [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-studie-yoga-lindert-depressionen-20170316222567 Heilpraxisnet.de (03/2017) Neue Studie: Yoga lindert Depressionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|C-cI_Rargdg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit Yoga gegen Depressionen (2017)====&lt;br /&gt;
In mehreren neuen Studien wird die Wirksamkeit von Yoga bei Depressionen untersucht. Yoga könne die Symptome lindern, Ersatz für eine Therapie sei es aber nicht. Veteranen in San Francisco besuchten zwei Hatha-Yogakurse in der Woche. Die depressiven Symptome waren nach acht Wochen merklich reduziert. Eine niederländische Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. 12 Studienteinehmer praktizierten einmal in der Woche zweieinhalb Stunden Yoga über einen Zeitraum von zwei Monaten. Angstgefühle, Stress und depressive Symptome nahmen in dieser Zeit merklich ab. Nach 8 Wochen zeigte sich, dass die Yoga-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich abgeschwächte Symptome hatte. Hier zeigte sich außerdem: Je häufiger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Yogakurse besuchten, desto schwächer waren ihre depressiven Symptome am Ende der Studienzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Studien aus den USA untersuchten die Wirkung von Bikram-Yoga auf die psychische Verfassung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: [http://science.orf.at/stories/2858715/ Mit Yoga gegen Depressionen]; [http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21734-2017-08-04.html Yoga hilft gegen Depressionen]&lt;br /&gt;
Link zu den Studien: [http://www.apa.org/news/press/releases/2017/08/yoga-depression.pdf THE EFFECTS OF YOGA FOR DEPRESSION]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga lindert psychische Leiden (2017)====&lt;br /&gt;
Auf dem Jahreskongress der American Psychological Association in Washington wurden mehrere kleine Studien vorgestellt, die belegen, das Yoga Depressionen lindern kann. Dabei sollen Yoga-Übungen als Ergänzung zu anderen Therapien geübt werden. Eine niederländische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Yoga und Entspannungstechniken depressive Symptome redudieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Artikel: Depression: [https://www.aponet.de/aktuelles/forschung/20170807-depression-yoga-lindert-psychische-leiden.html Yoga lindert psychische Leiden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga reduziert Symptome von Depressionen(2016)====&lt;br /&gt;
Es wurde herausgefunden, dass Yoga die Konzentration auf negative Gefühle und sogenannte emotionale Essattacken reduziert. Damit ist Yoga eine gute Ergänzung zu Therapien und Antidepressiva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/publication/297746601_Heated_Hatha_Yoga_to_Target_Cortisol_Reactivity_to_Stress_and_Affective_Eating_in_Women_at_Risk_for_Obesity-Related_Illnesses_A_Randomized_Controlled_Trial Heated Hatha Yoga to Target Cortisol Reactivity to Stress and Affective Eating in Women at Risk for Obesity-Related Illnesses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/hot-yoga-reduziert-negativgefuehle-und-emotionales-essen-20170804383470 Hot-Yoga reduziert Negativgefühle und emotionales Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei Depression und Angstzuständen (2009)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Metastudie analysierte Dr. Arun Ravindran von Centre for Addiction and Mental Health mehrere Studien aus verschiedenen medizinischen Datenbanken zum Thema [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/uebungen/asana-uebungsreihen/depression/ Depressionen] und [https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]störungen. Die große Anzahl an Publikationen zwang ihn zunächst den Umfang einzugrenzen. Er fand heraus, dass Yoga bei Depressionen vergleichbar wirksam ist wie Medikamente, bzw. die Wirksamkeit einer Medikationstherapie erhöht. Bei Angstzuständen ist Yoga bei manchen Personengruppen sogar effektiver als traditionelle Therapien. Ravindari meint sogar, &amp;quot;dass Yoga sogar besser zu sein scheint als etablierte, allgemein anerkannte Therapieformen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23051013 Yoga in the treatment of mood and anxiety disorders: A review. (2009)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.thestar.com/life/2012/01/31/yoga_saved_me_from_depression_and_my_bully_boss.html The Star], [http://www.ctvnews.ca/health/healing-the-mind-science-shows-yoga-can-help-treat-depression-anxiety-1.2207418 CTV News]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|9-jvtvo1EU0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sucht===&lt;br /&gt;
====Raucherentwöhnung mit Yoga (2012)====&lt;br /&gt;
In einer Studie des Miriam Hospital Providance wurde die Wirksamkeit von Yoga auf die Rauchentwöhnung getestet. Die Patienten erhielten alle eine achtwöchige verhaltenstherapeutische Behandlung. Zusätzlich wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt, eine praktizierte Yoga, die andere absolvierte ein Wellnessprogramm. Am Ende der Studie hatte 41% der Yogagruppe aufgehört zu Rauchen, während es in der Wellnessgruppe lediglich 6% waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zwei Mal pro Woche Yoga übt verdreifacht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören. Studie unter Anleitung von Prof. Dr. E. Ernst, Peninsular Medical School, University of Exeter / UK. 55 Raucherinnen, die alle verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, absolvierten entweder zweimal pro Woche Hatha Yoga oder ein Wellness Programm. Nach 8 Wochen hatten in der Yogagruppe 41% das Rauchen aufgegeben, in der Wellnessgruppe nur 13%. Die Teilnehmerinnen der  Yogagruppe hatten darüber hinaus weniger depressive Verstimmungen und ein besseres Allgemeinbefinden. Auch nach sechs Monaten blieb die Abstinenz in der Yogagruppe größer, obwohl sie statistisch nicht mehr Signifikant war. Den Forschern zufolge wird Yoga dennoch als effektiv für die Raucherentwöhnung bewertet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992583 Yoga as a complementary treatment for smoking cessation in women.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/6848-Wissenswert/ Springer Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|xjt-XPWtCKo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spirituelle Wirkung==&lt;br /&gt;
===Transformationsprozesse===&lt;br /&gt;
====Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung (2011)====&lt;br /&gt;
Menschen, die Yoga üben, berichten nicht selten von nachhaltigen Veränderungen in ihrem Leben, welche sie auf ihre Übungspraxis zurückführen. Eine groß angelegte Studie der Universität Gießen hat solche Wandlungs- und Transformationsprozesse erstmals während einer vierwöchigen Yogalehrerausbildung des Yoga Vidya e.V. erfasst. Das Ergebnis: Die intensive Praxis wirkt sich gesundheitsfördernd auf den Lebensstil der Teilnehmer aus. Die angehenden Yogalehrer nahmen ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahr und wurden selbstbestimmter und psychisch stabiler. Die wissenschaftliche Leitung der Studie oblag Diplompsychologe Dr. Hannes Hempel vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [[Transformationsprozesse während einer vierwöchigen Yogalehrer Intensivausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis (2010)====&lt;br /&gt;
Studie mit angehenden [[Yogalehrer]]n: Wer intensiv und harmonisch [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] praktiziert, wird tendenziell unbeschwerter, geistesgegenwärtiger und entwickelt eine positivere [[Lebenseinstellung]]. Besonders stark sind die Effekte bei Anfängern. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke um Prof. Dr. med. Arndt Büssing haben 160 Teilnehmer einer [[Yogalehrerausbildung]] begleitet und deren [[Entwicklung]] während der ersten sechs Monate beobachtet und ausgewertet. Laut der Studie verbessert die intensive Yogapraxis insbesondere die &amp;quot;Innere [[Leichtigkeit]]&amp;quot; (emotionale [[Unbeschwertheit]]) und die [[Achtsamkeit]]. Die psychische [[Gesundheit]] nimmt ebenfalls zu, die [[Grundstimmung]] wird positiver. Weniger erfahrene, aber engagierte Teilnehmer profitieren am stärksten von der Yogalehrerausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie:  [[Transformationsprozesse während einer zweijährigen Yogalehrer Ausbildung]] (Kurzversion), [[Entwicklung spezifischer Aspekte von Spiritualität während einer sechsmonatigen intensiven Yogapraxis]](vollständige Version der Studie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|iLADVimKe1w}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Soziologische und wirtschliche Auswirkungen==&lt;br /&gt;
===Soziokulturelle Auswirkung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschung zur Philosophie und Ethik des Yoga (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von Marlysa Sullivan von der Maryland University of Integrative Health wurde versucht ein theoretischer Rahmen für die Beschreibung der Philosophie und Ethik des Yogas zu entwickeln. Traditionell ist das oberste Ziel des Yoga die Minderung von Leiden und Rückanbindung an das Göttliche. Der Kern der Lehre wird in vielen ursprünglichen Texten vermittelt ([[Upanishads]], [[Bhagavad Gita]], [[Samkhya Karika]]) und die Yoga-Praxis muss aus genau diesen Kontext heraus verstanden werden, um ihren vollen Umfang erfassen zu können. Vernachlässigt man diesen größeren Zusammenhang, limitiert man damit die Effektivität und das Verständnis der einzelnen Anwendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;This work will contribute to yoga therapy being understood as a distinct healthcare profession which benefits physiological, psychological and behavioral well-being for diverse patient populations through the cultivation of self-regulatory skills, resilience and eudaimonic well-being.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Discussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Comparably, the Bhagavad Gita illuminates a path toward self-actualization and the individual’s experience of steadfast joy through living life in alignment with his or her distinct and unique dharma. ([https://www.researchgate.net/publication&amp;quot;/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] siehe: Yoga Therapie as a Path) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Vergleich der traditionellen Lehren mit der modernen Phänomenologie (E. Husserl/) definiert B. Sullivan Yoga, als eine Methode zur Entwicklung von Achtsamkeit, um ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Umwelt System (Phänomenologie) des Menschen  herzustellen. Es ist eine Anweisung zum richtigen Handeln, durch eine adäquate Identifizierung und Harmonisierung des Selbst mit Körper, Geist und Umwelt, um so Wohlbefinden zu generieren. Während Krankheit eine Störung im Zusammenspiel von Köper-Geist-Umwelt darstellt und damit einhergehend eine Fehlidentifikation des Selbst bewirkt, die zu Leid führt. &amp;quot;Yoga philosophy illuminates the relationships among habit, intention, the body, and action, and their effects on one another.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 4) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Yoga und seine ethischen Prinzipien, wie das [[Dharma]], [[Yama]] und [[Niyama]] können dem Patienten eine Orientierung in seiner Lebenslage geben und eine Neudefinition seiner Situation ermöglichen. Die Ausrichtung auf höhere Werte und Ziele, wie Gewaltfreiheit, Demut, Mitgefühl oder bedingungslose Freude bewirkt eine Neuordnung im Körper-Geist-Umwelt Komplex des Menschen. Auf diese Weise erfährt der Mensch eine Transformation seines Selbst und seiner Lebensumstände, hin zu einem erfüllteren Leben (Eudaimonie), Wohlbefinden und der Einbindung in einen größeren Sinnzusamenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Yoga teaches that suffering arises from the individual’s relationship, reaction to, and misidentification with the various phenomena of the BME (Body-Mind-Environment). Yoga practices are intended to teach a method of discrimination to facilitate a change in the relationship to BME (Body-Mind-Environment) phenomena and ultimately in the experience of suffering itself. Through yoga, the individual learns both the patterns of behavior and actions, which may perpetuate their suffering as well as a path towards a shift in those patterns for the potential alleviation of suffering.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Yoga’s Philosophical Foundation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine reine physiologische Betrachtung, vermag es nicht den Patienten in allen Aspekten seines Wesens anzusprechen und mindert damit die Effektivität der Behandlungen. &amp;quot;Smith found that an integrated yoga practice, including the ethical practices of yoga (yamas and niyamas), had a greater effect on anxiety-related symptoms and salivary cortisol than physical postures (asana) alone.&amp;quot; ( [https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Working with objective status (only physiological) has not been suffcient to mitigate these changes in identity or to create a life of meaning in these populations, so it is important to identify methodologies that can facilitate a reconnection to purpose, meaning, and identity distinct from the experience of pain or disability. Yoga therapy exemplifies this approach because it works to reharmonize and integrate the BME while reconnecting to meaning and purpose.&amp;quot; ([https://www.researchgate.net/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives] Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The concept of dharma  as the path toward a well-intentioned life highlights each individual’s duty to live in alignment with his or her path for the benefit of the individual and society. Yogic texts offer many ethical practices, such as nonviolence, truth, humility, forgiveness, and compassion, with some yoga lineages focusing on these principles before the practice of asana,  pranayama, or meditation can be initiated.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.researchgate.net/profile/Marlysa_Sullivan/publication/321082136_Toward_an_Explanatory_Framework_for_Yoga_Therapy_Informed_by_Philosophical_and_Ethical_Perspectives/links/5a37d161458515919e71c4b1/Toward-an-Explanatory-Framework-for-Yoga-Therapy-Informed-by-Philosophical-and-Ethical-Perspectives.pdf Toward an Explanatory Framework for Yoga Therapy], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29135457], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zur Lehre der 3 Gunas (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Philosophie des Yoga wird die gesamte materielle, sichtbare Wirklichkeit ([[Prakriti]]) in drei Qualitäten, die [[Gunas]] eingeteilt. Jedes Einzelding der materiellen Welt besteht aus einer individuellen Mischung dieser drei Qualitäten. Ein Leben im Einklang mit diesen Kräften erzeugt Harmonie und Wohlbefinden. Dagegen führt Widerstand gegen die Bewegungen der Gunas, zu falschen Identifikationen, zu Widersprüchen und schließlich zu Leid. Die Gunas erzeugen in ihren Zusammenspiel alle Erscheinungen und Zustände des Körper-Geist-Umwelt Systems. Auch die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronale Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Wirklichkeit abbilden können. Beide Theorien bieten somit eine Grundlage für alle physischen und psychologischen Erscheinungen des Menschen und können miteinander in Verbindung gebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The movement and shifting nature of the gunas are intrinsic to life as they continually rise and fall, grow and diminish. Suffering arises from either trying to stop the movement of the gunas or from our relationship with each guna—not from the guna itself. Each of these qualities can hold positive attributes in their capacity to illuminate, activate, or restrain. However, our relationship to these qualities of material nature, and any attempt to maintain one at the expense of the others, may lead to imbalance, pain, or suffering.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Lehre der 3 Gunas auch wissenschaftlich begründen zu können zogen Marlysa B. Sullivan (Maryland University of Integrative Health) und Laura Schmalzl (Southern California University of Health Sciences) die Polyvagal Theorie als Erklärungsmodell heran. Sie soll helfen die 3 Gunas-Lehre und ihre Auswirkung auf das menschliche Handlen beschreiben. Die Polyvagal-Theorie bietet eine Erweiterung der Reaktionsmuster des vegitativen Nervensystems. Während es in der klassischen Darstellung des vegitativen Nervensystems nur Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Parasympathikus) gibt, kommt in der Polyvagal-Theorie noch ein dritter Faktor, das &amp;quot;Soziale-System&amp;quot; (Social-Engagement-System) hinzu. Zudem arbeiten die verschiednenen Teile des autonomen Nervensystems nicht, wie bisher angenommen getrennt voneinander, sondern im gemeinsamen Zusammenwirken. Die Polyvagal Theorie beschreibt neuronale Strukturen, die durch Kombination der drei Zustände dem Menschen eine komplexe Interaktion mit seiner Umwelt und den gegebenen Umständen ermöglichen. Als physiologische Grundlage für diesen neuen Teil des autonomen Nervensystems wird ein Teil des Vagusnervs angenommen. Erst 1995 (S. Porges) hatte man herausgefunden, dass der Vagusnerv, der für den Parasympathikus zuständig ist, bei Säugetieren in zwei Stränge aufgeteilt ist. Der vordere, ventrale Zweig des Vagusnervs ist es, der für den Betrieb des Kommunikationssystems zuständig ist und im Normalzustand eines Menschen hauptsächlich die Aktivität übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;PVT (Polyvagal Theory) offers insight into how learning to recognize and shift the underlying neural platform of any given psychophysiological state, may directly affect physiology, emotion and behavior thus helping the individual cultivate adaptive strategies for regulation and resilience to benefit physical, mental and social health. As mind-body therapies affect the vagal pathways they are suggested to form a means of “exercising” these neural platforms to foster self-regulation and resilience of physiological function, emotion regulation and prosocial behaviors&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Polyvagal Theory and Mind-Body Therapies)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga wurde als eine Methode beschrieben, um das Gleichgewicht zwischen Körper-Geist-Umwelt herzustellen. Die traditionelle Philosophie des Yoga kann dem Menschen eine Orientierung geben und ermöglicht es ihm seine Lebensumstände neu umzuformen und sich auf höhere, erfüllendere Werte auszurichten. Ähnliche Prozesse werden auch der Polyvagal-Theorie zugeschrieben. Sie beschreibt den Prozess der Selbstregulierung, bei der ein Indivuduum seine neuronalen Strukturen so weit anpasst, bis sich eine Veränderung in seinem Körper, seinen Emotionen oder seinen Sozialleben einstellt und er sich wieder in einem harmonischen Gesamtgefüge befindet. Die Polyvagal Theorie beschreibt drei neuronalen Zustände, die durch Kombination alle Phänomene der menschlichen Erfahrungswelt abbilden und so dem Individuum zugänglich machen können. Jeder physiologische Zustand, jede Emotion oder jedes Verhalten entsprechen einer der neurologischen Strukturen der Polyvagal Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Specifically, we describe how PVT (Polyvagal Theory) can be conceptualized as a neurophysiological counterpart to the yogic concept of the gunas, or qualities of nature. This parallel between the neural platforms of PVT and the gunas of yoga is instrumental in creating a translational framework for yoga therapy to align with its philosophical foundations.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Polyvagal Theorie mit der Lehre der 3 Gunas kann als Erklärungsmodell herangezogen werden, um die Wirkungsmechanismen des Yoga genauer beschreiben und verstehen zu können. Sie zeigt, dass wir durch Yoga Einfluss auf unsere neuronale Strukturen nehmen und so ausgeglichen auf die Anforderungen des Lebens reagieren können. Außerdem zeigt sie welche neuronalen Zustände den einzelnen Gunas zugrunde liegen. Die Polyvagal Theorie kann somit als neurologisches Gegenstück zum Konzept der Gunas verstanden werden, wenn auch sie nicht identisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;The gunas of yoga and neural platforms of PVT (Polyvagal Theory) are also reflected in one another in a convergent and analogous manner. This relationship between the two models can be seen through the comparable descriptions of attributes. When the ANS (autonomic nervous system) comes under the influence of one of the gunas a distinct neural platform of the PVT may be activated supporting shared characteristics between the two. Likewise, when a neural platform is activated it supports the predominance of a guna and the shared characteristics between them emerge. For example, when sattva reflects through the nervous system the physiological, mental and behavioral characteristics of the VVC (neuronal state of PVT) manifest, or when the VVC is activated the attributes of sattva manifest, as will be described in more detail below. Ultimately, this relationship is meant to foster an understanding that yoga therapy may affect both underlying neural platforms and gunas, resulting in improved self-regulation and resilience for the well-being of the individual.&amp;quot; ([https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/] siehe: Convergence of Polyvagal Theory with the Gunas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden sie eine Tabelle, welche die einzelnen neuronalen Zustände der Polyvagal Theorie den 3 Gunas gegenüberstellt: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/table/T1/ Tabelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zustand &lt;br /&gt;
! neuronale Struktur &lt;br /&gt;
! Guna &lt;br /&gt;
! Eigenschaften &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|soziales Engagement&lt;br /&gt;
| VVC&lt;br /&gt;
| Sattva&lt;br /&gt;
| Sicherheit, Verbundenheit, Klarheit, Wohlbefinden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielen / Tanzen&lt;br /&gt;
|VVC und SNS&lt;br /&gt;
|Rajas mit Sattva oder Tamas&lt;br /&gt;
|Aktivität, Kreativität, Motivation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kampf oder Flucht&lt;br /&gt;
|SNS&lt;br /&gt;
|Rajas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Angst, Wut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Intimität&lt;br /&gt;
|DVC mit VCC&lt;br /&gt;
|Tamas mit Satva und Rajas&lt;br /&gt;
|Stabilität, Zurückhaltung, soziale Bindung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stillstand, Starre, Lähmung&lt;br /&gt;
|DVC&lt;br /&gt;
|Tamas vorherrschend&lt;br /&gt;
|Dumpfheit, Trägheit, Ignoranz, Entfremdung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5835127/ Yoga Therapy and Polyvagal Theory: The Convergence of Traditional Wisdom and Contemporary Neuroscience], [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2018.00067/full]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.yogauonline.com/yoga-for-stress-relief/vagus-nerve-light-yoga-philosophy-polyvagal-theory-and-3-gunas YogaOnline], [https://hrv-herzratenvariabilität.de/2019/03/eine-kurze-einfuehrung-in-die-polyvagal-theorie/ Einführung Polyvagal Theorie], [https://www.wilfried-ehrmann.com/wp-content/uploads/Polyvagal.pdf Polyvagal Theorie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kinderyoga sorgt für entspannte Kinder, in der Schule (2017)====&lt;br /&gt;
Eine Studie aus der [[USA]] bestätigt, das [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Kindern helfen kann [[Stress]] und [[Angst]] besser zu bewältigen. Dabei lassen sich Kinder leicht für Yogaübungen begeistern und spüren intuitiv was ihnen gut tut. Auch ruhige [[Meditation]]en nehmen die meisten Kinder gut an und fordern sie sogar aktiv an. Außerdem stärkt Yoga und Meditation die Klassengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yoga hilft den Kindern [[Ängste]] zu minimieren, ihr [[Wohlbefinden]] zu stärken und ihre emotionale [[Gesundheit]] zu verbessern. Nach längerem [[Üben]] wissen die Kinder selbst, welche Übungen sie einsetzen können, um ihre [[Nervosität]], [[Traurigkeit]] oder [[Unsicherheit]] zu dämpfen. Abgesehen davon bringt Yoga den Kindern [[Freude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orginalstudie: [https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=37687 Effect of mindfulness and yoga on quality of life for elementary school students and teachers: results of a randomized controlled school-based study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://derstandard.at/2000077730201/Was-Yoga-im-Klassenzimmer-bewirken-kann Der Standard], [https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/karriere/studie-erfolgreiche-menschen-haben-diese-dinge-in-der-kindheit-gelernt-28118656 Berliner Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Positive Wirkung von Yoga auf Grundschulkinder (2016)====&lt;br /&gt;
Forscher der Universitäten Regensburg und Münster fanden heraus, dass [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] bei Grundschulkindern einen positiven Effekt auf das physische Selbstkonzept und den Umgang mit potentiell angsterzeugenden Situationen zu haben scheint. In der im Fachjournal &amp;quot;Movement Science and Sport Psychology&amp;quot; veröffentlichten Studie untersuchten sie den Einfluss eines Yoga-Trainings auf die kognitiven Funktionen, die Motorik, das physische Selbstkonzept und die Emotionen von Kindern im Grundschulalter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder.Yoga.Entspannung.jpg|thumb|[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] ist nicht nur etwas für Erwachsene!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Studie nahmen 24 Kinder (12 Jungen, 12 Mädchen) im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Eine Gruppe absolvierte über sechs Wochen ein Yoga-Training, die Vergleichsgruppe ein [[Sport]]training. Pro Woche fanden zwei Trainingseinheiten von je 45 Minuten statt. Vor und nach der Trainingsphase wurden computergestützte Aufgaben zu den kognitiven sowie den motorischen Funktionen durchgeführt, bei denen die Kinder mit Tastendruck auf bestimmte Reize reagieren sollten. Zur Erfassung der Emotionen sowie der physischen Selbstwahrnehmung diente ein standardisierter Fragebogen zur Ängstlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Wochen zeigten die Kinder der Yoga-Gruppe eine stärkere [[Problemvermeidung]] als vorher, während die Kinder der Sport-Gruppe eine geringere Problemvermeidung aufwiesen. Problemvermeidung bedeutet, dass die Kinder angaben, Probleme nicht aktiv anzugehen, sondern sie eher zu vermeiden. Die Yoga-Gruppe schätzte ihre Schnelligkeit außerdem deutlich geringer ein, als die Sportgruppe. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Yoga eine Sportart ist, die die [[Achtsamkeit]] erhöht, indem sie auf langsame und bewusste Bewegungen setzt. In anderen Bereichen ließen sich keine signifikanten Unterschiede feststellen, was eventuell an der geringen Anzahl der teilnehmenden Kinder liegt. Daher wären weitere Studien wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://epub.uni-regensburg.de/33270/1/169007_Richter_ProvisionalPDF.pdf Yoga training in junior primary school-aged children has an impact on physical self-perceptions and problem-related behavior]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.regensburg-digital.de/einfluss-von-yoga-auf-selbstwahrnehmung-und-problembewaeltigung-bei-grundschulkindern/15032016/ Einfluss von Yoga auf Selbstwahrnehmung und Problembewältigung von Grundschulkindern], [http://www.wochenblatt.de/bildung/regensburg/uni-regensburg/Positive-Effekte-von-Yoga-fuer-Grundschulkinder;art12383,358061 Positive Effekte von Yoga für Grundschulkinder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wirtschaftliche Auswirkung===&lt;br /&gt;
====Yoga als Wirtschaftsfaktor====&lt;br /&gt;
In Deutschland üben ca. 3 Millionen Menschen Yoga. Es gibt ca. 100.000 Yogalehrende, darunter ca. 10.000 hauptberuflich Tätige. Es gibt ca. 5000 Yoga Center/Yogaschulen/Yogastudios. In Yogakursen, Yogaseminaren, Yoga Ausbildungen, Yoga-Zubehör (Decken/Kissen/Matten/Yoga Bücher/CDs/DVDs), etc. wurden 2012 ca. 700-1000 Millionen Euro erwirtschaftet. So kann man sagen: Yoga ist ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In den USA wird gesagt, dass Yoga zu den 10 wichtigsten Wachstumsbranchen gehört[[Yoga als Wirtschaftsfaktor|...weiterlesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel: [[Yoga als Wirtschaftsfaktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie mit Yoga Milliarden von Euro eingespart werden können! (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Business yoga.jpg|thumb|Yoga am Arbeitsplatz oder in der Mittagspause]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wissenschaftliche Studien mehrfach belegen verursacht die Behandlung von [[Rücken]]- und Nackenerkrankungen jährlich sehr hohe Kosten - allein in Deutschland sind es 49 Milliarden Euro. Yoga ist den Kassen als Präventionsmaßnahme bekannt und wird von den meisten Kassen auch bezuschusst. Bisher noch selten unterstützt werden Yogastunden als therapeutische Maßnahmen. Die klinische Pilotstudie zu chronischen Nackenschmerzen von Prof. Andreas Michalsen zeigt, dass Rücken- und Nackenschmerzen sich allein durch eine 90-minütige Yogastunde pro Woche reduzieren und das psychische [[Wohlbefinden]] steigt. Der BDY betont die Qualität des Studiendesigns. Die damit einhergehende hohe Validität, Objektivität und Reliabilität zeigt sich unter anderem anhand des strengen Randomisierungsverfahrens, des Einsatzes von exakten Bewertungsinstrumenten und hochwertig konzipierten Yoga-Protokollen. Dies könnte ein Anlass für Kassen werden, therapeutisches Yoga als bezuschusste Haupt- oder Begleitbehandlung einzuführen. Besonders zuträglich für die Wirksamkeit der [[Yogatherapie]] seien der Studie nach die unterschiedlichen [[Methode]]n, die bei Yoga vereint werden wie Muskelkräftigung, Stretching, Flexibilität, [[Atmung]], [[Entspannung]] und Fokussierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Berufsverbands der Yogalehrenden (BDY): [https://www.connektar.de/gesundheitswesen-wellness/yoga-wirkt-wie-mit-yoga-49-milliarden-euro-eingespart-werden-koennen-8871 Wie mit Yoga 49 Milliarden Euro eingespart werden können!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga entlastet das Gesundheitssystem (2012)====&lt;br /&gt;
Britische Wissenschftler der York Universität haben untersucht, wie sich ein speziell auf Rückenschmerzen ausgerichtetes 12-wöchiges Yoga-Training bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Kosten im Gesundheitssystem auswirken. Untersucht wurde ein Zeitraum von 12 Monaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse zeigen, dass die Patienten die an dem Yogatraining teilnahmen im durchschnitt 8 Krankheitstage weniger aufwiesen als die Kontrollgruppe (12 vs. 4 Krankheitstage). Zudem erfolgte in der Yogagruppe eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung und die Teilnehmer brauchten weniger Schmerzmittel und litten seltener an Depressionen. In anbschliessenden Hochrechnungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Verschreibung von Yoga für die Gesundheitskassen eine erhebliche entlasten wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433499 A pragmatic multicentered randomized controlled trial of yoga for chronic low back pain: economic evaluation.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.york.ac.uk/news-and-events/news/2012/research/back-pain-yoga/ University of York], [http://www.fr-online.de/anzeige/studie-yoga-senkt-staatliche-gesundheitsausgaben,17671406,17674224.html Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Studien zu Yoga==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Yoga Praxis===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anjaneyasana spagat.jpg|thumb|Yoga ist eine sanfte und sichere Sportart, jedoch ist es besonders wichtig, von einem qualifizierten [[Yogalehrer]] angeleitet zu werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder (2018)====&lt;br /&gt;
Ganz normales Yoga tut den Blutgefäßen genauso gut wie das modische &amp;quot;Hot Yoga&amp;quot;. Eine neue Studie von Forschern um Stacey Hunter (University of Texas) zeigt nun, dass Hot Yoga tatsächlich dem Herz-Kreislaufsystem zuträglich ist: Wie sich bei Untersuchungen an insgesamt 52 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren herausstellte, kann diese Yogaform ungünstigen Veränderungen in den Zellwänden der Blutgefäße vorbeugen und damit das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hunter und ihre Kollegen schreiben, zeigten sich die gleichen förderlichen Effekte für die Herzgesundheit nicht nur bei den Bikram-Yoginis, sondern auch bei jenen Probanden, die ihre Yogaübungen bei ganz normaler Raumtemperatur durchführten. Bei der Kontrollgruppe blieben derartige Effekte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner, statistisch jedoch nicht signifikanter Vorteil von Bikram Yoga mag für manche Yoginis buchstäblich ins Gewicht fallen: Die Mitglieder der Hot Yoga-Gruppe wiesen nach zwölf Wochen etwas weniger Körperfett auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2018): [https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1113/EP086725 Effects of yoga interventions practised in heated and thermoneutral conditions on endothelium‐dependent vasodilatation: The Bikram yoga heart study]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.derstandard.de/story/2000072624800/bikram-yoga-heisser-aber-nicht-gesuender Bikram Yoga: Heißer, aber nicht gesünder] [https://kurier.at/wellness/ist-hot-yoga-gesuender-als-regulaeres-yoga/307.348.987 Ist Hot Yoga gesünder als reguläres Yoga] [https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/hot-yoga-kaltes-yoga-hilft-genauso-1.3833896 Süddeutsche: Kaltes Yoga hilft genauso] [https://www.scinexx.de/news/medizin/yoga-nicht-besser-bei-hitze/ Scinexx: Yoga nicht besser bei Hitze ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verletzungsgefahr beim Yoga (2016)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Yoga ein sanfter Sport ist, hört man immer wieder auch von Verletzungen und Unfällen auf der Matte. Forscher der University of Alabama wollten daher in einer Studie herausfinden, wie häufig schwerere Yogaunfälle und Yogaverletzungen tatsächlich sind. Dazu werteten sie die Daten eines nationalen Meldesystems für Verletzungen aus, welches auf den Meldungen von hundert Krankenhäusern in den USA beruht. Sie analysierten besonders die Meldungen der Jahre 2001 bis 2014, in denen erwähnt wurde, dass der Patient oder die Patientin Yoga gemacht hatte, bevor die Beschwerden begannen. Es gab 29.590 solcher Meldungen. Vor allem Frauen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren meldeten sich mit Yogaverletzungen in den Notaufnahmen. Nur jeder fünfte Yogaverletzte war ein Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast die Hälfte aller Patienten hatten sich am Rumpf verletzt, knapp 22% an den unteren Extremitäten. &lt;br /&gt;
Die häufigsten Verletzungsarten waren Zerrungen oder Verstauchungen, Knochenbrüche oder Ausrenkungen waren sehr selten. 95% aller Patienten wurden von der Notaufnahme nach Hause entlassen, nur in knapp tausend Fällen war ein Krankenhausaufenthalt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler rechneten die Fallzahlen aus dem Register auf die Gesamtbevölkerung hoch und verglichen sie mit der geschätzten Zahl der Menschen, die in den USA zum jeweiligen Zeitpunkt Yoga praktizierten. Die hochgerechneten Fälle aus den Notaufnahmen ergaben, dass sich von 100.000 Menschen, die im Jahr 2014 Yoga machten, etwa 17 Menschen verletzten. In der Altersklasse ober 65 verletzten sich 58 von 100.000 Yogatreibenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind verhältnismäßig wenige Verletzte. Daher schlussfolgerten die Forscher, dass Yoga eine sichere Sportart ist. Im Alter solle man sich natürlich ein wenig mehr vorsehen und generell auch stets auf die eigenen Grenzen hören. Es ist wichtig, dass Yogalehrer qualifiziert sind und auf die richtige Ausführung der Übungen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://ojs.sagepub.com/content/4/11/2325967116671703 Yoga-Related Injuries in the United States From 2001 to 2014 (2016)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.welt.de/gesundheit/article159658251/Wie-hoch-ist-die-Verletzungsgefahr-beim-Yoga-wirklich.html Welt.de: Wie hoch ist die Verletzungsgefahr beim Yoga wirklich?], [https://www.nzz.ch/nzzas/gefaehrliches-yoga-wie-sich-verletzungen-vermeiden-lassen-ld.144302 Neue Zürcher Zeitung (02/2017): Gefährliches Yoga: Wie sich Verletzungen vermeiden lassen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im All (2016)====&lt;br /&gt;
Ein US-amerikanisches Forscherteam um den orthopädischen Chirurgen Alan Hargens untersuchte in einer Studie die Wirbelsäulengesundheit von Raumfahrern, denn mehr als 70% der Raumfahrer klagen während ihrer Missionen über Probleme mit der [[Wirbelsäule]]. Zurück auf der Erde weisen sie für geraume Zeit ein deutlich höheres Risiko für [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfälle]] auf. Die Wissenschaftler untersuchten daher sechs Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation (ISS) per Magnetresonanztomografie – sowohl vor ihrer Reise ins All als auch in den Monaten nach ihrer Rückkehr zur Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Schwerelosigkeit kommt es zu einer messbaren Ausdehnung der Wirbelsäule - die Raumfahrer &amp;quot;wachsen&amp;quot; um einige Zentimeter. Wie die Studie zeigt, geht diese Ausdehnung mit einem signifikanten Abbau der Rückenmuskulatur entlang der Wirbelsäule einher. Mehr als die Hälfte der untersuchten Astronauten hatte sich noch Monate nach der Rückkehr nicht von diesem Schwund erholt. Die Forscher empfahlen daher, Yoga im All zu praktizieren. &amp;quot;Es muss die normale tägliche Belastung der Wirbelsäule im Weltraum nachgeahmt werden.&amp;quot;, so Hargens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journals.lww.com/spinejournal/Documents/NASA-SPINE152831.pdf Lumbar Spine Paraspinal Muscle and Intervertebral Disc Height Changes in Astronauts After Long-Duration Spaceflight on the International Space Station] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://derstandard.at/2000046526865/Yoga-gegen-Rueckenschmerzen-im-All DerStandard: Experten empfehlen Yoga gegen Rückenschmerzen im All]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie von  Cramer H, Krucoff C, Dobos G wurde das Verletzungspotential in der Yogapraxis untersucht. Das Ziel dieser systematischen Untersuchung bestand darin, veröffentlichte Fallbeispiele und Fallserien im Hinblick auf mögliche negative Auswirkungen auszuwerten, die mit Yoga in Verbindung gebracht werden. Die Fallbeispiele wurden aus den Datenbanken Medline/Pubmed, Scopus, CAMBase, IndMed und Cases Database entnommen. Dabei wurden 35 Fallbeispiele sowie zwei Fallserien mit insgesamt 76 begutachteten Fällen berücksichtigt. 27 der negativen Auswirkungen (35,5%) betrafen das Muskel-Skelett-System, 14 (18,4%) das Nervensystem und 9 (11,8%) die Augen. In 15 Fällen (19,7%) kam es zu einer vollständigen, in neun Fällen (11,3%) zu einer teilweisen und in einem Fall (1,3%) zu keiner Besserung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass Yoga wie jede andere körperliche oder geistige Praxis nicht ohne Risiko ist. Unter Berücksichtigung der großen Zahl von Praktizierenden weltweit (6-8) sind jedoch nur relativ wenige negative Auswirkungen bei gesunden Personen bekannt. Es besteht daher bei gesunden Personen keine Veranlassung, von der Yogapraxis abzuraten. Es ist jedoch deutlich geworden, dass Yoga nicht als Wettstreit praktiziert werden sollte, und dass Yogalehrer und Praktizierende sich (oder ihre Schüler) niemals dazu drängen sollten, ihre Belastungsgrenzen zu missachten (9). Anfänger sollten fortgeschrittene Haltungen wie den Kopfstand oder den Lotussitz sowie fortgeschrittene Atemtechniken wie Kapalabhati vermeiden. Praktiken wie willentliches Erbrechen sollten möglicherweise vollständig vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Yoga erwiesenermaßen vielfach förderlich ist (65,66,68), ist es auch für Patienten mit körperlichen oder psychischen Erkrankungen empfehlenswert, soweit es an ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten entsprechend angepasst und unter der Anleitung eines erfahrenen und medizinisch geschulten Yogalehrers ausgeführt wird. Insbesondere Patienten mit Glaukom sollten Umkehrstellungen vermeiden, und Patienten mit Knochendefekten und anderen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems sollten kraftvolle oder wettbewerbsorientierte Yogastile vermeiden. Yoga sollte nicht unter dem Einfluss von Psychopharmaka praktiziert werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel: [[Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit Yoga: Eine systematische Auswertung veröffentlichter Fallbeispiele und Fallserien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nutzen und Gefahren von Hot Yoga / Bikram Yoga (2013 / 2015)====&lt;br /&gt;
Es gibt ganz unterschiedliche [[Yoga Arten]], ein Art ist [[Hot Yoga]]. Dabei wird mit einer erhöhten Raumtemperatur zwischen 35-40 Grad Celsius und einer erhöhten [[Luft]]feuchtigkeit geübt. Dies soll die Kräftigung und Dehnung der [[Muskel]]n und Sehnen stärken, beweglicher machen und den [[Körper]] besser entgiften lassen. Zudem kann der Körper so schneller Gewicht verlieren. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, wenn es um Hot Yoga geht, weil diese Form von Yoga auch stärker das [[Herz]]-[[Kreislauf]]-System belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu klären, ob diese [[Form]] wirklich nutzbringend oder schädlich ist, untersuchten Sportwissenschaftler der Universität Wisconin La Crosse in zwei Studien (2013 und 2015) 20 weibliche und männliche Probanden. Zunächst wurde der allgemeine Fitnesszustand anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Laufband überprüft. Danach übten die Probanden innerhalb von 24 Stunden jeweils &amp;quot;klassisches&amp;quot; [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in einem [[Fitness]]raum und dann Hot Yoga bei 33,7 Grad Celsius und 35% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2013 und bei 40 Grad Celsius und 40% Luftfeuchtigkeit in der Studie von 2015, unter sonst gleichen Bedingungen und gleicher Anleitung. Während der Untersuchung wurde die Kerntemperatur und die Herzfrequenz gemessen. Nach der Yogastunde wurde außerdem noch der Belastungsfaktor nach der Borg-Skala ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Datenauswertung in der ersten Studie (2013) zeigte sich, dass die Teilnehmer zwar stärker schwitzten, die durchschnittliche Herzfrequenz beim Hot Yoga jedoch kaum höher war (105 Schläge pro Minute statt vorher 103), ebenso wie die durchschnittliche Kerntemperatur des Körpers (37,39 Grad Celsius statt vorher 37,61). Die Hot Yoga Stunde wurde von den Teilnehmern aber als anstrengender empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Studie (2015) in der Hot Yoga bei 40 Grad praktiziert wurde sahen die Ergebnisse jedoch anders aus. Die durchschnittliche Höchsttemperatur ging auf bis 39,5 Grad hoch. Die Herzfrequenz stieg auf auf 75 % der maximalen Herzfrequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Raumtemperatur von 32-35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 35 Prozent kann Hot Yoga also bedenkenlos praktiziert werden. Bei höheren Temperatur besteht jedoch die Gefahr für einen Hitzeschlag, der nicht ausser acht gelassen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie (2015): [http://www.gundersenhealth.org/upload/docs/Research/MedJournal/vol9no1-medical-journal.pdf Heart Rate and Core Temperature Responses to Bikram Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.acefitness.org/acefit/expert-insight-article/47/5384/ace-study-examines-effects-of-bikram-yoga-on/ ACE Fitness]; [https://www.acefitness.org/certifiednews/images/article/pdfs/YogaStudy.pdf American Council on Exercise], [http://yoga-magazin.net/studie-untersucht-nutzen-und-gefahren-von-hot-yoga/ Yoga-Magazin], [http://www.prevention.com/fitness/yoga/hot-yoga-safe Prevention]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|fMlnghlvQj4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Regelmäßige Praxis zu Hause führt zu einem gesunden Lebensstil (2012)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shakti-Ebene offen.jpg|thumb|[[Yogapraxis]] kann einen positiven Einfluss auf die gesamte Lebensweise haben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Maryland und des amerikanischen National Institutes of Health wurde das Verhältnis zwischen [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] und [[Gesundheit]] untersucht. Zu diesem Zweck wurden 1045 Onlinebefragungen ausgewertet. Überprüft wurde der Gesundheitszustand unter den Aspekten Aufmerksamkeit, Wohlbefinden, BMI, [[Ernährung]]sgewohnheiten, [[Schlaf]]verhalten und Übermüdung, sowie die Art der Yogapraxis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass besondern die regelmäßige Yogapraxis zu Hause einen Indikator für ein gesundes Leben darstellt. Die Ergebnisse verbesserten sich sogar noch, wenn man [[Asana]]s, Atemübungen ([https://www.yoga-vidya.de/prana/pranayama/ Pranayama]), [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und sogar die Beschäftigung mit Yogaphilosophie (z.B. [[Vedanta]]) kombiniert. Ferner ist es von Vorteil, fordernde mit entspannenden Asanas zu kombinieren. Durch die Studie kam auch ans Licht, dass es bei älteren Menschen weniger zu Erschöpfung kam als bei jungen, aber dass sich bei beiden Gruppen mit regelmäßiger Praxis Verbesserungen einstellten. Daher sollte man vor allem regelmäßig zu Hause praktizieren und seine Praxis mit möglichst vielen unterschiedlichen Yoga-Elementen auflockern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22927885 Frequency of yoga practice predicts health: results of a national survey of yoga practitioners.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://blogs.yogajournal.com/yogabuzz/2012/11/home-practice-promises-greater-benefits.html Yogajournal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie zu Interesse, Praxis und Motiven (2009)====&lt;br /&gt;
Um ein genaueres Bild über die Yoga und Meditation Praktizierenden in Deutschland zu gewinnen, führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Innervestment eine, für die Gesamtbevölkerung repräsentative Befragung an 1000 Personen durch. Bei der Befragung kam heraus, dass sich jeder vierte Deutsche für Yoga oder Meditation interessiert und bereits jeder fünfte eine der Techniken praktiziert. Als Gründe wurden Stressabbau, Linderung von Rückenbeschwerden und positive mentale Effekte angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoganature.de/wp-content/uploads/2017/09/Studie-Yoga-und-Meditation-in-Deutschland-TNS-Infratest-2009.pdf Yoga und Meditation in Deutschland - Studie zu Interesse, Praxis und Motiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|6syfEoLN3go}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga und Sexualität===&lt;br /&gt;
====Yoga kann das Sexleben auf Trab bringen (2013)====&lt;br /&gt;
Untersuchungen an der Loyola Universität, Chicago, USA, ergaben, dass Yoga bei Paaren das Sexleben wieder in Schwung bringen kann. Durch Partner Yoga können Paare, die sich im Laufe der [[Zeit]] etwas voneinander entfernt haben, wieder mehr zueinander finden. Durch die Übungen wird [[Stress]]&lt;br /&gt;
abgebaut und ein neues [[Leben]]sgefühl füreinander entwickelt. Somit wird das sexuelle Interesse wieder aktiviert und für die Paare das gemeinsame Miteinander erweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.sciencedaily.com/releases/2013/09/130916203953.htm Study: Improving sex life through yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150730_OTS0008/ahhh-statt-ohm-zu-einem-erfuellten-sexualleben-durch-yoga-bild Ahhh statt Ohm], [http://www.news.de/gesundheit/855630840/yoga-studie-sexualleben-guter-sex-dank-yoga/1/ Wunderwaffe Yoga für ein erfülltes Sexualleben?], [http://www.erdbeerlounge.de/diaet/sport/yoga-pilates/yoga-fuer-besseren-sex/ Yoga für besseren Sex]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga stärkt bei Frauen mit Übergewicht die Libido (2013)====&lt;br /&gt;
In einer kleinen Studie haben koreanische Wissenschaftler um Ha-Na Kim in Seoul herausgefunden, dass [[Frau]]en durch regelmäßigen [[Hatha Yoga]] ihre Libido verbessern können. An dieser Studie nahmen 41 Frauen mit metabolischem Syndrom teil. Das metabolische Syndrom zeigt sich durch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, [[Arteriosklerose]] und koronaren Herzkrankheiten. 20 dieser Frauen besuchten einen zwölfwöchigen Yogakurs mit zwei einstündigen Sitzungen pro Woche. Sie führten 14 Stellungen aus dem Hatha Yoga aus, die den Beckenboden stärken, besser durchbluten, [[Verspannungen]] lösen und ins [[Gleichgewicht]] führen (Krähe, Kobra, Heuschrecke, Pfau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg wurde anhand eines Fragebogen-Index der sexuellen Funktion bei Frauen gemessen. Dieser Bogen reicht von 2 bis 36 Punkten. Nach zwei Wochen war der Wert bei den Frauen, die Yoga praktizierten von 21 Punkten um 2,3 Punkte gestiegen.  Im Vergleich dazu war der Wert in der Kontrollgruppe nur um 0,5 gestiegen. Die sexuelle Erregbarkeit war deutlich höher als in der Kontrollgruppe, die kein Yoga machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23899008 Effects of yoga on sexual function in women with metabolic syndrome]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.onmeda.de/g-fit/libido-1835.html Torsten Wendlandt: Yoga kann Libido dicker Frauen steigern], [http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/843812/sexlust-steigt-yoga-macht-dicke-frauen-scharf.html Thomas Müller: Sexlust steigt, Yoga macht dicke Frauen scharf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yoga im Alter===&lt;br /&gt;
[[Datei:ÄltererMannBeim Yoga.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen (2018)====&lt;br /&gt;
Nach 5 Monaten des täglichen Gesichtsyogas wurden 50-jährige Teilnehmerinnen einer Studie auf zwei Jahre jünger geschätzt. Und dieses &amp;quot;Facial Yoga&amp;quot; erforderte nicht einmal teure Geräte oder Cremes: Einfache Übungen, wie das Spitzen der Lippen oder das Einziehen der Wangen gehörten zu dem Repertoire der Teilnehmerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser vergleichsweise kleinen Studie nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil. Ihnen wurden 32 Gesichtsübungen beigebracht, darunter auch sehr simple Dinge, wie etwa ein breites Lächeln. Zuhause sollten die Damen dann 5 Wochen lang täglich 30 Minuten ihren Übungen widmen. Nach der neunten Woche wurde die Frequenz auf jeden zweiten Tag reduziert. Die ForscherInnen beschreiben das Gesichtsyoga als &amp;quot;nichtinvasive, giftfreie Übungen für zuhause, die den Verlust des Volumens im Gesicht ausgleichen und verlangsamen können&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801?redirect=true Association of Facial Exercise With the Appearance of Aging]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.woman.at/a/gesichtsyoga-gegen-falten-wirkt Studie: Gesichtsyoga lässt dich jünger aussehen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus (2018)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer neuen Untersuchung, die von Dermatologen und Wissenschaftlern der &amp;quot;Northwestern Universitiy Feinberg School of Medicine&amp;quot; in Zusammenarbeit mit dem Gründer von &amp;quot;Happy Face Yoga&amp;quot; durchgeführt wurde, kann der Einsatz von Gesichtsyoga uns dabei helfen, drei Jahre jünger auszusehen. Die Studie, die im Magazin &amp;quot;Jama Dermatology&amp;quot; veröffentlicht wurde, liefert neue Erkenntnisse über die Wirkung von Gesichtsyoga. Probandinnen im Alter von 40- bis 65-Jahren mit bereits sichtbaren Alterungserscheinungen im Gesicht sollten acht Wochen lang jeden Tag mindesten 30 Minuten Gesichtsyoga-Übungen durchführen. Danach sollten Sie die Übungen weiterhin ein paar Mal pro Woche absolvieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilnehmerinnen wurden zu Beginn der Studie, währenddessen und nach 20 Wochen fotografiert. Die Bilder wurden unabhängigen Dermatologen vorgelegt, die das Alter der Probandinnen schätzen sollten. Laut der Dermatologen wurden die Wangen der Teilnehmerinnen voller und sie wirkten insgesamt jünger. Zu Beginn der Studie wurden die Teilnehmerinnen im Schnitt auf 50.8 Jahre eingeschätzt nach 20 Wochen waren es nur noch 48.1 Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor der Dermatologie und Hauptautor der Studie Murad Alam sagt, dass der Grund für das jüngere Erscheinungsbild an der Stärkung der Gesichtsmuskeln liegt. &amp;quot;Das Gesicht wird fester und straffer und sieht jünger aus&amp;quot;, erklärt Professor Alam in einem Pressebericht. Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Fettpolster zwischen der Haut und den Muskeln werden dünner und beginnen sich abzusenken. Indem man die Muskeln aufbaut, bekommt auch die Haut den positiven Effekt zu spüren. Ein Nachteil: Die Methode ist relativ zeitaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/2666801]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.freundin.de/beauty-morgenroutine-drei-jahre-juenger Mit dieser Morgenroutine sehen Sie drei Jahre jünger aus; https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Gesichts_Yoga_wirkt1771015590499.html Gesichts-Yoga wirkt; https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/forschung-bestaetigt-juenger-aussehen-dank-gesichtsyoga-20180106396553 Forschung bestätigt: Jünger Aussehen dank Gesichtsyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bei leichten kognitiven Einschränkungen (2017)====&lt;br /&gt;
[https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] gilt gemeinhin als Quelle der Gesundheit für Menschen jeden [[Alter]]s. Eine amerikanische Studie hat nun herausgefunden, dass Yoga auch als Therapie gegen [[Demenz]] eingesetzt werden kann. Das Forscherteam von Neurowissenschaftlern erforschte in einer Kurzzeitstudie die Wirkung von Yoga auf demenzbedingten Gedächtnisverlust. 25 Probanden, bei denen bereits Anzeichen von Demenz aufgetreten waren, nahmen dabei an der Studie teil. Zwölf Wochen lang absolvierten sie einen gezielten Yoga- und Meditationskurs. Der Kurs umfasste ein tägliches 20-minütiges Training in [[Kirtan Kriya]], einer speziellen [https://yoga-vidya.de/meditation Meditation], bei der über [[Gesang]], fließende Handbewegungen und Visualisierungsübungen das räumliche und visuelle Gedächtnis stimuliert werden. Einmal pro Woche nahmen die Teilnehmer zusätzlich an einer Kundalini Yoga-Stunde teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der zwölf Wochen wiesen die meisten Probanden eine Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bereich des räumlichen und visuellen Gedächtnisses auf. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, dass sich Menschen im Alltag an Orte erinnern und sich mithilfe visueller Reize besser orientieren können. Gerade für Menschen, die von Demenz betroffen sind, kann sich durch eine Verbesserung in diesem Bereich die Lebensqualität im Alltag deutlich erhöhen. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von externer Hilfe kann so also durch gezieltes Yoga-Training länger gewahrt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Vorbeugung könne Yoga im Bereich Demenz und [[Alzheimer]] eingesetzt werden, so die Forscher. Zusätzlich lassen sich andere positive Auswirkungen auf das [[Wohlbefinden]] feststellen. Menschen, die regelmäßig Yoga machen, gehen zum Beispiel meist gelassener mit [[Stress]] um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28088925 A randomized controlled trial of Kundalini yoga in mild cognitive impairment. (2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/kampf-gegen-demenz-yoga-und-gedaechtnistraining-als-geheimwaffe/ Apotheke Adhoc (02/2017): Yoga und Gedächtnistraining als Geheimwaffe] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|hzUuRSAHEFY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga und Meditation für pflegende Angehörige (2017)====&lt;br /&gt;
Die Betreuung Demenzkranker fordert pflegenden Angehörigen vor allem auf psychischer Ebene ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Yoga-Training in Kombination mit Übungen der Achtsamkeitsmeditation bei der Bewältigung des Pflegealltags helfen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26685923 Yoga and compassion meditation program improve quality of life and self-compassion in family caregivers of Alzheimer&#039;s disease patients]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflege-von-demenzkranken-angehoerigen-starke-nerven-durch-yoga-und-meditation.html Pflege von demenzkranken Angehörigen – Starke Nerven durch Yoga und Meditation], [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/hilfe-fuer-pflegende-angehoerige-von-menschen-mit-demenz.html Hilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga bewahrt die fluide Intelligenz (2014)====&lt;br /&gt;
Forscher verschiedener Institute und Universitäten aus den USA, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, darunter die Justus-Liebig-Universität in Giessen und die Berliner Charité, haben in der Fachzeitschrift &amp;quot;Frontiers in Aging Neuroscience&amp;quot; die Ergebnisse einer Studie (2014) veröffentlicht, mit der überprüft werden sollte, ob [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] und [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] die negativen Effekte der Alterung auf [[Gehirn]] und Intelligenz, insbesondere die sogenannte &amp;quot;fluide Intelligenz&amp;quot; und die funktionale Informationsübermittlung im Gehirn, aufhalten können. Die fluide Intelligenz wird für Aufgaben benötigt, die für das Gehirn einen neuen Bereich darstellen, bei denen es also neue [[Weg]]e finden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getestet wurden 16 Yoga-Übende, 16 Meditierende und 15 Kontrollpersonen, sämtlich mittleren Alters, und zwar mittels MRT im Ruhezustand. Im Anschluss an die Messung wurde der Informationsfluss zwischen 116 Hirnregionen analysiert. Es zeigte sich, dass die fluide Intelligenz bei den Yoga und Meditation Übenden tatsächlich langsamer abnahm als bei der Kontrollgruppe. Besonders spannend war aber die Entdeckung, dass bei den Yoga und Meditation Übenden der Informationsfluss im Gehirn im Gegensatz zur Kontrollgruppe auch dann gewährleistet war, wenn die Schädigung von Hirnregionen simuliert wurde und diese Regionen bei der Analyse ausgeschlossen wurden - der Informationsfluss war dann immer noch effektiv!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnagi.2014.00076/full Fluid intelligence and brain functional organization in aging yoga and meditation practitioners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga im Alter hält den Geist flexibel und fit (2014)====&lt;br /&gt;
In einer Studie von Neha Gothe und seinen Kollegen von der Illinois Universität wurde die Auswirkung von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf die kognitive Leistung von älteren [[Mensch]]en untersucht. An dem Test nahmen 108 Personen zwischen im Alter zwischen 55 und 79 teil. Die Testpersonen wurden in eine Yogagruppe und eine Gruppe die gewöhnliche [[Gymnastik]]übungen durchführte aufgeteilt. Für die Untersuchung wurde dreimal pro Woche für insgesamt acht Wochen trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Yogagruppe sich schneller und genauer an Informationen wiedererinnern, leichter zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln konnte und insgesamt mental flexibler war als die Gymnastikgruppe, in welcher es keine signifikanten Veränderungen diesbezüglich gab. &amp;quot;Hatha-Yoga erfordert Konzentration, wenn man zwischen den Übungen wechselt, seinen Körper kontrolliert und gleichmäßig atmet&amp;quot;, sagte Gothe. &amp;quot;Es ist möglich, dass dieser Fokus auf [[Körper]], [[Geist]] und [[Atem]] während der Yoga-Übungen sich auf Situationen außerhalb der Yoga-Klassen übertragen hat. Das mag die [[Aufmerksamkeit]]sspanne verlängert haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://biomedgerontology.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/14/gerona.glu095.full The Effects of an 8-Week Hatha Yoga Intervention on Executive Function in Older Adults]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arikel zur Studie: [http://www.eurekalert.org/pub_releases/2014-08/uoia-ssh081814.php Eurekalert], [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/yoga-schneller-im-kopf/10360306.html Tagesspiegel], [http://www.karmakonsum.de/2014/08/27/studie-yoga-hilft-alteren-menschen-zur-konzentration/ KarmaKonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-IkEA2Ik-ZA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yogapraxis mindert gefährliche Stürze im Alter (2014)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Seniorenyoga.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie der Universität Miami wurde der Einfluss von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] auf das [[Balance]]gefühl und das Sturzverhalten von älteren [[Mensch]]en getestet. An der Studie nahmen 39 Personen zwischen 50 und 80 Jahren teil, die teilweise in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Joe Signorile, der die Studie entwickelte, konzipierte ein spezielles Yoga-Programm, das Stürze im Alter vorbeugen soll. Stürze sind nämlich eine der Hauptursachen für Verletzungen im Alter.  Er möchte  die aufkommende Yogawelle für die präventive [[Medizin]] nutzen. Das Programm besteht aus explosiven Bewegungen, Balanceübungen und Stärkung des Oberkörpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Studie wurde das Yoga-Programm mit [[Tai-Chi]] und klassischen Balancetraining verglichen. Gemessen wurde das Laufverhalten, Laufgeschwindigkeit, 1-Fuss-Stand, funktionale Reichweite und Haltung. In allen gemessenen Bereichen zeigte sich eine Verbesserung der Fähigkeiten in allen Trainingsmethoden. Yoga ist somit  genauso effektiv wie klassisches medizinisches Balancetraining, bietet aber eine attraktivere Alternative. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.bvyoga.com/thebuzz/wp-content/uploads/2014/11/Comparative-Impacts-of-Tai-Chi-Balance-Training-and-a-Specially-Designed-Yoga-Program-on-Balance-in-Older-Fallers.pdf Comparative Impacts of Tai Chi, Balance Training, and a Specially-Designed Yoga Program on Balance in Older Fallers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://wgcu.org/post/why-yoga-might-be-key-preventing-falls-you-age WGCU]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Yoga für gesunde Senioren: Wirkung auf Wahrnehmungsvermögen und Lebensqualität (2006)====&lt;br /&gt;
Forscher der Oregon Health and Science University haben 2006 zusammen mit Yogalehrern, anderen Forschern und Vertretern von Gesundheitsvorsorgeinstituten untersucht, wie [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sich bei gesunden Senioren auf Wahrnehmungsvermögen, Erschöpfung (Fatigue), Stimmung und Lebensqualität auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem randomisierten, kontrollierten, 6-monatigen Versuch wurden 135 allgemein gesunde [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en im [[Alter]] von 65-85 Jahren nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeordnet, die entweder Stunden in [[Hatha Yoga]] bekamen oder Gehübungen ausführten oder einer inaktiven Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Teilnehmer der Yogagruppe wurden auch gebeten, zu Hause zu praktizieren. Sowohl vor wie auch nach der Versuchsreihe wurden Messungen und Tests vorgenommen (Stroop Test, Wachsamkeit, [[Aufmerksamkeit]]: EEG; physikalische Messungen zu [[Gleichgewicht]], Flexibilität etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 der 135 Teilnehmer brachen im Verlauf des Versuchs die Fortsetzung ab. Bei den Teilnehmern der Yoga-Gruppe zeigten sich Verbesserungen im physischen Bereich (sie konnten länger auf einem Bein stehen und waren beweglicher in der Vorbeuge) und bei der Lebensqualität (größeres Wohlbefinden, mehr [[Energie]], weniger Erschöpfung). Diese Veränderungen zeigten sich bei der Gruppe, die andere Übungen machte, nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kognitiven Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, [[Wachsamkeit]]) veränderten sich allerdings im Vergleich zu der inaktiven Gruppe weder bei der Yoga-Gruppe noch bei der Übungsgruppe. Hier sind möglicherweise ergänzende größere Studien erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.yoga-vidya.de/fileadmin/yv/Yogatherapie/Artikel/Yoga_alte_Leute.pdf Randomized, controlled six-month trial of yoga in healthy seniors: Effects on cognition and quality of life]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|m-XkCbM1yqA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zu Yoga am Arbeitsplatz===&lt;br /&gt;
====Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse (2017)====&lt;br /&gt;
Ob sich ein auf den Bewegungsapparat ausgerichtetes Yoga-Programm für Angestellte sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich auszahlt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer 6-monatigen Studie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Statistik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IWD) erfolgte im Jahr 2015 rund jede vierte Krankschreibung in Deutschland aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates mit durchschnittlich 18,6 Krankheitstagen pro Fall. Auch die Techniker Krankenkasse gibt in ihrem Gesundheitsreport 2017 als häufigsten Grund für Fehltage muskuloskelettale Erkrankungen und darunter an erster Stelle Rückenprobleme an. Oftmals sind diese Beschwerden auch einer überwiegend sitzenden Berufstätigkeit und dem damit verbundenen Bewegungsmangel sowie Fehlhaltungen geschuldet. Diese Krankheitsausfälle stellen ebenfalls einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor dar. Dem kann mit gezielten Bewegungsübungen entgegengewirkt werden. Yoga ist eine wissenschaftlich bereits gut erforschte Methode zur Vorbeugung und Behandlung von körperlichen Erkrankungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Studie eingeschlossen wurden 151 Teilnehmer im mittleren Alter (durchschnittlich 44 Jahre) mit leichten bzw. ohne Rückenbeschwerden, von denen 93 % Frauen waren. Randomisiert wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Yoga-Gruppe erhielt über einen Zeitraum von acht Wochen einmal wöchentlich im Anschluss an die Arbeit eine 60-minütige Unterrichtseinheit Dru Yoga sowie eine Lehr-DVD und eine entsprechende Broschüre zur Durchführung der Übungen zu Hause. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich zwei Broschüren zu den Themen Rückengesundheit und Stressmanagement ausgehändigt. Zu Studienbeginn, nach acht Wochen und nach insgesamt sechs Monaten wurden sowohl die physische Funktionalität als auch die psychischen Faktoren in Bezug auf Rückenbeschwerden mittels verschiedener Fragebögen erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Verrechnung der Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge mit den krankheitsbedingten Ausgaben bzw. Verlusten deutet das Ergebnis darauf hin, dass Yoga eine kosteneffektive Maßnahme zur Vermeidung muskuloskelettaler Erkrankungen und damit verbundener Fehltage bei Arbeitnehmern sein kann. Ein regelmäßiges Bewegungs-/Präventionsangebot für Mitarbeiter kann sich für den Arbeitgeber also lohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25403347 Cost-effectiveness of yoga for managing musculoskeletal conditions in the workplace.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.carstens-stiftung.de/artikel/yoga-fuer-berufstaetige-eine-kosten-nutzen-analyse.html Yoga für Berufstätige – eine Kosten-Nutzen-Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld (2004)====&lt;br /&gt;
Yoga ist wirksam als Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting: Eine Studie bei Daimler Chrysler ergab folgende Ergebnisse: Yoga und Autogenes Training sind effiziente und ökonomische Verfahren, die insbesondere hinsichtlich der Stressverarbeitung zu deutlichen Verbesserungen führen, aber auch hinsichtlich Selbstwirksamkeit, [[Ängstlichkeit]], Depressivität, allgemeiner Beschwerden sowie transpersonaler Qualitäten positive Effekte erzielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [http://www.viveka.de/studie/GesamteStudie_17_7_2.pdf Prävention und Gesundheitsförderung im betrieblichen Setting], [https://www.yoga-vidya.de/download/Wirksamkeit_von_Yoga_und_Autogenem_Training.pdf Yoga-Vidya].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|2T_AOk91Ih0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung zum Energie- und feinstofflichen Körper===&lt;br /&gt;
====Eine neue Definition der Akupunktur Meridiane (2019)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290118300037 A New Definition of an Acupuncture Meridian]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Faszien und das Primo Gefäßsystem (2015)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26379741 Fascia and Primo Vascular System], [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4561979/ Volltext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Existenz der Meridiane auch endlich wissenschaftlich bestätigt (2013)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler der Seoul National University in Südkorea forschen seit dem Jahr 2000 immer intensiver an der physikalischen Fundierung des Meridiansystems und der Akupunkturpunkte. Dabei beziehen sie sich auf eine Forscher ihrer Universität aus den 60er Jahren. Kim Bong-Han hatte auf der Suche nach den Akupunkturmeridianen das Primo Gefäßsystem entdeckt. (Bong-han Kim: Study on the reality of acupuncture meridian. In: Journal of Jo Sun Medicine. 9, 1962, S. 5–13) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm entdeckte System konnte jedoch erst durch neue technische Verfahren im Jahr 2008 wissenschaftlich bewiesen werden. Den Forschern gelang es einen speziellen Farbstoff zu entwickeln, den sie in die Akupunkturpunkte injezierten und so die Meridiankanäle, als dünne Linien sichtbar machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Primo Gefäßsystem ein bisher noch unbekanntes Netzwerk im Körper darstellt, das Blutkreislauf, Nerven-, Lymph- und Hormonsystem miteinander verbindet und an der Steuerung und Koordination aller Körperprozesse beteiligt ist. Zudem ermöglicht es dem Organismus auch mit seiner Umgebung zu kommunizieren und Innen- und Außenreize miteinander abzugleichen. Das Primo Gefäßsystem leitet Energien und Informationen über Biophotonen und DNA weiter. Es bietet sich somit als physiologische Grundlage für das Meridiansystem an und könnte das bisherige Verständnis von Biologie und Medizin verändern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Announcements of [...] the function of the PVS fundamentally changed the basic understanding of biology and medicine because the PVS is involved in the development and the functions of living organisms. We propose a new vision of the anatomical basis for the PVS and the vital energy-called &amp;quot;Qi&amp;quot;-as an electromagnetic wave that is involved very closely with the DNA in the PVS.&amp;quot; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 siehe Abstract]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Origialstudie: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24290797 The Primo Vascular System as a New Anatomical System], [https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S2005290113002082?token=A218FFC1DA21193B2B4ED4C7571982F556ECE5246AD2806785F7EC243F8ADE44FE26E37EE46BE09BEC02176137D0C038 Volltext], &lt;br /&gt;
[https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2005290112001045 Primo Vascular System as a New Morphofunctional Integrated System], &lt;br /&gt;
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23861708?dopt=Abstract Historical Review about Research on &amp;quot;Bonghan System&amp;quot; in China.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://bewusst-vegan-froh.de/energiekanaele-existenz-der-meridiane-endlich-auch-durch-wissenschaft-bestaetigt/?fbclid=IwAR3qxRIPvif3BmCBqA09VfU_7uTzKeqRsq3u1pqhwpRO7ZceFiJ_sQx9Oyc Bewusst-Vegan-Froh], [https://books.google.de/books?id=H2vzeIkg-jcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Primo Vascular System (Buch)], [https://www.osteopathie-schule.de/gefaesse-in-gefaessen-entdeckt-primo-vascular-system/ Einführung: Primo Gefäßsystem]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====CT Scans enthüllen Akupunkturpunkte (2013)====&lt;br /&gt;
Wissenschaftler aus Shanghai in China analysierten mithilfe eines Computertomographen das Körpergewebe von Akupunturpunkten und verglichen es mit Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. Sie stellten fest dass Akupunturpunkte eine höhre Dichte an Körpergewebe aufweisen und das Gewebe in dieser Region viel stärker verwoben ist, als im Körpergewebe ohne Akupunturpunkte. &amp;quot;Our results demonstrated again the existence of acupoints, and also show that the acupoints are special points in mammals.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0368204813002405 X-ray phase-contrast CT imaging of the acupoints based on synchrotron radiation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [https://www.healthcmi.com/Acupuncture-Continuing-Education-News/1230-new-ct-scans-reveal-acupuncture-points CT Scans Reveal Acupuncture Points]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Biophotonik beweist Meridianstruktur (2004)====&lt;br /&gt;
Ein dreiköpfiges Froschungsteam des internationalen Institut für Biophysik in Neuss hatte Nachweise für die Existenz von Meridianen mittels einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarotkamera geliefert. Nach einer Moxibustion (oder ähnlichen Lichtbehandlung) erscheinen im 3-5 μm-Wellenlängenbereich Lichtkanäle am Körper, die identisch mit den bekannten „Meridianen” der chinesischen Medizin sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2004-834417 Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.edward-van-essen.de/pdf/Nachweis_Meridiane.pdf Wissenschaftlicher Meridiannachweis], [http://www.heilpraktiker-zr.de/therapien/germanische_heilkunde/Meridiane.pdf Meridiane - Leitbahnen der Energie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Studien zur Meditationspraxis===&lt;br /&gt;
====Meditation und Gebet (2007;2014)====&lt;br /&gt;
Psychologen, Psychiater und Neurowissenschafter sehen die Kraft der Gedanken zunehmend als Mittel gegen Stress, Angststörungen und Depressionen. &lt;br /&gt;
Achtsamkeitsmeditation führt zu einer Zunahme der Nervenverbindungen zwischen präfrontalem Cortex – der Kontroll- und Entscheidungsinstanz im Gehirn – und der Amygdala, die bei Angst und Stress aktiviert wird. Dadurch werden Emotionen besser regulierbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudien: [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17764203 Meditation practices for health]; [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24395196 Meditation programs for psychological stress and well-being]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie:  [http://derstandard.at/2000062904278/Om-oder-Amen-Warum-Meditation-und-Gebete-gesund-sind Warum Meditation und Gebete gesund sind];&lt;br /&gt;
weiterer Artikel zum Thema: [https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/entspannungstipp--meditation---die-macht-der-stille-7610540.html Die Macht der Stille: Wie man stark durch Meditation wird]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und das Leben (2017)====&lt;br /&gt;
Dass das Gehirn formbar ist, ist für Neurowissenschaftler heute ein Gemeinplatz - ihre Forschungen haben bestätigt, was meditierende Buddhisten schon lange wussten. Man spricht von der [[Plastizität]] des Gehirns und das meint die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Lernprozesse, Erfahrungen und den Erwerb neuer Fähigkeiten immer wieder neu zu vernetzen und seine Strukturen umzugestalten. Anders gesagt: Wer glücklich sein will, kann das lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Menschen ist sein zerstreutes Gehirn. Auch wenn wir uns auf sogenannt Wichtiges zu konzentrieren versuchen, schweifen unsere [[Gedanke]]n oft ab. Eine Studie von Psychologen der Harvard University ergab, dass sich erstaunliche 47 Prozent bei dem, was sie gerade tun, ablenken lassen. Vom Zerstreuungsmodus in den Achtsamkeitsmodus zu wechseln (und damit stress- und angstfreier zu leben), lässt sich üben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Buch zur Studie: [https://www.amazon.de/Die-Hirnforschung-auf-Buddhas-Spuren/dp/3407864442 Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert] von James Kingsland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.huffingtonpost.de/hans-durrer/wie-meditation-das-gehirn_b_17762722.html Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Meditation gegen Alkoholismus (2017)====&lt;br /&gt;
Eine kurze und einfache Übung in Achtsamkeit kann schweren Trinkern helfen. Eine Entdeckung des UCL (University College London) kann Menschen mit Alkoholproblemen auf einfache Weise helfen, ihre Sucht zu bekämpfen. Wie Forscher in einer Studie herausfanden, hilft schon ein 11-minütiges achtsames Meditationstraining starken Trinkern dabei, in der darauffolgenden Woche weniger zu trinken. Während des Meditationstrainings wird gelehrt, im Moment präsent zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originalstudie: [https://academic.oup.com/ijnp/article/20/11/936/4060517 Ultra-Brief Mindfulness Training Reduces Alcohol Consumption in At-Risk Drinkers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Studie: [http://www.supermed.at/gesundheit/mit-meditation-gegen-alkoholprobleme/ Mit Meditation gegen Alkoholprobleme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weiterer Artikel dazu: [http://www.ernaehrung.de/blog/mit-achtsamkeitstraining-gegen-riskanten-alkoholkonsum/ Mit Achtsamkeitstraining gegen riskanten Alkoholkonsum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heilung durch Meditation und Hypnose (Dokumentation 2017)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Meditation-Buddhist.jpg|thumb| Meditation - Buddhistischer Mönch ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer regelmäßig meditiert, ist im Alltag wacher und konzentrationsfähiger. Außerdem belegen Studien, dass durch das Meditieren Stress nachhaltig reduziert werden kann. Auch interessant: Laut einer Studie der Universität Madison in den USA sind Menschen nach dem Meditieren mitfühlender als zuvor. Immer mehr klinische Studien zeigen, dass Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unsere Gesundheit hat. Die Wissenschaft hat erste Antworten auf die Frage, inwiefern die mentale Praxis tatsächlich wirksam bei Schmerzen, Depressionen oder Ängsten ist. Könnte die Meditation dabei helfen, bestimmte Krankheiten zu heilen beziehungsweise uns ganz vor ihnen zu bewahren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel zur Dokumentation: [http://www.mediasteak.com/heilung-durch-hypnose-und-meditation/ Heilung durch Meditation und Hypnose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ältere Studien==&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Studien 2000-2011===&lt;br /&gt;
* Yoga fördert die Rehabilitation von &#039;&#039;&#039;Herzkranken&#039;&#039;&#039;, fasst eine deutsche Studie zusammen. Die Mediziner des Herz-Kreislauf-Zentrums in Bad Segeberg sowie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben herausgefunden, dass Iyengar-Yoga erfolgreicher als andere Entspannungstechniken wirkt, weil es eine &amp;quot;einzigartige Kombination&amp;quot; von Komponenten wie Dehnung von Muskeln, tiefem, bewusstem Atmen, Aufmerksamkeit, psychologischen Aspekten, Meditation sowie Konzentration bedeutet. Zitiert nach Focus online&lt;br /&gt;
Yoga hilft Herzpatienten bei der Genesung und reduziert das Rückfallrisiko. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2176143/]&lt;br /&gt;
* Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald zeigte: &amp;quot;Nach einem zehnwöchigen Hatha-Yoga-Kurs zeigte sich bei den studentischen Teilnehmern eine deutliche Verbesserung des so genannten Baroreflexes, einer wichtigen Funktion für die Regulation des &#039;&#039;&#039;Herz-Kreislauf-System&#039;&#039;&#039;s. Und das war nicht einfach eine Folge der sportlichen Ertüchtigung: &amp;quot;Eine vergleichbaren Gruppe, die Aerobic machte, zeigte eine solche Wirkung nicht&amp;quot;, erklärt Dr. Ulrich Ott, der am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Uni Gießen die Wirkungen von Yoga und Meditation erforscht. &amp;quot; zitiert nach Brigitte.de&lt;br /&gt;
* Einer Untersuchung der ilg/Universität Greifswald zufolge reichert sich bei Yoga-Praktizierenden genauso wie bei  Hochleistungssportlern das &#039;&#039;&#039;Blut&#039;&#039;&#039; mit mehr &#039;&#039;&#039;Sauerstoff&#039;&#039;&#039; an. Man maß bei der Studie den Sauerstoffgehalt der Ausatemluft: von den eingeatmeten 20% Sauerstoffanteil der Atmosphäre betrug bei Yogaübenden/Hochleistungssportlern der Sauerstoffanteil noch 12 %, bei Nichtsporttreibenden bzw. Nichtyogaübenden deutlich höhere 17 %, die ungenutzt den Körper wieder verlassen. Nach FOCUS Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|O1Uc_h9stgQ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Ayurveda]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Tiefenentspannung]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Yoga für Kinder und Jugendliche]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Kirtan- und Mantrasingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Pranayama (yogische Atemübungen)]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Studien Literaturliste]]&lt;br /&gt;
* [[Yoga Statistik]]&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Studien]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
* [[Meditationsforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Mönche in der Magnetröhre]]&lt;br /&gt;
* [[Neuronale Korrelate der Unterdrückung der Schreckreaktion unter Zen - Meditation]]&lt;br /&gt;
* [[Evaluation der Yoga Vidya Fitnessreihe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-uebungen/ Kinderyoga Übungen]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/yoga-in-der-schule/ Yoga in der Schule]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kinderyoga-aus-weiterbildung/ Kinderyoga Ausbildung]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/kinderyoga-kurse/ Kinderyoga Kurse]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/events/kinderyoga-kongress/start/ Kinderyoga Kongress]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Robertwiki</name></author>
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